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Letzte Änderung für Artikel Frechen: 16.02.2006 18:06

Frechen

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Wappen Karte
Stadtwappen Frechen Deutschlandkarte, Position von Frechen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : K├Âln
Landkreis : Rhein-Erft-Kreis
Fl├Ąche : 45,11 km┬▓
Einwohner : 48.654 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.079 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 58,9 m bis 158,6 m ├╝. NN
Postleitzahl : 50226
Vorwahl : 02234
Geografische Lage :
Koordinaten: 50┬░ 55' n. Br., 6┬░ 49' ├Â. L.
50┬░ 55' n. Br., 6┬░ 49' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : BM
Gemeindeschl├╝ssel : 05362024
Adresse der
Stadtverwaltung:
Johann-Schmitz-Platz 1-3
50226 Frechen
Website: www.stadt-frechen.de
E-Mail-Adresse: rathaus@stadt-frechen.de
Politik
B├╝rgermeister : Hans-Willi Meier ( CDU )
Sitzverteilung im Stadtrat : CDU 22
SPD 15
Gr├╝ne 3
FDP 2
fraktionslos 2

Frechen ist eine Stadt in der niederrheinischen Bucht s├╝dwestlich von K├Âln an der Ostseite des Naturparks Kottenforst-Ville und geh├Ârt zum Rhein-Erft-Kreis.

Inhaltsverzeichnis

Einwohner

ca. 48.654 (Stand 31. Dezember 2004)

Ortsteil Einwohnerzahlen
Frechen 22.383
Bachem 5.583
Benzelrath 797
Buschbell 3.019
Grefrath 1.434
Habbelrath 3.661
H├╝cheln 1.449
K├Ânigsdorf 9.515

Geschichte

  • 877 - Erste urkundliche Erw├Ąhnung mit dem Namen Frekena in einer Urkunde Kaiser Karls des Kahlen
  • 1230 - Die Vogtei zu Frechen wird Graf Wilhelm von J├╝lich als Lehen ├╝bergeben
  • 1500 - In Frechen entsteht das T├Âpferhandwerk
  • 1700 - Beginn des Braunkohlenabbaus
  • 1815 - Frechen wird preu├čische B├╝rgermeisterei
  • 1852 - Erste Steinzeugr├Âhrenfabrik
  • 1891 - Erste Brikettfabrik (Sybilla)
  • 1884 - Beginn des Quarzsandabbaus
  • 1900 - Einf├╝hrung der Stra├čennamen
  • 1920 - Gr├╝ndungsjahr des erfolgreichsten Fu├čballvereins der Stadt, die Spielvereinigung Frechen 1920 e.V.
  • 1927 - Zusammenschluss von Bachem, Buschbell und Frechen
  • 1951 - Frechen erh├Ąlt die Stadtrechte
  • 1958 - St├Ądtepartnerschaft mit der Stadt Kapfenberg im ├Âsterreichischen Bundesland Steiermark
  • 1972 - Frechen wird zum regelm├Ą├čigen Start- und Zielort des Radsportklassikers K├Âln-Schuld-Frechen
  • 1975 - Grefrath, Habbelrath, K├Ânigsdorf und Neufreimersdorf werden eingemeindet
  • 1982 - Verleihung der Europafahne an die Stadt Frechen
  • 1998 - Gr├╝ndung der Stadtmarketing Gesellschaft
  • 2005 - Abschlussveranstaltung des Weltjugendtags auf dem Marienfeld (Gel├Ąnde des ehemaligen Tagebaus Frechen ).

Wirtschaft

Wegen der verkehrstechnisch guten Lage direkt am Autobahnkreuz K├Âln-West siedelten sich Logistik - Unternehmen in Frechen an. Porta (Zentrallager), Lekkerland und diverse Speditionen, wie z. B. der Deutsche Paketdienst ( DPD ), nicht weit vom K├Âlner Briefverteilzentrum der Deutschen Post. Es gibt dort eine sehr gute Anbindung der zumeist im neueren Industrie-Park an der Europa-Allee gelegenen Firmen und eine siedlungsgeographisch optimale Umlandstruktur sowie die N├Ąhe zum Flughafen und Container-Bahnhof K├Âln-Eifeltor.

Keramion
Keramion
In Frechen werden, weltweit derzeitig einzigartig, Steinzeugrohre mit einer lichten Weite von bis zu 1.400 mm hergestellt. Die Tont├Âpferstadt Frechen, mit einen Bartmannskrug im Wappen, wird durch st├Ąndig wechselnde Ausstellungen in einer avantgardistisch strukturierten Halle, dem Keramion, in der die Bandbreite handwerklicher Kunst der Region vorgestellt wird, ├╝berregional beworben.

Verkehr

Frechen ist an die Autobahn A1 ├╝ber eine eigene Anschlussstelle s├╝dlich Autobahnkreuz K├Âln-West angebunden. Eine weitere Teilanschlussstelle wird derzeit westlich dieses Autobahnkreuzes f├╝r die A4 von/nach Aachen errichtet.

Nach Frechen f├Ąhrt die Linie 7 der Stadtbahn K├Âln auf der ehemaligen K├Âln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn (KFBE). In Frechen-K├Ânigsdorf h├Ąlt die S-Bahn Linie 12 und zur Hauptverkehrszeit auch die S13.

In Frechen endet eine Buslinie der K├Âlner Verkehrs-Betriebe (KVB). Ansonsten wird der Busverkehr durch acht Linien der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) betrieben.

Stadtteile

Bachem

Im G├╝terverzeichnis der Abtei Pr├╝m ist der Ortsteil Bachem 893 erfasst. Mittelpunkt des Ortsteils ist das Haus Bitz, in dem bis vor Kurzem die Galerie Kewenig untergebracht war.

Benzelrath

Der Stadtteil Benzelrath musste 1954 , zusammen mit der gesprengten Burg Benzelrath, dem Braunkohletagebau weichen. Viele der Bewohner zogen in die Siedlung Am Hang.

Buschbell

1074 - In einer Urkunde , ausgestellt vom Erzbischof Anno II. von K├Âln, wird der Waldzehnt zu Belle (Buschbell) behandelt. Buschbell wuchs zu einem eigenen Stadtteil und grenzt an H├╝cheln. Seit den 1970er Jahren ist Buschbell ├╝berwiegend mit Einfamilienh├Ąusern gro├čfl├Ąchig bebaut.

Grefrath

Grefrath wird erstmals 1336 in einer Urkunde des Klosters Bottenbroich genannt. Seit 1479 geh├Ârte Grefrath zu J├╝lich (Grafschaft Hemmersbach). Bei der Umstrukturierung von 1797 wurde Grefrath Teil der neu gegr├╝ndeten ÔÇ×MairieÔÇť (B├╝rgermeisterei) T├╝rnich im Kanton Kerpen. 1727 bekam Grefrath eine eigene Schule (ÔÇ×Auf dem DrieschÔÇť), nachdem 1690 von Freiherr von Vercken aus dem Herrschaftshaus Hemmersbach die Einrichtung gefordert worden war. 1975 wird Grefrath zu einem Teil von Frechen.

Grube Carl

Hier entstand seit Mitte der 1990er Jahre ein neuer Stadtteil, dessen Name auf den Braunkohleabbau zur├╝ckgeht. Grube Carl war der Name eines Tagebaus im Frechener Stadtgebiet. Die Brikettfabrik Grube Carl wurde von 1905 bis 1907 erbaut und war bis 1995 in Betrieb. Nach Stilllegung der Brikettfabrik wurde in der Umgebung durch verst├Ąrkte Wohnbebauung mit preisg├╝nstigen Wohnungen f├╝r das Gel├Ąnde eine neue Nutzung gefunden.

Habbelrath

Habbelrath - im Westen Frechens - wird erstmals 1485 in einem Erbrentenvertrag erw├Ąhnt. Zu dem Ort geh├Ârten damals die Kleinsiedlungen Holzhausen und R├Âttgen (Ersterw├Ąhnung 1510 ). Die Endung rath (=rode) deutet, wie bei Grefrath und Benzelrath, auf einen Rodungsort hin. Vor der Umsiedlung bestanden Klein- und Gro├č-Habbelrath. Zwischen 1960 und 1970 wurden Teile des Ortes zur Gewinnung von Braunkohle abgebaggert, auch unterirdisch wurde Braunkohle gewonnen. Bis 1975 geh├Ârte Habbelrath zur Gemeinde T├╝rnich (heute Stadtteil von Kerpen). Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde Habbelrath danach ein Stadtteil von Frechen.

Ein Sohn des Orts ist Pater Gerhard Schauff (* 14. April 1938 , ÔÇá 29. Oktober 1996 in Bonn), der als Missionar der Redemptoristen ab 1973 in Brasilien (in der Provinz Goias ) 20 Jahre t├Ątig war.

H├╝cheln

H├╝cheln, n├Ârdlich des Innenstadtgebietes von Frechen gelegen, weist ├╝berwiegend eine Wohnbebauung auf. Seit dem Mittelalter ist es auch ein kleiner Brauereistandort einer Privat- Brauerei , die eine, vom inzwischen verstorbenen Braumeister Wenzel Hintermeier entwickelte, Besonderheit in speziellen Glaskr├╝gen anbietet, das hefetr├╝b belassene Bier namens ÔÇ×H├╝chelner UrstoffÔÇť. Auch einzelne Stra├čenbezeichnungen wie ÔÇ×Im W├╝rzgartenÔÇť lassen auf die fr├╝here Bedeutung des Brauwesens schlie├čen.

K├Ânigsdorf

K├Ânigsdorf - im Norden Frechens - erscheint schon fr├╝h auf r├Âmischen Landkarten . Fr├╝her war K├Ânigsdorf offiziell in die Ortsteile Gro├čk├Ânigsdorf und Kleink├Ânigsdorf unterteilt; Gro├čk├Ânigsdorf direkt an der alten R├Âmerstra├če nach Aachen (die heutige B 55) und Kleink├Ânigsdorf n├Ârdlich zur Abtei Brauweiler hin weitgehend getrennt.

K├Ânigsdorf geh├Ârte bis zur kommunalen Neuordnung 1975 zur Gemeinde L├Âvenich und damit zum Kreis K├Âln-Land. Heute verl├Ąuft die Grenze zwischen Rhein-Erft-Kreis und kreisfreier Stadt K├Âln etwa entlang der sich in Nord-S├╝d-Richtung erstreckenden Bonnstra├če, die die Aachener Stra├če knapp westlich von K├Âln-L├Âvenich kreuzt.

Das Siedlungsverhalten des sp├Ąteren 20. Jahrhunderts, aufgrund dessen immer mehr St├Ądter aufs Land siedelten, sorgte wesentlich daf├╝r, dass aus dem Stra├čendorf mit 5.000 Einwohnern ein gr├Â├čeres Dorf mit Neubauten wurde, u. a. auch am ÔÇ×Millionenh├╝gelÔÇť, wo verm├Âgende Einwohner sich zeitweise bevorzugt niederlie├čen.

Zur Jahrtausendwende wurde der DB- Bahnhof Gro├čk├Ânigsdorf auf der Ausbaustrecke K├Âln-Aachen nach jahrelangen finanziellen Bem├╝hungen der Stadt Frechen umbenannt in Frechen-K├Ânigsdorf. Inzwischen ist Frechen-K├Ânigsdorf, nach der Erweiterung der Strecke auf vier Gleise, seit 2002 Haltepunkt der S-Bahnen S 12 und S 13 zwischen D├╝ren und K├Âln, Nahverkehrsz├╝ge halten seitdem dort nicht mehr. Der fr├╝here K├Ânigsdorfer Tunnel , der den Viller├╝cken zwischen der K├Âlner Bucht und der Erft- Auenlandschaft bei Horrem querte, ist seit 1955 steiltrogf├Ârmig ge├Âffnet.

Am 27. Mai 1983 kamen bei einem gro├čen Zugungl├╝ck in K├Ânigsdorf auf der Bahnstrecke Aachen-K├Âln sieben Menschen zu Tode; 23 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Ungl├╝cksursache waren Ausschwemmungen von einem Privatgrundst├╝ck, die den ÔÇ× Oostende-Wien-Express ÔÇť zum Entgleisen brachten. Seine E-Lok rutschte dabei seitlich aus der Spur und prallte frontal gegen ein Fundament der mittleren Stra├čenbr├╝cke des Ortes, einer der nachfolgenden Waggons wurde durch die Wucht des Aufpralls mittig umgeknickt.

Die fr├╝her am Bahnhof mit eigenen Verladegleisen ans├Ąssige Steinzeugindustrie wurde in den 1960er Jahren aufgegeben. Die zugeh├Ârigen ÔÇ×Gro├čpeter-LindemannÔÇť-Fabrikhallen und -Geb├Ąude s├╝dlich des mittlerweile denkmalgesch├╝tzten Bahnhofsgeb├Ąudes wurden in den 1990er Jahren zu Dachgeschosswohnungen ( Lofts ) und Gewerber├Ąumlichkeiten umgebaut.

Anfang der 80er Jahre wurde der vorwiegend karnevalistische Gesellschaftsverein ÔÇ×KG K├Ânigsdorf Weisspfennige 1982 e. V.ÔÇť gegr├╝ndet. Lokal ebenfalls bedeutsam ist der Turn- und Sportverein ÔÇ×TuS Blau-Wei├č K├Ânigsdorf 1900 e. V.ÔÇť, der u. a. Gelegenheit zu Leichtathletik , Turnen und Fu├čball anbietet. Bereits seit dem 17. Jahrhundert besteht der Kleink├Ânigsdorfer Sch├╝tzenverein ÔÇ×St. Sebastianus-Sch├╝tzenbruderschaft K├Ânigsdorf 1683 e. V.ÔÇť.

Charakteristisch f├╝r K├Ânigsdorf ist der haupts├Ąchlich am westlich angrenzenden Viller├╝cken dicht bewachsene Wald, der sowohl als langfristig bewirtschafteter Mischwald als auch als schnelle Ertr├Ąge gew├Ąhrende Nadelmonokultur forstwirtschaftlich abwechslungsreich gestaltet ist. Den optischen Abschluss zu Nachbarorten im Norden bildet die Glessener Kippe, eine auf dem Abraum verschiedener ehemaliger umliegender Tagebaugebiete beruhende k├╝nstliche Gel├Ąndeerh├Âhung, die nach ihrer Bepflanzung durch die Firma Rheinbraun sowohl von Bauern agrarisch als auch von Spazierg├Ąngern, dank dort angelegter Wanderwege und mehrerer Parkpl├Ątze, genutzt wird. Der Blick von der Glessener Kippe mit ihrem h├Âchsten Punkt in der Umgebung reicht vom D├╝sseldorfer Fernsehturm im Nordosten bis zum Oelberg im Siebengebirge. Ein Funk - Relais ( Umsetzer-Station ), das die Amateurfunker des Rhein-Erft-Kreises f├╝r den Deutschen Amateur Radio Club, Baunatal, ÔÇ× DARC ÔÇť, betreiben, befindet sich ebenfalls auf dem renaturierten Haldengel├Ąnde , das zudem von Reitern aus den umliegenden Reiterh├Âfen frequentiert wird.

In K├Ânigsdorf/Neufreimersdorf wohnen oder wohnten viele Prominente, u. a.: Schlagers├Ąnger Howard Carpendale und sein Sohn Wayne , RTL -Moderatorin Claudia Hessel , RTL-aktuell Moderator Peter Kloeppel, TV-Moderatorin Marijke Amado , TV-Moderator Hugo Egon Balder , Fu├čball-Nationaltrainer Erich Ribbeck , Fu├čball-Nationaltorwart Bodo Illgner , Feldhockey-Olympiasiegerin Marion Rodewald , Fu├čballer Matthias Scherz , Sportreporter Ernst Huberty , Sportreporter Klaus Schwarze und Komponist Bernd Alois Zimmermann

Vom lokalen Kleingangstertum wird K├Ânigsdorf liebevoll KXD genannt

Neufreimersdorf

Neufreimersdorf ist ein ├Âstlich gelegener Vorort von K├Ânigsdorf und wird durch bewirtschaftete Felder, durch die von dort nach Brauweiler f├╝hrende Landstra├če und die sich in Ost-West-Richtung erstreckende alte R├Âmer- und heutige Bundesstra├če B 55 begrenzt. Vor wenigen Jahrzehnten gab es in Neufreimersdorf nur vereinzelte Geh├Âfte und einige Wohnh├Ąuser, heute stellt Neufreimersdorf eine Einfamilienhaus-Schlafstadt f├╝r die meist in K├Âln arbeitenden Menschen dar. Die Verkehrsverbindungen sind, wie unter Frechen-K├Ânigsdorf zu sehen, hervorragend.

Am 16. September 2003 beschloss die Stadt Frechen den Bebauungsplan zur Erweiterung von Neufreimersdorf in n├Ârdlicher Richtung nach Brauweiler (bei K├Âln). Das neue Baugebiet ÔÇ×In der WiddauÔÇť wurde 2005 erschlossen, nachdem r├Âmische Funde in den Feldern genauer untersucht worden sind. Das Gebiet wird von der Brauweiler Stra├če her mit Stichstra├čen sowie einem gro├čen Kreisverkehr erschlossen.

Siehe auch

Marienfeld

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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Wikipedia

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