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Letzte Änderung für Artikel Wohnste: 13.01.2006 01:33

Wohnste

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Deutschlandkarte, Position von Wohnste ann├Ąhernd hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Rotenburg (W├╝mme)
Samtgemeinde: Sittensen
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 19ÔÇ▓ 43ÔÇ▓ÔÇ▓ n. Br., 009┬░ 30ÔÇ▓ 31ÔÇ▓ÔÇ▓ ├Â. L.
53┬░ 19ÔÇ▓ 43ÔÇ▓ÔÇ▓ n. Br., 009┬░ 30ÔÇ▓ 31ÔÇ▓ÔÇ▓ ├Â. L.
H├Âhe : 35 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 19,18 km┬▓
Einwohner : 794
(30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : ≈ 41 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 27419 (alt: 2732, 2139)
Vorwahl : 04169
Kfz-Kennzeichen : ROW (alt: BRV)
Gemeindeschl├╝ssel : 03 3 57 056
Gliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Verwaltung:
Am Markt 11
27419 Sittensen
Website: www.sittensen.de
E-Mail-Adresse: info@sg.sittensen.de
Politik
B├╝rgermeister : Johannes Klindworth ( CDU )

Wohnste ist die n├Ârdlichste Gemeinde in der Samtgemeinde Sittensen im Landkreis Rotenburg (W├╝mme). Sie gliedert sich in die beiden Orte Gro├č Wohnste und Klein Wohnste.

Inhaltsverzeichnis

Geografische Lage

Die Gemeinde Wohnste besteht aus den beiden Haufend├Ârfern Klein und Gro├č Wohnste und der dazugeh├Ârigen Feldmark, welche im S├╝den/S├╝dwesten das Wohnster M├╝hlenmoor einschlie├čt. Das ├Âstlichere Klein Wohnste liegt an der Ramme , einem kleinen Fl├╝sschen, dass nach S├╝den hin durch die zur Gemeinde Vierden geh├Ârende Ortschaft Ramshausen flie├čt und schlie├člich in Sittensen in die Oste , einem Nebenfluss der Elbe m├╝ndet.

Als n├Ârdlichste Gemeinde der Samtgemeinde Sittensen ist Wohnste an drei Seiten vom Landkreis Stade umgeben: Im Nordwesten liegt die Gemeinde Ahlerstedt, w├Ąhrend im Nordosten und Osten die Gemeinde Sauensiek angrenzt. Bis 1932 geh├Ârte Wohnste zum Landkreis Zeven, danach zum Landkreis Bremerv├Ârde, der 1978 mit dem Landkreis Rotenburg in Hannover zusammengelegt wurde. Landschaftlich z├Ąhlt Wohnste zur Harsefelder Geest, einer Unterregion der Zevener Geest, die durch die sandigen und lehmigen Gletscherablagerungen ( Geschiebemergel ) der Eiszeit als sanfte H├╝gellandschaft mit nur geringen H├Âhenunterschiedenen geformt wurde. Wohnste ist haupts├Ąchlich landwirtschaftlich gepr├Ągt. Es existieren aber auch eine Reihe von Einzelhandels- sowie gr├Â├čere Gewerbebetriebe.

Geologie

Die geologische Entstehung Norddeutschlands reicht ca. 600-500 Mio. Jahre zur├╝ck bis ins sp├Ąte Proterozoikum . Zu der Zeit war befand sich die heutige Landmasse Norddeutschlands in hohen s├╝dlichen Breiten am Nordrand des Superkontinents Gondwana . Dieser zerbrach in mehrere kleinere und gr├Â├čere Lithosph├Ąrenplatten . Eine dieser Mikroplatten, die als Avalonia bezeichnet wird, driftete nordw├Ąrts und kollidierte im Silur vor ca. 450-420 Mio. Jahren mit dem ureurop├Ąischen Baltika . Die Kollision setzte die kaledonische Gebirgsbildung nach Osten hin fort, die zuvor bereits im Norden begonnen hatte und um vor ca. 410 Mio. Jahren zum Erliegen kam. Weitere Mikroplatten lagerten sich im Karbon vor etwa 300 Mio. Jahren von S├╝den her an und verursachten so die variszische Gebirgsbildung , deren heutige Reste die mitteldeutschen Gebirge darstellen.

Die Gemeinde Wohnste liegt n├Ârdlich der nordvariszischen Deformationsfront auf dem zu Avalonia geh├Ârenden L├╝neburg Massiv und geh├Ârt somit zum ├Ąltesten Teil Europas (Pal├Ąo-Europa). Durch die einwirkenden tektonischen Kr├Ąfte wurde Avalonia abgesenkt und schaffte im Perm somit Raum f├╝r ein ausgedehntes Meeresgebiet, das weit bis Mitteleuropa vordrang. Aus dieser Zeit stammen die Salzablagerungen ( Zechstein ) im gesamten Norddeutschen Raum. Das Norddeutsche Becken ver├Ąnderte seine Lage in den folgenden Jahrmillionen nicht, wurde aber mehrmals angehoben und wieder abgesenkt und diente somit als Auffangbecken der durch Erosion abgetragenen Sedimentmassen der vormaligen kaledonischen Gebirgsz├╝ge. Die Sedimentf├╝llung des Norddeutschen Beckens erreichte auf diese Weise M├Ąchtigkeiten von bis zu 10 Kilometern.

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung als Wdensete ist aus dem Jahr 1258 ├╝berliefert. Es handelt sich um ein Urkunde den Kirchenzehnt des Hermann Schucke betreffend ausgestellt vom Bischof von Verden. In einer weiteren Urkunde des Bischofs von Verden aus dem Jahr 1263 ist der Ort als Wodensethe benannt. Ab dem 14. Jahrhundert ist der Name Wodenstede ├╝berliefert. Obwohl umstritten wird dennoch vermutet, dass der Wortstamm ÔÇ×Wod-ÔÇť vom G├Âtternamen Wodan abgeleitet ist. Das w├╝rde bedeuten, dass der Ort bereits zu vorchristlichen Zeiten, also vor 814 , nach dem germanischen Gott benannt wurde. Wodan war der h├Âchste Gott der Langobarden . Diese siedelten direkt n├Ârdlich und ├Âstlich des Ortes und m├Âglicherweise bis in den Ort hinein, wie durch die Namensgebung angedeutet wird.

Bis auf einige in der Nordheide verbliebene Reste zogen die Langobarden ab 150 n. Chr. nach S├╝den ab und siedelten sich in Norditalien an. Das ungenutzte Land wurde von den nachr├╝ckenden Sachsen besiedelt, die vermutlich flussaufw├Ąrts ├╝ber die Oste und deren Nebenfl├╝sse in das verwaiste Land vordrangen. Der Siedlungskern in damaliger Zeit wird auf Grund von Ausgrabungen zwischen Klein Meckelsen und Sittensen vermutet. Von hier aus, so wird vermutet, k├Ânnten im Fr├╝hmittelalter die Orte Vierden und Ippensen gegr├╝ndet worden sein. Auf Grund der Gr├Â├če und des Zuschnittes der Feldmark ist Wohnste m├Âglicherweise ├Ąlter. Gesichert ist allein, dass der Ort um 1258 schon geraume Zeit existiert haben muss und wahrscheinlich bereits vor 800 von den Langobarden oder Sachsen gegr├╝ndet wurde.

Politik

Seit der Kommunalwahl 2001 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU : 5 Ratsmitglieder
  • SPD : 3 Ratsmitglieder
  • WFB: 1 Ratsmitglied

Verkehr

Die Gemeinde liegt ca. acht Kilometer n├Ârdlich von Sittensen. Die Ortschaften Gro├č Wohnste und Klein Wohnste sind ├╝ber die in Ost-West-Richtung verlaufende K 131 verbunden, welche im Osten zur L 130 f├╝hrt. Durch Gro├č Wohnste f├╝hrt au├čerdem die K 121, die im s├╝d├Âstlich wiederum an die L 130 anschlie├čt und die Gemeinde somit ├╝ber die Anschlussstelle Sittensen an die A 1 anbindet.

Literatur

  • Gemeinde Wohnste (Hrsg.): Wohnste Kreis Rotenburg (W├╝mme), Chronik

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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