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Letzte Änderung für Artikel Alsheim: 16.02.2006 17:50

Alsheim

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Wappen Karte
Wappen von Alsheim Deutschlandkarte, Position von Alsheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis : Alzey-Worms
Verbandsgemeinde: Eich
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 34' B., 8¬į 20' L.
50¬į 34' B., 8¬į 20' L.
H√∂he : 89 m √ľ. NN
Fläche : 15,54 km²
Einwohner : 2.622 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 169 Einwohner je km²
Postleitzahl : 67577
Vorwahl : 06249
Kfz-Kennzeichen : AZ
Amtlicher Gemeindeschl√ľssel : 07 3 31 002
Stadtgliederung: 1 Ortsteil
Adresse der Stadtverwaltung: Bachstraße 37
67577 Alsheim
Offizielle Website: www.alsheim.de
E-Mail-Adresse: info@alsheim.de
Politik
B√ľrgermeister : Wolfgang Hoffmann ( CDU )

Alsheim ist eine Ortsgemeinde in Rheinhessen im Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Alsheim geh√∂rt der Verbandsgemeinde Eich an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Eich hat. Unser Dorf mit dem malerischen Weiler Hangen-Wahlheim liegt inmitten von Weinbergen am Fuss der rheinhessischen Rheinterassen zwischen Mainz und Worms. Beg√ľnstigt durch die zentrale Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Main und Rhein-Neckar, hat sich Alsheim seit langem zu einer ausgesprochenen Wohngemeinde entwickelt. Neue Baugebiete werden diesen Trend weiter verst√§rken. Dennoch pr√§gt der Weinbau weiterhin den Charakter des Dorfes. Mit √ľber 700 ha Reben ist Alsheim einer der bedeutendsten Weinbauorte Rheinhessens, des gr√∂√üten deutschen Weinbaugebietes. Die Weine, ganz √ľberwiegend aus traditionellen wei√üen und roten Rebsorten sind weithin bekannt f√ľr ihre Qualit√§t. Wanderwege und ein Weinlehrpfad mit herrlichem Blick in die Rheinebene erschlie√üen, zusammen mit Radwegen, unsere reizvolle Landschaft. Gasth√∂fe und Winzerh√∂fe laden zur Einkehr und zum Verweilen ein - gute Bahn- und Stra√üenverbindungen f√ľhren in kurzer Zeit zu bekannten touristischen und kulturellen Zentren: Mainz, Oppenheim, Worms, Speyer und Heidelberg, um nur einige zu nennen.

Geschichte

Die √§ltesten Belege einer Besiedlung des Dorfes sind Funde aus vorgeschichtlicher Zeit. Zahlreiche Spuren ihrer jahrhundertelangen Herrschaft hinterlie√üen die R√∂mer. Nach dem Zusammenbruch ihres Imperiums und dem Zwischenspiel des Burgunderreichs in Worms, folgten mit der V√∂lkerwanderung die Franken. Die Funde aus dieser Zeit werden zahlreicher: Gr√§ber mit Skeletten und Beigaben wie Waffen, Schmuck, Gl√§sern und M√ľnzen. Die Lokalisierung als Pr√§gest√§tte einer Goldm√ľnze im 7. Jahrhundert weist auf eine ungew√∂hnliche wirtschaftliche Bedeutung in dieser fr√ľhen Zeit hin. Auf dieser M√ľnze erscheint zum ersten Mal der lateinische Name f√ľr Alsheim, n√§mlich Halasemia.

Sehr h√§ufig sto√üen wir in der Folge immer wieder auf Besitz - und Schenkungsurkunden der Kl√∂ster Lorsch, Fulda und Selz (Elsass). Hoheitsrechte haben schlie√ülich die Leininger Grafen, die nach und nach von den Pf√§lzer Kurf√ľrsten abgel√∂st werden, die bis zur Franz√∂sischen Revolution mehrere Jahrhunderte Landesherren bleiben. Die Kriege des 16.,17. und 18. Jahrhunderts bringen immer wieder furchtbare Zerst√∂rungen und Schrecken. Insbesondere die Verw√ľstungen durch die Franzosen unter Ludwig 14. am Ende des 17. Jahrhunderts sind bis heute unvergessen.

Mit der Besetzung durch franz√∂sische Revolutionstruppen ab 1792 wird Alsheim, wie das ganze linke Rheinufer franz√∂sisch und nach der Niederlage Napoleons hessisch. Nach dem zweiten Weltkrieg wird es ein Teil des neuen Bundeslandes Rheinland - Pfalz. Seit dem 18. Jahrhundert hat in unserer gesamten Region die Auswanderung immer wieder eine bedeutende Rolle gespielt. Ziele sind zun√§chst nach den T√ľrkenkriegen Russland und Ungarn, neben Nordamerika. Ab dem 19. Jahrhundert sind es vor allem die USA , aber auch andere ferne L√§nder wie z.B. Brasilien. Unter den Auswanderern sind vor allem viele Handwerker und weichende Bauerns√∂hne.

Das Bild der Gemeinde bleibt auch √ľber die beiden Weltkriege bis heute l√§ndlich, mit einem bedeutenden Weinbau gepr√§gt. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ver√§nderungen haben Alsheim jedoch l√§ngst zu einer attraktiven Wohngemeinde gemacht, die von ihrer g√ľnstigen geografischen Lage zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Main und Rhein-Neckar profitiert.

Quellen: Gunter Mahlerwein: "Alsheim - Halasemia" 1996 Schmahl: "Auswanderung aus der Provinz Rheinhessen" 2000

Politik

Wappen

Auf dem Alsheimer Wappen befinden sich 2 gekreuzte goldene Bischofsstäbe mit weißer Schärpe auf rotem Grund

Städtepartnerschaften

  • Franz√∂sische Partnergemeinde: Pesmes
  • Deutsche Partnergemeinde: Nossen

Bauwerke

- evangelische Kirche: urspr√ľnglich St. Bonifaz (831 erstmals erw√§hnt). Der urspr√ľnglich mit einer Sarazenenkuppel abgeschlossene Turm stammt aus dem 12./13. Jahrhundert. Im Innern sind besonders der Triumphbogen aus vermutlich karolingischer Zeit und Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert interessant.

- Der gotische Chor der katholischen Kirche mit seinem Rauten-Sterngew√∂lbe wurde im fr√ľhen 16. Jahrhundert fertiggestellt. Das Kirchenschiff stammt aus dem 18. Jahrhundert. Im Innern der Kirche sind gotische Statuen und Gem√§lde des im 18. Jahrhundert bekannten Malers Seekatz zu bewundern.

- Das Rathaus, ein stattlicher Fachwerkbau, stammt in seiner heutigen Gestalt aus dem 18. Jahrhundert und pr√§gt den Ortsmittelpunkt. Das Ortswappen √ľber der Eingangst√ľr, zwei gekreuzte Bischofsst√§be, erinnert an ein Gerichtssiegel aus dem Jahre 1606. Das Rathaus wurde 1739 erbaut.

- Die kleine Kirche Hl. Maria-Magdalena und Hl. Jakobus stammt in wesentlichen Teilen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Ihre Zerstörung erfolgte während des Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689.

- Das Alsheimer Schloss, fr√ľher Ullnersches Gut. Das bauf√§llige Geb√§ude wurde Ende des 18. Jahrhundert von einem Franzosen gekauft, abgerissen und in der heutigen Form von Rudolf Hirsch neu gebaut. 1994 wurde das Anwesen von J√ľrgen Richtmann renoviert.

- Der Wei√üm√ľhlbrunnen am Rande Alsheims wurde 1982 vom Vorstand des Rad- und Wandervereins Burgundia f√ľr die B√ľrger der Gemeinde Alsheim erbaut.

- Das B√ľrgerhaus wurde 1920 von den Mitgliedern des Turnverein Alsheim 1864 e.V. erbaut. 1985 an die Ortsgemeinde Alsheim √ľbertragen und zum B√ľrgerhaus, der "Alsemer gut Stubb" umgebaut.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Auto: Alsheim liegt direkt an der Bundesstraße 9, an der Haupttangente Worms-Mainz. Binnen weniger Minuten sind auch die Autobahnen A63 an der Ausfahrt Biebelnheim bzw. A61 an der Ausfahrt Worms / Mörrstadt oder Gundersheim erreichbar.

Zug: Im Herzen von Alsheim befindet sich ein Bahnhof , an dem Z√ľge des VRN und der DB die Reisenden von Alsheim aus auf direktem Weg nach Worms und Mainz bef√∂rdert.

Bildung

Grund- und Hauptschule am Sonnenberg

Weblinks

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