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Letzte Änderung für Artikel Luxem: 30.01.2006 19:05

Luxem

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Deutschlandkarte, Position von Luxem hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Vordereifel
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 20ÔÇ▓ 0" N, 7┬░ 6ÔÇ▓ 0" O
50┬░ 20ÔÇ▓ 0" N, 7┬░ 6ÔÇ▓ 0" O
H├Âhe : 430 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 4,93 km┬▓
Einwohner : 304 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 62 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 56729
(alt: 5441)
Vorwahl : 02656
Kfz-Kennzeichen : MYK
Gemeindeschl├╝ssel : 07 1 37 066
Gemeindegliederung:
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Website:
E-Mail-Adresse:
Politik
B├╝rgermeister : Johann G├Ąb
Lage der Gemeinde Luxem im Landkreis
Lage von Luxem im Landkreis

Luxem liegt etwa 10 Kilometer westlich von Mayen in der Verbandsgemeinde Vordereifel im Landkreis Mayen-Koblenz. Im Mittelalter hie├č sie Luxheim. Aus einem Aussiedlergeh├Âft entstand die heute gr├Â├čere benachbarte Gemeinde Weiler bei Mayen .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Luxem wurde im Jahre 1320 erstmalig erw├Ąhnt. Funde aus der R├Âmerzeit lassen auf eine Besiedlung in der Antike schlie├čen. Henno von B├╝rresheim, genannt von Daun, ├╝bertrug einen Hof in dem als Lucxheim genannten Ort Erzbischof Balduin von Trier als Burglehen.

Die Ortsbezeichnung Lucsheim entstammt m├Âglicherweise dem lateinischen und bedeutet Licht. Andere Quellen berichten von einer Teilungsurkunde von 1229 und einer Urkunde aus dem Jahre 1336 , in der Ruprecht Graf zu Virneburg sich die benachbarten Besitzt├╝mer, u. a. auch Luxem angeeignet. In diesem Jahr verkauft Graf Robert die Virneburg f├╝r 2200 Florentiner Gulden an Erzbischof Balduin.

Kirchengeschichte

Die erste Kapelle entstand im Jahre 1686 . Im Inneren der Kapelle befinden sich eine Madonnenfigur mit Kind aus dem fr├╝hen 19. Jahrhundert und barocke Holzfiguren von Johannes dem T├Ąufer und dem heiligen Rochus. Bereits 1883 konnte eine kleine Orgel installiert werden, was nicht zuletzt dem Nachtsheimer Pfarrer Conrady zu verdanken war. Die Orgel kostete damals schon den stolzen Preis von 495 Mark. Die alte Kapelle war so bauf├Ąllig, da├č in der Nacht zum 24. M├Ąrz 1966 eine Seitenwand einst├╝rzte, in den n├Ąchsten Tagen dann weitere Teile. Gl├╝cklicherweise war der kostbare Barockaltar bereits fr├╝her abgebaut und in Sicherheit gebracht worden. In der neu errichteten Kapelle wurde der Altar wieder aufgestellt, die Fenster und T├╝ren sowie Teile des Kirchengest├╝hls der alten Kapelle verwendet.

Schulgeschichte

Nachdem im Jahre 1840 die erste Schule im Ort entstand, gr├╝ndete die Gemeinde im Jahr 1842 ihren eigenen Schulverband. Im Jahr 1885 hatte sich der damalige Lehrer Peter Stein die M├╝he gemacht, eine kleine Dorfchronik zu erstellen. Sein Gehalt betrug 60 Thaler oder 181 Mark j├Ąhrlich. Der erste Lehrer in Luxem war sein Vater Jakob Stein, der aus einer M├╝hle bei Urmersbach stammte.

Geschichte der Wasserversorgung

Im Jahr 1860 wurde eine provisorische Wasserleitung gelegt, die mit dem Wasser aus den in den Kellern eingelassenen Brunnen gespeist wurde. Die eigentliche Wasserleitung wurde durch Erschlie├čung einer Quelle im Frauenborn 1895/96 gelegt. Gleichzeitig errichtete die Gemeinde einen Brandteich in der N├Ąhe der Schule. Im Spritzenhaus, in das manchmal auch lichtscheues Gesindel eingesperrt wurde, stand zur Brandbek├Ąmpfung eine Feuerspritze.

Auswanderung

Viele Einwohner verlie├čen in der Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Heimat um ihr Gl├╝ck in Amerika oder Kanada zu suchen.

Feste und Vereine

Luxem verf├╝gt ├╝ber ein Dorfgemeinschaftshaus, wo u. a. jedes Jahr Ende Juni das Dorffest stattfindet. Ausgerichtet wird das Dorffest von der Sch├╝tzenkapelle, dem Musikverein innerhalb des gr├Â├čten Vereins im Dorf, des Sch├╝tzenvereins. Daneben gibt es noch den Junggesellenverein (Neugr├╝ndung 2003), den M├Âhnenverein, eine Gymnastikgruppe und den Sportverein SV Weiler/Luxem, der im Jahre 2005 sein 75-j├Ąhriges Jubil├Ąum feiern konnte. Jedes dritte Wochenende im Juli findet die Kirmes statt.

Politik

Ortsb├╝rgermeister ist seit ├╝ber 30 Jahren Johann G├Ąb.

Wappen

Die amtliche Beschreibung lautet: Schild von Gold ├╝ber Blau geteilt. Oben 7 (4:3) rote Rauten balkenweise, unten 2 gekreuzte silberne Pilgerst├Ąbe.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Luxem aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Luxem verfügbar.

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