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Letzte Änderung für Artikel Guntersblum: 25.01.2006 11:34

Guntersblum

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Wappen Karte
Wappen von Guntersblum Deutschlandkarte, Position von Guntersblum hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Mainz-Bingen
Geografische Lage : 49¬į 47' B., 8¬į 20' L
H√∂he : 86 m √ľ. NN
Fläche : 16,69 km²
Einwohner : 3.780 (30. September 2004)
Bevölkerungsdichte : 226 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 67583
Vorwahl : 06249
Kfz-Kennzeichen : MZ
Gemeindeschl√ľssel : 07 3 39 024
Stadtgliederung: keine Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Alsheimer Straße 29
67583 Guntersblum
Website: www.guntersblum.de
E-Mail-Adresse: info@example.org
Politik
B√ľrgermeister : Rolf Klarner ( FW )

Guntersblum ist eine Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Guntersblum liegt auf der linken Rheinseite zwischen Mainz und Worms.

Gesamtfl√§che: 1.668  ha . 1373 ha werden land- und forstwirtschaftlich genutzt, davon 550 ha weinbaulich.

  • Gro√ülagen: Guntersblumer V√∂gelsg√§rten und Oppenheimer Kr√∂tenbrunnen.
  • Einzellagen: Steinberg, Authental, Steigterassen, Bornpfad, Kreuzkapelle, Eiserne Hand, St. Julianenbrunnen, Sonnenhang.

Geschichte

9. bis 10. Jahrhundert

  • 830 - 850 Fr√ľheste Erw√§hnung Guntersblums (Chunteres Frumere) im Lorscher Codex ( Reichsurbar ) - ein k√∂niglicher Leibeigener musste einen Zins von 2 Fudern Wein an den K√∂nigshof liefern.
  • 13. Juni 897 Erste genau datierte Erw√§hnung Guntersblums, bezeichnet als Cundheresprumare (Gunters Pflaumengarten) - K√∂nig Zwentibold best√§tigt den M√∂nchen des Kloster St. Maximin in Trier, dass sie in Guntersblum √ľber Besitz verf√ľgen.
  • 922 / 927 Der Erzbischof von K√∂ln stattet das Kloster zu den heiligen Jungfrauen und das Ursulastift in K√∂ln mit Besitz aus, u.a. mehrere Arpent Feldbesitz in Guntersblum.

13. bis 18. Jahrhundert

  • 1215 Das Stift Xanten verpachtet seine Eink√ľnfte aus der Guntersblumer Kirche (j√§hrlich 12 Fuder Wein, 100 Malter Roggen und 50 Malter Weizen ) an den Ritter Herbord von Albig und dessen Sohn Cuselin
  • 1237 Das Stift Xanten verkauft das Patronatsrecht und seinen gesamten Besitz in Guntersblum an das Domstift Worms. G√ľterteilung zwischen den Br√ľdern Friedrich III. von Leiningen und Emich IV. von Leiningen-Landeck. Letzterer erh√§lt den kurk√∂lnischen Lehnshof in Guntersblum.
  • Vor 1242 wird Friedrich III. von Leiningen von den Erzbisch√∂fen von K√∂ln (den Besitzern des Dorfs) mit der Vogtei √ľber Guntersblum belehnt. Ab dann bleibt Guntersblum unter leiningischer Herrschaft und geh√∂rte bis 1316 zum Haus Leiningen
bis 1466 zum Haus Leiningen-Hardenburg.
bis 1572 zum Haus Leiningen-Dagsburg-Hardenburg.
bis 1658 zum Haus Leiningen-Dagsburg-Falkenburg (in Heidesheim).
bis 1766 zum Haus Leiningen-Dagsburg-Falkenburg in Guntersblum.
bis 1787 zum Haus Leiningen-Dagsburg-Hardenburg.
Ab 1787 zum Haus Leiningen-Guntersblum.
Ende 1797 Ende der leiningischen Herrschaft, die linke Rheinseite wird Frankreich zugeschlagen.

19. Jahrhundert

  • 1814 / 1815 Wiener Kongress . Ende der franz√∂sischen Herrschaft.
  • 1828 / 1829 Rheindurchstich , die Insel K√ľhkopf entsteht.
  • 1852 Guntersblum kommt zum neugegr√ľndeten Kreis Oppenheim

20. Jahrhundert

  • 1930 Die letzten Besatzungstruppen des Ersten Weltkrieges verlassen Guntersblum
  • M√§rz 1945 Amerikanische Panzerverb√§nde √ľberrollen Rheinhessen und auch Guntersblum. Nach dem zweiten Weltkrieg entwickelt sich Guntersblum im Zuge der Aufw√§rtsentwicklung in ganz Deutschland zu mehr als doppelter Gr√∂√üe.
  • 1969 Guntersblum kommt zum neugebildeten Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz im neugebildeten Landkreis Mainz-Bingen.

Religionen

Evangelische Gemeinde

Die Kirche wurde um 1100 als dreischiffige Basilika mit zwei T√ľrmen erbaut. Damals besa√ü das Stift Xanten das Patronat √ľber die Kirche und stellte sie unter den Schutz des Heiligen Viktor . 1617 / 18 wurde das Kirchenschiff wegen seiner Bauf√§lligkeit abgerissen. 1619 begann der Wiederaufbau. Aufgrund des 30j√§hrigen Krieges erfolgte die Fertigstellung des Geb√§udes erst zwischen 1685 und 1688 . Im Jahre 1702 st√ľrzte der S√ľdturm (heute mit Uhr) ein. Er wurde in den Jahren 1839 - 42 wieder aufgebaut. Die beiden T√ľrme der Kirche sind besonders bemerkenswert. Der Stil solcher achtseitigen Gew√∂lbe auf quadratischem Grundriss wurde m√∂glicherweise in Persien begr√ľndet und im Armenien des 7. Jahrhunderts weiter entwickelt. Diese orientalische Verwandtschaft f√ľhrte dazu, dass man sie Sarazenent√ľrme nannte. T√ľrme dieses Stils sind in Deutschland nur f√ľnfmal vorhanden. Zu den weiteren Besonderheiten der Kirche geh√∂rt der gotische Taufstein . Er ist vermutlich um 1490 entstanden und geh√∂rt zu den sogenannten L√∂wentaufsteinen.

Katholische Pfarrei St. Viktor

Etwa 100 Jahre lang teilten sich die beiden Glaubensrichtungen ein Gotteshaus . Schlie√ülich verhalf die b√ľrgerliche Gemeinde den Katholiken 1844 / 45 zum Bau einer eigenen Sankt Viktorskirche. Das Kirchengeb√§ude fand seinen Standort auf dem gemeindeeigenen Gel√§nde gegen√ľber dem Rathaus. Die feierliche Einweihung nahm Bischof Petrus Leopold Kaiser aus Mainz am 16. November 1845 vor. Die Konsekrationsurkunde h√§ngt in der Sakristei der Kirche. Im Juli 1965 konnte der damalige Pfarrer in das kirchengemeindeeigene Pfarrhaus gegen√ľber der katholischen Kirche einziehen. In den Jahren 1982 / 83 baute die katholische Pfarrgemeinde weitgehend in Selbsthilfe und aus Spendenmittel ihr Pfarrheim, welches Domkapitular Fahney am 13. M√§rz 1983 einweihte.

Politik

Wappen

Das Wappen zeigt im geteilten Schild oben in blau einen rot-bewehrten und -bezungten silbernen Leininger Adler , unten in Silber einen blauen Blumentopf mit f√ľnf gr√ľn-bestielten roten Rosen mit roten Butzen .

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Kelterhaus (Kellerweg 20) aus dem 19. Jh., alter Geb√§udetrakt im klassischen Gr√ľnderzeitstil errichtet, mit imposanter, holzvert√§felter und bemalter Weinprobierstube aus der Zeit, zuletzt als Restaurant betrieben, seit 2000 im Gemeindebesitz, seit 2003 als Museum genutzt.

Bauwerke

  • Der Kellerweg ist eine Guntersblumer Eigent√ľmlichkeit. Etwa einen Kilometer zieht sich am erh√∂hten Westrand des Ortes die Stra√üe entlang, in der sicher vor Grund- und Hochwasser die Weinkeller angelegt sind. Der √§lteste Keller tr√§gt das Datum 1600 . Der Mittelpunkt des Kellerweges bildet der uralte Julianenbrunnen. Seit 1964 feiert die Gemeinde hier allj√§hrlich am letzten und vorletzten Wochenende im August das mittlerweile weit √ľber die Grenzen hinaus bekannte Kellerweg-Fest. √Ąhnliche Bauanlagen gibt es auch in √Ėsterreich unter dem Namen, Kellergasse.
  • Pumpwerksgeb√§ude der Wasserversorgung
Pumpwerk mit Maschinenhalle und Maschinisten wohnhaus , 1906 / 07 von Wilhelm Lenz (Großherzogliche Kulturinspektion Mainz), Baugruppe in barockisier. Jugendstilformen, die bauzeitlichen Maschinenanlagen sind teilweise erhalten (Gimbsheimer Straße 52).

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Kellerweg-Fest am vor- und letzten Wochenende im August

Söhne und Töchter der Stadt

  • Georg K. Glaser , deutschsprachiger franz√∂sischer Schriftsteller

Weblinks

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Wikipedia

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