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Letzte Änderung für Artikel Remscheid: 10.02.2006 17:57

Remscheid

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Wappen Karte
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Remscheid Lage der kreisfreien Stadt Remscheid in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : D├╝sseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fl├Ąche : 74,6 km┬▓
Einwohner : 116.301 (31. Mai 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.559 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 365 m ├╝. NN
Postleitzahl : 42801-42899 (alte PLZ 5630)
Vorwahl : 02191
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 11' N, 7┬░ 12' O
51┬░ 11' N, 7┬░ 12' O
Kfz-Kennzeichen : RS
Gemeindeschl├╝ssel : 05 1 20 000
Stadtgliederung: 4 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Theodor-Heuss-Platz 1
42853 Remscheid
Website: www.remscheid.de
E-Mail-Adresse: remscheid@str.de
Politik
Oberb├╝rgermeisterin : Beate Wilding ( SPD )
Schulden: 229 Mio. ÔéČ (31. Dezember 2002)
Remscheid, Rathaus
Remscheid, Rathaus

Remscheid ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk D├╝sseldorf in Nordrhein-Westfalen. Sie ist nach Wuppertal und Solingen die drittgr├Â├čte Stadt des so genannten Bergischen St├Ądtedreiecks und mit derzeit rund 116.000 Einwohnern die viertkleinste Gro├čstadt sowie ein Mittelzentrum des Landes.

Die Einwohnerzahl Remscheids ├╝berschritt 1929 mit der Bildung der "neuen" Stadt Remscheid die Grenze von 100.000 Einwohnern, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Remscheid liegt auf den H├Âhen des Bergischen Landes im Innern des gro├čen Wupperbogens ├╝ber den tief eingeschnittenen T├Ąlern des Eschbachs, des Morsbaches und der Wupper und ihre Seitent├Ąler ├Âstlich von Solingen und s├╝dlich von Wuppertal, welches zugleich die beiden n├Ąchstgr├Â├čeren St├Ądte sind.

Die h├Âchste Stelle des Stadtgebiets von Remscheid befindet sich in Hohenhagen und betr├Ągt 378,86 m ├╝ber NN , die tiefste Stelle befindet sich an der Wupper bei Wiesenkotten und betr├Ągt 96,00 m ├╝ber NN . Die gr├Â├čte Nord-S├╝d-Ausdehnung des Stadtgebiets betr├Ągt 9,4 km, die gr├Â├čte West-Ost-Ausdehnung 12,4 km. Der Temperaturunterschied innerhalb des Stadtgebietes bel├Ąuft sich auf 5┬░C.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden grenzen an die Stadt Remscheid, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Radevormwald und H├╝ckeswagen (beide Oberbergischer Kreis), Wermelskirchen (Rheinisch-Bergischer Kreis) sowie Solingen und Wuppertal (beides kreisfreie St├Ądte).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Remscheids besteht heute aus 4 Stadtbezirken : Alt-Remscheid , S├╝d , Lennep und L├╝ttringhausen . Fr├╝her war der Stadtbezirk Alt-Remscheid unterteilt in die Stadtbezirke Innenstadt, Nord/Hasten und West so dass es damals insgesamt 6 Stadtbezirke gab. Jeder Stadtbezirk hat seine eigene Bezirksvertretung , deren Vorsitzender der jeweilige Bezirksvorsteher ist.

Die Stadtbezirke sind in Stadtteile mit eigenem Namen und diese weiter in Wohnpl├Ątze mit eigenem Namen unterteilt. Dabei handelt es sich entweder um historisch ├╝berlieferte Bezeichnungen von alten Siedlungen oder um Neubaugebiete. Die Grenzen dieser Stadtteile und Wohnpl├Ątze sind meist nicht genau festgelegt. Zu den Stadtteilen geh├Âren z.B. Reinshagen, Westhausen, Bliedinghausen, Ehringhausen, Morsbach, Vieringhausen, G├╝ldenwerth, Kremenholl, Honsberg, Hasten, Haddenbach, Klausen, Hackenberg, Hasenberg und Bergisch Born. Zu den zahlreichen Wohnpl├Ątzen mit eigenem Namen geh├Âren z.B. Westen, Grund, Oelingrath, Halbach, N├╝delshalbach, Goldenberg, Hohenhagen, Hasenclev, Papenberg, Berghausen, Clarenbach, Engelsburg, K├╝ppelstein, Kranenholl, Farrenbracken, Birgden, Garschagen, Platz, Aue, H├╝tz, B├╝chel, Blume, Endringhausen, D├Ârpm├╝hle, Langenhaus und Forsten.

Geschichte

Remscheid stammt vermutlich aus altfr├Ąnkischer Zeit, wurde im 12. Jahrhundert gegr├╝ndet und geh├Ârte zur Grafschaft bzw. zum Herzogtum Berg. Die erste Schreibweise remissgeid ( 1217 ) wurde abgel├Âst durch Rymscheyd ( 1351 ), Reymscheyd ( 1487 ) und Rembscheid ( 1639 ). Urspr├╝nglich war von einem "Hohen Wald" zwischen Eschbach und Morsbach die Rede. Die Endsilbe "scheid" bezeichnet jedenfalls einen H├Âhenkamm oder eine Wasserscheide. Die Siedlung erhielt jedoch erst 1808 das Stadtrecht , als das wirtschaftliche Wachstum der gesamten Rhein-Ruhr-Region zu einem Bev├Âlkerungszuwachs in Remscheid f├╝hrte. Maschinenbau und die Werkzeugproduktion sind bis heute die Hauptindustriezweige der Stadt. Nach dem ├ťbergang an Preu├čen 1815 geh├Ârte die junge Stadt zum Landkreis Lennep. Die Kreisstadt Lennep hingegen hatte schon 1230 das Stadtrecht erhalten und wurde zur gleichen Zeit befestigt. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich Lennep zu einer bedeutenden Handelsstadt, trat sogar der Hanse bei und erlangte damit h├Âhere Bedeutung als das benachbarte Remscheid. Nach dem ├ťbergang an Preu├čen 1815 wurde Lennep Sitz eines Landkreises.

Die Industrialisierung verschaffte Remscheid einen entscheidenden Entwicklungsschub, so dass die Stadt bald ihre ├Ąltere Nachbarstadt Lennep ├╝berfl├╝gelte. Am 1. Januar 1888 schied sie aus dem Landkreis Lennep aus und wurde eine kreisfreie Stadt. 1893 erhielt Remscheid eine Stra├čenbahn , die ab 1930 bis nach Wermelskirchen und nach Burg an der Wupper f├╝hrte. Lennep verlor immer mehr an Bedeutung.

Am 1. August 1929 erfolgte schlie├člich eine Neugliederung des gesamten rheinisch-westf├Ąlischen Industriegebiets. Infolgedessen wurde die kreisfreie Stadt Remscheid mit den St├Ądten Lennep und L├╝ttringhausen zu einer neuen kreisfreien Stadt mit dem Namen Remscheid vereinigt. Die neue Kommune ├╝berschritt die 100.000-Einwohnergrenze und wurde damit Gro├čstadt . Aus dem Kreis Lennep wurde der Kreis Solingen-Lennep der 1931 in Rhein-Wupper-Kreis umbenannt wurde und bis 1975 bestand.

Im 2. Weltkrieg wurde Remscheid am 31. Juli 1943 durch einen Luftangriff stark zerst├Ârt, danach jedoch wieder modern aufgebaut.

Im Rahmen der nordrhein-westf├Ąlischen Gebietsreform erfolgte 1975 eine weitere Vergr├Â├čerung des Stadtgebiets, als die Ortschaft Bergisch Born im S├╝dosten der Stadt (damals zu relativ gleichen Teilen zum Stadtbezirk Lennep und den St├Ądten H├╝ckeswagen und Wermelskirchen im Rhein-Wupper-Kreis geh├Ârig) eingegliedert wurde. Der Rhein-Wupper-Kreis wurde aufgel├Âst. Das Umland Remscheids geh├Ârt seither zum Rheinisch-Bergischen-Kreis und zum Oberbergischen Kreis bzw. den kreisfreien St├Ądten Solingen und Wuppertal.

Religionen

Die Siedlung Remscheid, die Stadt Lennep und die Gemeinde L├╝ttringhausen geh├Âren seit dessen Bestehen zum Gebiet des Erzbistums K├Âln bzw. zu dessen Archidiakonat des Propstes von St. Kunibert, Dekanat Deutz. Obwohl in der gesamten Gegend unter den Grafen von Berg die Reformation Einzug hielt, gab es auch weiterhin einige Katholiken, die sich nach Burg an der Wupper, Lennep, Wermelskirchen oder Cronenberg orientierten. 1641 gab es in Lennep ein Minoritenkloster . St. Katharina blieb als Familienstiftung katholisch und wurde ab 1663 von den Minoriten bedient. Doch erhielten die Katholiken Lenneps erst 1844 eine eigene Pfarrei und Kirche. In Remscheid erhielten die Gemeindeglieder 1847 wieder eine eigene Gemeinde. In der Folgezeit wurde Remscheid Sitz eines eigenen Dekanats (heute Stadtdekanat Remscheid) innerhalb des neu umschriebenen Erzbistums K├Âln, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt geh├Âren. Die Pfarrgemeinden Remscheids hei├čen St. Andreas, St. Bonaventura, St. Engelbert, St. Josef, St. Marien, St. Suitbertus und Heilig Kreuz . Daneben gibt es auch ein Italienisches Pfarramt am Johanneshaus.

Die Reformation fasste in Lennep ab 1527 , in Remscheid ab 1550 und in L├╝ttringhausen wohl erst ab 1560 Fu├č. Doch dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis das lutherische Bekenntnis die ganzen Gemeinden erfasste. 1589 las der Pfarrer in Lennep noch Messen nach r├Âmischen Ritus. Ab 1609 erhielt Lennep eine lutherische Kirchenordnung. Doch gab es sp├Ąter in der Gegend auch einige reformierte Gemeindeglieder. Beide Konfessionen vereinigten sich ab 1839 sowohl in Lennep als auch in Remscheid zu einer unierten Gemeinde. In ganz Preu├čen war bereits 1817 die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden eingef├╝hrt worden. Die Gemeindeglieder geh├Ârten zur Kreissynode Lennep, wo ein Superintendent seinen Sitz hatte. Hieraus entstand der heutige Evangelische Kirchenkreis Lennepinnerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu dem heute alle evangelischen Gemeinden Remscheids geh├Âren, sofern es sich nicht um Freikirchen handelt. Der Evangelische Kirchenkreis Lennep umfasst insgesamt zwanzig evangelische Kirchengemeinden, auch einige Gemeinden au├čerhalb der heutigen Stadt Remscheid, etwa in Radevormwald, H├╝ckeswagen und Wermelskirchen.

In Remscheid sind ferner verschiedene Freikirchen ans├Ąssig, darunter zwei Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), eine Evangelisch-Methodistische Kirche ( Methodisten ), eine Selbstst├Ąndige evangelisch-lutherische Kirche (die Martini Gemeinde), die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten , eine Freie Evangelische Gemeinde (FeG) und die Jesus Freaks Remscheid e. V.

Eingemeindungen

Die Stadt Remscheid entstand im Laufe der Geschichte aus einer Vielzahl von Wohnpl├Ątzen , die teilweise sehr verstreut im Bergischen Land lagen. 1871 wurden die Siedlungen Gro├čhausen, Neuhausen und W├╝stberghausen sowie Struck, Neuenhof und vier Einzelh├Ąuser eingegliedert. Um das Jahr 1880 umfasste das Stadtgebiet Remscheids ca. 80 Wohnpl├Ątze. 1893 wurden Neuenkamp und das zur Gemeinde Lennep geh├Ârige Hohenhagen eingegliedert. Bereits am 1. Januar 1888 war Remscheid aus dem Kreis Lennep ausgeschieden und eine kreisfreie Stadt geworden. Auch die ├Ąltere Kreis- und Nachbarstadt Lennep bestand um das Jahr 1870 aus ├╝ber 100 Wohnpl├Ątzen. 1906 wurden die Orte Rotzkotten und F├╝nfzehnh├Âfe eingegliedert. Die alte Siedlung L├╝ttringhausen, die schon sehr fr├╝h als Freidorf bezeichnet wurde, doch erst 1856 die Bezeichnung "Stadt" erhielt und zu der seit 1808 auch die Freiheit Beyenburg geh├Ârte, hatte ebenfalls ├╝ber 100 Wohnpl├Ątze.

Auf Grund des "Gesetzes ├╝ber die kommunale Neugliederung des rheinisch-westf├Ąlischen Industriegebietes", das am 1. August 1929 in Kraft trat, wurden die drei St├Ądte Remscheid, Lennep und L├╝ttringhausen (ohne Beyenburg, das zu Barmen-Elberfeld bzw. Wuppertal kam) zu einer (neuen) kreisfreien Stadt mit dem Namen Remscheid vereinigt. Schlie├člich erfolgte am 1. Januar 1975 die Eingliederung des Ortsteils Bergisch Born, der bis dahin teilweise zur Stadt H├╝ckeswagen und Wermelskirchen im Rhein-Wupper-Kreis geh├Ârte.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Sch├Ątzungen, danach um Volksz├Ąhlungsergebnisse (┬╣) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen ├ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Bev├Âlkerungsentwicklung von 1815-2003
Bev├Âlkerungsentwicklung von 1815-2003
Jahr Einwohnerzahlen
1815 7.000
1820 7.987
1830 9.428
1850 12.467
1860 15.414
1870 20.975
1. Dezember 1875 ┬╣ 26.066
1. Dezember 1890 ┬╣ 40.371
1. Dezember 1900 ┬╣ 47.283
1. Dezember 1910 ┬╣ 72.159
8. Oktober 1919 ┬╣ 72.568
16. Juni 1925 ┬╣ 76.827
16. Juni 1933 ┬╣ 101.188
17. Mai 1939 ┬╣ 103.915
13. September 1950 ┬╣ 103.276
6. Juni 1961 ┬╣ 126.892
31. Dezember 1970 136.800
30. Juni 1975 135.000
30. Juni 1980 129.300
30. Juni 1985 121.500
1. Januar 1989 120.979
30. Juni 1997 121.200
30. Juni 2003 118.339

┬╣ Volksz├Ąhlungsergebnis

Politik

Das Kirchspiel Remscheid hatte zun├Ąchst keine eigene Verwaltung. Lediglich gewisse Aufgaben der Sch├Âffen des Landgerichts wurden vorort erledigt. Im 17. Jahrhundert ist ein "Vorsteher" genannt, der aber nur geringe Befugnisse hatte. Im Jahre 1808 wurde Remscheid zur Stadt erhoben und erhielt eine Munizipalverfassung mit einem Maire und zwei Beigeordneten an der Spitze. Ihnen standen 20 Munizipalr├Ąte zur Seite. Nach dem ├ťbergang an Preu├čen 1815 wurde die B├╝rgermeisterverfassung eingef├╝hrt. Danach stand ein B├╝rgermeister, ab 1873 ein Oberb├╝rgermeister an der Spitze der Stadtverwaltung.

In Lennep gab es bereits seit 1350 einen B├╝rgermeister und einen Rat. Der Rat wurde im Laufe der Geschichte mehrmals in seiner Zusammensetzung ver├Ąndert. Anfangs geh├Ârten ihm auch Sch├Âffen an. Die j├Ąhrlichen Neuwahlen zum Rat erfolgten am 27. Dezember . Der B├╝rgermeister wurden aus der Reihe der Sch├Âffen gew├Ąhlt. Auch in Lennep wurde 1807 zun├Ąchst die Munizipalverfassung, 1815 die preu├čische Verwaltung und 1856 schlie├člich die preu├čische St├Ądteordnung eingef├╝hrt. An der Spitze der Stadt stand weiterhin ein B├╝rgermeister.

In L├╝ttringhausen wurde 1807 zusammen mit Beyenburg die Munizipalverfassung eingef├╝hrt. 1808 erhielt die von Napoleon beherrschte Stadt einen Maire. Zun├Ąchst hatte sich kein B├╝rger daf├╝r zur Verf├╝gung gestellt, unter der franz├Âsischen Herrschaft dieses Amt auszu├╝ben. Erst 1856 wurde L├╝ttringhausen durch preu├čische Kabinettsordre zur Stadt erhoben. Auch hier leitete ein B├╝rgermeister die Stadtverwaltung. Namhaftester B├╝rgermeister war Richard Gertenbach, der in seiner 35j├Ąhrigen Amtszeit die Infrastruktur L├╝ttringhausens deutlich verbesserte. 1929 erfolgte durch Landtagsbeschluss die umstrittene Eingemeindung nach Remscheid.

Nach Bildung der neuen Gro├čstadt Remscheid 1929 wurde diese vom Rat und von einem Oberb├╝rgermeister geleitet, der w├Ąhrend der Zeit der Nationalsozialisten von der NSDAP eingesetzt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte die Milit├Ąrregierung der Britischen Besatzungszone einen neuen Oberb├╝rgermeister ein und 1946 f├╝hrte sie die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew├Ąhlten "Rat der Stadt", dessen Mitglieder man als "Stadtverordnete" bezeichnet. Der Rat w├Ąhlte anfangs aus seiner Mitte den Oberb├╝rgermeister als Vorsitzenden und Repr├Ąsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich t├Ątig war. Des Weiteren w├Ąhlte der Rat ab 1946 ebenfalls einen hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 1995 wurde die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb├╝rgermeister . Dieser ist Vorsitzender des Rates, Leiter der Stadtverwaltung und Repr├Ąsentant der Stadt. Er wird seither direkt vom Volk gew├Ąhlt.

Der Rat der Stadt Remscheid hat gegenw├Ąrtig (Stand: Oktober 2004) 58 Sitze, die sich auf die einzelnen Parteien wie folgt verteilen:

  • CDU = 24 Sitze
  • SPD = 19 Sitze
  • B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen = 6 Sitze
  • FDP = 5 Sitze
  • W├Ąhlergemeinschaft in Remscheid (W.i.R.) = 4 Sitze

B├╝rgermeister bzw. Oberb├╝rgermeister seit 1808

  • 1808 - 1811 : Johann Gottlieb Diederichs , B├╝rgermeister
  • 1811 - 1814 : Georg Heinrich Sonntag , B├╝rgermeister
  • 1814 - 1851 : Abraham Hering , B├╝rgermeister
  • 1851 - 1859 : Bertram Pfeiffer , B├╝rgermeister
  • 1859 - 1876 : Otto Hoffmeister , ab 1873 Oberb├╝rgermeister
  • 1876 - 1899 : Ludwig von Bohlen , ab 1888 Oberb├╝rgermeister
  • 1899 - 1910 : Otto Nollau , ab 1902 Oberb├╝rgermeister
  • 1910 - 1914 : Dr. Karl Jarres, ab 1911 Oberb├╝rgermeister, sp├Ąter Vizekanzler der Weimarer Republik und Oberb├╝rgermeister von Duisburg von 1914 bis 1933.
  • 1914 - 1937 : Dr. Walter Hartmann , ab 1915 Oberb├╝rgermeister (wie alle sp├Ąteren)
  • 1937 - 1945 : Ludwig Kraft
  • 1945 - 1946 : Georg zur Hellen
  • 1946 : Gustav Flohr
  • 1946 - 1948 : Dr. August Scholz
  • 1948 : Richard Gierk
  • 1948 - 1961 : Walter Frey
  • 1961 - 1963 : Gerd Lemmer
  • 1963 - 1964 : Peter Wolf
  • 1964 - 1968 : Heinz Heinrichs
  • 1968 : Karl-Heinz Bona
  • 1968 - 1989 : Wilhelm Hartkopf
  • 1989 - 1999 : Reinhard Ulbrich (ab 1995 hauptamtlich)
  • 1999 - 2004 : Fred Schulz , CDU
  • seit 2004: Beate Wilding , SPD

Oberstadtdirektoren von Remscheid 1946 - 1995

  • 1946 - 1951 : Arthur Mebus
  • 1951 - 1957 : Dr. Paul Brae├č
  • 1958 - 1961 : Dr. Wolfgang Lorke
  • 1962 - 1965 : Dr. Konrad Eisholz
  • 1965 - 1989 : Dr. G├╝nter Krug
  • 1989 - 1994 : Wilhelm Ellerbrake
  • 1994 - 1995 : Dr. Burghard Lehmann

B├╝rgermeister von Lennep

  • 1808 - 1824 : Franz Hasselkus
  • 1825 - 1832 : Peter Carl Moll
  • 1832 - 1845 : Carl Wille
  • 1846 - 1872 : Rudolf Trip
  • 1872 - 1897 : Ferdinand Sauerbronn
  • 1897 - 1921 : Rudolf Stosberg
  • 1921 - 1929 : Emil Nohl

B├╝rgermeister von L├╝ttringhausen

  • 1808 - 1810 : Johann Abaham vom Baur
  • 1810 - 1811 : Theodor Goldenberg
  • 1811 - 1815 : Johann Peter Moll
  • 1815 - 1827 : Carl Friedrich Morian
  • 1827 - 1834 : Franz T├╝rk
  • 1834 - 1846 : Wilhelm Wetter
  • 1846 - 1866 : Friedrich Wilhelm Herweg
  • 1867 - 1883 : Franz Hubert P├╝tz
  • 1883 - 1889 : Martin Trommershausen
  • 1890 - 1825 : Richard Gertenbach
  • 1925 - 1929 : Dr. Suthoff-Gro├č

Wappen

Stadtwappen der kreisfreien Stadt Remscheid
Stadtwappen der kreisfreien Stadt Remscheid

Das Wappen der Stadt Remscheid zeigt geteilt von Silber und Blau oben ein wachsender, zwiegeschw├Ąnzter, roter L├Âwe, unten eine silberne Sichel mit braunem Griff. Die Stadtfarben sind blau-wei├č. Das Wappen wurde am 18. Februar 1854 durch die Kabinettsordre des K├Ânigs Friedrich Wilhelm IV. von Preu├čen festgelegt und von der neuen Stadt Remscheid auch nach 1929 weiter gef├╝hrt. Der L├Âwe ist das Wappentier der Grafen bzw. Herz├Âge von Berg, zu dem die Stadt bis zum ├ťbergang an Preu├čen geh├Ârte. Die Sichel steht f├╝r die bedeutende Eisenindustrie der Stadt, die schon im Mittelalter dort ans├Ąssig war.

Partnerst├Ądte

Remscheid unterh├Ąlt eine St├Ądtepartnerschaft mit folgenden St├Ądten:

  • Quimper in Frankreich , seit 1971
  • Wansbeck in Gro├čbritannien , seit 1978
  • Presov in der Slowakei , seit 1989
  • Pirna in Sachsen , seit 1989
  • Freundschaftliche Verbundenheit mit Schmalkalden in Th├╝ringen

Wirtschaft und Infrastruktur

Ans├Ąssige Unternehmen

  • Industriebetriebe:
    • Autozubeh├Âr
      • EDSCHA
      • Keiper-RECARO
    • Eisen- und Stahlindustrie
      • Thyssen Krupp
      • -Dirostahl- Karl Diederichs KG
      • Diehl Remscheid GmbH Co. KG
    • Farben und Lacke
      • Karl R├╝sche
    • Galvanisieren
      • Fischer
      • Karl Oberhoff
    • Heizungs-, Klima- und L├╝ftungstechnik
      • Vaillant
    • Maschinen
      • Haas Maschinenbau GmbH
      • A. Mannesmann
      • Powtec GmbH
    • Maschinenmesserherstellung
      • Bergstahl
    • Messtechnik
      • SCHATZ AG
    • Oberfl├Ąchenbearbeitung
      • Erbschloe & Co.
    • Platinenherstellung
      • Rinde Regeltechnik GmbH
    • Schleifmittel
      • Friedrich August Picard GmbH
    • Softwareentwicklung
      • Sander und Doll AG
    • Textilindustrie
      • Halbach
      • Maar & Pick GmbH
    • Textilmaschinenbau
      • BARMAG
    • Verpackungen
      • Remscheider Wellpappenfabrik Otto Hampel GmbH & Co. KG
      • BRF Verpackungen
    • Automatisierungstechnik
      • Plast-Control Ger├Ątebau GmbH
    • Werkzeuge
      • ALARM-Werkzeuge GmbH
      • Bollmann GmbH
      • DAKO Werk Dowidat KG
      • Dienes GmbH
      • GEDORE
      • HAZET
      • HEYCO-WERK Heynen GmbH & Co. KG
      • Krumm KG
      • MATADOR GmbH & Co. KG
      • Schlechtriem Rohrwalzen
      • SIC WOSTOR Markiersystem GmbH

Verkehr

Die Stadt Remscheid ist ├╝ber die Bundesautobahn A 1 K├Âln-Dortmund (Abfahrt Nr. 95 "Remscheid") an das deutsche Autobahnnetz angeschlossen. Die Anschlusstelle Wuppertal-Ronsdorf / L├╝ttringhausen liegt unmittelbar hinter der Stadtgrenze. Eine weitere Anschlussstelle ist im Bereich der B 51 an der Grenze zwischen Lennep und L├╝ttringhausen geplant. Ferner f├╝hren die Bundesstra├čen B 51, B 229, B 237 und B 256 durch das Stadtgebiet.

Remscheid liegt auch an der RegionalBahnlinie RB47 "Der M├╝ngstener" Solingen-Ohligs nach Wuppertal-Elberfeld (Hbf.). Im Stadtgebiet gibt es vier Haltepunkte: G├╝ldenwerth, Remscheid Hbf , Lennep und L├╝ttringhausen. Die Bahnlinie ├╝berquert von Solingen kommend an der Grenze der beiden St├Ądte Solingen und Remscheid die M├╝ngstener Br├╝cke, Deutschlands h├Âchste Eisenbahnbr├╝cke .

Den ├Âffentlichen Personennahverkehr ( ├ľPNV ) bedienen mehrere Buslinien der Stadtwerke Remscheid GmbH . Alle Verkehrsmittel in Remscheid sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) zu benutzen. Au├čerst├Ądtische Buslinien f├╝hren auch nach Gummersbach, K├Âln und Wuppertal. Bei Fahrten in Richtung S├╝den (z.B. Wermelskirchen, Radevormwald, H├╝ckeswagen, Leverkusen) gilt seit 1. Januar 2005 einheitlich der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg

Bild:Muengstener300x225.jpg
M├╝ngstener Br├╝cke

Bildung

Die Angebot der allgemeinbildenden Schulen der Stadt besteht unter anderem aus vier Gymnasien (R├Ântgen-Gymnasium, Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, Gertrud B├Ąumer-Gymnasium und Leibniz-Gymnasium), einem Wirtschafts-Gymnasium (Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung), drei Realschulen (Alexander-von-Humboldt-Schule, Albert-Schweitzer-Realschule und Weiterbildungskolleg - Abendrealschule), zwei Gesamtschulen (Albert-Einstein-Gesamtschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule) und drei Sonderschulen (Sonderschule f├╝r Erziehungshilfe, f├╝r Geistigbehinderte und f├╝r Lernbehinderte). Es gibt drei Berufskollegs, das K├Ąthe-Kollwitz-Berufskolleg, das Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung, das Berufskolleg Technik.

Au├čerdem gibt es eine Volkshochschule, eine st├Ądtische Musik- und Kunstschule, die Akademie Remscheid f├╝r musische Bildung und Medienerziehung. Ferner unterh├Ąlt die FernUniversit├Ąt Hagen ein Studienzentrum und die Bergische Universit├Ąt Wuppertal das Institut f├╝r Werkzeugforschung und Werkstoffe (IFW).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Theater und Musik

Teo-Otto-Theater
Teo-Otto-Theater

Remscheid besitzt ein Stadttheater, das " Teo Otto -Theater, in dem verschiedene Tourneetheater gastieren. Ferner gibt es die Neue B├╝hne Remscheid, ein Amateurensemble unter der Leitung von Klaus-G. Hendl, das Rotationstheater und das Westdeutsche Tourneetheater. Dar├╝ber hinaus besteht seit 1954 im Stadtteil L├╝ttringhausen der Theaterverein "L├╝ttringhauser Volksb├╝hne", welcher Mundartst├╝cke - u. a. im Sommer " Bergische Heimatspiele " - auff├╝hrt.

Die Stadt Remscheid tr├Ągt zusammen mit der Stadt Solingen das Sinfonie-Orchester "Bergische Symphoniker", das 1995 durch Fusion der beiden st├Ądtischen Orchester aus diesen hervorging. Das Orchester veranstaltet Sinfoniekonzerte in Solingen und Remscheid, bespielt die Theater beider St├Ądte und gibt auch zahlreiche Gastspiele.

Bauwerke

  • Das Stadtzentrum von Remscheid wurde nach den Kriegszerst├Ârungen des Zweiten Weltkrieges in moderner Form wiederaufgebaut. Das 1906 erbaute Rathaus mit seinem 48 Meter hohen Turm ist fast das einzige historische Geb├Ąude in der Innenstadt und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. ├älter ist die Stadtkirche, die 1943 fast vollst├Ąndig zerst├Ârt und nach dem Krieg in ihrer barocken Gestalt wieder errichtet wurde.
  • Regional bekannt ist auch das vollst├Ąndig ├╝berdachte Einkaufszentrum Allee-Center mit ca. 100 Gesch├Ąften, B├╝ros und Arztpraxen.
  • Im westlichen Stadtteil Hasten befinden sich das Deutsche Werkzeug-Museum sowie das Heimatmuseum Remscheid im "Haus Hilger" (erbaut 1778/79), einem der sch├Ânsten H├Ąuser des Bergischen Landes, das ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Remscheid darstellt.
  • Der Stadtteil Lennep besitzt eine historische Altstadt mit bergischen Fachwerkh├Ąusern , ├╝berragt vom weithin sichtbaren Turm der evangelischen Stadtkirche. Diese kam zwischen 1173 bis 1189 f├╝r rund 400 Jahre an den Johanniterorden. Seit ca. 1570 dient sie als evangelische Kirche und wurde 1726 barock umgebaut.
  • Hier befindet sich auch das Geburtshaus Wilhelm Conrad R├Ântgens (G├Ąnsemarkt 1) und wenige Schritte entfernt an der Schwelmer Str. 41 das
  • Deutsches R├Ântgen-Museum, das an Leben und Entdeckungen des ber├╝hmtesten Sohnes der Stadt erinnert.
  • An der ├Âstlichen Autobahn-Rastst├Ątte Richtung Dortmund gelangt man oberhalb des Hotels zur Eschbachtalsperre, der ├Ąltesten Trinkwasser- Talsperre Deutschlands, erbaut von dem Aachener Professor Otto Intze .
  • Die M├╝ngstener Br├╝cke, Deutschlands h├Âchste Stahl eisenbahnbr├╝cke , verbindet Remscheid mit Solingen und ├╝berbr├╝ckt das Tal der Wupper und gilt als ein Wahrzeichen des gesamten Bergischen Landes.
  • Nahe des Stadtparks wurde in dem ehemaligen "Bismarck-Turm" die Dr.-Hans-Sch├Ąfer- Sternwarte eingerichtet.

Kirchen

  • Die Heilig-Kreuz-Kirche in L├╝ttringhausen ist die Kirche der Katholischen Pfarrgemeinde in Remscheid L├╝ttringhausen. Sie wurde 1928 erbaut. Urspr├╝nglich hatte in alter Zeit an der heutigen Kreuzbergstra├če ein gro├čes Kreuz gestanden, zu dem Gl├Ąubige aus dem Bergischen Land pilgerten. An dieser Stelle wollten die Katholiken sp├Ąter eine Kirche erbauen. Doch der damalige L├╝ttringhauser B├╝rgermeister Richard Gertenbach fand, dass dieser Platz sich besser f├╝r ein neues Rathaus eigne. So tauschte er mit dem katholischen Eigent├╝mer das Grundst├╝ck und baute 1908 an der Kreuzbergstra├če das Rathaus. Das Grundst├╝ck f├╝r die katholische Kirche liegt an der Richard-Pick-Stra├če, einige hundert Meter entfernt. Zur Erinnerung an den ehemaligen Standort des Kreuzes bekam die Kirche dann ihren Namen.
  • Die Heilig-Geist-Kirche (Architekt Hans Schilling ) im Stadtteil Klausen wurde im November 1970 durch Weihbischof Dr. Augustinus Frotz geweiht.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • M├Ąrz: Fr├╝hjahrskirmes
  • April: Bergische Biennale f├╝r Neue Musik
  • Juli: Sch├╝tzenkirmes am Stadtpark
  • Juli: Sch├╝tzenfest der Sch├╝tzenbruderschaft "Zum Kreuz" in L├╝ttringhausen
  • Letzter Sonntag im Oktober: R├Ântgenlauf
  • Dezember: Bergische Lichterwochen und Weihnachtsm├Ąrkte in mehreren Stadtteilen
  • Erster Advent: L├╝ttringhauser Weihnachtsmarkt
  • Zweiter Advent: Lenneper Weihnachtsmarkt
  • Dritter Advent: Remscheider Weihnachtsmarkt an der ev. Stadtkirche

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

Die Stadt Remscheid bzw. die fr├╝heren St├Ądte Lennep und L├╝ttringhausen haben folgenden Personen das Ehrenb├╝rgerrecht verliehen:

Remscheid

  • 1862 : Johann Karl Halbach , Gro├čkaufmann
  • 1875 : Georg Hoffmeister , Oberb├╝rgermeister
  • 1893 : Prof. Dr. Otto Intze , Geheimer Regierungsrat
  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler
  • 1895 : Dr. Heinrich von Stephan, Geheimer Regierungsrat
  • 1900 : Richard Koenigs , Oberregierungsrat
  • 1900 : Carl Friederichs , Geheimer Kommerzienrat
  • 1909 : Robert B├Âker , Geheimer Kommerzienrat
  • 1925 : Moritz B├Âker , Geheimer Kommerzienrat
  • 1937 : Walther Hartmann , Oberb├╝rgermeister
  • 1995 : Wilhelm Hartkopf, Oberb├╝rgermeister
  • 2000 : Peter Wolf , Oberb├╝rgermeister

Lennep

  • 1890 : Richard von Hardt , Gro├čkaufmann und Rittergutsbesitzer
  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler
  • 1896 : Prof. Dr. Wilhelm Conrad R├Ântgen
  • 1900 : Richard Koenigs , Oberregierungsrat
  • 1910 : Johann Daniel Fuhrmann , Gro├čkaufmann
  • 1929 : Julius Caesar , Beigeordneter
  • 1929 : Hermann Hardt , Kommerzienrat

L├╝ttringhausen

  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler
  • 1900 : Richard Koenigs , Oberregierungsrat
  • 1924 : August Erbschloe , Stadtverordneter
  • 1925 : Richard Gertenbach , B├╝rgermeister
  • 1928 : Adolf Westen , Fabrikant
  • 1929 : Richard Pick , Beigeordneter

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

Folgende Pers├Ânlichkeiten sind in Remscheid geboren, unabh├Ąngig von ihrem sp├Ąteren Wirkungskreis. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

  • um 1497 , in L├╝ttringhausen (heute Ortsteil von Remscheid), Adolf Clarenbach , ÔÇá 28. September 1529 in K├Âln, "Bergischer Reformator", protestantischer Reformator, der wegen seiner ├ťberzeugung in K├Âln-Melathen auf dem Scheiterhaufen endete
  • 1810 , 18. Mai , Johann Peter Hasenclever , ÔÇá 16. Dezember 1853 in D├╝sseldorf, Maler
  • 1823 , 10. August , Richard Lindenberg , erbaute den ersten industriell genutzten Elektrostahlofen
  • 1845 , 27. M├Ąrz in Lennep (heute Ortsteil von Remscheid), Wilhelm Conrad R├Ântgen , ÔÇá 10. Februar 1923 in M├╝nchen, Physiker (Entdecker der nach ihm benannten R├Ântgen-Strahlen), er verbrachte die gr├Â├čte Zeit seines Lebens jedoch in W├╝rzburg
  • 1856 , 13. Mai , Reinhard Mannesmann , ÔÇá 20. Februar 1922 in Remscheid, Techniker u. Industrieller (Erfinder des Walzverfahrens zur Herstellung von nahtlosen Stahlrohren, Mitbegr├╝nder des Mannesmann-Konzerns)
  • 1889 , 14. August , Walter Freitag , ÔÇá 7. Juni 1958 in Herdecke/Ruhr, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB (1952-1956)
  • 1892 , 6. April , Hermann Sch├Ąfer , ÔÇá 26. Mai 1966 in Bad Godesberg (heute Bonn), Politiker ( DDP , FDP , DP ), MdB , Vorsitzender der FDP -Fraktion im Bundestag (1949-1951 und 1952-1953), Bundesminister f├╝r besondere Aufgaben (1953-1956)
  • 1894 , 20. Februar , in Lennep (heute Ortsteil von Remscheid), Curt Corrinth , ÔÇá 27. August 1960 in Berlin, Romancier, Lyriker, Dramatiker, Redakteur und Drehbuchautor, u. a. "Trojaner", "Der K├Ânig von Trinador"
  • 1894 , 3. Oktober , in L├╝ttringhausen /Garschagen (heute Ortsteil von Remscheid), Ewald Platte , ÔÇá 3. Oktober 1985 in Opladen, Maler, der internationale Anerkennung fand
  • 1898 , 24. April , Dr. Ernst Lemmer , ÔÇá 18. August 1970 in Berlin, Politiker ( DDP , CDU ), MdR , MdB , Bundesminister f├╝r das Post- und Fernemeldewesen (1956-1957), Bundesminister f├╝r gesamtdeutsche Fragen (1957-1962), Bundesminister f├╝r Vertriebene, Fl├╝chtlinge und Kriegsgesch├Ądigte (1964-1965)
  • 1900 , 3. August , Peter Wilhelm Brand , † 1. August 1978, deutscher Politiker ( CDU ), MdB
  • 1904 , 4. Februar , Teo Otto , ÔÇá 1968 , 9. Juni, einer der bekanntesten B├╝hnenbildner des 20. Jahrhunderts
  • 1919 , 23. Oktober in L├╝ttringhausen (heute Ortsteil von Remscheid), Ludwig Poullain , Bankier, Vorstandsvorsitzender der Westdeutschen Landesbank (1968-1977), Pr├Ąsident des Deutschen Sparkassenverbandes (1968-1974)
  • 1928 , 28. August , Karl-Michael Vogler , Schauspieler, (1975 Film "Abschied in der Nacht" mit Romy Schneider)
  • 1930 , 8. M├Ąrz , Lonny Kellner , S├Ąngerin ("Im Hafen von Adano", "Bum-Budi-Bum"); Gattin von Peter Frankenfeld
  • 1932 , 24. August , G├╝nter Lesche , Konzerts├Ąnger, ("Bergischer Bariton")
  • 1941 , 6. M├Ąrz , Peter Br├Âtzmann , Jazzmusiker
  • 1943 , 2. M├Ąrz , Gabriele Gast , deutsch-deutsche Spionin
  • 1957 , 18. Mai , Frank Plasberg , Journalist und Fernsehmoderator
  • 1968 , Wolfgang Tillmans , Fotograf

Literatur

  • Preu├čens St├Ądte - Denkschrift zum 100j├Ąhrigen Jubil├Ąum der St├Ądteordnung vom 19. November 1808; hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preu├čischen St├Ądtetages von Prof. Dr. Heinrich Silbergleit, Berlin, 1908
  • Rheinisches St├Ądtebuch; Band III 3. Teilband aus "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte -Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1956
  • Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815 ÔÇô 1945; hrsg. von Walther Hubatsch, Band 7: Rheinland. Marburg an der Lahn, 1978
  • L├╝ttringhausen wie es war und ist, historischer Bildband mit heimatkundlichen Erl├Ąuterungen, hrsg. vom Verlag van Geyt 1993, Autor: Hans Kadereit
  • Das Gericht in Wermelskirchen, H├╝ckeswagen und Remscheid von 1639-1812"; hrsg. von Nicolaus J. Breidenbach im Verlag Breidenbach, 2004
  • Der Remscheider Wald im Wandel der Zeiten. Ein Beitrag zur Forstgeschichte Remscheids, hrsg. von Heinz-G├╝nther Gr├╝neklee, Verlag J. F. Ziegler, Remscheid 1983, ISSN 0405-2056
  • H├Ąmmer und Schleifkotten im Gelpetal, hrsg. von Egon Viebahn

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