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Letzte Änderung für Artikel Farsleben: 18.11.2005 17:56

Farsleben

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Wappen Karte
Wappen fehlt Lage der Gemeinde Farsleben in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis : Ohrekreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 52¬į 16' N, 11¬į 39' O
52¬į 16' N, 11¬į 39' O
Fläche : 7,12 km²
Einwohner : 971 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 136 Einwohner/km²
H√∂he : 50 m √ľ. NN
Postleitzahl : 39326
Vorwahl : 039201
Kfz-Kennzeichen : OK
Gemeindeschl√ľssel : 15 3 62 038
Adresse der
Verwaltung:
August-Bebel-Straße 24
39326 Wolmirstedt
Website : www.farsleben.de
Politik
B√ľrgermeister Klaus-Dieter B√∂hnke

Farsleben ist eine Gemeinde im östlichen Teil des Ohrekreises in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie ist Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Wolmirstedt ( Modell Trägergemeinde ) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Farsleben liegt im unteren Ohretal, wenige Kilometer vor deren M√ľndung in die Elbe. Die ehemalige Kreisstadt Wolmirstedt ist nur 3 km, die Magdeburger Innenstadt ca. 18 km entfernt. Nordwestlich von Farsleben steigt das Gel√§nde allm√§hlich zur Colbitz-Letzlinger Heide an (74 m √ľ. NN ). S√ľdlich der Gemeinde befindet sich das Landschaftsschutzgebiet Moortalsee.

Geschichte

1197 taucht der Ort erstmals in einer Urkunde als Fadesleve auf. Hierin wird der Besitz des Adelsgeschlechtes von Elbeu und des Klosters Ammensleben am Dorf bestätigt.

Den Herren von Elbeu folgten die von Irxleben. Im Jahr 1418 fiel der halbe Ort dem Feuer zum Opfer, das pl√ľndernde Raubritter aus dem Altm√§rkischen gelegt hatten. 1441 erhielt die Familie von der Schulenburg das ganze Lehnsgut Farsleben.

Farsleben wurde im Drei√üigj√§hrigen Krieg mehrmals von verschiedenen Kriegsparteien ausgeraubt. Die g√ľnstige Lage n√∂rdlich des Ohre-√úberganges zwischen Elbe und Heide war der Grund, dass hier Truppen durchzogen und lagerten - so auch die Tillys 1626 . Das Dorf Farsleben fiel nach dem Krieg w√ľst - nur sechs Bewohner sollen die Kriegsereignisse √ľberlebt haben, w√§hrend f√ľr 1584 noch 22 Familien bezeugt waren.

In der allmählichen Wiederaufbauphase wurde 1655 eine neue Kirche geweiht (heutige Gestalt nach baulichen Veränderungen bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts). 1820 hatte das Dorf inzwischen wieder 250 Einwohner.

Von 1910 bis 1966 lag die Gemeinde an der Kleinbahn Wolmirstedt nach Colbitz (mit eigenem Bahnhof). Aus der 1888 gegr√ľndeten Feuerwehr ging 1928 die Freiwillige Feuerwehr hervor.

Ein Zug mit j√ľdischen Gefangenen kam kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges kam nahe Farsleben zum Stehen. Viele B√ľrger halfen den nun Geretteten - es starben aber viele an Krankheiten und Entkr√§ftung, 22 von ihnrn wurden auf dem √∂rtlichen Friedhof begraben.

Die Landwirtschaft prägte die Gemeinde Farsleben auch nach dem Zweiten Weltkrieg. 1963 wurden die beiden LPG des Ortes zusammengeschlossen, einige Jahre später nahm eine Milchvieh- sowie eine Schweinezuchtanlage den Betrieb auf. Einige Einwohner arbeiten im Kalibetrieb der Nachbargemeinde Zielitz. Die Farsleber Kirche, die wegen Bauschäden 1985 geschlossen wurde, ist inzwischen instandgesetzt und seit 1997 finden dort wieder Gottesdienste statt.

Wappen

Das Farsleber Wappen zeigt einen Soldaten aus dem Drei√üigj√§hrigen Krieg in gr√ľner Uniform mit Hellebarde .

Infrastruktur

Nahe Farsleben f√ľhrt die Bundesstra√üe 189 (Magdeburg - Stendal) vorbei, die in Richtung S√ľden zweispurig ausgebaut wurde. Weitere Stra√üenverbindungen bestehen nach Wolmirstedt und √ľber Zielitz nach Rog√§tz. Die n√§chsten Bahnh√∂fe befinden sich in Wolmirstedt und Zielitz an der Bahnlinie Magdeburg - Stendal, die den Ort Farsleben direkt tangiert.

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Farsleben aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Farsleben verfügbar.

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