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Letzte Änderung für Artikel Sankt Goarshausen: 15.02.2006 23:32

Sankt Goarshausen

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Wappen
Wappen von Sankt Goarshausen
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Rhein-Lahn-Kreis
Blick auf St. Goarshausen
Blick auf St. Goarshausen

Die Loreleystadt Sankt Goarshausen liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz ( Deutschland ). Die Kleinstadt hat 1.585 Einwohner (Stand: 31. Dezember 2002 ) und ist Sitz der Verbandsgemeinde Loreley. Mit den Vororten Ehrental, Wellmich und der Heide, betrĂ€gt die Einwohnerzahl hingegen ĂŒber 2000.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

St. Goarshausen liegt am rechten Ufer des Rheins, gegenĂŒber von Sankt Goar und ist etwa 30 km von Koblenz entfernt. Sankt Goarshausen liegt am Fuße der Loreley

Geschichte

Im Jahr 1885 hatte St. Goarshausen 1.456 meist evangelische Einwohner.

Über der Stadt liegen die Ruinen der 1806 von den Truppen Napoleons gesprengten Burg Katz (Neukatzenelnbogen).

Wirtschaft

Hauptwirtschaftszweige sind Tourismus und Weinbau . FrĂŒher war St. Goarshausen als Fischer- und Schifferstadt und als VerladestĂ€tte wichtiger Ansteuerungspunkt am Rhein. Heute verliert die ehemalige Kreisstadt immer mehr an Bedeutung und lebt fast ausschließlich vom Tourismus. Besonders problematisch fĂŒr Sankt Goarshausen ist die NĂ€he zur um einiges grĂ¶ĂŸeren Stadt NastĂ€tten, die St. Goarshausen als Mittelzentrum ablösen konnte. Insbesondere dafĂŒr verantwortlich war eine Verwaltungsreform, die den ehemaligen Kreis St. Goarshausen auflöste (siehe Geschichte des Rhein-Lahn-Kreises). Letztes Überbleibsel des Kreises ist das ehemalige Landratsamt, in dem sich noch bis November 2005 die Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle befand, die sich jetzt in NastĂ€tten befindet. Auch die Auflösung der Polizeidienststelle St. Goarshausen (und eine eventuelle Verlegung nach NastĂ€tten) ist in der Diskussion.
Im touristischen Bereich ist einer der Hauptkonkurrenten die Schwesterstadt St. Goar. Um den Tourismus zu fördern, wurde ein millionenschweres Besucherzentrum auf der Loreley errichtet.

SehenswĂŒrdigkeiten

Burg Katz oberhalb von St. Goarshausen
Burg Katz oberhalb von St. Goarshausen

Bei Sankt Goarshausen liegt der Loreley-Felsen.

In Sankt Goarshausen liegen die zwei Burgen Katz (ehemals Burg Neu-Katzenelnbogen) und Maus (auch Deuernburg oder Thurnberg genannt). Burg Katz ist nicht zur Besichtigung freigegeben, wohingegen auf Burg Maus im Stadtteil Wellmich regelmĂ€ĂŸig eine Vogelflugschau stattfindet. Von dort aus hat man auch einen guten Ausblick auf die gegenĂŒberliegende Ruine der Burg Rheinfels. Erreichbar ist Burg Rheinfels von St. Goarshausen aus mit der FĂ€hre, die nĂ€chste BrĂŒcke ist 30 km entfernt.

Der Rhein bei St. Goarshausen-Wellmich mit Burg Maus
Der Rhein bei St. Goarshausen-Wellmich mit Burg Maus

Die Verbindung zwischen Sankt Goar und Sankt Goarshausen wird durch eine RheinfĂ€hre aufrecht erhalten. Über das FĂŒr und Wider, diese FĂ€hre durch eine BrĂŒcke zu ersetzen, wird seit Jahrzehnten gestritten, wobei das Hauptargument ein durch den Bau ermöglichter wirtschaftlicher Aufschwung bzw. die touristische Förderung des inzwischen UNESCO - Welterbe gewordenen Mittelrheintals ist.

Wanderwege

Der neue rechtsrheinische Wanderweg ĂŒber die Höhen des Rheintales, der Rheinsteig fĂŒhrt ĂŒber die Loreley.

Sonstige Einrichtungen

St. Goarshausen mit dem SchulgebÀude des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums
St. Goarshausen mit dem SchulgebÀude des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums

Fest mit der Geschichte St. Goarshausens verwurzelt ist die Tradition des "Institut Hofmann", heute "Wilhelm-Hofmann-Gymnasium", das seit nunmehr 150 Jahren das Stadtbild St. Goarshausens prÀgt.

Ende des zweiten Weltkriegs wurde das alte Institut zerstört und das heutige Gymnasium errichtet. 1984 wurde in St. Goarshausen die Loreleyhalle errichtet, die vor allem als Schulsporthalle benutzt wird, aber auch von der Stadt St. Goarshausen und von Vereinen mitbenutzt werden darf. 1991 fand mit dem Aufstocken des rheinseitigen Querbaus die letzte große Erweiterung des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums statt.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Literatur

  • Adolf Schneider: Geschichte der Loreley-Stadt St. Goarshausen. 1989. ISBN 3-922-60413-7

Siehe auch

Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit

Weblinks

Wikipedia

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