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Letzte Änderung für Artikel Ballenstedt: 18.02.2006 14:09

Ballenstedt

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Wappen Karte

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Deutschlandkarte, Position von Ballenstedt hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland (Deutschland): Sachsen-Anhalt
Landkreis : Quedlinburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 43' N, 11┬░ 13' O
51┬░ 43' N, 11┬░ 13' O
H├Âhe : 236 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 57,03 km┬▓
Einwohner : 7.978 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 140 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 06493
Vorwahl : 039483
Kfz-Kennzeichen : QLB
Gemeindeschl├╝ssel : 15 3 64 003
Stadtgliederung: Ortsteile Badeborn, Opperode und Asmusstedt
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 12
06493 Ballenstedt
Website: www.ballenstedt.de
E-Mail-Adresse: rathaus@ballenstedt.de
Politik
B├╝rgermeister : Wolfgang Schneider ( FDP )

Ballenstedt ist eine Kleinstadt am n├Ârdlichen Rande des Ostharzes. Sie geh├Ârt zum Landkreis Quedlinburg in Sachsen-Anhalt ( Deutschland ) und ist Hauptort der Verwaltungsgemeinschaft Ballenstedt-Bode-Selke-Aue. Durch die Stadt f├╝hrt die Stra├če der Romanik. Nachbarst├Ądte sind Quedlinburg (10 km) und Aschersleben (15 km).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahre 1030 taucht der Name der Stadt erstmals in einer Urkunde des Grafen Esico von Ballenstedt auf. Er war der Bruder von Uta, einer der Stifterinnen des Naumburger Doms. Auf dem heutigen Schlossberg lie├č Graf Esico das Kollegiatstift St. Pancratius und Abundus errichten, das 1046 im Beisein von K├Ânig Heinrich III. geweiht wurde. In der ersten H├Ąlfte des 12. Jahrhunderts wurde das Stift durch Albrecht den B├Ąren , Markgraf von Brandenburg, in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Er wurde dort 1170 in der Klosterkirche beigesetzt.

Im Bauernkrieg wurde das Kloster gest├╝rmt und teilweise zerst├Ârt. 1525 wurde es durch F├╝rst Wolfgang von Anhalt s├Ąkularisiert. Im Jahre 1543 wurde Ballenstedt das Stadtrecht verliehen. W├Ąhrend des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges erst├╝rmten 1626 Wallensteins Truppen die Stadt und pl├╝nderten sie. Vom 17. Jahrhundert an wurde Ballenstedt durch die F├╝rsten zu Anhalt-Bernburg zur Residenz ausgebaut. Aus den Resten des ehemaligen Klosters wurde eine repr├Ąsentative Schlossanlage errichtet. 1765 ernannte F├╝rst Friedrich-Albrecht Ballenstedt offiziell zur Residenzstadt, und damit begann die politische, wirtschaftliche und kulturelle Bl├╝tezeit. Ausdruck des kulturellen Aufstiegs war unter anderem der Bau des Schlosstheaters, der 1788 in Angriff genommen wurde. Hier traten sp├Ąter Albert Lorzing und Franz List auf, die dem Theater zu einem bedeutenden Ruf ├╝ber Anhalts Grenzen hinweg verhalfen.

Als 1863 Herzog Alexander Carl kinderlos starb, kam Anhalt-Bernburg zu Dessau und Ballenstedt wurde zu einer der f├╝nf Kreisst├Ądte des wiedervereinigten Anhalts. Nach und nach entwickelte sich Ballenstedt zum Domizil f├╝r wohlhabende Pension├Ąre, und mit der touristischen Erschlie├čung des Harzes erlebte die Stadt auch durch den Fremdenverkehr neuen Aufschwung. Nach Ende des 2. Weltkrieges ├Ąnderte sich der Charakter Ballenstedts. Das Schloss, bis dahin Sommersitz der herzoglichen Familie, wurde enteignet und 1949 zur Ingenieurschule f├╝r Forstwirtschaft umgewandelt. Die touristischen Strukturen wurden nicht weiter gef├Ârdert und kamen fast zum Erliegen, daf├╝r erlangten industrielle Betriebe an Bedeutung. Erst mit dem Ende der DDR wurde dem Fremdenverkehr wieder mehr Aufmerksamkeit zugewendet, was durch die Sanierung des Schlosses und dessen ├ľffnung f├╝r Besucher sowie durch den Wiederaufbau des Gro├čen Gasthofes zum Ausdruck kam.

Sicht auf Ballenstedt vom Schlosshof
Sicht auf Ballenstedt vom Schlosshof
Schloss Ballenstedt
Schloss Ballenstedt

Selbstverwaltung

Die erste in der Weimarer Republik gew├Ąhlte Stadtverordnetenversammlung hatte folgendes Gesicht:

  • SPD 9 Sitze, B├╝rgerverein 6, Mittelstandsvereinigung 3.

Die erste Kommunalwahl nach dem Ende der DDR am 6. Mai 1990 brachte f├╝r den Ballenstedter Stadtrat folgendes Ergebnis:

  • CDU 10 Sitze, SPD 2, PDS 2, Neues Forum 2, Bauernpartei 1, Einzelkandidat 1.

Der aktuelle Stadtrat (2004) hat folgende Zusammensetzung:

  • CDU 8 Sitze, PDS 4, FDP 3, Badeborner IG 1, Freie Fraktion 3

B├╝rgermeister der Stadt Ballenstedt:

  • 1888 ÔÇô 1919 Bruno Wendt
  • 1933 ÔÇô 1943 Friedrich Salmann
  • 1951 ÔÇô 1973 Rudolph Baender
  • 1988 ÔÇô 1990 Helmut Dierks
  • 1990 ÔÇô 2001 Wolfgang Gurke (CDU)
  • 2001 Wolfgang Schneider (FDP)

Sehensw├╝rdigkeiten

Kreuz auf dem Gro├čen Gegenstein
Kreuz auf dem Gro├čen Gegenstein
  • Schloss, barocker dreifl├╝gliger Bau, Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet, Grab Albrechts des B├Ąren
  • Schlosspark, gestaltet von Peter Joseph Lenne
  • Schlosstheater, bespielt u.a.von Albert Lortzing und Franz Liszt
  • Schlosshotel Grosser Gasthof (urspr├╝nglich als Zeughaus 1733 erbaut)
  • Heimatmuseum (gegen├╝ber Grosser Gasthof im oberen Teil der Allee)
  • K├╝gelgenhaus (K├╝gelgenstr. 35a)
  • Gelbes Haus an der Stadtausfahrt Richtung Rieder (erbaut als Zollweghaus)
  • Allee - repr├Ąsentative, 1km lange Auffahrt zum Schloss, Stadtmittelpunkt
  • Altes Rathaus, 1683 errichteter Fachwerkbau,
  • St.-Nikolai-Kirche, sp├Ątgotischer, Sakralbau, 1326 erbaut, 1498 abgebrannt und 1501 wiedererrichtet
  • Stadtmauer zu gr├Âsserem Teil noch zu sehen in der Wallstrasse
  • Wacht├╝rme der Stadtmauer (Oberturm, Unterturm, Marktturm - letzterer begehbar, Schl├╝ssel in der Gastst├Ątte gegen├╝ber)
  • Badehaus (erbaut 1907-08)
  • Naturschutzgebiet Gegensteine
  • Bismarckturm, Ortsteil Opperode

Infrastruktur und Wirtschaft

Durch Ballenstedt verl├Ąuft die Bundesstra├če 185. Zur vierspurig ausgebauten B 6n sind es 10 km und zur Autobahn A 14 f├Ąhrt man 40 km. Der Eisenbahnverkehr ist seit 2003 eingestellt. In 5 km Entfernung befindet sich der Verkehrslandeplatz Ballenstedt-Quedlinburg, der ├╝ber eine 800 m lange Asphaltbahn verf├╝gt und zum Nachtflugbetrieb zugelassen ist.

Gr├Â├čere Betriebe und Einrichtungen:

  • Klinikum Dorothea Christiane Erxleben
  • Lungenklinik
  • Wegener GmbH Messtechnik
  • Linde AG Hydraulik
  • Hotel Gro├čer Gasthof
  • FBB F├Ârderband GmbH

Bedeutende Pers├Ânlichkeiten

  • Albrecht der B├Ąr (1100 ÔÇô 1123), Markgraf von Brandenburg, beigesetzt in Ballenstedt
  • Wilhelm von K├╝gelgen (1802 ÔÇô 1867), Maler und Literat, gewirkt und gestorben in Ballenstedt
  • Friedrich von Scholtz (1851 - 1927), General im 1. Weltkrieg, gestorben und beigesetzt in Ballenstedt
  • Familie Leisler-Kiep (Otto-C.-Kiep-Stiftung)

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Ernst Julius Marx (1728-1799), Orgelbauer
  • Gustav Strube (1867 - 1953), Komponist

St├Ądtepartnerschaft

Weblinks

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