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Letzte Änderung für Artikel Meerbusch: 20.02.2006 11:40

Meerbusch

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Meerbusch Deutschlandkarte, Position von Meerbusch hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Kreis : Rhein-Kreis Neuss
Fl├Ąche : 64,39 km┬▓
Einwohner : 55.707 (Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 865,15 Einwohner/km┬▓
H├Âhe : 29-41 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 40667, 40668, 40670
Vorwahlen : 02132, 02150, 02159
Geographische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 16' n. Br., 6┬░ 40' ├Â. L.
51┬░ 16' n. Br., 6┬░ 40' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : NE
Gemeindeschl├╝ssel : 05 16 2 022
Website : www.meerbusch.de
E-Mail -Adresse: service@meerbusch.de
Politik
B├╝rgermeister : Dieter Spindler ( CDU )
Regierende Partei : CDU

Meerbusch ist eine seit 1970 eigenst├Ąndige Stadt mit ca. 55.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen, die sich aus den zuvor selbstst├Ąndigen Gemeinden B├╝derich, Osterath, Lank-Latum, Ossum-B├Âsinghoven, Str├╝mp, Langst-Kierst, Nierst und Ilverich zusammensetzt. Sie geh├Ârt zum Rhein-Kreis Neuss.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Meerbusch liegt am linken Niederrhein gegen├╝ber von D├╝sseldorf. Der l├Ąndliche Charakter wird durch die Fl├Ąchennutzung verdeutlicht: Ungef├Ąhr 3600 ha werden landwirtschaftlich und als Brachland genutzt, 540 ha sind Wald, 300 ha sind Wasserfl├Ąche. Zusammen werden so ca. 70 % des Stadtgebietes abgedeckt. Die Ausdehnung des Stadtgebiets betr├Ągt 12 km von Nord nach S├╝d und 8 km von Ost nach West. Die gr├Â├čte Entfernung der Stadtgrenzen voneinander betr├Ągt 12,5 km.

Nachbargemeinden

Angrenzende Nachbargemeinden (im Uhrzeigersinn , beginnend im Westen) sind Willich, Krefeld, Duisburg, D├╝sseldorf, Neuss und Kaarst.

Stadtgliederung

Die acht ehemals selbstst├Ąndigen Gemeinden B├╝derich, Osterath, Lank-Latum, Ossum-B├Âsinghoven, Str├╝mp, Langst-Kierst, Nierst und Ilverich bilden die heutigen Stadtteile.

Einwohnerzahlen und Fl├Ąche der Stadtteile (Stand 31. Dezember 2004)

  • B├╝derich: 21.720 Einwohner, 1706 ha (26% des Stadtgebietes)
  • Osterath: 12.872 Einwohner, 1202 ha (18% des Stadtgebietes)
  • Lank-Latum: 9.837 Einwohner, 685 ha (11% des Stadtgebietes)
  • Str├╝mp: 5.803 Einwohner, 620 ha (10% des Stadtgebietes)
  • Ossum-B├Âsinghoven: 2301 Einwohner, 503 ha (8% des Stadtgebietes)
  • Nierst: 1.457 Einwohner, 722 ha (11% des Stadtgebietes)
  • Langst-Kierst: 1.026 Einwohner, 355 ha (6% des Stadtgebietes)
  • Ilverich: 640 Einwohner, 644 ha (10% des Stadtgebietes)

Geschichte

Das Teeh├Ąuschen am Rande des Parks von Haus Meer
Das Teeh├Ąuschen am Rande des Parks von Haus Meer

Die ersten nachweisbaren Besiedlungsspuren in Meerbusch stellen Reste der gro├čen r├Âmischen Villa in Ilverich nahe dem Limes 70 n. Chr., einer weiteren r├Âmischen Villa auf der Grenze Lank-Latum/Nierst und einer in Osterath gefundenen r├Âmischen Villa dar. Die ├Ąltesten erhaltenen Grabsteine in Osterath weisen Todesjahre kurz vor der Jahrtausendwende auf. 1001 wurde die Burg Meer errichtet und hochmittelalterliche Rodungen begonnen. Hildegunde von Meer gr├╝ndete 1166 ein Pr├Ąmonstratenserinnen -Kloster auf Burg Meer, das 1179 durch Papst Alexander III. anerkannt wurde. In der Zeit zwischen 1388 und 1392 ging die Burg Linn und damit Stadt und Land, worunter auch der Raum Meerbusch fiel, an den Erzbischof von K├Âln ├╝ber. Seit 1422 belehnten die Erzbisch├Âfe von K├Âln die Herren von B├╝derich mit der Vogtei zu B├╝derich.

Die erste erzbisch├Âflich-k├Âlnische Visitation im Kurf├╝rstentum K├Âln 1569 und damit in den Pfarreien B├╝derich, Lank und Osterath zeigte religi├Âse Missst├Ąnde auf; reformatorisches Ideengut war jedoch in der Bev├Âlkerung kaum verbreitet. Wegen ihrer N├Ąhe zu D├╝sseldorf, wo das Vorspiel zum Drei├čigj├Ąhrigen Krieg in den Erbfolgestreitigkeiten um das Gro├čherzogtum Berg ausgetragen wurden, gerieten die Meerbuscher Gemeinden 1618 bis 1648 stark in Mitleidenschaft. W├Ąhrend der napoleonischen Besatzung 1794 bis 1814 wurde das linke Rheinufer Frankreich einverleibt; B├╝derich, Langst, Lank, Osterath und Str├╝mp wurden franz├Âsisch verfasste "Mairien". Durch den Wiener Kongress gelangten die ehemaligen Territorien Kurk├Âlns, des Gro├čherzogtums Berg u.a. an Preu├čen und wurden zu deren Rheinprovinz. 1842 wurden die Gemeinden Lank, Langst und Str├╝mp zusammengelegt. Die allgemeinen revolution├Ąren Unruhen 1848 / 49 erfassten die Meerbuscher Gemeinden nur in geringem Ausma├č. 1855 wurde die K├Âln-Krefelder Eisenbahn von Neuss ├╝ber Osterath nach Krefeld gebaut, von deren markanten Bahnh├Âfen der Osterather als einer der wenigen erhalten blieb. Im Zuge der Industrialisierung wurde 1883 in Osterath die erste Dampfmaschine des Raumes in Betrieb genommen. 1891 nahmen die Weberei Gebr. Stein und die Mosaik-Fabrik Ostara ihre Arbeit auf. 1901 folgte die Drahtseilfabrik Stoessel. In Lank und Latum wurden Weihnachten 1900 zum ersten Mal st├Ądtische Laternen mit elektrischem Strom beleuchtet. Osterath folgte 1903 .

Ab 1919 , sp├Ąter auch w├Ąhrend des Ruhrkampfs 1921 bis 1926 , wurde der linke Niederrhein von belgischen und franz├Âsischen Soldaten besetzt. Zeitweilig waren ├╝ber 6.000 Soldaten in den Meerbuscher Gemeinden stationiert, u.a. im stillgelegten alten E-Werk in Osterath. Mit der kommunalen Neugliederung 1929 wurden Osterath und das Amt Lank Teil des Kreises Kempen-Krefeld; B├╝derich wurde dem Kreis Gevenbroich-Neuss zugeschlagen. Ortsgruppen der NSDAP wurden zwischen 1930 und 1932 auch in B├╝derich, Lank und Osterath gegr├╝ndet. 1934 kam es zur Sch├Ąndung und Beseitigung des j├╝dischen Friedhofs in Osterath. In der Reichspogromnacht 1938 wurde auch das j├╝dische Bethaus in Osterath zerst├Ârt. 1941/42 wurden 37 Juden aus den Meerbuscher Gemeinden deportiert, von denen 3 die Qu├Ąlerei ├╝berlebten und zur├╝ckkehrten. Am 1. und 2. M├Ąrz 1945 besetzten amerikanische Truppen Osterath, B├╝derich und das Amt Lank. 1946 wurden die B├╝rgeraussch├╝sse durch von der Alliierten Milit├Ąrregierung ernannte Gemeinder├Ąte und B├╝rgermeister ersetzt. B├╝derich, Osterath und das Amt Lank wurden Teil des neu gegr├╝ndeten Landes Nordrhein-Westfalen. 1947 wurden evangelische Volksschulen in B├╝derich und Osterath zur Aufnahme der Kinder von Fl├╝chtlingen und Vertriebenen gegr├╝ndet.

1960 wurden Gewerbegebiete in Str├╝mp und Lank-Latum erschlossen. 1964 wurde das Sportstadion am Eisenbrand in B├╝derich eingeweiht. Ein Generalverkehrsplan in der Gemeinde Osterath wurde 1966 erstmals aufgestellt. Mit dem 1969 ratifizierten Gebiets├Ąnderungsvertrag durch die R├Ąte der Gemeinden B├╝derich, Osterath, Lank-Latum, Ossum-B├Âsinghoven, Str├╝mp, Langst-Kierst, Nierst und Ilverich erhielt der ins Auge gefasste gemeindliche Zusammenschluss eine erste Grundlage, die durch den Landtag von Nordrhein-Westfalen im Kempen-Krefeld-Gesetz verabschiedet wurde. Zum 1. Januar 1970 war damit die Stadt Meerbusch gegr├╝ndet, die vollst├Ąndig dem Kreis Grevenbroich angeh├Ârt. Das Quickborner Planungsteam entwickelte Pl├Ąne f├╝r Meerbuschs "Neue Mitte". Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschloss 1974 die Aufl├Âsung der Stadt Meerbusch. Die Stadt Meerbusch erwirkte jedoch beim Verfassungsgericht in M├╝nster die Aussetzung des Aufl├Âsungsbeschlusses. Der Landtag von Nordrhein-Westfalen best├Ątigte daraufhin 1976 die Existenz der Stadt Meerbusch. Der St├Ądtename "Meerbusch" ist nicht historisch gewachsen, sondern durch Beschlussfassung im Zuge der Gemeindegebietsreform entstanden. Urspr├╝nglich sollte die "neue" Stadt Meerbusch "Rheinaue" hei├čen. Aufgrund der Tatsache, dass dieser Ortsnahme jedoch bereits mehrfach in Deutschland existierte und zudem keine Ankn├╝pfung an die Stadthistorie auszumachen war, wurde der Name Meerbusch gew├Ąhlt, der sich an den Namen des fr├╝heren Klosters Haus Meer und den des Meerer Buschs, einem Waldgebiet, anlehnt.

1994 wurden die Kulturzentren "Forum Wasserturm" und die "Teloy-M├╝hle" in Lank er├Âffnet. Ein Jahr sp├Ąter wurde der Grundstein f├╝r das neue Seniorenheim Malteser-Stift in Lank gelegt. Die Ortskernsanierung Osterath begann mit der Hochstra├če 1997 . Nachdem das Oberverwaltungsgericht den Sofortvollzug der A 44- Rheinquerung genehmigte, die weiterhin umstritten blieb, weil viele Meerbuscher f├╝r die komplette Tunnell├Âsung eintraten, andere das Projekt wegen seiner Wirkung f├╝r den Naturschutz g├Ąnzlich ablehnten, wurden die Arbeiten 1998 begonnen, die mit der Einweihung der Flughafenbr├╝cke 2002 ihren Abschluss fanden.

Wappen

Das Wappen der Stadt Meerbusch wurde am 13. Oktober 1971 durch den Regierungspr├Ąsidenten genehmigt, es wird seit Anfang 1972 als Hoheitszeichen verwendet. Der Heraldiker Waldemar Mallek entwarf das Wappen, das unter dem roten wellenf├Ârmigen Schildhaupt acht rote Bl├Ątter auf goldenem Grund zeigt. Die Wellenlinie steht f├╝r den Namensbestandteil Meer. Der achtstrahlige Bl├╝tenkranz symbolisiert den Namensbestandteil Busch, verk├Ârpert das Zusammenwachsen der acht Stadtteile zu einer Einheit und deutet das Wachsen und Emporstreben der neuen Stadt an.

St├Ądtepartnerschaft

Die St├Ądtpartnerschaft mit der franz├Âsischen Stadt Fouesnant in der Bretagne , von beiden Seiten Jumelage genannt, wurde 1968 zwischen Fousnant und der Gemeinde Str├╝mp begr├╝ndet, die Stadt Meerbusch ├╝bernahm die Partnerschaft nach der Neugr├╝ndung. Die erste gemeinsame Sitzung der R├Ąte beider St├Ądte fand 1988 in Meerbusch statt. Die Musikschule der Stadt pflegt freundschaftliche Kontakte zu Kaustinen in Finnland , der Stadtjugendring betreibt ein Austauschprogramm mit Petach-Tikva bei Tel Aviv . Nach der Wiedervereinigung unterst├╝tzten der Rat und die Verwaltung der Stadt Meerbusch die Stadt Wittenberge in Brandenburg und die Stadt Blankenburg im Harz bei den notwendigen strukturellen und verwaltungsrechtlichen Anpassungen. Zu beiden St├Ądten wird weiterhin ein freundschaftlicher Kontakt gepflegt.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Brauchtum

Die Tradition der Sch├╝tzenfeste wird in mehreren Ortsteilen Meerbuschs gepflegt. Das gr├Â├če Meerbuscher Sch├╝tzenfest findet j├Ąhrlich am Pfingstwochenende in B├╝derich statt. Die B├╝dericher St.-Sebastianus-Sch├╝tzenbruderschaft mit ├╝ber 600 Mitgliedern wird bei den Sch├╝tzenz├╝gen von weiteren Meerbuscher Bruderschaften und Sch├╝tzen aus befreundeten St├Ądten begleitet, so dass der Zug bis zu 1400 Teilnehmer aufweisen kann. Die Lanker St.-Sebastianus-Sch├╝tzenbruderschaft wurde bereits 1475 gegr├╝ndet und ist damit die ├Ąlteste Meerbuscher Bruderschaft.

Mehrere Karnevalsvereine sind in Meerbusch aktiv, die meisten karnevalistischen Aktivit├Ąten finden im Ortsteil Nierst statt. Dort veranstaltet die Karnevalsgesellschaft K├Âtt on Kleen j├Ąhrlich einen Rosenmontagszug und und einen Rosenmontagsball in einem Festzelt.

Theater

Theater-, Musik- und Kabarettveranstaltungen finden regelm├Ą├čig im Lanker Forum Wasserturm statt. Dabei liegt der Schwerpunkt des Programms auf dem Bereich Kabarett und Comedy . Das Lotumer Buretheater, eine 1982 gegr├╝ndete Laienspielgruppe aus Lank, zeigt in mehreren Auff├╝hrungen im Forum Wasserturm am Jahresende jeweils ein neues Volksst├╝ck auf ÔÇ×Lanker Platt ÔÇť vor insgesamt ├╝ber 6000 Zuschauern.

Bauwerke

Haus Meer

Teilansicht der Vorderseite von Haus Meer
Teilansicht der Vorderseite von Haus Meer

Direkt an der B 9 steht das ÔÇ×Teeh├ĄuschenÔÇť, das h├Ąufig als ÔÇ×Wahrzeichen MeerbuschsÔÇť bezeichnet wird, an einer Ecke des ehemaligen Schlossparks von Haus Meer. Das 1166 von Gr├Ąfin Hildegunde von Meer gegr├╝ndete Pr├Ąmonstratenserinnenkloster wurde nach der S├Ąkularisation ab 1804 von der Krefelder Seidenweberfamilie von der Leyen als Familienschloss genutzt. Das Hauptgeb├Ąude wurde im zweiten Weltkrieg zerst├Ârt, erhalten blieb neben dem Teepavillon der ehemalige Gutshof, der bewohnt und gewerblich genutzt wird.

B├╝derich

Der Dyckhof in B├╝derich ist eine Burganlage, die bereits 1393 erstmals urkundlich erw├Ąhnt wurde. Die Barockturmspitze wurde 1666 hinzugef├╝gt. Das ehemalige Bauerngut wird als Hotel und Restaurant genutzt.

Der alte Kirchturm im Ortsteil B├╝derich beherbergt ein Mahnmal von Joseph Beuys
Der alte Kirchturm im Ortsteil B├╝derich beherbergt ein Mahnmal von Joseph Beuys

Der alte Kirchturm ist seit 1959 Mahnmal f├╝r die Opfer der Weltkriege. Er geh├Ârte zur um 1200 erbauten Pfarrkirche St. Mauritius, deren Hauptgeb├Ąude 1891 durch einen Brand zerst├Ârt wurde. Der Rat der ehemaligen Gemeinde B├╝derich beschloss, den Auftrag f├╝r das Mahnmal an den damals noch relativ unbekannten K├╝nstler Joseph Beuys zu vergeben. Dieser installierte im Inneren des Turms eine von ihm ÔÇ×AuferstehungssymbolÔÇť genannte Skulptur, die an einer langen Eisenkette h├Ąngt und die Form des Kreuzes aufgreift. Die Skulptur aus Eichenholz ist 3 Meter hoch und 2 Meter breit und h├Ąngt an der linken Seitenwand des Turmes, so dass der Blick des Betrachters, der durch die Tor├Âffnung blickt, nicht unmittelbar auf die Skultur f├Ąllt. Das zweifl├╝gelige Tor wurde aus schweren Eichenbohlen gefertigt. Im rechten Fl├╝gel sind die Namen von 222 B├╝dericher Kriegstoten eingegekerbt.

Lank

Im Ortsteil Lank f├Ąllt der 1912 erbaute Wasserturm mit einer lichten Stahlkonstruktion auf. Der Turm wurde von den Westdeutschen Celluloidwerken gebaut, das Werk wurde 1985 geschlossen. Die Lanker Teloym├╝hle wurde 1822 gebaut und bis 1912 betrieben. Nach einer Sanierung 1981 wird die M├╝hle, deren Fl├╝gelwerk komplett wiederhergestellt wurde, als Ausstellungsfl├Ąche und Veranstaltungsort genutzt.

Osterath

Der Osterather Bahnhof wurde um 1850 erbaut. Er liegt an der Bahnstrecke K├Âln-Krefeld und f├Ąllt durch die Fassade aus hellen Holz paneelen auf.

Die Osterather M├╝hle wurde ab 1883 zun├Ąchst mit Wind, sp├Ąter mit Dampf betrieben. Der Bildhauer Will Br├╝ll renovierte die M├╝hle und nutzt sie als Wohn- und Arbeitsst├Ątte.

Ossum-B├Âsinghoven

Der Mitteltrakt der Kapelle St. Pankratius stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist das ├Ąlteste original erhaltene Kirchenschiff in Meerbusch. Die Kapelle wurde 1868 durch den Anbau eines Chors und 1911 mit einem Glockenturm erweitert.

EUROGA Kunstweg

Der EUROGA Kunstweg wurde anl├Ąsslich der EUROGA 2002plus er├Âffnet. Der Rundweg mit dem Titel Matar├ę und seine Sch├╝ler f├╝hrt durch B├╝derich zu 16 Kunstwerken, die von Ewald Matar├ę und einigen seiner Sch├╝ler stammen. Der Weg beginnt in einem Park mit den Skulpturen Bank von Erwin Heerich und Windsbraut von Karl Link. Er f├╝hrt ├╝ber den Friedhof B├╝derich, der mit drei von Ewald Matar├ę und einem von Joseph Beuys gestalteten Grabsteinen und einem Mahnmal von Adolf Westergerling Teil des Kunstweges ist. Eine Skulptur von Wolf Spemann und die von Hermann Focke gestalteten T├╝ren an der Bethlehemkirche liegen auf dem Weg zur Mauritiuskirche, an der Karl-Matth├Ąus Winters Skulptur Josef mit dem Kinde angebracht ist. Die zur Er├Âffnung pr├Ąsentierten 15 Kunstwerke wurden 2005 um einen weiteren Grabstein erg├Ąnzt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

In mehreren Gewerbegebieten sind zahlreiche Unternehmen angesiedelt, unter anderem haben Epson und Kyocera hier Niederlassungen gegr├╝ndet.

Verkehr

Meerbusch ist an drei Autobahnen angeschlossen.

  • A 52 (Roermond - Essen) mit der Anschlussstelle Meerbusch/Neuss
  • A 57 (Nijmwegen-K├Âln) mit der Anschlussstelle Bovert, fr├╝her Meerbusch
  • A 44 (L├╝ttich-Kassel) mit der Anschlussstelle in Meerbusch-Lank-Latum, die mit dem Bau der Flughafenbr├╝cke entstanden ist

Die Bundesstra├čen B9 und B222 f├╝hren durch Meerbuscher Stadtgebiet

Die Deutsche Bahn h├Ąlt am Bahnhof Osterath mit den Linien des Regionalexpress RE 7 (Krefeld ÔÇô Meerbusch/Osterath ÔÇô Neuss - K├Âln) und RE 10 (Kleve ÔÇô Krefeld ÔÇô Meerbusch/Osterath - D├╝sseldorf).

Die Rheinbahn betreibt den ├Âffentlichen Personennahverkehr in Meerbusch. Das Unternehmen geh├Ârt dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) an. Die U-Bahn-Linien U70, U74 und U76 (D├╝sseldorf - Krefeld) f├╝hren ├╝ber Haltestellen in B├╝derich und Osterath auf der Strecke der ehemaligen K-Bahn. Dar├╝berhinaus werden etliche Busverbindungen unterhalten.

├ľffentliche Einrichtungen

Die Verwaltungsstellen der Stadt Meerbusch sind auf verschiedene Verwaltungsgeb├Ąude verteilt. Das Rathaus mit dem B├╝ro des B├╝rgermeisters ist eines von mehreren Verwaltungsgeb├Ąuden in B├╝derich. Das technische Dezernat und der Bereich B├╝rgerb├╝ro, Sicherheit und Umwelt ist in Lank, der Bereich Soziales und Jugend in Osterath untergebracht. B├╝rgerb├╝ros werden in den Ortsteilen B├╝derich, Lank und Osterath unterhalten. Die Musikschule befindet sich in einem Geb├Ąude in Str├╝mp, die Volkshochschule ist in Osterath. Beide Einrichtungen nutzen wegen des begrenzten Platzangebotes im eigenen Geb├Ąude h├Ąufig Schulgeb├Ąude zur Durchf├╝hrung der Kurse. Die Stadtb├╝cherei ist mit Ausleihstellen in B├╝derich, Osterath, Lank und Str├╝mp vertreten.

Bildung

Im Stadtgebiet gibt es

  • neun Grundschulen
  • eine Realschule in Osterath
  • eine Hauptschule in Osterath
  • eine Gesamtschule in B├╝derich
  • zwei Gymnasien ( Meerbusch-Gymnasium in Str├╝mp, Matar├ę-Gymnasium in B├╝derich)

In Osterath wurde 1968 das Gymnasium Osterath gegr├╝ndet, das nach seinem Umzug nach Str├╝mp (1970) in St├Ądtisches Meerbusch-Gymnasium umbenannt wurde, w├Ąhrend in B├╝derich das ehemalige Kreisgymnasium 1979 als Matar├ę-Gymnasium vom Kreis Neuss in die Tr├Ągerschaft der Stadt Meerbusch ├╝bertragen wurde. 1989 beschloss der Rat die Errichtung einer Gesamtschule, die 1990 ihren Betrieb in den R├Ąumen der ehemaligen Realschule B├╝derich aufnahm. 1995 erwies sich eine Sanierung der hochgradig PCB-belasteten Grundschule Astrid-Lindgren-Schule in B├╝derich als unwirtschaftlich, so dass ihr Abriss beschlossen wurde. Die Klassen zogen zur Witzfeldstra├če in die heutige Adam-Riese-Schule um.

Pers├Ânlichkeiten

  • Prof. Ewald Matar├ę (* 1887; ÔÇá 1965), Maler und Bildhauer, lebte in Meerbusch-B├╝derich
  • Prof. Erwin Heerich (* 1922; ÔÇá 2004), Bildhauer, lebte in Meerbusch-Osterath
  • Will Br├╝ll (* 1922, Viersen), Bildhauer, lebt in Meerbusch-Osterath
  • Wolke Hegenbarth (* 1980 in Meerbusch), Schauspielerin
  • Klaus Balkenhol , Dressurreiter, der Heimatstall seines erfolgreichen Pferdes Goldstern war in Meerbusch-B├╝derich
  • Vera Int-Veen , (* 1967 in Meerbusch), Fernsehmoderatorin
  • Verona Pooth , Werbestar und Fernsehmoderatorin, wohnt in Meerbusch
  • Hansi K├╝rsch , S├Ąnger der Bands Blind Guardian und Demons & Wizards

Literatur

  • Peter Dohms (Hrsg.): Meerbusch. Die Geschichte der Stadt und der Altgemeinden. Meerbusch: 1991
  • Christian Jahl: Meerbusch. Zeitspr├╝nge. Erfurth: Sutton Verlag, 2002, ISBN 3-899702-466-7

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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