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Letzte Änderung für Artikel Sachsenhagen: 30.01.2006 10:36

Sachsenhagen

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Wappen Karte
Wappen von Sachsenhagen fehlt Deutschlandkarte, Position von Sachsenhagen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Schaumburg
Samtgemeinde: Sachsenhagen
Fl├Ąche : 15,53 km┬▓
Einwohner : 2.210 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 142 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 55 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 31553
Vorwahl : 05725
Geografische Lage :
Koordinaten: 52┬░ 24' N, 9┬░ 16' O
52┬░ 24' N, 9┬░ 16' O
Kfz-Kennzeichen : SHG
Gemeindeschl├╝ssel : xxx
Stadtgliederung: 2 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
31553 Sachsenhagen
Offizielle Website: www.sachsenhagen.de
E-Mail-Adresse: info@sachsenhagen.de
Politik
B├╝rgermeister : Herwig Henke ( SPD )
Stadtdirektor : Egbert Lichtinger (parteilos)

Sachsenhagen ist eine Stadt im Landkreis Schaumburg in Niedersachsen und als Gemeinde Teil der Samtgemeinde Sachsenhagen.

Inhaltsverzeichnis

Stadtgliederung

Zur Gemeinde Sachsenhagen geh├Âren die Stadt Sachsenhagen und der Ortsteil Nienbr├╝gge.

Geografische Lage

Die kleine Stadt grenzt im S├╝den an den Mittellandkanal und liegt nur wenige Kilometer s├╝dlich des Steinhuder Meeres . Die Sachsenh├Ąger Aue und der Ziegenbach durchflie├čen das Stadtgebiet. Der Ort ist mit etwa 2.210 Einwohnern die zweitkleinste Stadt und mit der Fl├Ąche von 15,53 km┬▓ die kleinste Stadt in Niedersachsen. Nachbarst├Ądte sind Rehburg, Wunstorf, Bad Nenndorf und Stadthagen.

Geschichte

Die der Samtgemeinde Sachsenhagen den Namen gebende Stadt geht auf eine Wasserburg im D├╝lwald der askanischen Herz├Âge von Sachsen zur├╝ck, die 1248 gegr├╝ndet wurde. Eine Urkunde aus dem Jahr 1253 berichtet vom "Castro Sassenhagen". 1297 ├╝bernahmen die Schaumburger Grafen Sachsenhagen als Pfand f├╝r eine nicht gezahlte Mitgift. Obwohl Stadt und Burg den Namen eines Hagens tragen, ist der Ursprung nicht eine b├Ąuerliche Hagensiedlung wie im nahen Auhagen, sondern ein b├Ąuerlicher Flecken , dessen Einwohner neben der Ackerwirtschaft freiem Handel und Handwerk nachgingen.

Das Karyatidenportal
Das Karyatidenportal

1407 erhielt die Siedlung Fleckenrechte, 1650, unter hessischer Herrschaft, das Stadtrecht. Eine Feuersbrunst von 1619, die den gesamten Ort vernichtete, ├╝berstanden nur das Rathaus und das Schloss, das noch einzelne Bauteile aus dem Mittelalter (Turm) und dem 16. und 17. Jahrhundert ( Karyatidenportal ) aufweist.

Seit der Teilung der Grafschaft Schaumburg im Jahr 1647 geh├Ârte Sachsenhagen zur hessischen Landgrafschaft Schaumburg. 1839 wurde das Nachbardorf Kuhlen eingemeindet.

Mit der Fertigstellung des Mittellandkanals 1916 bekam Sachsenhagen einen Hafen, noch heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor f├╝r die Stadt. Nach 1945 entstanden gr├Â├čere Siedlungen und auch Gewerbebetriebe. 1993 er├Âffnete man in der gro├čen Tonkuhle an der alten Ziegelei westlich der Stadt, das (M├╝ll)-Entsorgungszentrum des Landkreises. Weiter westlich, im Wald bei Nienbr├╝gge, wurde 2001 in einem ehemaligen Armee-Depot eine Wildtier- und Artenschutzstation eingerichtet.

Im Zuge der Verwaltungs- und Gebietsreform im Land Niedersachsen am 1. M├Ąrz 1974 wurde die Stadt zusammen mit dem Ort Nienbr├╝gge als Mitgliedsgemeinde Sachsenhagen in der Samtgemeinde Sachsenhagen aufgenommen.

Sachsenhagen bem├╝ht sich, auch entgegen der Sogwirkung benachbarter Mittelzentren, um die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe. Trotz des nahen Naturpark Steinhuder Meer spielt der Tourismus in der Stadt nur eine untergeordnete Rolle. Mehrere Neubaugebiete zeugen von der Anziehungskraft der Stadt in einer reizvollen naturnahen Umgebung.

Religionen

Die Elisabethkirche
Die Elisabethkirche

In Sachsenhagen diente zun├Ąchst das 1607 errichtete Rathaus als Gebetshaus, das folgerichtig im Jahr 1712 einen Glockenturm erhielt. Die rund 2000 Mitglieder starke evang.-lutherische Kirchengemeinde Sachsenhagen, seit 1990 mit Auhagen, ist Teil der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe. Sie wurde 1650 mit Verleihung der Stadtrechte durch Gr├Ąfin Amalie Elisabeth zu Hessen-Kassel eine selbstst├Ąndige Kirchengemeinde. Das beinhaltete auch das Recht zum Bau einer Kirche, die daraufhin in den Jahren 1663 bis 1676 errichtet wurde, wegen fehlender finanzieller Mittel zun├Ąchst ohne Turm. Durch eine gro├čz├╝gige Spende von Frau Elisabeth Tunner-Hartmann wurde im Jahre 1976 die nachtr├Ągliche Errichtung eines Kirchturms erm├Âglicht. Die Kirche wurde 1996 / 97 grundlegend saniert. Seit dem 29. August 2004 tr├Ągt sie den Namen "Elisabethkirche".

Die 1963 errichtete katholische Herz-Jesu-Kirche in Sachsenhagen ist eine Filialkirche der Pfarrgemeinde St. Barbara in Lindhorst.

Politik

Stadtrat

Das Rathaus
Das Rathaus

Sitzverteilung seit der Kommunalwahl 2001:

  • CDU : 4 Sitze
  • SPD : 8 Sitze
  • FW : 1 Sitz

B├╝rgermeister

  • B├╝rgermeister: Herwig Henke (SPD)
  • 1. stellvertr. B├╝rgermeisterin: Anne Beckmann (CDU)
  • 2. stellvertr. B├╝rgermeister: Heinz Mensching (SPD)

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

  • Ev. Elisabethkirche. Au├čerhalb des eigentlichen Ortskernes gelegen. Gotisierender Bau mit f├╝nfseitigem Chor, 1663-1676 als Nachfolgebau der Stadtkirche in B├╝ckeburg errichtet. Der Glockenturm wurde erst 1976 in historisierenden Formen angebaut. 1962 wurde die Kirche umfassend renoviert. Im Inneren wird die Dreischiffigkeit durch schlanke Holzs├Ąulen angedeutet, die die Holzdecke tragen. Die Ausstattung stammt noch gr├Â├čtenteils aus der Erbauungszeit, darunter der Altar von 1679 mit gro├čem Tafelgem├Ąlde, der kelchf├Ârmige Taufstein und die Kanzel mit Evangelistenfiguren. 2 Kronleuchter von 1730. Orgelprospekt in neobarocken Formen von 1878.
  • Kath. Herz-Jesu-Kirche von 1963
  • Schloss. Zwischen 1248 und 1253 durch Herzog Albrecht I. von Sachsen-Lauenburg errichtet. Ehemalige Wasserburg, 1595-97 zur Residenz ausgebaut. Der WOHNTURM im Kern wohl noch 14. Jh. Ab 1565 durch J. K├Âlling umgebaut und mit einem Treppenturm versehen. Das gegen├╝berliegende so genannte AMTSHAUS, 1595-97 als Wohnhaus errichtet, im Kern aber vermutlich ├Ąlter. Niedriger Massivbau mit Walmdach. Erker an der Giebelseite.
  • Rathaus. Zweigeschossiger Bruchsteinbau, 1607 bezeichnet. Glockent├╝rmchen mit Laterne 1712 hinzugef├╝gt. Der Laubengang im Erdgeschoss im 20. Jh. eingebrochen.
  • Ratskeller von 1848
  • Im Ortskern finden sich noch mehrere Fachwerk- Dielenh├Ąuser des 16. bis 19. Jahrhunderts. Die ├Ąltesten stehen in der Mittelstra├če: Nr. 6 stammt von 1530 und ist mit einer Auslucht versehen, Nr. 10 ist 1621 bezeichnet und Nr. 12, ebenfalls ├╝ber eine Utlucht verf├╝gend, ist am Tor 1622 bezeichnet. Alle drei H├Ąuser blieben beim gro├čen Stadtbrand von 1663, bei dem angeblich alle Bauten bis auf das Schloss und das Rathaus vernichtet wurden, verschont.
  • Gro├če Renaissance-Schale an der Oberen Stra├če, heute als Springbrunnen dienend. Wohl Ende des 16. Jh. entstanden. Mit Roll- und Beschlagwerkdekor verziert.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Fr├╝hjahrsmarkt im M├Ąrz
  • Herbstmarkt im November
  • Sch├╝tzenfest im Juli

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Hafen
Der Hafen
  • Der Bahnhof Wunstorf ist 15 km entfernt, der Bahnhof in Lindhorst 5 km und Stadthagen 15 km.
  • Busverbindungen bestehen nach Lindhorst und Stadthagen.
  • Die Bundesautobahn 2 ist ├╝ber Wunstorf und Bad Nenndorf zu erreichen.
  • Die Bundesstra├če 441 verl├Ąuft 8 km n├Ârdlich von Sachsenhagen.
  • Der Flughafen Hannover-Langenhagen ist 50 km entfernt.
  • Am Mittellandkanal besitzt Sachsenhagen einen Hafen.

Sport und Freizeit

Sachsenhagen hat einen Sportplatz, eine Sporthalle und eine Tennishalle. In Nienbr├╝gge gibt es eine Kegelbahn.

Bildung

In Sachsenhagen gibt es einen Kindergarten und eine Grundschule, die Gerda-Philippsohn-Schule.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Zum dicken Heinrich Heinrichs G├Ąstehof 31702 L├╝dersfeld http://www.zum-dicken-heinrich.de/ Kategorie: 105725 / 94190
Gasthaus Wille 31559 Hohnhorst http://www.gasthauswille.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 305723 / 81534

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Wikipedia

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