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Letzte Änderung für Artikel Woppenroth: 17.02.2006 20:56

Woppenroth

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Wappen Karte
fehlt Lage von Woppenroth in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Rhein-Hunsr├╝ck-Kreis
Verbandsgemeinde: Kirchberg
Fl├Ąche : 8,67 km┬▓
Einwohner : 284 (31.12.2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 34 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : bis 446 m ├╝. NN
Postleitzahl : 55490
Vorwahl : 06544
Geografische Lage : 49┬░ 52' n. Br.
7┬░ 25' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : SIM
fr├╝her BKS
Gemeindekennzahl : 07140164
Adresse der
Ortsgemeinde:
Im Steitz 9
55490 Woppenroth
Website: www.woppenroth.de
Politik
Ortsb├╝rgermeister: Werner Will (CDU)
seit 1999

Woppenroth ist ein Dorf im Hunsr├╝ck. Die Nachbarorte sind Bruschied, Bundenbach, Dickenschied, Hausen (Hunsr├╝ck), Hennweiler, Lindenschied, Schlierschied, Schneppenbach und Rohrbach (Hunsr├╝ck).

Geschichte

In der Woppenrother Gemarkung wurden Werkzeuge aus der Jungsteinzeit entdeckt. In H├╝gelgr├Ąbern (1.600 - 1.200 v.Chr.) wurden nach 1945 Bronzeschmuck (Armreifen und Ringe) sowie Tongef├Ą├če gefunden.

Die Siedlung Woppenroth d├╝rfte im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden sein, da Orte, die in der Zeit des merowingischen Landausbaus ( 600 - 750 n.Chr.) gegr├╝ndet wurden, meist auf -hausen, -rod, -schied oder -feld enden. Die erste urkundliche Erw├Ąhnung von Woppenroth stammt aus dem Jahr 1269 . In der Urkunde versetzt Wildgraf Emich von Kyrburg (bei Kirn gelegen) das Dorf f├╝r 100 Pfund Trierisch an Wilhelm von Schmidtburg (zwischen Kirn und Rhaunen).

Die Orte Kaffeld und Blickersau im Bereich von Woppenroth gibt es schon lange nicht mehr. Kaffeld wurde 1399 in der nassauischen Fehde verw├╝stet, Blickersau war 1469 bereits verfallen, erstand im 19. Jahrhundert aber f├╝r ein paar Jahre wieder neu. - ├ťber die Ruine der Hellkirche, 60 m ├╝ber dem Hahnenbachtal gelegen, ist nicht viel bekannt. Die Architektur - 1,5 m dicke Mauern, innere Seitenl├Ąnge 4,5 m, quadratischer Raum - l├Ąsst auf ein hohes Alter schlie├čen. Wahrscheinlich war es ein religi├Âser Raum, vermutlich eine Kapelle. Der Name leitet sich wohl vom mittelhochdeutschen "helde" her, was eine Anh├Âhe mit steilem Gef├Ąlle bezeichnete (mundartlich noch bis ins 20.Jh. "Hell" f├╝r steil abfallende Bergh├Ąnge).

Von 1913 bis 1926 wurde die evangelische Kirche erbaut. Genutzt wird sie seit 1920. Stahlglocken haben die beiden im Ersten Weltkrieg eingeschmolzenen Bronzeglocken, die bereits seit 1889 in der alten Kirche Dienst taten, von denen eine aus der Hellkirche stammen soll, ersetzt.

Die Einwohner von Woppenroth sind ├╝berwiegend evangelisch. Die Evangelische Kirchengemeinde Woppenroth ist pfarramtlich mit Dickenschied, Rohrbach und Womrath verbunden.

Schabbach

1981/1982 wurde in Woppenroth und weiteren Hunsr├╝ck-Orten die erste Staffel des Fernsehfilms Heimat - Eine Chronik in Bildern gedreht. Woppenroth war dabei der zentrale Ort und wurde als fiktive Ortschaft Schabbach zu einem Freiluftstudio. Fast alle Dorfbewohner waren an den Dreharbeiten vor der Kamera beteiligt. Auch bei den weiteren Staffeln war Woppenroth jeweils wieder Kulisse. Der Filmzyklus umfasst mittlerweile 3 Teile: "Heimat", "Die zweite Heimat", "Heimat 3". Regisseur ist der im Hunsr├╝ck geborene Edgar Reitz . Mit dieser Filmreihe, die in allen Teilen insgesamt 52 Stunden umfasst, ist er weltweit bekannt geworden.

Literatur

  • Kobialka, Hans: Woppenroth - ein Grenzort mitten in der Welt; Wooppenroth, o.J.
  • Rosenkranz, Albert: Das Evangelische Rheinland; Band 1; D├╝sseldorf 1956; S. 613
  • Dieter Diether: Die Gottesh├Ąuser im Evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach; Kirchberg 1998; S. 36f


Koordinaten: 49┬░52'28" N, 7┬░24'51" O

Wikipedia

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