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Letzte Änderung für Artikel Vendersheim: 15.02.2006 21:36

Vendersheim

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Wappen Karte
Wappen Deutschlandkarte, Position von Vendersheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Alzey-Worms
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 52′ N, 8° 4′ O
49° 52′ N, 8° 4′ O
Höhe : 217 m ü. NN
Fläche : 4,17 km²
Einwohner : 605 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 145 Einwohner je km²
Postleitzahl : 55578
(alt: 6551)
Vorwahl : 06732
Kfz-Kennzeichen : AZ
GemeindeschlĂĽssel : 07 3 31 065
Adresse der
Ortsverwaltung:
HauptstraĂźe 14
55578 Vendersheim
Website: www.vendersheim.de
E-Mail-Adresse: info@vendersheim.de
Politik
BĂĽrgermeister : Gerhard Lenz ( Parteilos )

Die Ortsgemeinde Vendersheim gehört zum Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Wörrstadt an.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Vendersheim liegt in Rheinhessen zwischen Mainz und Alzey. Im Südwesten ist in etwa 28 km Entfernung das höchste Bergmassiv der Pfalz der Donnersberg zu sehen.

Mainz liegt im Nordosten von Vendersheim und ist Luftlinie etwa 21 km entfernt. Alzey liegt Luftlinie etwa 14 km sĂĽdlich von Vendersheim.

Geologie

Der Boden um Vendersheim besteht aus fruchtbarem Lößlehm.

Klima

Begünstigt durch die Höhenlage ergeben sich überdurchschnittliche 1500 Stunden Sonnenschein pro Jahr.

Vendersheim fotografiert aus Nordosten
Vendersheim fotografiert aus Nordosten
Evangelische Kirche Vendersheim
Evangelische Kirche Vendersheim

Geschichte

Zeit Im Raum Vendersheim
Quelle: Heinrich Steitz: Manuskripte für eine Chronik von Vendersheim, Mainz, 1984 (unveröffentlicht)
4500 – 1800 v.Chr. (Jüngere Steinzeit) Nach der letzten Eiszeit und der Rückwanderung der Pflanzenwelt beginnt die dauerhafte Besiedlung des Rheintals durch Bandkeramiker.
1800 – 750 v.Chr. (Bronzezeit) Nur wenige Funde im Raum Vendersheim
750 – 15 v.Chr. (Eisenzeit) Keltische Besiedlung von Süddeutschland bis zum Mittelrhein. (Kelten: Westgruppe der Indogermanen)
15 v.Chr. (Römerzeit) Ländliche römische Besiedlung. Feldbau, Viehhaltung und Weinbau. (Villa rustica = röm. Einzelhof)
406 n.Chr. Franken ( Germanen ) überwinden die Rheingrenze und besiedeln den Raum zwischen Donnersberg und Rhein, neue Ortsnamen mit „...heim“ überwiegen.
498 König Chlodowech läßt sich taufen, die Franken werden Christen. In der Folgezeit entsteht vermutlich auch Vendersheim als fränkisch-christliche Siedlung.
1426 Ortsname „Fendersheim“ in z.Zt. ältester Urkunde (Staatsarchiv Koblenz). Namensdeutung: Heim des Fendiheri (fränkischer Feldherr).
1426 Priester Pleban an der St. Martinuskirche in Fendersheim beurkundet.
1443 Name „Venderßheim" in Hessische Urkunden, 1866
15. Jahrhundert Vendersheim gehört zum Gebiet der Junker Faust zu Stromberg.
1555 Reichstag zu Augsburg: Die Religionshoheit wird an die Territorialherren übertragen. Alle Einwohner müssen der Konfession ihres Herrn angehören.
1556 Kurpfälzische Reformation : Vendersheim wird luth. Pfarrei, die Martinuskirche luth. Gotteshaus.
1648 Frieden zu OsnabrĂĽck mit Simultanbestimmungen fĂĽr Kurpfalz. Vendersheim wird ein Simultaneum , d.h. kath., luth. und reformierte BĂĽrger sind und bleiben hier heimatberechtigt.
1660 Junker Faust wird katholisch. Das Kirchenvermögen in Vendersheim fällt an die Kath. Kirche.
1730 Geschlecht der von Faust erlischt. Vendersheim fällt an das kath. Haus der Grafen zu Eltz. Martinuskirche wird Simultankirche. (Lutheraner und Katholiken benutzen das selbe Gotteshaus.)
1790 -91 Die Katholische Gemeinde erbaut mit Hilfe der Grafen zu Eltz die neue Martinskirche. Die Evangelische Gemeinde benutzt weiterhin das alte Gotteshaus.
1792 - 1814 "Franzosenherrschft": Vendersheim gehört zum Departement Donnersberg. Abschaffung des Lehenrechtes; für Geburt, Heirat und Tod gilt staatliche Beurkundungspflicht; Staatsschulen; ...
1816 Provinz Rheinhessen wird in das GroĂźherzogtum Hessen eingegliedert.
1822 Vereinigung von Lutheraner und Reformierten in Rheinhessen zur Evangelischen Kirche.
1869 Abriß der baufälligen Martinuskirche.
1870 - 71 Bau des heutigen ev. Gotteshauses.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1904 414
1905 502
1950 498
1972 396
1982 429
1992 412
2000 590
2004 605

Politik

Gemeinderat

(Gemeinderatswahl 13. Juni 2004)

  • Lenz, Gerhard
  • Dexheimer, Klaus
  • Wetzel, Hermann Josef
  • Janson, Wolfgang
  • Beiser, Simon
  • Gorius, Michael
  • Horst, Andreas
  • Schmidt, Stephanie
  • Budde, Walter
  • Schreiber, Horst
  • Wojtyna, Torsten
  • Weinheimer, Wolfgang

BĂĽrgermeister

(OrtbĂĽrgermeisterwahl 13. Juni 2004) Gerhard Lenz

Städtepartnerschaften

  • Bruley aus dem Departement Meurthe-et-Moselle , Frankreich , seit 1998

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Bauwerke

  • Katholische Kirche, Einweihung: 1790
  • Evangelische Kirche, Einweihung: 1871 (27. November)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • 2. Wochenende im November: Vendersheimer Martini Kerb.

Wirtschaft

Der Weinbau mit einer Rebfläche von 180 Hektar prägt den Ort.

Ansässige Unternehmen

  • Weingut Beiser mit Gutsausschank
  • Weingut Janson mit StrauĂźwirtschaft und Privatpension
  • Weingut
  • Speisegaststätte Martinsklause
  • Firma Kehr, Wasser- und Elektroinstallation
  • Firma Rathgeber, Elektroinstallation.

Weblinks

Wikipedia

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