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Letzte Änderung für Artikel Neustadt an der Weinstraße: 18.02.2006 22:26

Neustadt an der Weinstraße

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Neustadt an der Weinstraße Lage der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 117,10 km²
Einwohner : 53.760 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 459 Einwohner je km²
Höhe : 136 m ü. NN
Postleitzahlen : 67433, 67434, 67435
Vorwahl : 06321, 06327
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 21' N, 08° 09' O
49° 21' N, 08° 09' O
Kfz-Kennzeichen : NW
Gemeindeschlüssel : 07 3 16 000
Stadtgliederung: Kernstadt + 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
67433 Neustadt/Weinstr.
Website : www.neustadt-weinstrasse.de
E-Mail-Adresse: presse@stadt-nw.de
Politik
Oberbürgermeister : Hans Georg Löffler ( CDU )
Lage in Rheinland-Pfalz
Lage in Rheinland-Pfalz

Neustadt an der Weinstraße ist eine kreisfreie Stadt und liegt an der mittleren Haardt in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Lage

Die Kernstadt von Neustadt liegt am östlichen Rand des Pfälzer Waldes, dem Haardtgebirge, und am westlichen Rand der Oberrheinischen Tiefebene inmitten des um 10 km breiten und 85 km langen Weinbaugebietes der Pfalz. Die Stadt wird von West nach Ost vom Speyerbach durchflossen sowie vom Rehbach, der sich innerhalb der Stadt am Winzinger Wassergescheid nach links vom Speyerbach trennt, um - nach Durchquerung der Ebene - einige Kilometer weiter nördlich als dieser in den Rhein zu münden.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die West-Ost-Ausdehnung des Stadtgebiets mitsamt den eingemeindeten Ortsteilen beträgt 22,5 km, die Nord-Süd-Ausdehnung 9,5 km.

Nachbargemeinden

(im Uhrzeigersinn)

  1. Deidesheim
  2. Ruppertsberg
  3. Meckenheim (Pfalz)
  4. Haßloch (Pfalz)
  5. Maikammer
  6. Lindenberg (Pfalz)

Klima

Klimadiagramm von Neustadt an der Weinstraße:

Klimadiagramm
Klimadiagramm


Geschichte

Überblick

150 v. Chr.     Besiedelung der Gegend durch die Kelten
20     Besiedelung der Gegend durch die Römer
um 400     Landnahme durch die Alemannen
gegen 500     Landnahme durch die Franken
774     Erste urkundliche Erwähnung der Dörfer Winzingen, Lachen und Speyerdorf
um 1200     Bau der Wolfsburg durch Pfalzgraf Ludwig I.
13. Jh.     Gründung der "Neuen Stadt" durch die Pfalzgrafen Ludwig I. und seinen Sohn Otto II. unterhalb ihrer Burg Winzingen
1254     Mitglied des Großen Rheinischen Städtebunds
1275     Verleihung der Stadtrechte
1689 - 1697     Kaum Beschädigungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg - im Gegensatz zu anderen pfälzischen Städten
1797 - 1815     Neustadt französisch (Département Mont Tonnerre)
1816 - 1945     Neustadt bayerisch (Rheinkreis, später Rheinpfalz)
1847     Eröffnung der Bahnstrecke Ludwigshafen am Rhein - Neustadt
1892     Eingemeindung des Dorfes Winzingen
27. Mai 1832     Hambacher Fest: Demonstration von mehr als 25.000 Menschen auf dem Hambacher Schloss für Demokratie und staatliche Einheit Deutschlands
1969 und 1974     Eingemeindung von neun umliegenden Winzerdörfern

Name

Historischer Stich von Neustadt
Historischer Stich von Neustadt

Die Stadt Neustadt war in ihrer Geschichte unter verschiedenen Namen, die sämtlich „Neue Stadt“ bedeuten, und Beinamen bekannt:

Nova Civitas (1253)
Nuwenstadt (1339)
Neunstat an der Hart (1414)
Nuwenstadt ann der Hart (1452)
Neustatt ahn der Haardt (1716)
Neustadt an der Haardt (19. Jahrhundert)
Neustadt an der Weinstraße (1935/1937-1945)
Neustadt an der Haardt (1945-1950)
Neustadt an der Weinstraße (seit 1950 endgültig)

Frühe Geschichte

Neustadt war sicher zur Zeit der Römer besiedelt. Funde weisen auch darauf hin dass vor den Römern die Kelten auf dem Gebiet der heutigen Stadt lebten. Von ihnen gibt es Ringwälle, Tongefäße, Münzen und Waffen.

Über die Jahrhunderte nach dem Ende der Römerherrschaft gibt es keine genauen Erkenntnisse. So viel ist aber gewiss, dass es vor der eigentlichen »Neustadt« schon Dörfer gab: Winzingen, das 1892 nach Neustadt eingemeindet wurde, wurde schon 774 urkundlich erwähnt. Auch Mußbach, Lachen-Speyerdorf, Geinsheim , Duttweiler und Hambach sind erheblich älter als die Stadt Neustadt.

Verleihung des Stadtprivilegs

Am 6. April 1275 erhielt Neustadt durch Rudolf von Habsburg die Stadtrechte:

»Wir, Rudolf von Gottes Gnaden Römischer König, zu allen Zeiten Mehrer des Reiches, entbieten all des Römischen Reiches Getreuen, die diesen Brief ansehen, Unsere Huld und alles Gute.
Dieweil Wir Uns als zu diesem Behufe vom höchsten Richter dem König der Könige berufen und auf dem Gipfel der Königlichen Würde gestellt betrachten, daß Wir alles, was nur immer dem Nutzen des gemeinen Wohls und dem aller des Reichs Getreuen dient, wo es auch immer sei, freigebig fördern und mit Eifer und Wirksamkeit vollführen sollen, so haben Wir in Anbetracht dessen Uns allerhöchst bewogen gefunden, die Bitten Unserer lieben Getreuen, der Bürger von Neustadt, Untertanen Unseres geliebten Sohnes Ludwig Pfalzgrafen bei Rhein, Herzogen in Bayern, die sie um ihr Recht und ihre Freiheit Uns demütig unterbreitet haben, gnädiglich aufzunehmen; dergestalt, daß Wir die vorbesagte Stadt aus Allerhöchster Königlicher Machtvollkommenheit laut des gegenwärtigen Briefs gefreiet haben, indem Wir den Bürgern der selbigen Stadt alle Rechte und Freiheiten, deren die Stadt Speyer sich erfreuet, frei einräumen...«

Stadtviertel im Mittelalter

Im Spätmittelalter war Neustadt in vier Stadtviertel eingeteilt, deren Namen über Stand und Berufe der maßgeblichen Bewohner Auskunft geben:

  • Lauerviertel (Gerber)
  • Kesselringviertel (einflussreiche Familie des 14. Jahrhunderts)
  • Frauenviertel (kirchlicher Besitz mit Kirchenpatrozinium der Gottesmutter)
  • Judenviertel (jüdische Gemeinde)

Ende des 15. Jahrhunderts kamen außerhalb der Befestigungsanlagen weitere Viertel dazu:

  • Stadtgasserviertel
  • Kirschgartenviertel
  • »Ägyptenvorstadt«

Reformationszeit

Während der Reformation regierte in der Pfalz bis 1544 der um Ausgleich bemühte Ludwig V., der Friedfertige. Sein Religionsedikt vom Jahr 1538 erlaubte den Lutheranern die Predigt und die Kelchkommunion. Ebenso ausgleichend regierte sein Bruder und Nachfolger Friedrich II., der Weise. Erst deren Nachfolger wurden strenge Lutheraner. Als Friedrich III. im Jahr 1576 starb, verfügte er in einer Testamentsklausel, dass nicht sein lutherischer Sohn Ludwig VI. die Ämter Kaiserslautern und Neustadt erben sollte, sondern dessen calvinistischer Bruder Johann Casimir.

Universität unter Johann Casimir

Casimirianum
Casimirianum

Pfalzgraf Johann Casimir gründete im Jahr 1578 die Neustadter Hochschule, das so genannte Casimirianum. Während sein lutherischer Bruder Ludwig in Heidelberg die Universität von Calvinisten säuberte, engagierte sich Johann Casimir als Anwalt des reformierten Glaubens. Er bot den vertriebenen Professoren und Studenten Asyl und stiftete im Jahr 1578 eine Hochschule. Das nach ihm benannte »Casimirianum« war Ausweichuniversität. Als Johann Casimir im Jahr 1583 nach Heidelberg übersiedelte, um dort nach dem Tod des Bruders die Regentschaft für dessen noch unmündigen Sohn zu übernehmen, war Neustadts kurze Blütezeit wieder beendet.

Die Auseinandersetzungen um den rechten Glauben wurden im folgenden Jahrhundert nicht mehr mit Argumenten ausgetragen, sondern mit Waffen, und die Pfalz wurde von einem Feldzug nach dem anderen heimgesucht. Sechsmal wurde Neustadt im Dreißigjährigen Krieg erobert:

1622 von den Spaniern
1631 von den Schweden
1635 von den kaiserlichen Truppen
1638 durch Truppen des Herzogs Bernhard von Weimar
1639 von den Franzosen unter Feldmarschall Herzog de Longueville
1644 wieder von den Franzosen

Bei jedem Wechsel der Besatzer wechselten auch die Konfessionen.

18. Jahrhundert

1744 waren von den 2.496 Einwohnern der Stadt 1.676 Reformierte, 620 Katholiken und 200 Lutheraner. Juden wurden in dieser Statistik nicht aufgeführt.

Im 18. Jahrhundert verlor die Stadt ihr mittelalterliches Aussehen, da die kriegstechnisch überflüssigen Stadtmauern abgerissen wurden. Nachdem im Jahr 1722 die Staatsstraße nach Mannheim gebaut worden war, wurde 1723 die nördliche Stadtmauer durchbrochen.

Französische Revolution

Im Verlauf der Französischen Revolution war Neustadt als Kantonshauptstadt im Département Donnersberg nur ein unbedeutendes Verwaltungszentrum. Napoleon passierte die Stadt auf dem Rückweg von Erfurt nach Paris und wurde von den Offiziellen feierlich empfangen. Als fünf Jahre später Teile der bei Leipzig geschlagenen Armee des Kaisers durch die Stadt zogen, war die Stimmung jedoch umgeschlagen.

Ortsteile

Stadtgliederung(Kernstadt rot hervorgehoben)
Stadtgliederung
(Kernstadt rot hervorgehoben)

Die außerhalb der Kernstadt gelegenen Ortsteile waren bis zur Eingemeindung eigenständige Dörfer. Seither ist der Bürgermeister durch einen Ortsvorsteher ersetzt, die Befugnisse des früheren Gemeinderats sind hauptsächlich auf den Stadtrat , in geringerem Maße auch auf den neuen Ortsbeirat übergegangen. Dieser Status gilt allerdings nicht für Winzingen (s. u.).

Diedesfeld 
Diedesfeld war einst ein Winzerdorf. Es liegt 3 km südlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet.
Duttweiler 
Das Dorf Duttweiler liegt 7 km südöstlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1974 eingemeindet.
Geinsheim 
Das Dorf Geinsheim ist am weitesten vom Stadtkern entfernt. Es liegt 10 km südöstlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet.
Mandelblüte in Gimmeldingen
Mandelblüte in Gimmeldingen
Gimmeldingen 
Gimmeldingen war einst ein Winzerdorf. Es liegt 3 km nördlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet. Bekannt ist der Ort durch die Weinlage Meerspinne sowie das Mandelblütenfest.
Haardt 
Haardt war einst ein Winzerdorf. Es liegt 2 km nordwestlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet.
Hambach 
Hambach war einst ein Winzerdorf. Es liegt 2 km südwestlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet. Bekannt ist der Ort durch das Hambacher Schloss und das Hambacher Fest, das dort 1832 stattfand.
Königsbach 
Königsbach war einst ein Winzerdorf. Es liegt 5 km nördlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet.
Lachen-Speyerdorf 
Die Bauern- und Winzerdörfer Lachen und Speyerdorf wurden 774 erstmals urkundlich erwähnt. Sie liegen 5 km südöstlich der Kernstadt und wurden, früher bereits zu einer Doppelgemeinde zusammengelegt, im Jahr 1969 eingemeindet.
Mußbach 
Mußbach war einst ein Winzerdorf. Es liegt 3 km nordöstlich der Kernstadt und wurde im Jahr 1969 eingemeindet. Das mittelalterliche Hofgut Herrenhof wurde ab den 1980er Jahren zu einem Kulturzentrum ausgebaut. Von der bekanntesten Weinlage Eselshaut rührt der Esel als Mußbacher Maskottchen her.
Winzingen 
Winzingen ist viel älter als die im frühen 13. Jahrhundert gegründete "Neue Stadt". Es war ein Winzerdorf, das am Speyerbach unterhalb, also östlich der Neugründung lag. Im Jahre 1892 wurde es in das damalige Neustadt an der Haardt eingemeindet. Mittlerweile ist die Stadt weiter nach Osten über Winzingen hinaus gewachsen. Dieses gilt nur noch als Stadtviertel, zählt also rechtlich nicht mehr als eingemeindeter Ortsteil. Die Winzinger Kerwe ist das zweitgrößte Neustadter Volksfest .

Politik

Stadtrat

Ergebnis der Stadtratswahlen vom 13. Juni 2004 :

  1. CDU 47,1% (-2,9) - 21 Sitze (-2)
  2. SPD 22,3% (-9,2) - 10 Sitze (-4)
  3. FWG 15,8% (+6,7) - 7 Sitze (+3)
  4. GRÜ 9,3 (+3,6) - 4 Sitze (+2)
  5. FDP 5,5% (+2,3) - 2 Sitze (+1)

Staatliche Einrichtungen

Neustadt an der Weinstraße ist Sitz der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd). Sie wurde im Jahre 2000 gegründet und löste die Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz ab. Im Gegensatz zu dieser besitzt die SGD Süd als mittlere Verwaltungsbehörde nicht mehr regionale, sondern funktionelle Zuständigkeiten, die sich teilweise auf das gesamte Bundesland Rheinland-Pfalz erstrecken.

In Neustadt hat das für ganz Rheinland-Pfalz zuständige Finanzgericht seinen Sitz. Im Gerichtskomplex befinden sich auch das Verwaltungs- und das Amtsgericht . Daneben sind zahlreiche weitere Behörden in Neustadt an der Weinstraße ansässig, so beispielsweise die Oberfinanzdirektion . Von der Innenstadt an den Ostrand des Ortsteils Mußbach zog 1974 das Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR) um, das bis 2004 unter den Namen "Staatliche Lehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau" und dann "Agrarinformation Rheinland-Pfalz" bekannt war.

Vorreiterrolle bei Verwaltungsreform

Neustadt an der Weinstraße war bis 2002 die einzige kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz, die seit 1993 in Folge ihren Haushalt ausgleichen und gleichzeitig den kommunalen Schuldenberg zwischen 1989 und 1999 um über 1/3 (etwa 37 Millionen Euro) reduzieren konnte.

Dabei hatte die Verschuldung der kreisfreien Stadt Neustadt an der Weinstraße bereits Mitte der 1980er Jahre ihren Höhepunkt mit einer Pro-Kopf-Verschuldung von etwa 2.297 Euro (zu damaligen Preisen) bei einer Einwohnerzahl von etwa 50.000 erreicht. Mitte 1999 lag die Pro-Kopf-Verschuldung bei etwa 1.173 Euro.

Neustadt an der Weinstraße erhielt für diese Leistung 1997 den "Verwaltungsmanagement Award 97" für intelligente Sparkonzepte vom "Institute for International Research" und der Zeitschrift "Die innovative Verwaltung".

Ausführliche Informationen zu dieser bundesweit beachteten Entwicklung unter www.kommunalverschuldung.de

Seit 2003 steckt der kommunale Haushalt wieder in den roten Zahlen.

Wirtschaft

Tourismus und Weinbau gehören zu den Haupteinnahmequellen der Stadt. Neustadt an der Weinstraße ist die größte Weinbaugemeinde Deutschlands und eine der größten Europas.

Ansässige Unternehmen

Neustadt ist Sitz folgender Großfirmen:

  • Zentrale der Hornbach Holding AG
  • Europa-Zentrale der SIGMA Sport GmbH
  • Keke Rosberg
  • Großniederlassung der Deutsche Telekom AG

Verkehr

Netzplan der S-Bahn RheinNeckar
Netzplan der S-Bahn RheinNeckar

Dank der Nähe der 1990 fertiggestellten A 65 besitzt Neustadt eine sehr gute Verkehrsanbindung. In ca. 20 Minuten erreicht man Ludwigshafen am Rhein und Mannheim, Karlsruhe in 30 und Stuttgart in 80 Minuten. Zum Frankfurter Flughafen benötigt man ca. 70 Minuten, den Flughafen Hahn erreicht man in 80 Minuten.

Seit 1996 halten zweimal täglich ICE -Züge auf dem Weg von Mannheim über Kaiserslautern nach Saarbrücken in Neustadt Hbf.

Durch die Einführung der S-Bahn RheinNeckar ( 2002 ) wurde die Einbindung Neustadts ins deutsche Eisenbahnnetz und den Rheinland-Pfalz-Takt weiter verbessert. Der Neustadter Hauptbahnhof ist der größte Bahnknotenpunkt im Süden von Rheinland-Pfalz. Er liegt in der Mitte der Strecke Kaiserslautern-Mannheim und besitzt Startpunkte Richtung Landau/Karlsruhe und Bad Dürkheim/Grünstadt.

In einem gemeinsamen Halbstundentakt fahren die Linien S 1/2 ab Hauptbahnhof und Neustadt-Böbig nach Kaiserslautern und in Richtung Mannheim. In Schifferstadt besteht Anschluss an die Linien S 3/4 nach Speyer.

Städtepartnerschaften

  • Mâcon , Frankreich
  • Lincoln , Großbritannien
  • Musange , Ruanda
  • Wernigerode, Sachsen-Anhalt
  • Quanzhou , Volksrepublik China
  • Mersin-Yenisehir , Türkei
  • Manchester (New Hampshire) , USA
  • Mitglied der internationalen Städtefreundschaft "Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa" mit 34 Mitgliedern aus fünf Staaten (Stand: 2005).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kultur

  • Freilichtbühne im Park der Villa Böhm
  • Saalbau, Theater & Konzerthaus
  • Herrenhof Mußbach

Bauwerke

Vereine

Das Vereinsverzeichnis ist auf der Neustadter Website (s. u.) einsehbar.

Feste

In Neustadt wird im Rahmen des Deutschen Weinlesefestes seit 1949 die Deutsche Weinkönigin gewählt und gekrönt. Höhepunkt des Festes, das traditionell Anfang Oktober stattfindet, ist der größte Winzerfestzug Deutschlands.

Weinfeste gibt es in Neustadt an der Weinstraße von der Mandelblüte im April bis in den Oktober an fast jedem Wochenende. Besonders bekannt sind das Andergasser Fest in Hambach, das Mandelblütenfest in Gimmeldingen und natürlich das bereits erwähnte Deutsche Weinlesefest mit den Haiselscher am Bahnhof. Eine Übersicht über die zahlreichen Weinfeste in Neustadt und seinen Weindörfern gibt es auf der Website des Fremdenverkehrsamtes (s. u.).

Ende August findet (u. a. auch in Neustadt) der Erlebnistag Deutsche Weinstraße statt, bei dem die gesamte Deutsche Weinstraße für den Verkehr gesperrt ist; nur Fahrradfahrer und Fußgänger dürfen auf ihr unterwegs sein. Überall finden dann Feste und Ausstellungen statt, und die gesamte Pfalz feiert.

Bildung

Allgemeinbildende Schulen

Hauptschulen

  • Hauptschule Ost im Schulzentrum Böbig , Neustadt-Kernstadt
  • Dr. Albert Finck-Schule, Neustadt-Hambach
  • August-Becker-Schule, Neustadt-Lachen-Speyerdorf
  • Schöntalschule, Neustadt-Kernstadt

Realschulen

  • Georg-von-Neumayer-Realschule

Gymnasien

Berufsbildung

  • Berufsbildende Schule

Erwachsenenbildung

  • Volkshochschule

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Mario Basler , Fußballnationalspieler
  • Gregor Braun , Rad-Olympiasieger
  • Walter Bruch , Erfinder des PAL-Farbfernsehsystems
  • Edgar Dacqué , Paläontologe
  • Otto Dill , Maler
  • Malu Dreyer, rheinland-pfälzische Ministerin
  • Hans Geiger , Erfinder des Geigerzählers
  • Emil Helfferich , international tätiger Kaufmann
  • Dr. Karl Helfferich , Bankier und Politiker (Vize-Reichskanzler 1916/17)
  • Bernhard Hoëcker , Comedian
  • Judith Kaufmann , Journalistin und TV- Moderatorin
  • Albert H. Keil, Pfälzer Mundartpreisträger
  • Holger Kratz , Kunstmaler
  • Udo Röbel , Journalist ( Kießling-Affäre , Gladbecker Geiseldrama )
  • Mario Scheuermann , Weinautor

Ehrenbürger

  • Josef Bürckel , Gauleiter (1947 aberkannt)
  • Alban Haas , Theologe und Heimatforscher
  • Friedrich Hetzel , Bankier und Mäzen
  • Georg von Neumayer , Polarforscher

Sonstige mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten

  • Ulf Hoelscher , Geiger und Dozent, machte in Neustadt Abitur
  • Erika Köth , Sopranistin, lebte in Neustadt
  • Gernot Rumpf , Bildhauer und Dozent, machte in Neustadt Abitur und lebt dort

Weblinks


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