fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Bad Kreuznach: 17.02.2006 14:48

Bad Kreuznach

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Wappen der Stadt Bad Kreuznach Bad Kreuznach
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Kreis : Bad Kreuznach
Fl├Ąche : 46,1 km┬▓
Einwohner : 43.757 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 949 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 104 m bis 321 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 55517-55545 (alt: 6550 )
Vorwahl : 0671 (06727 f├╝r Stadtteil Ippesheim)
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 50' 49" N, 7┬░ 52' 1" O
49┬░ 50' 49" N, 7┬░ 52' 1" O
Kfz-Kennzeichen : KH
Gemeindeschl├╝ssel : 07 1 33 006
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hochstra├če 48
55545 Bad Kreuznach
Website: stadt-bad-kreuznach.de
E-Mail-Adresse: Stadtverwaltung
Politik
Oberb├╝rgermeister : Andreas Ludwig ( CDU )

Die Kurstadt Bad Kreuznach ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, gelegen zwischen Hunsr├╝ck, Rheinhessen und Nordpf├Ąlzer Bergland an der unteren Nahe in Rheinland-Pfalz ( Deutschland ). Als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums ist sie administratives, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum einer Region mit mehr als 150.000 Einwohnern. Weiterhin ist die Stadt Sitz der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, der sie als gro├če kreisangeh├Ârige Stadt aber nicht selbst angeh├Ârt, sowie einer Bundes- und mehrerer Landesbeh├Ârden und eines Amts- , Land- und Arbeitsgerichtes .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Vorgeschichte und R├Âmerzeit

Bereits im 5. Jhd v. Chr. ist auf der heutigen Gemarkung die Existenz einer keltischen Siedlung belegt. Um das Jahr 58 v. Chr. wurde das Gebiet Bestandteil des r├Âmischen Reiches , es entstand ein r├Âmisches Vicus "Cruciniacum" (gesprochen Krukiniakum), angeblich benannt nach dem keltischen Landbesitzer Cruciniac, der den R├Âmern einen Teil seines Landes f├╝r die zu errichtende Versorgungsstation zwischen Mainz (Moguntiacum) und Trier (Augusta Treverorum) ├╝berlie├č.

Um das Jahr 250 erfolgte der Bau eines gigantischen, in seinen Abmessungen von 81 m ┬Ě 71 m n├Ârdlich der Alpen einzigartigen und ebenso luxuri├Âsen Palastes im Stil einer Peristylvilla , welche alleine im Erdgeschoss 50 R├Ąume umfasste.

Im Zuge von Grenzsicherungsma├čnahmen gegen die immer wieder von jenseits des Limes in das r├Âmische Reich einfallenden germanischen St├Ąmme der Burgunder , Franken und Allemannen errichtete man 370 ein Auxiliarkastells unter Kaiser Valentinian I. .

Mittelalter

Nach dem Zerfall des r├Âmischen Reiches wurde Kreuznach im Jahr 500 K├Ânigshof und Reichsdorf des sich neu entwickelnden fr├Ąnkischen Reiches . Es erfolgte der Bau einer ersten Kirche in den Mauern des r├Âmischen Kastells , die zuerst dem Hl. Martin , sp├Ąter dem Hl. Kilian geweiht war, (1590 abgebrochen).

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung Kreuznachs stammt aus dem Jahr 819 in den Annales Regni Francorum. Die Kauzenburg, welche in den Jahren 1206 bis 1230 durch Graf Gottfried von Sponheim trotz eines Verbotes durch K├Ânig Philipp von Schwaben gebaut wurde, fand erstmals 400 Jahre sp├Ąter, im Jahre 1206 erste urkundliche Erw├Ąhnung.

1235 beziehungsweise 1270 bekam Kreuznach die Stadt-, Markt-, Steuer- und Zollrechte unter der Herrschaft des Grafengeschlechts derer von Sponheim (Sitz: zuerst Burgsponheim, sp├Ąter auf der Bad Kreuznacher Kauzenburg verliehen. 1279 bei der Schlacht bei Sprendlingen , bei der Sponheimer Truppen gegen die des Erzbischofs von Mainz k├Ąmpften, entstand die Legende des Michel Mort , eines Kreuznacher Metzgers, der, als Graf Johann I. von Sponheim in Bedr├Ąngnis geriet, diesem beistand, die Lanzen der Feinde auf sich zog und so den Grafen rettete. Die Stadtrechte werden 1290 noch einmal durch K├Ânig Rudolf I. von Habsburg best├Ątigt.

Die vordere Linie des Hauses Sponheim starb im Jahre 1414 aus. Die Herrschaft ├╝ber Bad Kreuznach wurde nun unter den Grafen von Veldenz, den Markgrafen von Baden und der Pfalzgrafschaft Pfalz-Simmern aufgeteilt. Der Magister Faust trat 1507 die ihm durch Franz von Sickingen vermittelte Stelle des Rektors am Kreuznacher Gymnasium an und wurde sp├Ąter aufgrund von Hexerei -Vorw├╝rfen aus der Stadt vertrieben.

W├Ąhrend des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges (1618-1648) wurde die Stadt wechselseitig von den Schweden, Franzosen und den kaiserlichen Truppen eingenommen. Die Stadt wurde dabei schwer in Mitleidenschaft gezogen, die Bev├Âlkerung ging von ehemals ca. 8.000 auf ca. 3.500 Einwohner zur├╝ck. Vierzig Jahre sp├Ąter 1689 wurde Kreuznach im pf├Ąlzischen Erbfolgekrieg von franz├Âsischen Truppen einschlie├člich der Kauzenburg weitestgehend zerst├Ârt.

Neuzeit

Ab 1708 geh├Ârte Kreuznach vollst├Ąndig zur Kurpfalz. Im Verlauf der Revolutionskriege (1792-1814) wurde Kreuznach franz├Âsisch. Dabei wurden die Stadtteile s├╝dlich der Nahe dem D├ępartement du Mont-Tonnerre (Donnersberg), die n├Ârdlich Stadtteile jedoch dem D├ępartement de Rhin et Moselle (Rhein und Mosel) zugeordnet. In den anschlie├čenden Befreiungskriegen endete jedoch die franz├Âsische Herrschaft in der Stadt. Bis zur endg├╝ltigen Neuordnung durch den Wiener Kongress kam das Gebiet s├╝dlich der Mosel unter gemeinsame bayerisch-├Âsterreichische Verwaltung mit Sitz in Kreuznach. In Folge des Wiener Kongresses wurde Kreuznach jetzt Bestandteil der preu├čischen Rheinprovinz und war nun Grenzstadt zum Gro├čherzogtum Hessen-Darmstadt im Osten und zu Pfalz-Bayern im S├╝den.

Die Anf├Ąnge des Kurbetriebs, der sich in der Folgezeit immer mehr ausweitete war die Er├Âffnung der ersten Badestube mit solehaltigem Wasser durch Dr. Johann Erhard Prieger im Jahre 1822. Geschichtlich erw├Ąhnenswert ist auch die 1843 erfolgte Heirat von Karl Marx und Jenny von Westphalen in der Pauluskirche, die in jenen Jahren in Kreuznach wohnen. Die Kreuznacher gaben Karl Marx aufgrund seiner Freundlichkeit gegen├╝ber Kindern den Namen "Vadder Marx".

Der Bau der Nahetalbahn von Bingerbr├╝ck nach Saarbr├╝cken 1860 durch die Rhein-Nahe Eisenbahn-Gesellschaft bot die Grundlage zur Industrialisierung der Stadt, welche nach Jahrhunderten der Stagnation und der kriegerischen Katastrophen nun, auch durch den immer st├Ąrker aufkommenden Kurbetrieb , erneut aufbl├╝hte. 1891 kamen drei Ordensbr├╝der der Franziskanerbr├╝der vom Heiligen Kreuz nach Kreuznach und ├╝bernahmen 1893 das Krankenhaus Kiskys-W├Ârth, ab 1905 St. Marienw├Ârth, das sie, seit 1948 zusammen mit den Schwestern der Kongregation der "M├Ągde Mariens von der Unbefleckten Empf├Ąngnis", bis heute als Krankenhaus der Regelversorgung f├╝hren Die Radontherapie wurde 1906 durch Dr. Karl Aschoff eingef├╝hrt. Ende des 1. Weltkrieges wurde der Sitz des Gro├čen Hauptquartiers in das Kreuznacher Kurhaus verlegt. Dort traf dann 1917 der General Mustafa Kemal Pascha , besser bekannt als Atat├╝rk und sp├Ąterer Pr├Ąsident der T├╝rkei am 19. Dezember in Kreuznach ein und f├╝hrte Gespr├Ąche mit Kaiser Wilhelm II. (Deutsches Reich), Paul von Hindenburg und Ludendorff . Nach der Niederlage besetzten franz├Âsische Truppen bis 1930 das Rheinland und auch die Stadt. Seit 1924 darf Kreuznach die Bezeichnung " Bad " f├╝hren.

Zu Beginn des NS-Regimes organisierte unter anderem der Gewerkschafter Hugo Salzmann Widerstand gegen die braunen Machthaber. Trotz Inhaftierung ├╝berlebte Salzmann die Nazi-Zeit, sa├č nach 1945 f├╝r die KPD im Stadtrat. Anfang der 40er Jahre wurden die Bad Kreuznacher Juden im Kolpinghaus zusammengetrieben, von wo aus sie in die Vernichtungslager abtransportiert wurden. Bad Kreuznach war, aufgrund seiner Wehrmacht -Kasernen in der Bosenheimer und Alzeyer Stra├če sowie in der Franziska-Puricelli-Stra├če und auch wegen der strategisch wichtigen Bahnstrecke Berlin-Paris, die damals durch die Stadt f├╝hrte, Ziel alliierter Bombenangriffe. Der letzte Stadtkommandant unter dem NS-Regime bewahrte Bad Kreuznach jedoch vor gr├Â├čerer Zerst├Ârung, indem er den vorr├╝ckenden amerikanischen Verb├Ąnden keinen Widerstand mehr bot und so die Stadt weitestgehend kampflos den Alliierten ├╝berlie├č. Allerdings sprengten deutsche Truppen auf dem R├╝ckzug kurz vor ├ťbernahme der Stadt durch die Alliierten einen Teil der alten Nahebr├╝cke.

Nach 1945

Zwar wurde Bad Kreuznach nach dem Einmarsch der Amerikaner der franz├Âsischen Besatzungszone zugeschlagen, doch zogen schon Ende der 40er Jahre wieder US-Truppen in die Stadt ein. Die verschiedenen Einheiten der US-Army blieben dort, auf vier Kasernen, einen Schie├čstand, ein Raketenlager und einen kleinen Truppen├╝bungsplatz verteilt, bis Mitte 2001. Zuletzt war die 1. US-Panzerdivision ( 1st Armored Division , genannt "Old Ironsides"). In Bad Kreuznach einigten sich im Jahre 1958 der franz├Âsische Pr├Ąsident Charles de Gaulle und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer auf eine Institutionalisierung der besonderen Beziehungen beider L├Ąnder, was 1963 im Elys├ęe-Vertrag m├╝ndete. 1969 wurden im Zuge der rheinland-pf├Ąlzischen Verwaltungsreform die zuvor selbstst├Ąndigen Gemeinden Bosenheim, Planig, Ippesheim und Winzenheim nach Bad Kreuznach eingegliedert. Das ebenfalls an die Stadt angrenzende R├╝desheim wehrte sich erfolgreich gegen die Eingliederung.

Wappen

Bad Kreuznach erhielt das Recht zur F├╝hrung eines Wappens durch die Gemeindeordnung des Landes Rheinland-Pfalz.

Das Stadtwappen wird heute auf silbernem oder wei├čem Grund mit einem zweireihig im Schachbrettmuster gehaltenen Balken in den Farben Blau und Gold dargestellt. Die drei schwarzen, am Ende etwas verdickten Kreuze erinnern an den Namen der Stadt "Kreuznach". F├Ąlschlicherweise wird hier oft eine Verbindung zu dem christlichen Symbol gesehen. Tats├Ąchlich entwickelte sich der Name "Kreuznach" aus dem keltisch-lateinischen Wort "Cruciniacum" und bedeutet "Heim des Crucinius", wobei dies ein latinisierter keltischer Eigenname ist, dem man in r├Âmischer Zeit die Endsilbe "acum" anh├Ąngte, was f├╝r "flie├čendes Wasser" steht. Ein Zusammenhang zur durch Bad Kreuznach flie├čenden Nahe kann angenommen werden.

Das Wappen findet sich in dieser Form erstmals im Schlussstein der Kirche St. Nikolaus im sp├Ąten 13. Jahrhundert .

Die Mauerkrone tauchte erst um 1800 unter der Herrschaft der Franzosen auf. Als Stadtmauer mit drei T├╝rmen wurde sie urspr├╝nglich rotbraun, heute vorwiegend in Gold dargestellt.

Politik

In Bad Kreuznach regiert eine gro├če Koalition aus CDU und SPD mit insgesamt 28 Sitzen, was einer Mehrheit von 12 Sitzen entspricht.

Oberb├╝rgermeister

  • 1806 - 1813 Burret
  • 1813 - 1814 Karcher
  • 1814 - 1814 Schmitt
  • 1814 - 1817 Dheil
  • 1817 - 1818 Rupprecht
  • 1819 - 1845 Buss
  • 1845 - 1846 Movius
  • 1846 - 1850 Berthold
  • 1851 - 1875 K├╝ppers
  • 1875 - 1881 Gerhard Bunnemann
  • 1881 - 1896 Scheibner
  • 1896 - 1897 Bemme
  • 1897 - 1909 Kirschstein
  • 1909 - 1914 Dr. Schleicher
  • 1917 - 1919 Dr. K├Ârnicke
  • 1921 - 1933 Dr. Fischer
  • 1934 - 1942 Dr. Wetzler
  • 1945 - 1947 Dr. Fischer
  • 1947 - 1949 Hamburger
  • 1949 - 1952 Dr. Kohns
  • 1952 - 1956 Dr. Jungermann
  • 1957 - 1967 Dr. Gerhard Muhs
  • 1967 - 1985 Peter Fink ( SPD )
  • 1985 - 1995 Helmut Schwindt ( SPD )
  • 1995 - 2003 Rolf Ebbeke ( CDU )
  • 2003 - Andreas Ludwig ( CDU )

Stadtrat

Der Stadtrat wurde zuletzt am 13. Juni 2004 gew├Ąhlt und setzt sich so zusammen:

  1. CDU 36,3 % (-8,8) - 16 Sitze (-4)
  2. SPD 27,2 % (-7,9) - 12 Sitze (-4)
  3. FDP 10,9% (+4,6) - 5 Sitze (+2)
  4. Gr├╝ne 10,7 % (+3,5) - 5 Sitze (+2)
  5. Faires Bad Kreuznach 5,7 % (+5,7) - 2 Sitze (+2)
  6. B├╝rgerliste 5,5 % (+1,6) - 2 Sitze (=)
  7. FWG 3,8 % (+3,8) - 2 Sitze (+2)
  8. Andere 0,0 (-2,5) - 0 Sitze (=)

St├Ądtepartnerschaften

Ortsteile

Im Zuge einer Verwaltungsreform in Rheinland-Pfalz wurden 1969 die bis dahin selbstst├Ąndigen Gemeinden Bosenheim, Planig, Ippesheim und Winzenheim eingemeindet. Dar├╝ber hinaus sollte auch noch R├╝desheim (Nahe) eingemeindet werden, welches sich aber gerichtlich dagegen wehrte und selbstst├Ąndig blieb.

Wirtschaft und Infrastruktur

Industrie und Handel

Bad Kreuznach z├Ąhlt 16.500 Betriebe mit mindestens einem Mitarbeiter und bietet so 28.500 Arbeitspl├Ątze, wovon 2/3 durch Pendler aus dem Umland besetzt sind. Die Wirtschaftsstruktur wird dabei vornehmlich durch klein- und mittelst├Ąndige Unternehmen gepr├Ągt, aber auch Gro├čbetriebe wie der Reifenhersteller Michelin , der Maschinenhersteller KHS oder die Schneider Optischen Werke sind anzutreffen. Dabei ist das produzierende Gewerbe, besonders stark vertreten durch die chemische Industrie (Reifen, Lacke, Farben), die optische Industrie sowie Maschinenbauer und Autozulieferer, von gro├čer Bedeutung. Der Einzel- und Gro├čhandel sowie die Gastronomie besitzen speziell in der Innenstadt ein gro├čes Gewicht, jedoch wird in den letzten Jahren auch der Dienstleistungssektor immer wichtiger.

Kurbetrieb

Eine besonderer Stellung f├╝r die Stadt als ├Ąltestes Radon-Sole-Bad der Welt und Rheumazentrum Rheinland-Pfalz hat dar├╝ber hinaus der Kurbetrieb und der Wellness-Tourismus. In der Stadt stehen 2.498* Fremdenbetten zur Verf├╝gung, welche bei 420.125* ├ťbernachtungen, davon 308.236* durch Kurg├Ąste, genutzt wurden (* Stand 31. Dezember 2002). Weiterhin stehen f├╝r den Kurbetrieb 7 Kurkliniken, Kursanatorien, ein Thermal-Sole-Bewegungsbad, ein Radonstollen, Gradierwerke als Freiluftinhalatorium sowie die Kurmittelproduktion zur Verf├╝gung. Die Heilanzeigen sind dabei: Rheumatische Erkrankungen, Gelenkver├Ąnderungen durch Gicht, degenerative Erkrankungen der Wirbels├Ąule und der Gelenke, Frauenleiden, Erkrankungen der Atmungsorgane, Erkrankungen im Kindesalter, Gef├Ą├čerkrankungen, nichtansteckende Hauterkrankungen, St├Ârungen der inneren Sekretion, psychosomatische Erkrankungen sowie Augenkrankheiten.

Bildung

In Bad Kreuznach finden sich neben mehreren Grundschulen, welche teilweise auch eine Ganztagesbetreuung anbieten, Schulen aller drei weiterf├╝hrenden Schularten sowie berufsvorbereitende oder -begleitende Schulen wie z.B. Berufsfachschulen, Berufsoberfachschulen und Technikerschulen, welche an den Berufsschulen angesiedelt sind:

Grundschulen:

  • Dr. Martin-Luther-King-Schule (Ganztagsschule)
  • Grundschule Kleiststra├če (Ganztagsschule)
  • Grundschule Hofgartenstra├če
  • Grundschule Planig
  • Grundschule Winzenheim

Hauptschulen:

  • Hauptschule Ringstra├če (mit 10. Schuljahr, Ganztagsschule)
  • Hauptschule am R├Âmerkastell (mit 10. Schuljahr)

Realschulen:

  • Realschule Heidenmauer (Ganztagsschule) [1]

Gymnasien:

  • Lina-Hilger-Gymnasium [2]
  • Gymnasium an der Stadtmauer (mit altsprachlichem und mathematisch-naturwissenschaftlichem Zweig) [3]
  • Gymnasium am R├Âmerkastell [4]
  • Wirtschaftsgymnasium (nur Sekundarstufe 2)

Berufsbildende Schulen:

  • Berufsbildende Schule f├╝r Technik, Gewerbe, Hauswirtschaft, Sozialwesen [5]
  • Berufsbildende Schule f├╝r Wirtschaft
  • Berufsbildende Schule Landwirtschaft
  • DEULA Rheinland-Pfalz GmbH Lehranstalt f├╝r Agrar- und Umwelttechnik

Sonderschulen:

  • Bethesda-Schule Schule f├╝r K├Ârperbehinderte (Ganztagsschule)
  • Don-Bosco-Schule Schule f├╝r Geistigbehinderte (Ganztagsschule)
  • Schule am Ellerbach Schule f├╝r Lernbehinderte (Ganztagsschule)

Von 1971 bis 1987 war die Fachrichtung Landbau der Fachhochschule Rheinland-Pfalz, Abteilung Bingen, in Bad Kreuznach angesiedelt. Nach dem Umzug des Landbaus nach Bingen bietet Bad Kreuznach mit dem "DLR" (Dienstleistungszentrum L├Ąndlicher Raum) noch eine fachhochschul├Ąhnliche Ausbildung f├╝r angehende Winzer und an. Diese zweij├Ąhrige Technikerschule f├╝r Weinbau und Oenologie sowie Landbau ist ein Bildungsgang der Fachschule Agrarwirtschaft. Sie f├╝hrt die Tradition der fr├╝heren bekannten "H├Âheren Weinbauschule" bzw. der " Ingenieurschule f├╝r Landbau" fort und schlie├čt die L├╝cke in der Ausbildung des weinbaulich-kellerwirtschaftlichen Nachwuchses zwischen Fachhochschule und einj├Ąhriger Fachschule.

Das P├Ądagogische Zentrum Rheinland-Pfalz, welches die Schulen des Landes bei ihrer p├Ądagogischen und didaktischen Weiterentwicklung unterst├╝tzt, hat ebenso seinen Sitz in der Stadt wie das Staatliche Studienseminar Bad Kreuznach f├╝r das Lehramt an Gymnasien.

Verkehr

Durch seine geografische Lage im engen Nahetal f├╝hren alle Verkehrswege flussaufw├Ąrts parallel zum Fluss. Dar├╝ber hinaus ist Bad Kreuznach auch ein wichtiger Kreuzungspunkt aller Verkehrstr├Ąger

Schienenverkehr Seit Einf├╝hrung des "Rheinland-Pfalz-Taktes" Mitte der 90er-Jahre haben die Zugstrecken abseits der ICE/EC/IC-Strecken wieder stark an Bedeutung gewonnen. Neben der Einf├╝hrung des Stundentaktes (auch an Wochenenden) ist auch eine deutliche Ausweitung des Verkehrs in die Nachtstunden festzustellen. Z├╝ge nach Mainz verkehren seitdem drei Stunden l├Ąnger.

In Bad Kreuznach kreuzen sich die beiden Linienstr├Ąnge KBS 671 Bingen -- Kaiserslautern (Alsenztalbahn) und KBS 680 Saarbr├╝cken -- Mainz/ Frankfurt/Main (Nahetalbahn). Auf ersterer verkehren nur Regionalbahnen (Fahrzeit nach Kaiserslautern ca. 65 Min.), auf der Nahetalbahn sowohl Regionalexpress als auch Regionalbahn (Fahrzeit nach Mainz zwischen 25 und 40 Min., nach Saarbr├╝cken zwischen 1:40 und 2:20 Std.).

Beim Stra├čenverkehr hat es Bad Kreuznach ├╝ber all die Jahrzehnte der Automobilentwicklung geschafft, die gro├čen Durchgangsstra├čen im Stadtkern durch Umgehungsstra├čen (B 41, B 428) deutlich zu entlasten. Nur die B 48 von Bingen nach Bad Bergzabern f├╝hrt noch durch die Innenstadt - am Kurviertel vorbei.

Der ├Âffentlich Nahverkehr wird durch ein innerst├Ądtisches Busliniennetz mit 15 bzw. 30 min├╝tigem Takt auf 7 Buslinien verwirklicht. Dar├╝ber hinaus gibt es eine Vielzahl von Busslinien in die n├Ąhere Umgebung. Die Linienverkehre der verschiedenen Betreiber sind dabei Bestandteil des Rhein-Nahe-Verkehrsverbundes RNN.

An wichtigen Stra├čen sind zu nennen:

Tourismus

Die Br├╝cke ├╝ber die Nahe mit den auf ihr stehenden H├Ąusern
Die Br├╝cke ├╝ber die Nahe mit den auf ihr stehenden H├Ąusern

Sehensw├╝rdigkeiten

  • Die Br├╝ckenh├Ąuser aus dem 15. Jahrhundert, das Wahrzeichen der Stadt Bad Kreuznach (Foto).
  • Crucenia- Therme (Thermalbad)
  • Kurhaus (1913)
  • B├Ąderhaus : Das B├Ąderhaus ist eine der gr├Â├čten Wellness- und Saunaanlagen Deutschlands .
  • Salinental : Das Salinental mit seinen kilometerlangen Gradierwerken bildet ein nat├╝rliches Freiluftinhalatorium. Sicher haben schon die Kelten aus den salzhaltigen Quellen der Gegend Salz gewonnen. Im Salinental wurde mit Hilfe von Gradierwerken seit 1732 in einem aufwendigen Verfahren Salz produziert.
  • Burgruine Kauzenburg (1206)
  • R├Âmerhalle: Die R├Âmerhalle zeigt u.a. die Funde der Ausgrabungen einer r├Âmischen Palastvilla aus dem 3. Jahrhundert . Die Villa war im Besitz eines vermutlichen Gro├čgrundbesitzers resp. Politikers. Die Ausma├če der Villa sind gewaltig. Leider wurde in den 1950er Jahren eine Stra├če mitten durch die Ausgrabungsst├Ątte gebaut. Besonders sehenswert sind die beiden gro├čfl├Ąchigen in Bad Kreuznach gefundenen Steinteppich- Mosaike , die in die daf├╝r errichtete R├Âmerhalle ├╝berf├╝hrt wurden. Sie geh├Âren zu den bedeutendsten r├Âmischen Mosaikbodenfunde n├Ârdlich der Alpen und sind wg. ihrer Qualit├Ąt weltber├╝hmt.
  • Schlossparkmuseum (u.a. Stadtgeschichte Bad Kreuznachs). Besonders erw├Ąhnenswert ist die Dauerausstellung ├╝ber die Bildhauerdynastie Cauer , die europ├Ąischen k├╝nstlerischen Rang besitzt.
  • Dr.- Faust -Haus (1507)
  • "Klein Venedig", Stadtviertel, das am Zusammenfluss von Nahe und Ellerbach gelegen ist und aufgrund der beiden Wasserarme sowie der kleinen, alten H├Ąuser sehr malerisch wirkt.
  • Das 2005 neu er├Âffnete Museum f├╝r Puppentheaterkultur (PuK)
  • Die Volkssternwarte Bad Kreuznach auf dem Kuhberg.
  • Die Bad Kreuznacher Neustadt, das mittelalterlich gepr├Ągte Viertel der Stadt am Fu├če der Kauzenburg auf dem westlichen Naheufer mit seinen vielen Gastst├Ątten, das heute die ├Ąltesten noch bewohnten Bauten der Stadt beherbergt.

regelm├Ą├čige Feste und Veranstaltungen

  • Kreuznacher Narrenfahrt: Fastnachtssamstag
  • Kreuznacher Automobilsalon: Ende April, Anfang Mai
  • Fr├╝hlingsfest: um Pfingsten
  • Eiermarktfest: Mitte Juli
  • Kreuznacher Jahrmarkt : Mitte August [6]
  • Fischerstechen: Anfang September
  • Nikolausmarkt

Pers├Ânlichkeiten

  • Friedrich M├╝ller , genannt Maler M├╝ller , * 13. Januar 1749 in Bad Kreuznach, ÔÇá 23. April 1825 in Rom, Pseudonym: Nasturtius, Dt. Dichter und Maler.
  • Eberhard Anheuser , * 1805 in Bad Kreuznach, ÔÇá 1880 in St. Louis , Entrepreneur und Brauereibesitzer
  • Carl Prinz zu Solms-Braunfels (1812-1875), genannt ÔÇ×Texas-CarlÔÇť, begraben auf dem Stadtfriedhof von Bad Kreuznach
  • Theo & Geo Seitz , Weinh├Ąndler und Gr├╝nder der Seitz-Werke
  • Stanislaus Cauer * 18. Oktober 1867 in Bad Kreuznach, ÔÇá 8. M├Ąrz 1943 in K├Ânigsberg, Bildhauer.
  • Hanna Cauer * 8. M├Ąrz 1902 in Bad Kreuznach, ÔÇá 16. Mai 1989 in Bad Kreuznach, Bildhauerin.
  • Edmund Collein * 10. Januar 1906 in Bad Kreuznach, ÔÇá 21. Januar 1992, deutscher Architekt und Pr├Ąsident des Bundes der Architekten der DDR.
  • Konrad Frey * 24. April 1909 in Bad Kreuznach, ÔÇá 24. Mai 1974 in Bad Kreuznach, deutscher Turner und dreifacher Olympia-Sieger 1936
  • G├╝nter Verheugen * 28. April 1944 in Bad Kreuznach, deutscher Politiker (SPD), Vizepr├Ąsident der Europ├Ąischen Kommission und zur Zeit als EU-Kommissar zust├Ąndig f├╝r Unternehmen und Industrie.
  • Udo van Kampen , * 4. April 1949 in Bad Kreuznach, Leiter des ZDF-Studios in Br├╝ssel.
  • Peter Eich * 18. Juni 1963 in Bad Kreuznach, Fu├čballtorwart des 1. FC Saarbr├╝cken.
  • Aiman Abdallah * 3. Januar 1965 in Bad Kreuznach, Moderator bei Pro Sieben .
  • Katharina Saalfrank *1971 in Bad Kreuznach, "Super Nanny" bei RTL, Kolumnistin
  • Julia Kl├Âckner * 16.12.1972 in Bad Kreuznach, 1995 Deutsche Weink├Ânigin, seit Oktober 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Thomas Schmidt * 18. Februar 1976 in Bad Kreuznach, Kanusportler, Olympia-Sieger im Kanuslalom der Herren 2000.
  • Manuel Friedrich * 13. September 1979 in Bad Kreuznach, Fu├čballspieler des 1. FSV Mainz 05.

lokale Medien

  • Oeffentlicher Anzeiger: Tageszeitung f├╝r Bad Kreuznach und Umgebung, zur Rhein-Zeitung ( Mittelrhein-Verlag ) geh├Ârend. Auflage ca. 22.000.
  • Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach: Tageszeitung f├╝r Bad Kreuznach und Umgebung, zum Rhein-Main-Verlag geh├Ârend. Auflage ca. 13.000.
  • KH-lokal : - Die Kreiznacher Homp├Ądsch - Community f├╝r Stadt und Kreis Bad Kreuznach
  • Silenzium: Silenzium Stadtmagazin
  • Wochenspiegel Bad Kreuznach: w├Âchentliches Anzeigenblatt, zum SW-Verlag geh├Ârend.
  • OK:KH : (B├╝rgerfernsehen Offener Kanal Bad Kreuznach

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Domina Parkhotel Kurhaus 55543 Kreuznach, Bad http://www.domina-parkhotel-kurhaus.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40671 / 8020
Landhotel Kauzenburg 55545 Kreuznach, Bad http://www.kauzenburg.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40671 / 3800-0
Flair Hotel Insel-Stuben 55543 Kreuznach, Bad http://www.flairhotel.com/inselstuben/  0671 / 837990
Der Quellenhof 55543 Kreuznach, Bad http://www.der-quellenhof.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40671 / 83833-0
Engel im Salinental 55543 Kreuznach, Bad http://www.badkreuznach-hotelengel.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30671 / 381-0
Weinhotel Schneider 55583 M├╝nster a. Stein, Bad   06708 / 2043
Krone 55583 M├╝nster a. Stein, Bad http://www.hotel-krone-nahe.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 306708 / 840
Am Kurpark 55583 M├╝nster a. Stein, Bad http://www.kirchners-hotel.de/  06708 / 62900 - 0
G├Ąstehaus Stempel 55452 Windesheim http://www.gasthaus-stempel.de/  06707 / 9131-0
Michel Mort 55545 Kreuznach, Bad http://www.michelmort.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30671 / 83933-0
Enk Das Hotel im Weingut 55452 Guldental http://www.das-hotel-im-weingut.de/  06707 / 9120
Ebernburger Hof 55583 M├╝nster a. Stein, Bad http://www.ebernburgerhof.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 306708 / 6295 - 0
Lorenz 55583 M├╝nster a. Stein, Bad   06708 / 1841
Gr├╝ner Baum 55559 Bretzenheim http://www.gruener-baum-bretzenheim.de/  0671 / 83634-0
Apart Hotel Blessing 55576 Sprendlingen http://www.apart-hotel-blessing.de/  06701 / 93010
Hotel am Kornmarkt mit Wirthaus Wolpertinger 55543 Kreuznach, Bad http://www.wolpertinger-bad-kreuznach.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30671 / 481 681
Kaiserhof 55452 Guldental http://www.kaiserhof-guldental.de/  06707 / 94440
Naheschl├Â├čchen 55583 M├╝nster a. Stein, Bad http://www.naheschloesschen.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 306708 / 66 10 31
Caravelle 55543 Kreuznach, Bad http://www.caravelle-kreuznach.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30671 / 374-0

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bad Kreuznach aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Bad Kreuznach verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de