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Letzte Änderung für Artikel Lerbach: 15.11.2005 21:16

Lerbach

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Wappen Karte
Lerbacher Ortswappen
Deutschlandkarte, Position von Lerbach hervorgehoben
Basisdaten
Staat : Deutschland
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Osterode am Harz
Gemeinde : Osterode am Harz
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 45' 15" N, 10┬░ 17' 42" O
51┬░ 45' 15" N, 10┬░ 17' 42" O
H├Âhe : 300 - 400 m ├╝. NN
Einwohner : ca. 1.200
Postleitzahl : 37520
Vorwahl : 05522
Kfz-Kennzeichen : OHA
Adresse der
Ortsverwaltung:
Friedrich-Ebert-Stra├če 94
37520 Osterode-Lerbach
Website: www.lerbach.de
Politik
B├╝rgermeister : Frank Koch ( SPD )

Lerbach ist Ortsteil von Osterode am Harz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Der Ort liegt etwa 4 km von Osterode am Harz entfernt Richtung Clausthal-Zellerfeld. Wegen seiner Zugeh├Ârigkeit zum Landkreis Clausthal-Zellerfeld bis zur Gebietsreform 1972, bei der der Landkreis Clausthal-Zellerfeld aufgel├Âst wurde, wird er oft auch als Lerbach im Oberharz bezeichnet.
Lerbach wird ├╝ber eine L├Ąnge von ├╝ber 3km von der auf der Talsohle verlaufenden Friedrich-Ebert-Stra├če durchzogen, von der rechts und links Nebenstra├čen zu den h├Âher gelegenen H├Ąusern abgehen. Oberhalb des Dorfes verl├Ąuft die Rote Sohle, die Teil des Fernwanderweges Harzer-Hexen-Stieg ist.

Geschichte

Lerbach wird in alten Aufzeichnungen oft Bergdorf genannt, die Bezeichnung "Berg" bezieht sich nicht auf die Harzberge, sondern auf Bergwerke.

Die erste Besiedlung erfolgte etwa um das Jahr 1530 und 1551 wird eine Hammerh├╝tte ( Schmiede ) im Oberdorf urkundlich erw├Ąhnt. Es waren Vorkommen von Roteisenstein , welche Eisensteinbergleute und H├╝ttenleute veranla├čten, zuerst im Bremketal und wegen des gr├Â├čeren Wasseraufkommens im Lerbachtal H├Ąuser zu bauen. Die Bergleute arbeiten als "Eigenlehner" also auf eigenen Lohn. Die ausgedehnten W├Ąlder und Forsten des Oberharzes erm├Âglichten auch Berufe der K├Âhler und Waldarbeiter, diese arbeiteten vor allem f├╝r den Bedarf des Bergbaus.

Von 1617 bis 1823 unterstand Lerbach der Aufsicht des Berg- und Forstamts Clausthal, war bis 1728 eine Tochtergemeinde von St. Aegidien und erhielt nach vielen Bittgesuchen einen eigenen Pfarrer, Kirche und Friedhof. 1737 hatte Lerbach 525 Einwohner und 76 Wohnh├Ąuser. 1789 wurde eine Eisenh├╝tte mit Hochofen erbaut.

Der Verkehr mit Pferd und Wagen f├╝hrte auf der Harzstra├če als wichtigste Verbindung ├╝ber den Harz von Osterode nach Goslar an Lerbach vorbei. Erst 1844 erhielt der Bergort eine richtige Dorfstra├če, bis dahin waren Bachbett und Fahrweg ein Verlauf.

Der Hochofenbetrieb der Lerbacher H├╝tte wurde im Jahr 1967 eingestellt. 1888 betrieb die H├╝tte meist Gie├čerei. Ihre Hauptaufgabe bestand in der Versorgung der Oberharzer Berg- und H├╝ttenwerke mit Maschinenguss, sie stellte aber auch ├ľfen und andere Gusswaren her. 1872 besch├Ąftigte das H├╝ttenamt 190 und im Jahr 1912 133 Mann. Neben der Gie├čerei bestand ein Emaillierwerk und eine Maschinenfabrik. 1931 wurde der Betrieb eingestellt.

In der zweiten H├Ąlfte des 19. Jahrhundert kam der Eisensteinbergbau zum Erliegen, durch die Verwendung von Steinkohle verloren auch die Lerbacher K├Âhler ihre Abnehmer, und die Kohlenmeiler verschwanden in den W├Ąldern.

Aus einer fr├╝heren Begr├Ąbniskasse wurde 1820 eine Privat-Sparkasse gegr├╝ndet, die auch heute noch besteht und somit die ├Ąlteste Genossenschaftsbank Deutschlands ist.

1873 wurden 175 St├╝ck Hornvieh gez├Ąhlt, die im Nebenerwerb gehalten wurden.

Um 1840 wohnen 1312 Menschen in 105 weit auseinander mit Holz gebauten H├Ąusern, die ausnahmslos mit Holzschindeln gedeckt waren. Bereits zehnj├Ąhrige Knaben waren als "Haijungen" in der K├Âhlerei besch├Ąftigt und erhielten am Samstagnachmittag von drei bis sechs Uhr Schulunterricht. Die K├Âhler kehrten von ihren weit entfernten Kohlstellen erst im Sp├Ątherbst in das Lerbachtal zur├╝ck.

Um 1850 erkannten Mediziner, dass die Lage Lerbachs sich gut f├╝r die Einrichtung eines Badeorts und Luftkurort eignete und 1874 legte ein Badekomitee die Grundlage f├╝r den Fremdenverkehr. Im Jahr 1880 waren bereits 74 Fremde zur Erholung in Lerbach und ab 1888 ├╝bernahm der Harzklub -Zweigverein die Betreuung von Wegen und Pavillons. 1897 wurde auf der Kuckholzklippe ein Aussichtsturm errichtet. 1931 wurde ein Freibad errichtet, das nach gr├╝ndlicher Modernisierung mit Umw├Ąlz- und Beheizungsanlage noch heute in Betrieb ist. Im Winter steht ein Skilift zur Verf├╝gung.

1968 wurde eine Umgehungsstra├če ( B241 ) gebaut, die am Lerbachtal vorbeif├╝hrt. 1972 wurde Lerbach zur Stadt Osterode eingemeindet und ist seit 1993 staatlich anerkannter Erholungsort. Lerbach heute z├Ąhlt rund 1.200 Einwohner.

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