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Letzte Änderung für Artikel Derenburg: 05.12.2005 17:54

Derenburg

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Wappen Karte

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Deutschlandkarte, Position von Derenburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis : Wernigerode
Fl├Ąche : 37,25 km┬▓
Einwohner : 2.805 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 75 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 164 m ├╝. NN
Postleitzahl : 38895
Vorwahl : 039453
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 52' N, 10┬░ 54' O
51┬░ 52' N, 10┬░ 54' O
Kfz-Kennzeichen : WR
Gemeindeschl├╝ssel : 15 3 69 008
Politik
B├╝rgermeister : Reinhard Brandt (parteilos)

Derenburg ist eine der ├Ąltesten St├Ądte des Landkreises Wernigerode und bildet zusammen mit acht weiteren Gemeinden die Verwaltungsgemeinschaft Nordharz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Derenburg liegt etwa 157 m ├╝. NN im nord├Âstlichen Teil des noch h├╝geligen Harzvorlandes. Von S├╝dwesten nach Nordosten durchflie├čt die Holtemme das Stadtgebiet. Die Stadt geh├Ârt zum Landkreis Wernigerode und hat 2805 Einwohner. Etwa ein Kilometer s├╝dlich von Derenburg beginnt der Derenburger Forst. Dieses Waldgebiet hat einen sehr abwechslungsreichen Bestand an Kiefern, Fichten, Eichen und Buchen und damit einen hohen Erholungswert.

Politik

Momentaner B├╝rgermeister der Stadt Derenburg ist Reinhard Brandt (parteilos).

Wirtschaft

Die Wirtschaft Derenburgs ist in der heutigen Zeit auf den Tourismus (in der Entwicklung), kleinere bis kleinste Mittelst├Ąndige Betriebe, sowie Landwirtschaft konzentriert. Der gr├Â├čte Arbeitgeber ist mit ihren Angestellten die Stadt selbst. Der gr├Â├čte Mittelst├Ąndige Betrieb ist die Glasmanufaktur "Harzkristall vor den Toren Derenburgs. Weitere Arbeitgeber sind die landwirtschaftlichen Betriebe des Ortes sowie das Hotel Schlossvilla Derenburg. Daneben gab es in der Vergangenheit noch die Konservenfabrik, welche aber in den Jahren nach dem Beitritt der DDR zum Hoheitsgebiet der Bundesrepublik aus wirtschaftlichen Gr├╝nden geschlossen wurde.

Verkehr

Derenburg ist aus Richtung Halberstadt (10km) ├╝ber die Bundesstra├če B79 und anschlie├čend die Landstra├če L82 zu erreichen, welche auch weiter bis nach Wernigerode (10km) f├╝hrt. Vor den Toren Wernigerodes wurde im Zuge des Stra├čenverkehrswegeplans die B6n gebaut ├╝ber die man auf k├╝rzesten Wege die St├Ądte Goslar, Braunschweig oder Hannover erreichen kann.

Der Eisenbahnbetrieb Halberstadt - Derenburg wurde 1968 eingestellt. Es bestehen im weiteren Busverbindungen von und nach Wernigerode und Halberstadt.

Geschichte

Fr├╝hgeschichte

Bei arch├Ąologischen Grabungen am Rande der Stadt sind einmalige Funde zu Tage gef├Ârdert worden. Komplett erhaltene Skelette, Keramikgef├Ą├če, Schmuckst├╝cke aus Muscheln, Glas und Bernstein und sogar ein kleines Goldmedaillon. Diese St├╝cke geh├Âren zu Siedlungsanlagen aus verschiedenen Epochen 7000j├Ąhriger Menschheitsgeschichte.

900 bis 1500

Gegr├╝ndet wurde der Ort durch Heinrich I., jedoch ist die erste urkundliche Erw├Ąhnung aus dem Jahr 937 bekannt, als sich Otto I. im zweiten Regierungsjahr befand. Die von Otto III. , wegen seines Umzugs nach Italien als Reichsverweserin eingesetzte ├äbtissin Mathilde von Quedlinburg hielt 993 in Derenburg einen Reichstag ab. Da sich die ottonischen Kaiser h├Ąufig in der Derenburger Pfalz aufhielten kann man durchaus sagen, da├č zu dieser Zeit in Derenburg zu einem guten Teil Reichsgeschichte geschrieben wurde. Im Jahr 1008 ├╝berlie├č Heinrich II. ├äbtissin Sophie von Gandersheim den Ort Derenburg, der damit an politischer Bedeutung verlor. Das Stift Gandersheim belehnte in der Folgezeit unter anderem die Grafen von Regenstein mit der Herrschaft Derenburgs. Hierdurch war die Geschichte Derenburgs ├╝ber Jahrhunderte an die des Regenstein und ihrer Grafen verbunden.

Im 14. Jahrhundert geriet die Stadt in die Machtk├Ąmpfe zwischen dem Regensteingeschlecht und den Halberst├Ądter Bisch├Âfen, welches zur Folge hatte, da├č die unter der Herrschaft Derenburg geh├Ârenden umliegenden D├Ârfer ausgeraubt und gepl├╝ndert wurden. Das Derenburger Schlo├č wurde schon 1126 zerst├Ârt. Die Stadtmauer entstand im 13. Jahrhundert . Doch auch sie konnte nicht verhindern, das Derenburg im drei├čigj├Ąhrigen Krieg verw├╝stet wurde.

1500 bis 1900

Im Jahr 1677 zerst├Ârte ein Gro├čfeuer 110 Geb├Ąude und die Kircht├╝rme. 1701 l├Âste der Preu├čenk├Ânig die Herrschaft Derenburgs wieder ein und stationierte Truppen in der Stadt. Um 1720 fand vermutlich die letzte Hexenverbrennung auf dem Richteberg statt. 1764 brannte das alte Rathaus nieder welches 1790 neu aufgebaut wurde und noch heute als Sitz des gemeinsamen Verwaltungsamtes genutzt wird. Im Napoleonischen Krieg wurde die Stadt 1806 von den Franzosen besetzt und geh├Ârte fortan zum K├Ânigreich Westfalen. 1879 wurde die Zuckerfabrik errichtet, trotzdem ging die Industrialisierung an der Stadt vor├╝ber. 1880 wurde Derenburg mit Langenstein an die Eisenbahn angeschlossen, ein weiterer Ausbau war zwar in Planung, scheiterte aber, da die einstigen Ratsherren die Bedeutung der Bahn verkannten und andererseits am Widerstand der ehemaligen Landeigent├╝mer.

ab 1900

1907 wurde eine Elektrizit├Ątsgenossenschaft gegr├╝ndet wodurch Derenburg eine Vorreiterrolle bei der Elektrifizierung nahm. Die Stromerzeugung erfolgte in der Petersm├╝hle, dem heutigen Glaswerk. Das ├ťber- landwerk Derenburg als Netzbetrieb der Landeselektrizit├Ątsgenossenschaft mbH Halle arbeitete bis Ende der 40er Jahre und hatte wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt zu jener Zeit. 1937 feiert Derenburg sein 1000j├Ąhriges Bestehen. Am 11. April 1945 besetzen Amerikanische Truppen die Stadt. Zum 1. Juni 1945 ├╝bernehmen englische Truppen das Kommando ├╝ber Derenburg. Noch einmal wechseln die Besatzungstruppen in der Stadt, am 1. Juli 1945 r├╝ckten sowjetische Truppen ein. Damit war vorgezeichnet das Derenburg bis zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten zur DDR geh├Ârte. 1968 wurde der Zugverkehr eingestellt und die Gleisanlagen mit der Zeit demontiert.

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