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Letzte Änderung für Artikel Beindersheim: 23.01.2006 17:11

Beindersheim

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Deutschlandkarte, Position von Beindersheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Rhein-Pfalz-Kreis
Verbandsgemeinde: Heßheim
Geografische Lage : 49¬į 34' n. B.
8¬į 19' √∂. L.
H√∂he : 94‚Äď95 m √ľ. NN
Fläche : 5,73 km²
Einwohner : 2.897
(30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 506 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 67259
(alt: 6711)
Vorwahl : 06233
Kfz-Kennzeichen : RP (bis 31. August 2005: LU)
Gemeindeschl√ľssel : 07 3 38 002
Website: www.beindersheim.de
Politik
B√ľrgermeister : Benno Haas
Gemeinderat : (Wahl am 13. Juni 2004 )
  • CDU 37,4% (-16,2) - 7 Sitze (-4)
  • SPD 33,4% (+1,4) - 7 Sitze (+1)
  • WGR 29,1% (+14,7) - 6 Sitze (+3)

Beindersheim ist ein Ort der Verbandsgemeinde Heßheim im Rhein-Pfalz-Kreis in Rheinland-Pfalz ( Deutschland ). Der Ort hat 2.957 (Stand: August 2004) Einwohner auf einer Fläche von 5,73 km².

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Beindersheim, eine fr√§nkische Ortsgr√ľndung aus dem 6./7. Jh., wurde erstmals 855 im Lorscher Codex unter dem Namen ‚ÄěBentritesheim‚Äú erw√§hnt. Vom 13. bis 18. Jh. war die Form ‚ÄěBentersheim‚Äú gel√§ufig, die heutige Schreibweise gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert.

Die Leininger Grafen hatten bereits Patronats- und Zehntrechte in Beindersheim, als der Ort wahrscheinlich Anfang des 11. Jahrhunderts in ihren Besitz kam. Der Tod des Leininger Grafen Hesso ( 1467 ) war Ursache eines Erbstreits, in dessen Folge Beindersheim 1481 an den Pfalzgrafen abgetreten wurde. Im Rahmen eines Geländeaustauschs ging der Ort 1705 an das Wormser Hochstift, bei dem er bis zum Anschluss an Frankreich 1797 behielt.

Nach dem Ende der franz√∂sischen Herrschaft wurde Beindersheim, jetzt Ort im ‚ÄěBayerischen Rheinkreis‚Äú (seit 1838 ‚ÄěPfalz‚Äú) dem 1817 gegr√ľndeten Bezirksamt Frankenthal zugeschlagen. Das Bezirksamt bestand bis 1946 , danach ( 1948 ) wurde der Landkreis Frankenthal gegr√ľndet, der 1969 aufgel√∂st wurde, wodurch Beindersheim zum Landkreis Ludwigshafen, dem heutigen Rhein-Pfalz-Kreis kam.

Einwohnerentwicklung

Bis zum Ende des 17. Jh. war Beindersheim wahrscheinlich ein reines Einstra√üendorf an der Schenkelstra√üe/Kirchenstra√üe, das im fr√ľhen 17. Jh. etwa 40 Geh√∂fte und damit 150‚Äď200 Einwohner aufwies. Im 18. Jh. kam es zu einem kontinuierlichen Bev√∂lkerungswachstum durch Wiederaufbau und Wiederbesiedlung nach dem Pf√§lzischen Erbfolgekrieg, so dass 1771 370 Einwohner gez√§hlt wurden. In dieser Zeit wurden die nach S√ľden abzweigenden Verbindungsstra√üen bebaut. Die Ortsgrenzen aus dem 18. Jh. wurden im 19. Jh. kaum ausgeweitet, da offenbar der Zuzug im Gegensatz zum Umland nur gering war und durch Neub√ľrger lediglich Baul√ľcken geschlossen wurden. Eine Ausbreitung erfolgte seit Beginn des 20. Jhs., vor allem in Richtung S√ľdosten. Es handelte sich meist um reine Wohnh√§user von Arbeitern und Angestellten in Frankenthal und Ludwigshafen . Der Trend vom Bauerndorf zum Wohndorf setzte sich nach dem zweiten Weltkrieg fort, die seither neu besiedelten Fl√§chen haben die bebaute Fl√§che mehr als verdoppelt. 1960 hatte Beindersheim 1260 Einwohner, seitdem wurden noch mehrere Neubaugebiete im S√ľden, Westen und Osten erschlossen.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Kulturdenkmäler

  • Katholische Kirche Hl. Kreuz, St. Peter und St. Nikolaus (Kirchenstra√üe 9): Neubarocker Putzbau, der sich an oberbayerischen Vorbildern orientiert. Das zweiteilige Portal ist mit einem reich skulpturierten Sandsteinaufbau versehen, der Glockenturm hat ein achteckiges Glockengeschoss mit Schweifhaube und Laterne. Die Kirche wurde 1914 ‚Äď 1916 nach Pl√§nen des Mannheimers Wendelin Leonhardt auf dem Standort des ehemaligen katholischen Pfarrhauses, danach Schulhauses, erbaut. Die Innenausstattung stammt teilweise aus der vormaligen Simultankirche (jetzt Protestantische Kirche), so etwa der steinerne Hochaltar aus der Zeit um 1750.
  • Protestantische Kirche (Kirchenstra√üe 7): Die heutige Kirche wurde 1748 am gleichen Ort, f√ľr den bereits 874 eine Kirche nachgewiesen ist, erbaut. Nach den Friedensbedingungen in Folge des Pf√§lzischen Erbfolgekrieges hatte sie bis zum Bau der Katholischen Kirche Simultanstatus. Der Turm mit hohem Spitzhelm aus den Jahren 1928 / 1929 ersetzt den gotischen Vorg√§nger. An der Innenausstattung ist die reichgeschnitzte Kanzel aus dem 18. Jahrhundert und das klassizistische Orgelgeh√§use zu erw√§hnen.
  • Ehemaliges Schulhaus (Brunnenweg 6): Zweigeschossiger Putzbau aus dem Jahr 1913 mit gro√üfl√§chigen Rechteckfenstern, hohe Walmd√§cher mit geschweiften Gauben. Das Geb√§ude wird heute als B√ľcherei genutzt. Benachbart ist das ehemalige Lehrerwohnhaus (Frankenthaler Stra√üe 27/29), ebenfalls 1913 erbaut. Der gro√üe, repr√§sentative Bau besitzt ein breit √ľberstehendes Walmdach mit geschweifter Gaubenzeile.
  • Rathaus (Schenkelstra√üe 1): Erbaut 1849 , bis 1913 auch protestantisches Schulhaus und bis 1950 Wachhaus. Zweigeschossiges Geb√§ude im Ortsmittelpunkt, das den Vorg√§ngerbau aus dem 17. Jahrhundert ersetzt.
  • Frankenthaler Stra√üe 10: Geh√∂ft aus dem 19./20. Jahrhundert mit einem zweigeschossigen Putzbau als Wohnhaus.
  • Kirchenstra√üe 5: Bauernhof, m√∂glicherweise ehemaliger protestantischer Pfarrhof. Das Erdgeschoss wurde 1747 erbaut, das Obergeschoss und das Satteldach stammen aus dem sp√§ten 19. Jahrhundert.
  • Kirchenstra√üe 16: Bauernhof aus dem mittleren 19. Jahrhundert.
  • Schenkelstra√üe 4 und Schenkelstra√üe 5: Landschafts- und ortstypische Bauernh√∂fe aus dem 19. Jahrhundert.
  • Wegekreuz an der Gro√üniedesheimer Stra√üe: Errichtet 1869 , in j√ľngerer Zeit restauriert.
  • In der Hofmauer des Neubaus Schenkelstra√üe 14 der ehemalige Schlussstein der 1774 an dieser Stelle errichteten Zehntscheune.
  • Kriegerdenkmal auf dem Friedhof, 1959 vom Freinsheimer Bildhauer Franz Lind geschaffene Betonplastik.
  • Grabmal Diehl/Raquet auf dem Friedhof, um 1910 errichtet, polierter Marmorsockel mit Engelsfigur.

Weblinks

Wikipedia

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