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Letzte Änderung für Artikel Bruttig-Fankel: 11.02.2006 23:54

Bruttig-Fankel

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Wappen Karte
Bild:Wappen fehlt.jpg Lage von Bruttig-Fankel in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Cochem-Land
Fl├Ąche : 14,38 km┬▓
Einwohner : 1.208 (31. Dezember 2002)
Bev├Âlkerungsdichte : 84 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : ca. 85 m ├╝. NN
Postleitzahl : 56814
Vorwahl : 02671
Geografische Lage : 50┬░ 08' n. Br.
07┬░ 14' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : COC
Amtlicher Gemeindeschl├╝ssel : 07 1 35 017
Gliederung des Gemeindegebiets: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstra├če 8
56814 Bruttig-Fankel
Website: www.bruttig-fankel.de
E-Mail-Adresse: info@bruttig-fankel.de
Politik
Orts b├╝rgermeister : Manfred Ostermann

Bruttig-Fankel ist ein Weinort am Unterlauf der Mosel (Flusskilometer 59-60; Untermosel) im Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Bruttig und Fankel und hat insgesamt etwa 1.200 Einwohner. Bruttig-Fankel liegt im Weinbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer und der hier angebaute Wein ist weit ├╝ber die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Das Wappen der Gemeinde Bruttig-Fankel ist zweigeteilt. Das linke Feld zeigt auf silbernem Grund einen roten Schl├╝ssel, ├╝ber den ein gr├╝ner Wellenbalken verl├Ąuft. Das gr├╝ne Feld rechts zeigt eine goldene Lilie .

Im Zuge der rheinland-pf├Ąlzischen Verwaltungsreform erfolgte im Jahr 1969 die Zusammenlegung der bis dahin eigenst├Ąndigen Orte Bruttig und Fankel zur Doppelgemeinde Bruttig-Fankel.

Inhaltsverzeichnis

Gemeindepartnerschaft

  • Seit 1958 besteht eine partnerschaftliche Verbindung zu der Stadt Overijse in Belgien .

Geschichte

Die ├Ąltesten Zeugnisse der Besiedlung in der n├Ąheren Umgebung des Ortes sind die sehr gut erhaltenen H├╝gelgr├Ąber auf dem Bruttig-Fankeler Berg entlang des sogenannten Rennweges, einer alten Verbindungsstra├če zwischen den r├Âmischen Fernstra├čen, ├╝ber die heute der 'Arch├Ąologische Wanderweg' verl├Ąuft. Nach Auskunft des Landesamtes f├╝r Denkmalpflege in Koblenz stammen diese Gr├Ąber teilweise noch aus der Bronzezeit .

Der Ort Bruttig-Fankel hat sowohl keltisch - r├Âmische als auch merowingisch - fr├Ąnkische Urspr├╝nge, wobei der Ortsteil Bruttig wohl der ├Ąltere ist. Die erste urkundliche Erw├Ąhnung als 'Pruteca im Mayengau' stammt vom 4. Juni 898 in einer Schenkungsurkunde des lothringischen K├Ânigs Zwentibold zu Gunsten des reichsunmittelbaren, freiadligen Frauenklosters in Essen. Neben zahlreichen Besitzungen im Raum K├Âln und Bergheim ├╝bertrug der K├Ânig dem Kloster in Essen: ...in pago magnensi in villa pruteca terra arabilis cum curtile et vineis... (├ťbers. etwa: ...im Mayengau, im Dorfe Bruttig einen Hof mit zugeh├Âriger pfl├╝gbarer Erde und Weinbergen ...). Diese Urkunde belegt, dass der Ort mindestens 1100 Jahre alt ist, wahrscheinlich aber sogar wesentlich ├Ąlter, da bereits ein Hof mit Weinbergen bestand. Ein weiterer Hinweis darauf, dass der Ort bereits eine keltische Siedlung war, ergibt sich aus dem Namen 'Bruttig' selbst. Sprachforscher leiten den heutigen Namen ab vom keltischen 'Bruti-acum' (d.h.: 'Wohnung des Brut') ├╝ber das lateinische 'Proteca' ( 898 n.Chr.), 'Prodecha' ( 1250 n.Chr.) zum heutigen 'Pruttig / Bruttig'.

Der Ortsteil Fankel wurde um das Jahr 1100 erstmals urkundlich erw├Ąhnt. Der Name ist abgeleitet vom keltischen 'fank', f├╝r sumpfiges Gel├Ąnde. Die Besitzverh├Ąltnisse regelten sich im Mittelalter in Bruttig wie in Fankel durch mehrere sogenannte Weist├╝mer . Zu Zeiten der franz├Âsischen Besatzung ab dem Jahr 1794 wurden beide Ortsteile der B├╝rgermeisterei Beilstein zugeordnet, welche zum Kanton Zell geh├Ârte. Die Verwaltung lag allerdings beim Kanton Treis und ab 1816 beim Kreis Cochem .

Wirtschaft

Weinbau und Tourismus pr├Ągen den Ort und geh├Âren hier untrennbar zusammen. Im Ortsteil Bruttig wird j├Ąhrlich am zweiten Wochenende im August eines der gr├Â├čten Winzerfeste im sogenannten 'Cochemer Krampen' (Bereich zwischen Bremm und Cochem) gefeiert. Bekannte Steilhang -Weinlagen sind Pfarrgarten, G├Âtterlay, Rathausberg, Kapellenberg, Layenberg, Martinsborn und Rosenhang. Es wird weit ├╝berwiegende die Rebsorte Riesling angebaut, dar├╝ber hinaus aber auch Elbling und diverse Neuz├╝chtungen.

Sehenswertes

  • Schunck`ches Haus von 1656
  • Alte Rath├Ąuser von Bruttig (von 1619 ) und Fankel (16. Jahrh.)
  • Kirche St. Margaretha in Bruttig ( 1845 ) und Filialkirche Mari├Ą Himmelfahrt in Fankel ( 1385 )
  • Christopherushaus und Fachwerkh├Ąuser in der Brunnenstra├če (├Ąltestes zusammenh├Ąngendes Fachwerkensemble im Moselraum)
  • Ehemalige Synagoge in der M├╝hlenbachstra├če im Ortsteil Bruttig
  • zahlreiche Fachwerkh├Ąuser in den alten Ortskernen von Bruttig und Fankel
  • Kreuzkapelle (18. Jahrh.)

Pers├Ânlichkeiten, die mit der Ortsgemeinde in Verbindung stehen

  • Petrus Mosellanus (geb. Peter Schade), * 1493 in Bruttig/Mosel, ÔÇá 19. April 1524 in Leipzig; Moselhumanist, Philologe, Theologe und Kirchenlehrer

Literatur

  • Reinhold Schommers: Gemeinde Bruttig-Fankel an der Mosel. Rheinischer Verein f├╝r Denkmalpflege und Landschaftsschutz e.V., Kunstst├Ąttenhaft Nr. 371, K├Âln, 1. Aufl., 1992. ISBN 3-88094-675-2

Weblinks

Wikipedia

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