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Letzte Änderung für Artikel Sankt Goar: 15.02.2006 13:12

Sankt Goar

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Wappen Karte

Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Sankt Goar hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Ehem. Regierungsbezirk : Koblenz
Landkreis : Rhein-Hunsr√ľck-Kreis
Geografische Lage : 50¬į 9' n. Br.
7¬į 43' √∂. L.
H√∂he : 249 m √ľ. NN
Fläche : 22,93 km²
Einwohner : 3.128 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 140 Einwohner je km²
Postleitzahl : 56329
(alt: 5401)
Vorwahl : 06741
Kfz-Kennzeichen : SIM
(fr√ľher: GOA)
Gemeindeschl√ľssel : 07 1 40 133
Stadtgliederung: 4 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Heerstraße 130
56329 Sankt Goar
Offizielle Website: www.st-goar.de
E-Mail-Adresse: rathaus@st.goar-oberwesel.de
Politik
B√ľrgermeister : Walter Mallmann ( CDU )

Sankt Goar am Rhein ist eine Stadt im Bundesland Rheinland-Pfalz der Bundesrepublik Deutschland . Die Stadt gehört der Verbandsgemeinde Sankt Goar-Oberwesel an.

Bekannt ist Sankt Goar unter anderen wegen der Nähe zum sagenumwobenen Loreleyfelsen und der Ruine Burg Rheinfels. Sankt Goar liegt mitten im UNESCO Weltkulturerbe oberes Mittelrheintal, das im Juli 2002 in die Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde.

Sankt Goar aus Nordwest
Sankt Goar aus Nordwest

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Sankt Goar liegt inmitten des Mittelrheintals in unmittelbarer Nähe zur Loreley.

Die n√§chsten gr√∂√üeren St√§dte sind Koblenz, Luftlinie ca. 24 km n√∂rdlich und Bingen am Rhein, Luftlinie ca. 25 km s√ľd√∂stlich. Sankt Goar ist mit einer F√§hre mit der Schwesterstadt Sankt Goarshausen auf der rechten Rheinseite verbunden.

Stadtgliederung

Die Stadt besteht neben der Kernstadt St. Goar aus den Stadtteilen Biebernheim , Werlau und Fellen.

Geschichte

Sankt Goar um 1860
Sankt Goar um 1860
Historische Karte von Sankt Goar
Historische Karte von Sankt Goar
Alliierte Truppen bei der Rhein√ľberquerung bei Sankt Goar unter feindlichem Feuerbeschuss
Alliierte Truppen bei der Rhein√ľberquerung bei Sankt Goar unter feindlichem Feuerbeschuss
Sankt Goar vom Rhein
Sankt Goar vom Rhein
  • In r√∂mischer Zeit besiedelt.
  • Um 550 lie√ü sich der Namensgeber Goar nieder.
  • 765 √ľberlie√ü Pippin der J√ľngere das Hospiz dem Abt der Benediktinerabtei Pr√ľm in der Eifel, Asver , zum pers√∂nlichen Benefizium
  • 782 √ľbertrug Karl der Gro√üe das ehemalige K√∂nigsgut der Benediktinerabtei Pr√ľm
  • Ab 1190 stand die Stadt unter milit√§rischem Schutz und der Gerichtsbarkeit des Grafenhauses von Katzenelnbogen.
  • Im Jahr 1245 erbaute Graf Diether V. von Katzenelnbogen die Burg Rheinfels.
  • 1479  : durch den Tod des letzten Grafen von Katzenelnbogen, Philipps des √Ąlteren , f√§llt St. Goar an die Landgrafschaft Hessen
  • Am 1. 11. 1527 begann der sp√§tere Theologieprofessor Adam Krafft im Auftrag des hessischen Landgrafen Philipp des Gro√üm√ľtigen die Reformation einzuf√ľhren.
  • 1567 Aufteilung von Hessen unter seinen vier S√∂hnen. Dieter II. von Hessen-Rheinfels erhielt Burg und Stadt.
  • 1580 fielen der Pest in St.Goar 175 Personen zum Opfer; nur 18 Jahre sp√§ter, 1598, abermals 142.
  • 1635 , mitten im Drei√üigj√§hrigen Krieg , raffte die Pest √ľber 200 Personen hinweg.
  • In Folge des anhaltenden Rechtsstreits zwischen Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt √ľber die Aufteilung der Landgrafschaft Hessen lie√ü letztere mit Hilfe kaiserlicher Truppen Rheinfels und St. Goar im Sommer 1626 mehrere Wochen lang belagern, was schlie√ülich zur Kapitulation und anschlie√üenden Pl√ľnderung der Stadt durch spanische Truppenteile f√ľhrte. Zwischen 1626 bis 1647 geh√∂rte St. Goar zu Hessen-Darmstadt .
  • 1647 eroberten die Truppen der Landgr√§fin Amalie Elisabeth von Hessen-Kassel Burg Rheinfels und die Stadt.
  • Am 14.4. 1648 trat dann Landgraf Georg II. von Hessen-Darmstadt die Niedergrafschaft Katzenelnbogen mit St.Goar ‚Äěauf ewige Zeiten‚Äú an Hessen-Kassel ab.
  • W√§hrend nun Hessen-Kassel reichsrechtlich die Landeshoheit behielt, fiel die Herrschaft √ľber die Grafschaft Niederkatzenelnbogen an Landgraf Ernst, der am 30.3. 1649 seinen Einzug in St.Goar hielt und die Linie Hessen-Rheinfels-(Rotenburg) gr√ľndete. Landgraf Ernst regierte bis zu seinem Tode 1693 auf Burg Rheinfels, seinem Residenzschlo√ü, als religi√∂s toleranter, geistig h√∂chst interessierter Herrscher, der wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt St.Goar beitrug, die unter den Folgen des Drei√üigj√§hrigen Krieges zu leiden hatte.
  • 1692 w√§hrend des Pf√§lzischen Erbfolgekrieges Belagerung von Burg und Stadt durch zuletzt 28000 Franzosen. Auch der letzte Sturmversuch wird abgeschlagen.
  • 1794 wurde die Festung kampflos an franz√∂sische Revolutionstruppen √ľbergeben und 17967/97 in gro√üen Teilen gesprengt. Bis 1813 stand sie unter franz√∂sischer Verwaltung.
  • Mitte M√§rz 1945 erreichten Truppenverb√§nde der US-Armee St.Goar, dessen Besatzung und Verwaltung Anfang Juli an Frankreich √ľbergeben wurde.
  • 1815 kam die Burg in preu√üischen Besitz und Sankt Goar wurde Kreisstadt .
  • Mit der Verwaltungsreform 1969 Aufl√∂sung des Kreises St. Goar und Zuordnung zum Rhein-Hunsr√ľck-Kreis mit Sitz in Simmern .
  • 1972 wurde die Stadt St. Goar in die Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel mit Sitz in Oberwesel eingegliedert.

Eingemeindungen

Im Zuge der Verwaltungsreform bildet sich am 22. April 1972, aus dem Städten St. Goar und Oberwesel die neue Verbandsgemeinde Sankt Goar-Oberwesel mit dem Verwaltungssitz Oberwesel.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
10. Oktober 1613 1.134
1640 714
1794 1.992
1815 1.108
1847 ¹ 1.452
3. Dezember 1867 1.330
22. Dezember 1885 1.453
27. Oktober 1903 1.673
13. Juli 1970 3.546
31. Dezember 1998 3.213
31. Dezember 2001 3.147
31. Dezember 2003 3.128

¹ Z√§hlungsergebnis

Politik

Wappen

Beschreibung

Im oberen Teil ein blaubewehrter roter Löwe mit goldenem Hintergrund (heraldisch Leopard). Im unteren Teil goldene Lilien auf blauem Feld in einem goldenen Gitter.

[1] ==== Bedeutung ==== Der Löwe das Wappentier der Grafen von Katzenelnbogen, die seit dem 13. Jahrhundert in St. Goar herrschten. Die Niedergrafschaft von Katzenelnbogen hatte ihren Hauptsitz in St. Goar. Die Lilien beziehen sich auf das Marienpatrozinium von Darmstadt, dem Hauptort der Obergrafschaft Katzenelnbogen.

Die Stadtfarben sind Rot und Weiß.

Städtepartnerschaften

  • Kanton Ch√Ętillon-en-Bazois aus dem Departement Ni√®vre , Frankreich , seit 1973

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Burg Rheinfels oberhalb von St. Goar
Burg Rheinfels oberhalb von St. Goar

Museen

  • Deutsches Puppen- und B√§renmuseum
  • Wahrschauer- und Lotsen- Museum

Bauwerke

  • Burg Rheinfels mit Heimatmuseum
  • Kirchen:
    • Evangelische Stiftskirche mit Krypta
    • Neugotische katholische Pfarrkirche

Regelmäßige Veranstaltungen

  • 1. Wochenende im Juni: Burgmarkt und Ritterturnier auf Burg Rheinfels
  • 3. Wochenende im Juli: Traditionelles Werlauer Heimatfest im Stadtteil Werlau. Vorschau und Nachlese auf werlau-event.de
  • 3. Wochenende im Juli: Sch√ľtzen- und Heimatfest
  • 1. Wochenende im August: Hansenfest
  • 1. Wochenende im September: Traditionelle "Biewerumer Quetschekerb" im Stadtteil Biebernheim
  • 3. Wochenende im September: Rhein in Flammen Gro√üfeuerwerke von Burg Katz bei Sankt Goarshausen, Burg Rheinfels bei Sankt Goar und von der Rheinmitte aus.

Wirtschaft und Infrastruktur

Tourismus und Weinbau

St.Goar ist Sitz einer Wasserschutzpolizeistation, die f√ľr den Bereich von Bacharach bis Osterspai (544 - 575 km) zust√§ndig ist.

Verkehr

St.Goar liegt an der linken Rheinstrecke Frankfurt - Mainz - Bingen - Koblenz - ( Köln)= Kursbuch Nr. 471 der DB. Der Bahnhof wurde stillgelegt. Fahrkartenverkauf am Automaten.

Durch St.Goar (Kernstadt) und den Ortsteil Fellen f√ľhrt die Bundesstra√üe B 9.

Autobahnanschluß an die A 61 Ludwigshafen-Mönchengladbach nahe dem 14 km entfernt liegenden Emmelshausen.

In St.Goar legen regelm√§√üig die Ausflugsschiffe der K√∂ln-D√ľsseldorfer -Rheinschiffahrt an.

Anlegestelle weiterer Rheinschiffahrtslinien.

Eine Personen- und Autof√§hre, die ‚ÄěLoreley VI", verbindet das linksrheinische St.Goar mit der rechtsrheinischen Schwesterstadt St.Goarshausen.

√Ėffentliche Einrichtungen

  • Schifffahrtsgericht
  • Inspektion der Wasserschutzpolizei des Bundeslandes Rheinland-Pfalz
  • Au√üenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes

Weblinks

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