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Letzte Änderung für Artikel Mayen: 16.02.2006 23:00

Mayen

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Mayen Deutschlandkarte, Position von Mayen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Mayen-Koblenz
Fläche : 58,04 km²
Einwohner : 19.428 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 335 Einwohner je km²
H√∂he : ca. 230 m √ľ. NN
Postleitzahl : 56727
Vorwahl : 02651
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 20‚Ä≤ 0" N, 7¬į 13‚Ä≤ 0" O
50¬į 20‚Ä≤ 0" N, 7¬į 13‚Ä≤ 0" O
Kfz-Kennzeichen : MYK (bis 1973 MY)
Amtlicher Gemeindeschl√ľssel : 07 1 37 068
Website: www.mayen.de
E-Mail-Adresse: info@mayen.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : G√ľnter Laux ( SPD )
B√ľrgermeisterin : Veronika Fischer ( CDU )
Lage der Stadt Mayen im Landkreis
Landschaftskarte
Landschaftskarte
Mittelalterliche Stadtfestigung
Mittelalterliche Stadtfestigung
Feuerwerk in Mayen anlässlich des Lukasmarktes
Feuerwerk in Mayen anlässlich des Lukasmarktes

Mayen ist eine Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz) in der Vulkaneifel ( Osteifel ) mit 19.428 Einwohnern (Stand: Juni 2005) auf einer Fl√§che von ca. 58 km¬≤. Eingemeindet sind die Orte Alzheim (Allenz und Berresheim), K√ľrrenberg, Hausen-Betzing , Hausen und Nitztal. Mayen ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Vordereifel.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Westlich sowie n√∂rdlich und s√ľdwestlich von Mayen erhebt sich in einer Gel√§ndestufe die Eifel. √Ėstlich √∂ffnet sich die Landschaft zum flach auslaufenden Koblenz-Neuwieder-Becken, das wiederum in den Nordteil Pellenz und den S√ľdteil Maifeld unterteilbar ist, die landl√§ufig noch zur Eifel gerechnet werden. Daher kommt die Bezeichnung "Mayen, das Tor zur Eifel".

Das kleine Fl√ľsschen Nette (Mittelrhein) durchflie√üt die Stadt von der Eifel kommend in Richtung Wei√üenthurm am Rhein.

Geschichte

Bereits in der r√∂mischen Zeit war Mayen ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Hier waren von dem Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter T√∂pfereien angesiedelt, deren Produkte in ganz Mitteleuropa verbreitet wurden. Eine noch √§ltere - vorgeschichtliche - Nutzung erfuhren die Steinbr√ľche im Umfeld, deren Basalt in Mayen zu M√ľhlsteinen und deren Tuff zu Sarkophagen weiterverarbeitet wurden. Diese Sarkophage fanden sich mit bedeutenden gl√§sernen Beigaben auf dem Gr√§berfeld (heute im Museum auf der Genovevaburg).

Der Name Mayen leitet sich wahrscheinlich aus dem Namen Megina her, der 847 erstmalig urkundlich den Ort in der Ebene beziehungsweise auf dem Feld (keltisch "magos") bezeichnet. Im 8. Jahrhundert ist die Sage der Genoveva angesiedelt, die Mayen als Regierungssitz des Pfalzgrafen Siegfried nennt.

Mayen wurde erstmals urkundlich erw√§hnt 1041 und bekam 1291 die Stadtrechte durch Rudolf I. von Habsburg . Namentlich ist Mayen m√∂glicherweise verwandt mit dem s√ľd-√∂stlich liegenden Maifeld, da Mayen im Mittelalter auch als Hauptstadt des Meiengaus bezeichnet wurde.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt, insbesondere bei den Luftangriffen vom 12. Dezember 1944 und vom 2. Januar 1945 , zu ca. 90 Prozent zerstört und erst nach besonderer Abstimmung wurde der Wiederaufbau beschlossen.

Bis 1973 war Mayen Kreishauptstadt des Landkreises Mayen (Kfz-Kennzeichen MY). Die Kreisverwaltung wurde dann nach Koblenz verlegt und der Kreis umbenannt in Landkreis Mayen-Koblenz mit dem neuen KFZ-Kennzeichen MYK, Koblenz behielt das Kennzeichen KO.

Infrastruktur

  • G√ľnstige Lage zwischen A 61 (K√∂ln, Ludwigshafen ) und A 48 (Trier, Koblenz).
  • Eisenbahnanbindung: Andernach (Rheinschiene), Gerolstein √ľber Transregio (Eifelquerbahn).
  • Regelm√§√üige (st√ľndliche) Buslinien von/nach Andernach/Neuwied und Koblenz, aber auch in die Eifel (nach Westen). Die Stadt geh√∂rt dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an.
  • Einige Einkaufszentren und Gewerbegebiete (Autoh√§user, 2 Elektronikfachm√§rke, 2 Schnellessketten, 3 bekannte Superm√§rkte, 3 bekannte Discounter, Sport- und Schuhfachgesch√§fte, namhafte Tankstellen und Modegesch√§fte, ein riesiger M√∂belfachmarkt, 1 sehr bekannter Baumarkt sowie ein Eisen- und Inventarfachmarkt auf 2 km¬≤) au√üerhalb von Richtung Koblenz kommend, sch√∂ne Innenstadt mit Fu√üg√§ngerzone, Krankenhaus, Rettungsleitstelle.

Industrie

Basalt-, Schiefer-, Papierindustrie, Maschinenbau, Aluminium- und Kunststoffverarbeitung.

Sehensw√ľrdigkeiten

  • Genovevaburg aus dem 13. Jahrhundert - darin das Eifelmuseum mit dem Deutschen Schieferbergwerk,
  • Pfarrkirche St. Clemens mit verdrehtem Turm (Wahrzeichen der Stadt, 1945 wiedererrichtet),
  • Lapideapark des Mayener Bildhauersymposiums im Grubenfeld,
  • Vulkaninfostation des Vulkanparks.
  • Nicht weit entfernt im Nettetal: Schloss B√ľrresheim.
  • Schwimm- und Erlebnissbad mit der l√§ngsten Hangverlegten Rutschbahn der Welt (Guinness Buch Eintrag)

Veranstaltungen

  • Lukasmarkt: Jahrmarkt im Oktober mit einer Woche Fahrgesch√§ften (Karussels etc.) sowie (von der urspr√ľnglichen Idee her) zwei Tagen Viehmarkt und Krammarkt (Weitere Infos siehe hier ).
  • Burgfestspiele: Mehrere Wochen im sp√§ten Fr√ľhjahr in denen im Innenhof der Genovevaburg j√§hrlich unterschiedliche Theaterauff√ľhrungen stattfinden.
  • Internationaler Tr√∂delmarkt Anfang Mai
  • Stein- und Burgfest mit Handwerker- und Bauernmarkt am 2. September-Wochenende

Bildungseinrichtungen

In Mayen befinden sich die Fachhochschule f√ľr √∂ffentliche Verwaltung ( FH√ĖV Mayen ) sowie zwei Gymnasien ( Megina Gymnasium Mayen und Wirtschaftsgymnasium), eine Realschule (Albert-Schweitzer), zwei Hauptschulen (Hinter Burg, St. Veit), eine Berufsschule, mehrere Grundschulen, 2 F√∂rderschulen, das Fachzentrum Bienen und Imkerei und die Fachschule f√ľr Steintechnik und Bearbeitung.

Mayener Persönlichkeiten

  • Mario Adorf (Schauspieler, Schriftsteller)
  • Christoph Friedrich Heinle (Dichter)
  • Balthasar Krems (Erfinder der N√§hmaschine )
  • Andrea Nahles (MdB)
  • Winfried Sch√§fer (bekannter Fu√üballspieler bzw. Trainer)
  • Hans-Ludwig Schilling (Komponist)
  • Anne Spurzem (Politikerin)
  • Prof. Anton Woger (Bildhauer)

Städtepartnerschaften

Die Partnerst√§dte von Mayen sind: Joigny in Frankreich , Godalming in England , Uhersk√© HradiŇ°tńõ in Tschechien und Cyabingo in Ruanda .

Sonstiges

  • Die Regionalen TV Sender von Mayen sind TV Mittelrhein sowie MYK - TV.
  • Der bekannteste Fussballverein der Stadt ist TUS Mayen. Dieser spielt in der Fussball Oberliga.
  • Der √§lteste Fussballverein der Stadt ist der SV Rheinland Mayen. Dieser Verein hatte in den vierziger und f√ľnfziger Jahren auch eine Boxabteilung. Hier lernte der Schauspieler Mario Adorf das Boxen.
  • Sitz der Rettungsleitstelle f√ľr den Landkreis Mayen, die Stadt Koblenz sowie die Landkreise Cochem/ Zell und Bad Neuenahr /Ahrweiler

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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