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Letzte Änderung für Artikel Schladen: 28.01.2006 22:22

Schladen

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Wappen Karte
Schladener Stadtwappen Deutschlandkarte, Position von Schladen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Wolfenb├╝ttel
Fl├Ąche : 30,66 km┬▓
Einwohner : 5.271 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 172 Einwohner/km┬▓
H├Âhe : 97 m ├╝. NN
Postleitzahl : 38315
Telefonvorwahl : 05335
Geografische Lage :
Koordinaten: 52┬░ 1' N, 10┬░ 32' O
52┬░ 1' N, 10┬░ 32' O
Kfz-Kennzeichen : WF
Gemeindeschl├╝ssel : 03 1 58 026
Website: www.schladen.de
E-Mail-Adresse: info@schladen.de
Politik
B├╝rgermeister : Heinz-J├╝rgen Wiechens ( SPD )
Schladen ist eine Gemeinde im Landkreis Wolfenb├╝ttel (Niedersachsen). Sie ist Mitgliedsgemeinde und zugleich Verwaltungssitz der Samtgemeinde Schladen.

Schladen liegt zentral im n├Ârdlichen Harzvorland an der A 395 , der B 82 und am Fluss Oker. St├Ądte in der N├Ąhe Schladens sind Goslar, Bad Harzburg und die Kreisstadt Wolfenb├╝ttel. Schladen verf├╝gt dar├╝ber hinaus ├╝ber eine Anbindung durch die Deutsche Bahn. Die Hauptwirtschaftszweige sind die Landwirtschaft , der Tourismus (wegen Schladens N├Ąhe zum Harz) und die zuckerverarbeitende Industrie ( Zuckerfabrik ). Eine Attraktion ist die Schlangenfarm von Schladen, eine der gr├Â├čten Schlangenfarmen Europas. Besitzer ist der zweimalige Weltmeister im so genannten "Schlangen sit-in" J├╝rgen Hergert.

Geschichte

Schladen wurde urkundlich erstmals 1154 als "Schladheim" ( Siedlung im Sumpf ) erw├Ąhnt. Der alte Dorfkern war durch einen Doppelgraben gesch├╝tzt, die Ostgrenze bildete das Fl├╝sschen Wedde .

Die Geschichte Schladens ist eng mit der ottonischen Pfalz Werla verbunden: hier lag ihr Versorgungshof, der Vorl├Ąufer der heutigen Dom├Ąne. So wie die Pfalz verfiel, verfiel auch diese Anlage. Erst der Bischof Udo von Hildesheim baute sie zur Burg aus und stellte daf├╝r einen Vogt ein. Das war Eiko von Dorstadt, der sich den Namen "von Schladen" gab. Die Burg blieb bis 1353 im Besitz der Grafen von Schladen, gelangte nach wechselvoller Geschichte, zusammen mit dem Dorf, von 1523 bis 1643 in den Besitz der Wolfenb├╝ttler Herz├Âge und fiel sp├Ąter an den Bischof von Hildesheim zur├╝ck. Nach dem gro├čen Brand von 1699 wurde auf dem Gel├Ąnde 1728 die katholische Kirche erbaut. Im ausgehenden 18. Jahrhundert erhielt die Dom├Ąne einen Park, Gartenanlagen und eine Sch├Ąferei .
1803 fiel Schladen durch Reichsdeputationshauptschluss gemeinsam mit dem Stift Hildesheim an Preu├čen , 1885 gelangte es zum Kreis Goslar.

Bei der Gebietsreform 1974 wurden die D├Ârfer Wehre, Beuchte und Isingerode eingemeindet, gleichzeitig wurde Schladen im Austausch gegen Bad Harzburg dem Landkreis Wolfenb├╝ttel zugeordnet. Zusammen mit der Stadt Hornburg und den Gemeinden Gielde und Werlaburgdorf ( Werla ) entstand die Samtgemeinde Schladen.

Der 1750 erbaute gro├če Schafstall der Dom├Ąne beherbergt heute die Samtgemeindeverwaltung, das Dorfgemeinschaftshaus und das Sch├╝tzenhaus. Im Heimathaus "Alte M├╝hle " findet der Besucher Grabungsfunde der Pfalz, darunter deren "Hei├čluftsteine", Vorl├Ąufer einer Zentralheizung .

Im "Bocla", der alten Gerichtsst├Ątte von Immenrode (dem heutigen "Buchladen") erblickte 1784 der wohl ber├╝hmteste Schladener, Leo von Klenze, das Licht der Welt. Er stieg sp├Ąter zum Hofbaumeister von K├Ânig Ludwig I. von Bayern auf, wurde geadelt und war einer der bedeutendsten Architekten des Klassizismus ( Glyptothek , Propyl├Ąen , Alte Pinakothek , Walhalla). Umfangreiche Informationen zu seinem Schaffen finden sich im Obergeschoss des Heimathauses "Alte M├╝hle".

Weblinks


Wikipedia

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