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Letzte Änderung für Artikel Wachenheim an der Pfrimm: 22.01.2006 12:55

Wachenheim an der Pfrimm

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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Monsheim
Fläche : 3,55 km²
Einwohner : 712 (Stand: 30.06.2005)
Bevölkerungsdichte : 179 Einwohner/km²
Vorwahlen : 06243
Kfz-Kennzeichen : AZ
Website: www.wachenheim.org
Politik
Gemeinderat :
(Wahl am 13. Juni 2004 )
WGR 68,5% (-0,3) - 8 Sitze (=)
SPD 31,5% (+0,3) - 4 Sitze (=)

Wachenheim liegt an der Pfrimm und hat 712 Einwohner. Wachenheim gehört zur Verbandsgemeinde Monsheim im Landkreis Alzey-Worms in der Region Rheinhessen des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Es findet sich eingebettet im Zellertal und grenzt direkt an die Region Pfalz an.

Am 12.August 765 wird Wachenheim erstmals im Lorscher Codex durch Eintrag einer Stiftung erwähnt.

Das Wachenheimer Erkennungsmerkmal sind die drei Wachteln auf der Flagge und dem Wappen des Dorfes.

Die gesprochene Sprache in Wachenheim stellt dem zufolge das Rheinhessische mit starken Einschlägen des Pfälzischen dar. Eine Unterscheidung zwischen einem Wachenheimer und einem im Nachbarort Niefernheim , Ortsteil der Gemeinde Zellartal, lebenden Pfälzer ist allerdings zweifelsfrei möglich, obgleich beide Orte nicht mehr als einen Kilometer von einander entfernt liegen.

Wachenheim selbst gilt heute noch als klassisches Weindorf mit mehreren Winzerbetrieben. Von der Gemeindeverwaltung ist f√ľr den 19.Januar 2006 eine Dorfmoderation anberaumt.Hierbei soll unter Leitung einer erfahrenen Moderatorin ein "Wir-Gef√ľhl" entwickelt werden. Es sollen Arbeitskreise an diesem Abend gebildet werden, die sich grunds√§tzlich um Strukturverbes-serung in Bezug auf Bau- und Infrastruktur und der aktiven Einbindung aller B√ľrger in das Ortsgeschehen bem√ľhen sollen. Aus den Arbeitskreisen heraus soll sich dauerhaft ein positives Bild der Gemeinde entwickeln. Der weitere Weg der Dorfmoderation wird bis zur Vorlage eines umsetzungsreifen Konzeptes in der Presse vorgestellt und auf der Website der Ortsgemeinde (www.wachenheim.org)dokumentiert.

Geschichte

Entstehung und Lage: Das heutige Wachenheim liegt 49¬į38`20" n√∂rdlich vom √Ąquator und 8¬į10'6" √∂stlich von Greenwich. Der fr√ľhere Bahnhof - 167,723 Meter hoch √ľber NN - ist drei Kilometer westlich vom Eisenbahnknotenpunkt Monsheim, der Linien Worms - Alzey und Monsheim - Gr√ľnstadt - Neustadt entfernt. Die Strecke Monsheim - Wachenheim -Langmeil - Kaiserslautern wird 2006 in der Zeit ab 16.April bis 22.Oktober an Sonn- und Feiertagen durch den F√∂rderverein Eistalbahn e.V. befahren. Der Linienverkehr wurde in den 1970er Jahren eingestellt.

Wachenheim ist der √∂stliche Eingang zum Zellertal und wird von der stark frequentierten Bundesstra√üe 47 im Ortsbereich auf 1,5 Kilometern durchzogen. 2006 wird seitens der Orts- und Verbandsgemeinde verst√§rkt auf eine Beruhigung des Durchgangsverkehrs mit zust√§ndigen √ľber√∂rtlichen Beh√∂rden hingearbeitet. Nach Verkehrsz√§hlungen im Jahre 2005 wird die B47 im Bereich Wachenheim im Durchschnitt von 24 Stunden von derzeit rund 6.500 Fahrzeugen befahren.

Die ältesten Bewohner:

Die √§ltesten Spuren von menschlichem Leben findet man aus der Zeit der zweiten H√§lfte der Eiszeit. Diese Menschen hatten damals noch keinen festen Wohnsitz --> J√§ger, Sammler und Nomaden. Unter einer 8 m hohen Ablagerungsschicht fand man 1927, in der Zellertaler Provinz, Rast- und Feuerpl√§tze solcher Eiszeitmenschen. Deren Alter sch√§tzt man auf ca. 110.000 Jahre. Beim Roden in einer Feldgemarkung von Wachenheim ( "S√ľlzer Weg" ) wurden im Jahre 1896 kleine T√∂pfchen und Ringe aus Ton in seiner rohesten Art in einem Grab gefunden, die aus der Zeit 2000 v. Chr. stammen. Nirdendwo sonst wurden auf einem so gering umfassendem Gebiet so viele Reste aus sechs verschiedenen Zeitperioden --> Hinkelstein-, R√∂√üner-, der Flomborner Periode, der Bronze-, Hallstatt- und la T√©ne-Zeit gefunden.

Die Römer in Wachenheim im Zellertal:

Die R√∂mer waren Tr√§ger einer alten, h√∂heren Kultur, deren Ankunft am Rhein eine neue Zeitperiode einleitete. Die jetzige Kultur dieser Umgebung ist immer noch damals wie heute "r√∂misch - deutsch". Sie bauten Weinberge an und ernteten sie, brachten gepr√§gtes M√ľnzgeld in Umlauf mit dem Bildnis ihres damaligen Kaisers/Imperators. Geschichtsschreiber wie z. B. Ausonius (Decimius Magnus Ausonius war ein sp√§tantiker gallo-r√∂mischer Prinzenerzieher und Dichter, der etwa von 310 bis 393 lebte.) bereisten das Rheinland aus naturwissentschaftlichen Zwecken und schrieben alles dar√ľber f√ľr die Nachwelt auf. 1891 wurde nahe der Monsheimer Gemarkungsgrenze ein Steinsarg beim roden eines Wingerts gefunden. Die darin enthaltenen Altert√ľmer deuteten auf das zweite Jahrhundert n. Chr. hin. Die R√∂merschaft zog sich danach im laufe der Jahrhunderten wieder zur√ľck aber die mitgebrachte Kultur blieb noch bis heute bestehen.

Die Ortsgeschichte wird ausf√ľhrlich im "Heimatbuch der Gemeinde Wachenheim" von Johannes W√ľrth im Jahre 1930 dargestellt. Das Heimatbuch ist in einem Reprint von 1988 √ľber die Gemeindeverwaltung zu beziehen.

Siehe auch

Wachenheim an der Weinstraße

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Wachenheim an der Pfrimm aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Wachenheim an der Pfrimm verfügbar.

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