fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Ensheim: 25.01.2006 16:48

Ensheim

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Ensheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Wörrstadt
Geografische Lage :  ?
Fl√§che : 3,93 km²
Einwohner : 441 (?)
Bev√∂lkerungsdichte :  ? Einwohner je km²
Postleitzahl : 55232
Vorwahl : 06732
Kfz-Kennzeichen : AZ
Amtlicher Gemeindeschl√ľssel :  ?
Website: www.ensheim-rhh.de
Politik
B√ľrgermeister : Klaus Kappler

Ensheim ist ein Ort im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Er hat 441 Einwohner und eine Fläche von 3,93 km². Ensheim gehört zur Verbandsgemeinde Wörrstadt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bereits um die Mitte des 4. Jahrhunderts durchbrachen die Franken den r√∂mischen Festungsg√ľrtel am Rhein, um eine neue Heimat zu gewinnen. Rheinhessen wurde im 5. Jahrhundert von den Franken besetzt.

Die √§lteste bis jetzt noch vorhandene schriftliche Nachricht aus fr√§nkischer Zeit √ľber Ensheim stammt aus dem Jahre 769 . Am 12. September 769 schenkte ein Almahar , wohl der Grundherr von Ensheim, dem Kloster Lorsch einen Wingert in der Gemarkung Aoenisheim, dem heutigen Ensheim. Dieser Almahar tritt auch am 12. Juni 791 als Zeuge in einer Flonheimer Urkunde auf und hat das Kloster Lorsch in weiteren Beschenkungen bedacht. Die erste urkundliche Erw√§hnung aus dem Jahre 769 liefert auch den Beweis, da√ü der r√∂mische Weinbau weitergepflegt wurde.

Spätere Ortsbezeichnungen in Urkunden sind: 785 - Gennesheim 849 - Onesheim 1224 - Ennensheim 1283 - Onisheim 1299 - Ensenthaim 1337 - Onesheim 1375 - Onsheim 1437 - Oneßheim

Ensheim geh√∂rte urspr√ľnglich zum Wormsgau und kam mit Bildung der Territorialherrschaften im 12. Jahrhundert zur Pfalzgrafenschaft . Bei Neubildung des pf√§lzischen F√ľrstentums durch Kaiser Friedrich Barbarossa ist wohl auch die Burg Stromberg (Soonwald) an die Pfalzgrafen gekommen. Zur Stromberg geh√∂rten neben Ensheim auch das Hofgut Kronkreuz sowie die D√∂rfer Appenheim, Engelstadt, Grolsheim, Horrweiler, Weinheim und Schimsheim .

Bei der Teilung, die der Pfalzgraf Otto unter seinen S√∂hnen Ludwig und Heinrich im Jahre 1255 vornahm, erhielt Ludwig auch das Dorf Ensheim. Es war mit der Pfandschaft der Burgen und D√∂rfer begriffen, welche sein Sohn Rudolf und dessen Frau Mathilde im Jahre 1311 dem Grafen Simon von Sponheim um 2000 Pfund Heller t√§tigte. Diese Pfandschaft wurde von der Witwe Mathilde und ihrem Sohn Adolf im Jahre 1320 eingel√∂st, so da√ü Ensheim wieder an die Kurpfalz zur√ľckfiel, bei dem es bis zur Franz√∂sischen Revolution blieb.

In Ensheim besa√ü das St. Johanneskloster bei Alzey, ein Zisterzienser-Kloster, ein Hofgut, das 1357 erw√§hnt ist. Dieses wurde am 28. Februar 1357 vom Pfalzgraf Rupprecht II. von der Steuer und Sch√§tzung - ausgenommen die Korng√ľlte - befreit, die ihm von dem Hofgut geliefert werden mu√üte. Nach dem Weistum hatten die Pfalzgrafen in diesem Hofgut das Herbergsrecht mit Stallung f√ľr ihre Pferde. Essen und Trinken sowie das Futter f√ľr ihre Pferde mu√üten die Ensheimer B√ľrger liefern. Nach Aufhebung des Klosters im Jahre 1560 wurde das Hofgut von der Gemeinde Ensheim erworben.

Im Jahre 2005 fand das Weinfest der Verbandsgemeinde Wörrstadt in Ensheim statt.

Heute ist Ensheim vor allem bekannt durch seine Rentner, die auf der Hauptverkehrsstrecke beim s√§ubern der Stra√üe Autos mit ihren Kehrwerkzeugen auf die Scheibe schlagen, da sie der Meinung sind, dass diese die H√∂chstgeschwindigkeit von 30 Km/h √ľberschreiten. Dies hat zu heftigen Artikeln in der lokalen Presse gef√ľhrt (Allgemeine Zeitung Alzey) und beschert der Ortschaft einen allgemein schlechten Ruf.

Religionen

  • Die evangelische Kirchengemeinde Ensheim war bis 1998 eine selbst√§ndige Pfarrei mit eigener Pfarrstelle, welche auch die evangelischen Einwohner von der benachbarten Gemeinde Spiesheim mitverwaltete. Ab 1999 bilden die Gemeinden Bechtolsheim, Biebelnheim, Ensheim und Spiesheim eine gemeinsame Pfarrei mit Sitz in Bechtolsheim.
  • Die katholischen Einwohner bilden eine Filiargemeinde der kath. Pfarrei Spiesheim und werden vom Pfarrbezirk W√∂rrstadt mitverwaltet.

Politik

B√ľrgermeister

Klaus Kappler

Wappen

Das Ortswappen von Ensheim wurde am 25. Februar 1985 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz in Neustadt genehmigt. Es hat keine ortsgeschichtliche Überlieferung, sondern wurde aufgrund der territorialen Zugehörigkeit erarbeitet.

Die Umschreibung lautet wie folgt: "Über von Silber und Rot gespaltenem erhöhtem Schildfuß, darin rechts eine blaue Lilie , links ein silbernes Sesel , von Rot und Silber gespalten, rechts eine silberne Hacke und ein silberner Krummstab mit Sudarium , gekreuzt, links eine blaue Krone mit einem herauswachsenden blauen Kleeblattkreut ."

Das Wappen stellt die Zugeh√∂rigkeit Ensheims zur Kurpfalz dar und hat die rheinhessischen und mainzischen Farben Rot und Silber erhalten. Krone und Kreuz stellen eine Andeutung auf den Hof Kronkreuz in der Gemarkung Ensheim dar, der 1299 an die Domkirche St. Martin in Mainz √ľberging, w√§hrend im Ort selbst das Marienkloster zu Flonheim Rechte und Besitzungen besa√ü, was durch die blaue Lilie, dem Symbol Mariens, ausgedr√ľckt wird; Besitz und Rechte der Mainzer Bischofskirche werden zudem durch den Bischofsstab ausgedr√ľckt. Hacke und Sesel verweisen auf die Landwirtschaft und den Weinbau . So vereint das Wappen die derzeitige Wirtschaftsstruktur des Ortes mit seiner geschichtlichen Vergangenheit sowie mit der Namensdeutung des in der Gemarkung gelegenen Klosterhofgutes Kronkreuz.

Musik

Maenner Gesangsverein

Regelmäßige Veranstaltungen

Kachelbergfest, Brunnenfest

Kulinarische Spezialitäten

Weinbau

Sonstiges

Partnergemeinde: Domartemont (Frankreich)

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ensheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Ensheim verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de