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Letzte Änderung für Artikel Vallendar: 17.02.2006 21:06

Vallendar

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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vallendar
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 23' 60 N; 7┬░ 37' 0 O
50┬░ 23' 60 N; 7┬░ 37' 0 O
H├Âhe : 68 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 13,22 km┬▓
Einwohner : 8.814 (31. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 667 Einwohner/km┬▓
Postleitzahl : 56179
Vorwahl : 0261
Kfz-Kennzeichen : MYK
Gemeindeschl├╝ssel : 07137226
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 5, 56179 Vallendar
Website: http://www.vallendar-rhein.de/
E-Mail-Adresse: stadt.vallendar@t-online.de
Politik
B├╝rgermeister : Wolfgang Helbach ( CDU )
Lage der Gemeinde im Landkreis
Lage der Stadt Vallendar im Landkreis Mayen-Koblenz
Ortsansicht
Ortsansicht

Die Stadt Vallendar ist ein staatlich anerkannter Kneipp- und Luftkurort im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz und Sitz der Verbandsgemeinde Vallendar.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Die Siedlungsfl├Ąche der Stadt Vallendar breitet sich am rechten Ufer des Mittelrheins gegen├╝ber der bewohnten Rheininsel Niederwerth aus, dort, wo mehrere Bacht├Ąler des Westerwaldes auf das Rheintal sto├čen. Die Stadt liegt 5,7 km n├Ârdlich von Koblenz und 12,3 km s├╝dlich von Neuwied im Koblenz-Neuwieder Becken, einem Teil des Mittelrheinischen Beckens. Im Osten steigen die H├Âhen des Westerwaldes auf, jenseits des Rheins im Westen die H├Âhen der Eifel.

Namensherkunft

Die Lage in den Bacht├Ąlern ist der Ursprung des Namens, wobei die Silben "val" und "ndar" zu unterscheiden sind. Beide Silben besitzen indogermanische Wurzeln: "val" bedeutet soviel wie "flie├čend", w├Ąhrend "ndar" auf "sumpfiges Gel├Ąnde" hinweist.

Stadtteile

Geschichte

Vallendar wird erstmals um 830/840 geschichtlich als Besitz der Erzbisch├Âfe von Trier erw├Ąhnt, es wird jedoch angenommen, dass es keltischen Ursprungs und damit weitaus ├Ąlter ist (700-600 v. Chr.). Die Trierer Erbisch├Âfe lie├čen ihren Besitz durch V├Âgte verwalten, die jedoch den Besitz immer mehr dem Zugriff der Erbisch├Âfe entziehen konnten. So sind schlie├člich seit 1232 die Grafen von Sayn Landesherren und erbauen 1240 am Nordausgang von Vallendar eine Burg, auf deren Grundmauern heute das Haus d'Ester, die sogenannte Marienburg steht. Zus├Ątzlich erhielt Vallendar zu dieser Zeit Stadtmauern. 1143 kommt es zur Gr├╝ndung des Sch├Ânst├Ątter Kloster der Augustinerinnen, das 1567 wieder aufgel├Âst wird. Seit dem 14 Jahrhundert ist der Erzbischof von Trier Mitinhaber der Herrschaft Vallendar. 1681 bzw. 1767 (endg├╝ltig) wird Trier alleiniger Landesherr. Auf diese Territorialgeschichte verweist das Stadtwappen mit dem sayn'schen L├Âwen und dem kurtrierischen roten Kreuz. Im Mittelalter befindet sich der Sitz eines pfalzgr├Ąflichen Hochgerichts in Vallendar. 1802 gelangt der Ort an das F├╝rstentum Nassau-Weilburg, 1815 schlie├člich an das K├Ânigreich Preu├čen . Im 19. Jahrhundert entwickelt sich eine reiche Gewerbet├Ątigkeit, die ein Grund daf├╝r ist, dass Vallendar 1856 von K├Ânig Friedrich Wilhelm IV.. die Stadtrechte erh├Ąlt. Seit 1932 ist Vallendar anerkannter Luft- und Kneipp -Kurort. 1939 wird die Gemeinde Mallendar eingemeindet. Ab 1954 bis in die 1970er Jahre entstehen zahlreiche neue Baugebiete. 1958 wird die Br├╝cke zwischen Vallendar und der Rheininsel Niederwerth eingeweiht. 1973 wird das ortsbildpr├Ągende Hochhaus "Humboldth├Âhe" fertiggestellt.

Einwohnerentwicklung

Stand / Datum Einwohner
31. Dezember 2004 8.856
30. Juni 2005 8.814

Politik

Stadtrat

Die Stadtratswahl 2004 ergab folgendes Ergebnis:

CDU (62,42 %) 15 Sitze, SPD (31,15 %) 7 Sitze, FDP (6,44 %) 2 Sitze

St├Ądtepartnerschaften

  • Cercy-la-Tour , Frankreich
  • Cranleigh , Gro├čbritannien
  • Mur├│w , Polen

Wirtschaft und Infrastruktur

Stra├čenkarte Raum Koblenz
Stra├čenkarte Raum Koblenz

Bildung

  • WHU - Otto Beisheim School of Management (ehemals: Wissenschaftliche Hochschule f├╝r Unternehmensf├╝hrung), ist eine 1984 in Koblenz gegr├╝ndete private Hochschule.
  • Sch├Ânst├Ątter Marienschule , staatlich anerkannte, private M├Ądchenschule
  • Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar in Tr├Ągerschaft der Pallottiner f├╝r die Ausbildung von Priestern, Ordensleuten und Laientheologen

Verkehr

Vallendar liegt an der Bundesstra├če 42 und an der Bundesautobahn 48, deren Ausfahrt Bendorf/Neuwied/Vallendar ├╝ber die Bundesstra├če 42 in den Ortskern f├╝hrt.

Vallendar besitzt einen Bahnhof an der rechten Rheinstrecke.

Die Buslinien 7/7a und 8/8a der KEVAG verbinden Vallendar mit Koblenz, Bendorf und H├Âhr-Grenzhausen.

Sehensw├╝rdigkeiten

  • Kath. Pfarrkirche St. Marzellinus und St. Petrus ( 1837-41 von dem Koblenzer Architekten Johann Claudius von Lassaulx als einer der bedeutendsten und gr├Â├čten Kirchenbauten des 19. Jahrhunderts am Rhein errichtet)
  • Evang. Lukas-Kirche, 1884-85 von dem Wiesbadener Architekten Friedrich Lang, typischer evangelischer Kirchenbau des 19. Jahrh. nach den Baurichtlinien des sog. Eisenacher Regulativs
  • ehem. St.-Josef-Krankenhaus, 1856-59 von dem K├Âlner Architekten Vincenz Statz
  • Wiltberger Hof, 1695-98 f├╝r Freiherr Emmerich Ernst von Wiltberg errichtet
  • ehem. Schule (heute Rathaus) in der Eulerstra├če, 1844-45 von dem Koblenzer Landbauinspektor Ferdinand Nebel
  • Haus d┬┤Ester, sog. Marienburg (ehem. Sitz der Lederfabrikantenfamilie d┬┤Ester, 1773 von Nikolaus Lauxen ) mit stuckiertem Balkonzimmer; heute Sitz der Wissenschaftlichen Hochschule f├╝r Unternehmensf├╝hrung
  • Marienburg-Kapelle, 1897-98 von Josef Kleesattel, D├╝sseldorf, mit bemerkenswerter Ausmalung von 1926 durch Bruder Notker Becker im sog. Lacher Stil in der Tradition der Beuroner Kunstschule
  • Fachwerkbauten aus dem 17. Jahrhundert
  • Romanischer Turm der ehem. Klosterkirche Sch├Ânstatt (13.Jahrh.)
  • Kath. Anbetungskirche zur heiligen Dreifaltigkeit auf Berg Sch├Ânstatt, 1968 geweiht, von Alexander Freiherr von Branca (M├╝nchen)
  • Pater- Kentenich -Haus auf Berg Sch├Ânstatt (1985), von Alexander Freiherr von Branca (M├╝nchen)

Pers├Ânlichkeiten

Folgende Personen wurden in Vallendar geboren:

  • 1800 : Theodor von Zwehl, bayrischer Politiker
  • 1805 : Johann Baptist Kraus , Pfarrer und Begr├╝nder des Wallfahrtsorts Arenberg

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Vallendar aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Vallendar verfügbar.

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