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Letzte Änderung für Artikel Flonheim: 17.02.2006 14:45

Flonheim

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Wappen Karte
Wappen von Flonheim Deutschlandkarte, Position von Flonheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Alzey-Worms
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 47ÔÇ▓ 6" N, 8┬░ 2ÔÇ▓ 24" O
49┬░ 47ÔÇ▓ 6" N, 8┬░ 2ÔÇ▓ 24" O
H├Âhe : 198 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 14,95 km┬▓
Einwohner : 2.652 (Januar 2006)
Bev├Âlkerungsdichte : 177 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 55237 (alt: 6509)
Vorwahl : 06734
Kfz-Kennzeichen : AZ
Gemeindeschl├╝ssel : 07 3 31 025
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1
55237 Flonheim
Website: www.flonheim.de
E-Mail-Adresse: ortsgemeinde-flonheim@t-online.de
Politik
Ortsb├╝rgermeisterin: Ute H├╝bner ( Partei )

Flonheim ist eine Gemeinde im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz ( Deutschland ).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden

  • Bornheim
  • Uffhofen (Ortsteil von Flonheim)

Geschichte

Flonheim ist seit R├Âmerzeiten bekannt durch "Stein und Wein".

Schon die R├Âmer benutzten Flonheimer Sandstein f├╝r ihre Bauwerke, er wurde geliefert zum Bau des K├Âlner und Mainzer Domes, f├╝r viele Kirchen, Rath├Ąuser, B├╝rgerh├Ąuser und ├Âffentliche Bauten, er diente auch als Material f├╝r Bildhauerarbeiten . Im Mittelalter wurde er mit Pferdefuhrwerken zu den Rheinh├Ąfen transportiert, sp├Ąter mit der Eisenbahn . Ein Chronist schreibt: Die Wege f├╝r die Pferdefuhrwerke waren hei├č und staubig, der Gasth├Ąuser waren wenig.

In Flonheim war eine der Posthaltestationen der rund 920 Kilometer langen kaiserlichen Postkurses von Thurn und Taxis von Innsbruck nach Mecheln (bei Br├╝ssel ) von 1490 .

Staatlicher Marktflecken im Wiesbachtal, unterhalb eines reizvollen Landschaftsschutzgebietes und in der ÔÇ× Rheinhessischen Schweiz ". Der in Bauten dargestellte Reichtum Flonheims war wesentlich bedingt durch die einst bl├╝hende Steinbruchindustrie, die nach dem Zweiten Weltkrieg , der Kunststeinherstellung weichend, nicht wieder betrieben wurde. ÔÇ×Flonheimer Sandstein", im 14. Jh. auch f├╝r f├╝rstliche Hof- und Burgbauten verwendet, findet sich in vielen rheinhessischen Altbauten und war auch Material f├╝r Schulen -, Br├╝cken- und Kirchenbauwerke.

R├Âmische Steinbr├╝che lieferten aus Flonheim den Quarzsandstein f├╝r jetzt im Alzeyer Museum aufbewahrte Skulpturen (u. a. Vierg├Âtterstein). Aus fr├Ąnkischer Zeit stammen reiche Gr├Ąberfunde, so vom Marktplatz ein F├╝rstengrab (7. Jh.) mit umfangreicher, wertvoller Waffengarnitur, u. a. Langschwert mit goldbelegtem Griff. 764 wird der Ort als ÔÇ×Flonenheim", sp├Ąter u. a. als ÔÇ×Flanheim" (= Wohnsitz des Flano ) erw├Ąhnt. Seit fr├╝hmerowingischer Zeit war Flonheim Adelssitz.

Seit 960 ├╝bte die Familie der Emichonen (sp├Ąter ÔÇ×Grafen von Flonheim") die Herrschaft aus ("Amt Flonheim", Uffhofen, Bornheim, Lonsheim umfassend). Der Wildgraf Emich II. gr├╝ndet um 1133 das Augustiner - Chorherrenstift Kloster St. Maria (woran - auch die Bezeichnungen ÔÇ×Klostergasse" und ÔÇ×Klostereck" erinnern.). Um 1300 wurde der Ort mit einer Wehrmauer umgeben, worauf der Ortsgrundri├č mit Ringstra├če auch hinweist. Die nachfolgende wild- und rheingr├Ąfliche Herrschaft dauerte bis 1792 .

Seit 1744 war der verschuldete, despotische Magnus Rheingraf zu Rheingrafenstein Herr eines Teils des Ortes.

Ortsteil Uffhofen: Der Name f├╝hrte von einer Hofanlage unterhalb des Ortes Flonheim her (im Sinne von ÔÇ×uff" = unterhalb oder "uf Hofen" = nach dem Hof hin gehen).

Umgebung

Zum Landschaftsschutzgebiet "Alzeyer Berg" mit H├╝tte " Schauinsland " und ÔÇ×Donnersbergblick"', im alten Steinbruchgebiet, seit 1962 unter Naturschutz , von Weinbergen umgeben (Natur - und Wein - Lehrpfade) - zur Oswaldh├Âhe (Bornheim) und weiter zum Aussichtsturm bei Lonsheim - zum Aulheimer Grund (oberhalb Geisterm├╝hle, links abzweigender Feldweg ): extrem trockenwarme Umwelt, felsiger Boden, basaltische Eruptivgesteine , ÔÇ×Mikrosteppenklima", Rabenkanzel als Standort seltener Steppenheidepflanzen , Haargrassteppe ; zwischen Bornheim und Heimersheim auslaufendes Trockental.

Eingemeindungen

  • Uffhofen

Politik

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Kino

In Flonheim befindet sich das ├Ąlteste Kino von Rheinland-Pfalz, mit dem ├Ąltesten Filmvorf├╝hrer ( Hans Frank ) von Deutschland. siehe auch: [1] , [2] , [3]

Bauwerke

Der Trullo ist mit das Wahrzeichen von Flonheim. Einer dieser Trulli befindet sich mittlerweile im Besitz der Gemeinde. Urspr├╝nglich wurden diese Trulli in alter Zeit von apulischen Arbeitern, die die Steinmetzkunst beherrschten, nach dem Bildnis selbiger in ihrer Heimat angefertigt.
Errichtet wurden Trulli in der sogenannten Kragbauweise, was hei├čt, dass die flachen Steine nach jeder Lage etwas nach innen versetzt wurden. Kr├Ânender Abschluss ist ein Zippus , der aus einem viereckigen Schlussstein und einer Kugel besteht. Folgt man einem Seitental der Wiesbach, dem Aulheimer Grund, so findet sich in H├Âhe der Aulheimer M├╝hlen ein Trullo, dessen T├╝rsturz die Jahreszahl seiner Errichtung ÔÇô 1756 ÔÇô tr├Ągt. Die Initialen "H Z"ÔÇś im T├╝rsturz stehen f├╝r Johann-Hannes Zimmer ( 1703 ÔÇô 1781 ), Wirt des Gasthofes zum Engel.

Sehenswert

  • Reste der Wehrmauer und des Klosters .
  • Zahlreiche sch├Âne Barockh├Ąuser mit Sandsteinportalen und interessanten Steinmetzarbeiten (einmalig in Rheinhessen, durch die fr├╝here Sandsteinindustrie bedingt), vornehmlich an fr├╝heren Gastst├Ątten (Flonheim war R├╝ckwegstation der Leinereiter), besonders in Langgasse (├Ąltestes Haus dort von 1568 ) und Alzeyer Stra├če. Rathaus (17. Jh.), im Erdgescho├č Halle mit Portalen und Verkaufserkern, Treppenturm.
  • Eindrucksvoller Marktplatz mit f├╝r solchen Ort ungew├Âhnlich m├Ąchtiger, doppelt├╝rmiger Kirche, weithin sichtbar (Dom des Wiesbachtales).
  • Muttergottes in alter Fassung, um 1750 am neugotischen Seitenaltar der kath. Kirche.
  • Rheingr├Ąfliches Wappen im Renaissancegiebel des Schulhauses in der Bahnhofstra├če.
  • Granatenf├Ârmige Weinbergsh├Ąuschen, (Kuppelbauten) aus hellem Flonheimer Sandstein ("wei├če H├Ąuschen", auch ÔÇ× Trulli " genannt, zwei noch vorhanden), deren Errichtung lombardischer Baumeistem (Bergamo?) zugeschrieben wird, ca. 800 Jahre alt; eigent├╝mliche f├╝r diese Region besonders charakteristische Gebilde, angeblich in S├╝ditalien noch als Wohnbauten vorkommend.
  • Steinkelter (Sandstein) von 1870 vor der H├╝tte "Schauinsland".
  • Natur- und Wein-Lehrpfad.
  • Sandsteinbr├╝che.
  • Im Ortsteil Uffhofen: Romantisch gelegene Geisterm├╝hle an der Stra├če nach Wendelsheim.
  • Aulheimer Grund (Name nach untergegangenem Weiler) mit besonders interessanter Flora .
  • Steinbr├╝che und Sandgruben.
  • Im St├Ądtischen Museum Worms: Funde aus dem erw├Ąhnten ÔÇ×F├╝rstengrab".

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Weinfest: Im September Weinprobe an den Erzeugerweinbergen w├Ąhrend Rundwanderung mit abschlie├čendem Schwenkbratenessen zum Wein.

Weblinks

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