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Letzte Änderung für Artikel Landau in der Pfalz: 15.02.2006 21:04

Landau in der Pfalz

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Wappen Karte
Wappen von Landau
Lage der kreisfreien Stadt Landau in der Pfalz in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 11‚Ä≤ 58" N, 8¬į 7‚Ä≤ 23" O
49¬į 11‚Ä≤ 58" N, 8¬į 7‚Ä≤ 23" O
H√∂he : 142 m √ľ. NN
Fläche : 82,94 km²
Einwohner : 41.841 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 504 Einwohner je km²
Postleitzahl : 76801‚Äď76829 (alt: 6740)
Vorwahl : 06341
Kfz-Kennzeichen : LD
Gemeindeschl√ľssel : 07 3 13 000
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktstraße 50
76829 Landau in der Pfalz
Website: Stadt Landau
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Christof Wolff ( CDU )

Landau in der Pfalz ist eine kreisfreie Stadt sowie Sitz des Landkreises S√ľdliche Weinstra√üe im Bundesland Rheinland-Pfalz in Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene am Rande des Pfälzerwaldes .

Stadtgliederung

Zu den Stadtteilen z√§hlen neben der eigendlichen Stadt mit dem Neubaugebiet Horst : Arzheim, Dammheim, Godramstein, M√∂rlheim, M√∂rzheim, Nu√üdorf, Queichheim und Wollmesheim.

  • M√∂rlheim z√§hlt 1017 Einwohner (Stand 1999). Es wurde im Jahr 800 erstmals urkundlich erw√§hnt. 1937 wurde M√∂rlheim nach Landau eingemeindet.
  • Queichheim wurde vermutlich von einem Franken namens Cogich, Cogin oder Cogo gegr√ľndet, da in alten Handschriften der Abtei Wei√üenburg aus dem 7. Jahrhundert stets von einem Cogichheim oder Cogisheim die Rede ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war mit dieser Bezeichnung das heutige Queichheim gemeint. Funde von Steins√§rgen die beim Aushub der Baugrube f√ľr die heutige evangelische Kirche im Jahr 1769 gemacht wurden, lassen auf eine Besiedlung in der Merowingerzeit (7.-8. Jahrhundert) schlie√üen. Sp√§ter mag sich der obengenannte Name, der den Bewohnern ohne Bedeutung war, in Queichheim (Dorf an der Queich) umgewandelt haben. In der √§ltesten Urkunde ist die Schenkung der bei Queichheim gelegenen Daum√ľhlen durch den Bischof Guntram von Speyer an das Kloster H√∂rdt verzeichnet. Hundert Jahre sp√§ter hatte ein Diether von Queichheim im Ort eine Burg. Bis 1274 geh√∂rte das im Entstehen begriffene Landau zur Pfarrei Queichheim. Seit 1937 ist Queichheim zusammen mit M√∂rlheim ein Stadtteil Landaus. Zu Beginn des Jahres 2004 z√§hlt Queichheim rund 3.100 Einwohner.
  • Wollmesheim wurde 1972 eingemeindet und liegt westlich von Landau.

Geschichte

Marktplatz in der Landauer Innenstadt
Marktplatz in der Landauer Innenstadt

1274 bekam Landau die Stadtrechte von König Rudolf I. von Habsburg . Derselbe erhob die Stadt 1291 in den Rang einer Reichsstadt. 1324 wurde die Reichsstadt an den Bischof von Speyer verpfändet. Erst 1511 wurde es durch Kaiser Maximilian I. wieder ausgelöst und der Vogtei Hagenau unterstellt. 1521 trat Landau der Dekapolis, dem Elsässischen Zehnstädtebund , bei. 1525 brach in einem heute zu Landau gehörenden Dorf, Nußdorf, der Pfälzische Bauernkrieg aus.

Der Westf√§lische Friede f√ľhrte 1648 zur Abtretung weiter Teile des Elsass an Frankreich. Landau und die anderen St√§dte des Elsass blieben formal deutsch wurden aber vom Kaiser allein gelassen. Die Dekapolis war zu schwach, um sich gegen den Sonnenk√∂nig Ludwig XIV zu behaupten. So geh√∂rte Landau ab 1680 mit dem gesamten Elsass zu Frankreich. Es wurde 1688 bis 1691 von Vauban zur Festung ausgebaut. Dabei wurde die Stadttopographie nach einen Brand ver√§ndert. Vermutungen dass der Brand im Auftrag des franz√∂sischen Festungsbaumeisters gelegt wurde, konnten nie bewiesen werden. Beim Neubau entstanden gerade Stra√üen, rechtwinkelige Bauquadrate und der Marktplatz.

Spanischer Erbfolgekrieg : Die franz√∂sische Festung Landau wechselte mehrfach nach aufwendigen Belagerungen den Besitzer. 1702 l√∂sen die Kaiserlichen die Franzosen ab, 1703 gewinnen die Franzosen Landau zur√ľck nach der Schlacht am Speyerbach, 1704 wird Landau wieder kaiserlich, 1713 wird in Landau Karl Alexander von W√ľrttemberg belagert und die Franzosen gewinnen ihre Festung endg√ľltig zur√ľck.

Wie im √ľbrigen Frankreich herrschte ab 20. Juli 1789 die Franz√∂sische Revolution in Landau. Auch 1814, nach dem ersten Sieg im Befreiungskrieg √ľber Napoleon , blieb Landau zun√§chst franz√∂sisch. Durch den Wiener Kongress kam Landau mit der √ľbrigen Pfalz 1816 an Bayern, nachdem ab 1815 √∂sterreichische Verwaltung die Stadt regiert hatte. Landau war jetzt Bundesfestung .

Nach dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg war Landau wieder französische Garnisonsstadt, als Teil der Besetzung des Rheinlands bis 1930 und als Teil der französisch besetzten Zone nach 1945. Nachdem die Bundesrepublik Deutschland nach Inkrafttreten der Pariser Verträge am 5. Mai 1955 (halbwegs) souverän geworden war, war die Stationierung durch Nato Truppenstatut geregelt. 1999 zogen die letzten französischen Soldaten aus Landau ab.

Politik

Stadtrat

Stadtratswahl vom 13. Juni 2004

  • CDU 39,2% (-3,4) - 17 Sitze (-2)
  • SPD 30,3% (-6,4) - 13 Sitze (-3)
  • Gr√ľne 10,3% (+2,1) - 5 Sitze (+1)
  • Freie W√§hler Gemeinschaft 9,6% (+1,0) - 5 Sitze (+1)*
  • FDP 6,1% (+6,1) - 3 Sitze (+3)
  • Unabh√§ngiges B√ľrgerforum 4,5% (+0,5) - 2 Sitze (=)

Städtepartnerschaften

  • Haguenau (Hagenau)
  • Ribeauvill√© (Rappoltsweiler)
  • Ruhango (Ruanda)

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

  • Festhalle

Museen

  • Landauer Kutschen-Kabinett
  • Haus Mahla Archiv und Museum
  • Strieffler-Haus
  • Landauer Stadtarchiv

Kirchen

  • Katholisch:

Christ-K√∂nig, Hl. Kreuz, Mari√§ Himmelfahrt (Queichheim), St. Aegidius (M√∂rzheim), St. Albert (S√ľdwest), St. Elisabeth (Horst), St. Georg (Arzheim), St.Maria, St. Martin (M√∂rlheim), St. Mauritius (Wollmesheim), St. Pirmin (Godramstein)

  • Protestantisch:

Stiftskirche (Innenstadt), Johanneskirche (Horst), Lukaskirche (Horst), Matth√§uskirche (S√ľdwest), Prot. Kirche Dammheim, Prot. Kirche Godramstein, Prot. Kirche M√∂rlheim, Prot. Kirche M√∂rzheim, Prot. Kirche Nu√üdorf, Prot. Kirche Queichheim, Prot. Kirche Wollmesheim

  • Andere Kirchen/Gemeinschaften:

Adventisten , Altkatholische Kirche , Christliche Gemeinde , Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde , Freie Christengemeinde , Neuapostolische Kirche , Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche , Zeugen Jehovas

Bauwerke

  • Deutsches Tor
  • Franz√∂sisches Tor
  • Fort (Reste der Festungsanlage)
  • Galeerenturm
  • Altes Kaufhaus
  • B√∂ckingsches Palais
  • Jugendstil-Festhalle
  • Frank-Loebsches Haus
  • Ringstra√üenarchitektur
  • Villa Streccius
  • Justizgeb√§ude
  • Stadtbibliothek
  • Quartier Chopin
  • Villa Ufer
  • An 44
  • Schl√∂√ü'l
  • Marienkirche
  • Augustinerkirche mit Kreuzgang und Kreuzgarten
  • Stiftskirche
  • Katharinenkapelle

Parks

  • Goethepark
  • Schillerpark
  • Ostpark
  • Kreuzgarten
  • S√ľdwestpark
  • Nordpark
  • Fortanlage

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Benefizkonzert Hans-Rosenthal-Stiftung
  • Landauer Gespr√§che
  • Fest des Federwei√üen
  • Landauer Sommer
  • Mai- und Herbstmarkt
  • Goetheparkplaudereien
  • Landauer Wirtschaftswoche
  • Wochenmarkt (dienstags und samstags)

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Landau liegt verkehrsg√ľnstig im √úberschneidungssektor der Metropolregion Rhein-Neckar und der Technologieregion Karlsruhe. Die Landau mit drei Anschlussstellen bedienende A 65 (LD-Nord; LD-Zentrum; LD-S√ľd), die B 10 und die B 38 sind die wichtigsten Fernstra√üen. Die touristische Weinstra√üe am Fu√üe des Pf√§lzer Waldes liegt in unmittelbarer N√§he.

√Ėffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

Gerichtsgebäude
Gerichtsgebäude
  • Staatsanwaltschaft
  • Landgericht
  • Amtsgericht

Bildungseinrichtungen

Die 1990 gegr√ľndete Universit√§t Koblenz-Landau hat in Landau einen Campus, der Schwerpunkt der Studieng√§nge liegt hier in den Bereichen Lehrerbildung, Erziehungswissenschaft, Psychologie sowie Sozial- und Umweltwissenschaft. Hervorgegangen ist die Universit√§t aus der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz (EWH). Im Wintersemester 2004/2005 waren ca. 5.000 Studierende am Campus Landau immatrikuliert.

Landau verf√ľgt aufgrund des grossen Einzugsgebietes √ľber drei staatliche Gymnasien (Max-Slevogt-, Otto-Hahn- und Eduard-Spranger-Gymnasium) und eine private katholische M√§dchenschule mit Gymnasial- und Realschulzweig (Maria-Ward-Schule). Hinzu kommen eine Hauptschule (Hauptschule West - Schule im Fort), eine Duale Oberschule, zwei Realschulen (Konrad-Adenauer-Realschule, Priv. Maria-Ward-Realschule), eine staatliche berufsbildende Schule, ein naturwissenschaftliches Technikum und elf Grundschulen, darunter eine private Montessori-Schule. Abgerundet wird das Schulangebot durch f√ľnf Sonderschulen in verschiedenen Ausrichtungen.

Freizeit- und Sportanlagen

  • Zoologischer Garten Landau
  • Reptilium, Terrarien- und W√ľstenzoo, Landau
  • S√ľdpfalz-Stadion
  • Freibad
  • Freizeitbad La Ola
  • Haus der Jugend Landau; er√∂ffnet wurde das HdJ am 3. September 1983 in der "Roten Kaserne", einem ehemaligen Kasernengeb√§ude der franz√∂sischen Streitkr√§fte in Deutschland (Force fran√ßais en Allemagne)
  • St√§dtischer Jugendtreff Horstring; zum Haus der Jugend geh√∂rt als Au√üenstelle auch der Jugendtreff Horstring

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • Friedrich Kardinal Wetter , geb. 1928 in Landau, Erzbischof des Erzbistums M√ľnchen und Freising.
  • Wilhelm Ecker (1899-1977), Architekt, B√ľrgermeister
  • Julius Eichborn (1820-1887), B√ľrgermeister 1879-1887
  • Konrad Gei√üelbrecht (1878-1963), Stadtbaumeister
  • August Kau√üler (1853-1935), Verleger
  • Dr. Alois Kraemer (1899-1983), Oberb√ľrgermeister von Landau 1946-1964
  • Elisabeth Mahla (1889-1974), Mitbegr√ľnderin und Vorsitzende des Frauenrings
  • Friedrich August Mahla (1860-1944), B√ľrgermeister 1905-1920
  • Dr. Ernst Maxon (1867-1952), Arzt
  • Albert Weigel (1902-1985), Kath.Geistlicher, Dekan
  • Hermann Lamott , Landauer CDU-Politiker
  • Werner Scharhag , B√ľrgermeister a.D.
  • Walter Morio , geb. 1920, Oberb√ľrgermeister von Landau 1964-1984

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johann Caspar Bagnato , geb. 1696 in Landau, gest. 15. Juli 1757 war ein Baumeister des Barock in S√ľdwestdeutschland.
  • Thomas Nast , geb. 27. September 1840 in Landau, gest. 7. Dezember 1902, war ein ber√ľhmter Karikaturist und wird als der Vater des amerikanischen politischen Cartoons angesehen.
  • Ludwig Levy , geb. 1854 in Landau, gest. 1907, war ein bekannter Architekt, der zahlreiche Synagogen und Kirchen erbaute.
  • Michael Croissant , geb. 1928 in Landau, gest. 2002, war ein bedeutender Bildhauer, der 1966-1988 am St√§del in Frankfurt am Main als Professor lehrte.
  • Volker Zotz , geb. 1956 in Landau, ist als Philosoph und Religionswissenschaftler ein f√ľhrender Experte f√ľr das Denken Asiens.
  • Joachim Wambsgan√ü , geb. 1961 in Landau, ist als Astrophysiker Experte f√ľr Kosmologie, Gravitationslinsen und R√∂ntgenastronomie.

Weblinks

Commons: Landau in der Pfalz ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

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