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Letzte Änderung für Artikel Urbar (bei Koblenz): 01.02.2006 19:46

Urbar (bei Koblenz)

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Wappen Karte

Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Urbar hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vallendar
Fl├Ąche : 3,5 km┬▓
Einwohner : 3.195 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 913 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 56182
Vorwahl : 0261
Geografische Lage : 50,3833┬░ n. Br.
7,63333┬░ ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : MYK
Gemeindeschl├╝ssel : 07 1 37 224
Offizielle Website: www.urbar.de
Politik
B├╝rgermeister : Karl Josef Kohl
(Freie Liste)
Lage der Gemeinde im Landkreis
Lage von Urbar im Landkreis Mayen-Koblenz

Urbar ist eine Gemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz und Mitglied der Verbandsgemeinde Vallendar. Es liegt am rechten Rheinufer n├Ârdlich von Koblenz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Ort

Urbar war schon vor etwa 13.000 Jahre Siedlungsgebiet und somit eines der ersten der Region. Mit der Errichtung des Limes geh├Ârte das Gebiet um Urbar zum r├Âmischen Reich .

1167 wurde Urbar mit der Bezeichnung "overvare", was "├ťberfahrt" bedeutet, erstmals schriftlich erw├Ąhnt. Dies weist auf eine F├Ąhre ├╝ber den Rhein nach Neuendorf hin. Landesherr war bis 1803 der Kurf├╝rst und Erzbischof von Trier. Diese Landesherrschaft (rotes Kreuz auf wei├čem Grund) und die Rheinf├Ąhre sind im Ortswappen abgebildet. 1204 wird durch die Nennung der Kapelle Besselich das gleichnamige Kloster bekannt. Die Bl├╝tezeit des Franziskanerinnenklosters war im 15. und 16. Jahrhundert und konnte sich trotz der Reformation , Kriegswirren und zahlreichen Hungersn├Âten halten. Die Lage Urbars im Vorfeld der Festung Ehrenbreitstein f├╝hrte immer wieder zu Zerst├Ârungen und Pl├╝nderungen. Seit dem Mittelalter bestand bis in die 1950er Jahre s├╝dlich des Ortes eine Tongrube, aus der zahlreiche Tonfliesen in Bauwerken des Koblenzer Raumes stammen. 1803 gelangte Urbar an das F├╝rstentum Nassau-Weilburg (seit 1806 Herzogtum Nassau); nach dem Wiener Kongress 1815 wurde Urbar ein Teil der Rheinprovinz Preu├čens und der B├╝rgermeisterei Ehrenbreitstein. Als diese 1937 aufgel├Âst wurde, gelangte der Ort an das Amt Vallendar-Land, seit 1970 Verbandsgemeinde Vallendar. Die Katholiken des Ortes geh├Ârten bis 1944 zur Pfarrei St. Pankratius in Koblenz-Niederberg und bilden seitdem eine eigene Pfarrgemeinde. Die Evangelischen sind Mitglieder der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Pfaffendorf.

Die Zerst├Ârung der katholischen Dorfkirche 1945 griff in das Dorfbild entscheidend ein. Es wurde eine Notkirche in der Kirchstra├če errichtet, die 1967 zum B├╝rgerhaus umgebaut und 2005 abgerissen wurde. 1966 entstand nach Pl├Ąnen des Architekten Martin Ufer (Koblenz-Ehrenbreitstein) die neue kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul mit ihrem charakteristischen Zeltdach und Fenstern des bedeutenden Glasmalers Paul Weigmann (Leverkusen) an der Stra├če In den B├╝ngerten. Seit Ende des Krieges w├Ąchst die Bev├Âlkerungszahl st├Ąndig. 1994 wurde eine Zahl von 2858 Einwohnern erreicht. Die Tendenz ist wegen mehrere Neubaugebiete stark steigend.

Einwohnerentwicklung

Stand / Datum Einwohner
31. Dezember 2004 3.169
30. Juni 2005 3.195

Politik

B├╝rgermeister

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Anton Kammert├Âns, Werner Stangier und Dr. Dieter B├Ârsch (alle SPD) B├╝rgermeister des Ortes. Karl Josef Kohl (Freie Liste) ist seit 1999 B├╝rgermeister von Urbar. Bei den Kommunalwahlen am 13. Juni 2004 wurde er mit 82,98 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten wiedergew├Ąhlt.

Gemeinderat

Die Wahl zum Gemeinderat 2004 ergab folgendes Ergebnis: Freie Liste : 37,3 % / 7 Sitze, CDU : 35,2 % / 7 Sitze, SPD : 27,5 % / 6 Sitze.

Wirtschaft und Infrastruktur

Stra├čenkarte Raum Koblenz
Stra├čenkarte Raum Koblenz

Verkehr

Urbar liegt an der Bundesstra├če 42 und besitzt durch die nahegelegene Bundesautobahn 48 auch einen guten Anschluss zum Fernstra├čennetz.

Mit Hilfe der Buslinien 358, die direkt durch Urbar f├╝hrt, und den Linien 8 und 318/319, die an der Bundesstra├če 42 verkehren, ist die Stadt Koblenz innerhalb von 15 Minuten erreichbar. Urbar geh├Ârt als Gemeinde des Landkreises Mayen-Koblenz zum Verkehrsverbund Rhein-Mosel.

Bildung

  • Grundschule Urbar
  • Katholischer Kindergarten Urbar
  • Kindergarten der Ortsgemeinde Urbar

Durch die nahegelegenen Hochschulst├Ądte Koblenz und Vallendar existiert ein vielf├Ąltiges Angebot an weiteren M├Âglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Urbar (bei Koblenz) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Urbar (bei Koblenz) verfügbar.

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