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Letzte Änderung für Artikel Kranenburg (Oste): 18.02.2006 00:38

Kranenburg (Oste)

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Wappen Karte
fehlt noch Bild:Kranenburg (Oste) Lage.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Stade
Samtgemeinde: Oldendorf
Gemeinde : Kranenburg
Fl├Ąche : 8,15 km┬▓
Einwohner : 546 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 67 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 3 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 21726 (alt: 2164)
Vorwahl : 04140
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 36ÔÇ▓ n. B., 009┬░ 12ÔÇ▓ ├Â. L.
53┬░ 36ÔÇ▓ n. B., 009┬░ 12ÔÇ▓ ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : STD

Kranenburg ( plattdeutsch Kronenborg, bis 1953 Cranenburg) ist eine Ortschaft an der Oste im Landkreis Stade mit 546 Einwohnern. Sie ist Bestandteil der Gemeinde Kranenburg (f├╝r Informationen zur politischen Gemeinde siehe dort) und der Samtgemeinde Oldendorf.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Kranenburg liegt am Marschrand in der Osteniederung.

Nachbarorte

Die Nachbarorte Kranenburgs sind Blumenthal im Osten, Oldendorf im S├╝dosten, Brobergen im S├╝den und Laum├╝hlen und Klint im Norden.

Gemeindegliederung

Zu Kranenburg besteht aus dem Hauptort Kranenburg un den kleineren Wohnpl├Ątzen Am Damm und Im Viert.

Geschichte

Kranenburg wird erstmals 1375 als Kronesborg urkundlich erw├Ąhnt.

Im Jahre 1852 ging die Gerichtsbarkeit von der Familie Marschalck von Bachtenbrock auf die Landesherrschaft ├╝ber. 1859 wurde bei der Neuregelung der Gemeindeordnung Kranenburg dem Amt Himmelpforten zugeschlagen.

1943 wurde im Rahmen der Kinder-Landverschickung eine ganze Hamburger Schulklasse samt Lehrer in Cranenburg einquartiert. Am 3. Mai 1945 wurde Cranenburg von englischen Truppen eingenommen. In Folge der Ostflucht kamen etwa 200 Menschen zus├Ątzlich nach Cranenburg.

Religion

Brobergen ist evangelisch-lutherisch gepr├Ągt und geh├Ârt zur Kirchengemeinde Oldendorf. Es besteht ein eigener Friedhof, zu dem auch eine Friedhofskapelle geh├Ârt. Zudem besteht am Brink die Michaeliskapelle, die 1811 errichtet wurde. Kranenburg geh├Ârte seit jeher zum Kirchspiel Hechthausen, da die Burgherren zu Kranenburg, die Familie Marschalck von Bachtenbrock, auch Patrone der Hechthausener Kirche waren. Erst im Februar 1926 wurde der Ort in das Kirchspiel Oldendorf umgegliedert, da Oldendorf im Gegensatz zum auf der anderen Seite des Flusses Oste gelegenen Hechthausen g├╝nstiger lag.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindereform wurde die Gemeinde Kranenburg zum 1. Juli 1972 mit der ehemals eigenst├Ąndigen Gemeinde Brobergen zusammengelegt.

Einwohnerentwicklung

1855 gab es 437 Einwohner in 87 H├Ąusern.

B├╝rgermeister

Die B├╝rgermeister der Gemeinde Kranenburg bis zur Zusammenlegung mit der Gemeinde Brobergen 1972 waren (f├╝r sp├Ątere B├╝rgermeister der Gemeinde Kranenburg siehe Gemeindeartikel):

Zeit B├╝rgermeister
um 1866 Hinrich Spreckels
1878-1890 Diedrich Hinck
1890-1906 Hinrich Dankers
1906-1919 Hermann Martens
1919-1938 Claus Hellwege
1938-1945 Heinrich Schulze
1945-1948 Claus Plate
1948-1972 Heinrich Schulze

Wappen

Das Kranenburger Wappen zeigt drei blaue Spitzen auf silbernem Grund. Es ist das Wappen der Familie Marschalck von Bachtenbrock , die ihren Sitz heute auf dem Gut Hutloh in Hechthausen haben.

Nach der Zusammenlegung der Gemeinde mit Brobergen erscheint das Kranenburger Wappen seit 1983 auch vorne oben im Gemeindewappen.

Stra├čennamen

Erst mit der Gemeindereform wurden die Stra├čennamen f├╝r die einzelnen Stra├čen festgelegt, vorher wurden die H├Ąuser des gesamten Ortes durchnummeriert.

Am Damm 
Der alte Ausgangspunkt des Ortes direkt an der Oste in der Marsch, heute getrennt vom Hauptort. Am freien Damm.
M├Âhlendiek 
Dieser Name ist plattdeutsch und die Stra├če f├╝hrt zur M├╝hle und zum M├╝hlenteich, eben dem M├Âhlendiek.
Dorfstra├če 
Fr├╝her Alte Dorfstra├če.
Broberger Stra├če/Blumenthaler Stra├če??? 
Diese beiden Stra├čen sind aus der vormaligen Ostestra├če entstanden, die zuvor durch mehrere Gemeinden entlang der Oste f├╝hrte, aber in der Gemeinde Kranenburg umbenannt wurde.
Pinnbarg 
Pinnbarg ist plattdeutsch und meint eigentlich den Pienbarg also ÔÇ×PeinbergÔÇť, das hei├čt den Platz, an dem der Kaak stand.
Hohe Luft 
...
Brandmoorweg 
...
Am Brink 
Die Stra├če liegt direkt am Brink und stellt das Dorfzentrum dar.
Zum Fuchsberg 
...
Puggenhorst 
...
In der H├Ârne 
...

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Vereinswesen

Feuerwehr

Die erste Feuerspritze wurde in Kranenburg 1830 angeschafft. Aber erst am 7. April 1895 wurde von 24 Gr├╝ndungsmitgliedern eine Freiwillige Feuerwehr gegr├╝ndet. 1898 wurde eine Karrenspritze angeschafft. W├Ąhrend des Nationalsozialismus wurde die Kranenburger wie alle Freiwilligen Feuerwehren in eine Polizeihilfstruppe umgewandelt. W├Ąhrend des Zweiten Weltkriegs wurden wegen Mangels an Einsatzkr├Ąfte auch Frauen zum Feuerwehrdienst herangezogen. Die Kleinkraftspritze, die die Feuerwehr w├Ąhrend des Kriegs erhalten hatte, wurde 1945 von den Engl├Ąndern eingezogen. Ein neues Ger├Ątehaus auf dem Brink, in dem auch ein Gemeindeb├╝ro untergebracht war, wurde 1951 eingeweiht. Das 1950 aus alten Wehrmachtsbest├Ąnden erstandene Kraftfahrzeug der Marke Opel Blitz wurde 1960 durch einen VW-Transporter ersetzt. 1963 wurde die Kraftspritze durch ein neueres Modell ersetzt. Seit der Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses 1982 ist das Ger├Ątehaus in diesem untergebracht. 1982 schaffte man als Ersatz f├╝r den ins Alter gekommenen VW-Transporter ein Tragkraftspritzenfahrzeug von Mercedes-Benz an. Die Wehr z├Ąhlt aktuell etwa 40 aktive Kameraden.

Sch├╝tzenverein

Der Sch├╝tzenverein Cranenburg wurde im Fr├╝hjahr 1900 gegr├╝ndet um Geselligkeit wie auch Wehrt├╝chtigkeit der Cranenburger zu f├Ârdern. Er hatte sein Vereinslokal zuerst auf dem Damm in der N├Ąhe des damals noch vorhandenen F├Ąhranlegers. 1910 entschloss man sich den einfachen Schie├čstand auf dem Damm aufzugeben und einen festen Schie├čstand am heutigen Ort direkt im Dorf anzulegen. In den Jahren 1915 bis 1919 und von 1940 bis 1949 ruhte das Vereinsleben auf Grund der beiden Weltkriege. 1974 wurde ein zus├Ątzlicher Luftgewehr-Schie├čstand errichtet und nach dem 75-j├Ąhrigen Jubil├Ąum im folgenden Jahr auch erstmals eine Damenabteilung eingerichtet.

Der Sch├╝tzenverein z├Ąhlt heute mit ├╝ber 300 Mitgliedern und zahlreichen Veranstaltungen das Jahr ├╝ber, wie dem zweit├Ągigen Sch├╝tzenfest j├Ąhrlich am zweiten Juli-Wochenende, zu den wichtigsten Pfeilern des d├Ârflichen Gemeinschaftslebens. An beiden Tagen wird ein Festumzug durchs Dorf veranstaltet, wobei am Sonnabend die Sch├╝tzenmajest├Ątinnen (K├Ânigin und Jungsch├╝tzenk├Ânigin) des Vorjahres von zu Hause abgeholt werden und am Sonntag unter Teilnahme von ausw├Ąrtigen Sch├╝tzenabordnungen die neuen Sch├╝tzenmajest├Ąten (K├Ânig und Jungsch├╝tzenk├Ânig).

Sportverein

Der Turn- und Sportverein wurde im Fr├╝hjahr 1921 von jungen Cranenburgern gegr├╝ndet und zun├Ąchst ÔÇ×EinigkeitÔÇť getauft. Unter anderem wurden ein Reck und ein Barren angeschafft. Ger├Ąteturnen , Leichtathletik und Faustball waren die dominierenden Sportarten dieser Zeit. In Folge der Weltwirtschaftskrise ruhte das Vereinsleben zwischen 1929 und 1932. Mit der Revitalisierung 1932 konnte auch erstmals ein richtiger Sportplatz hergerichtet werden, so dass eine eigene Fu├čballmannschaft aufgestellt werden konnte. Von 1939 bis 1946 ruhte das Vereinsleben. Nach dem Neubeginn war die Fu├čballabteilung recht erfolgreich und spielte 1952 bis 1954 drei Saisons lang in der damaligen Bezirksliga. Ein weiterer H├Âhepunkt waren 1959 und 1960 zwei Spiele gegen den FC Tiergarten Berlin einmal in Kranenburg, einmal in Berlin. Doch in den Folgejahren gelang es nicht mehr, eine vollst├Ąndige Mannschaft aufzustellen. Erst 1969 nahm man den Spielbetrieb wieder auf. 1973 wurde eine Flutlichtanlage angeschafft. Der Verein erreichte 1983 einen H├Âchststand von 310 Mitgliedern in f├╝nf Sparten. 1994 wurde die Fu├čballsparte mit dem VfR Gr├Ąpel und dem MTV Estorf zum FC Eintracht Oste zusammengelegt.

Gesangsverein

Im Jahre 1910 wurde der M├Ąnnergesangsverein Euterpe gegr├╝ndet (benannt nach der griechischen Muse Euterpe ), der ab 1952 zu einem gemischten Chor wurde. Er bestand bis 1965, als die Vereinsaktivit├Ąt ein Ende fand, da kein neuer Chorleiter gefunden werden konnte.

Wassersportgemeinschaft

Die Wassersportgemeinschaft Kranenburg, die sich dem Angelsport unter anderem an Oste und am Kranenburger Baggerteich Kampen widmet, wurde von 20 Gr├╝ndungsmitgliedern am 7. Juni 1973 gegr├╝ndet.

Theater

Bereits seit Kaisers Zeiten bestanden niederdeutsche Laienspielgruppen. Aufgef├╝hrt wurden meist derbe Bauernschw├Ąnke. Seit 1975 firmiert die Gruppe nun innerhalb des Sportvereins Kranenburg unter dem Namen De Ostedoler.

Bauwerke

Kriegerdenkmal

...

Dorfgemeinschaftshaus

Das Dorfgemeinschaftshaus neben dem Sportplatz wurde am 4. Juni 1982 eingeweiht. Es beherbergt neben dem Gemeinschaftsraum das Feuerwehrger├Ątehaus, R├Ąume f├╝r den Sportverein und eine Kegelbahn.

Wirtschaft und Infrastruktur

An das Elektrizit├Ątsnetz wurde der Ort ab Herbst 1924 angeschlossen. Sp├Ątestens im Sommer 1927 waren die Arbeiten im ganzen Ort abgeschlossen, zu dieser Zeit wurde die Neuerung n├Ąmlich mit dem ÔÇ×StromballÔÇť im Gasthaus Hagenah befeiert. Der Anschluss an das Erdgasnetz erfolgte 1997.

Verkehr

Kranenburg ist ├╝ber die Kreisstra├če 82 mit Brobergen und Blumenthal verbunden. Diese bietet Anschluss an die Bundesstra├če 73 bei Burweg, die die wichtigste Verkehrsverbindung nach Stade und Hamburg bildet, und an die Bundesstra├če 74 bei Elm , die nach Bremerv├Ârde weiterf├╝hrt. Nach Oldendorf f├╝hrt die Kreisstra├če 4.

Durch die nat├╝rliche Barriere, die die Oste bildet, l├Ąuft der verkehrliche Kontakt mit den Gebieten westlich der Oste vornehmlich ├╝ber die Br├╝cke bei Hechthausen.

Der Pendelverkehr nach Hamburg l├Ąuft teilweise ├╝ber den Bahnhof in Himmelpforten.

Bildung

Heute besteht in Kranenburg an Bildungseinrichtungen nur mehr ein Spielkreis f├╝r die Kinder im Kindergartenalter. Im weiteren besuchen die Kinder in der Regel die Grundschule in Estorf und schlie├člich die Haupt- oder Realschule in Oldendorf bzw. das Gymnasium Stade oder das Gymnasium Bremerv├Ârde .

Ab etwa 1735 besteht eine eigene Schule im Hause des Schulmeisters. Die Sch├╝lerzahl betrug um 1750 etwa 50 bis 60, 1798 79, 1853 100 Sch├╝ler. 1879 wird ein neues Schulgeb├Ąude errichtet. Erstmals 1904 wurde es notwendig, einen zweiten Lehrer anzustellen. 1919 wurde die Schule umgebaut und erneuert. Die Sch├╝lerzahl, die 1919 noch 75 betrug, sank in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis 1926 auf 53. In der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg schnellte die Sch├╝lerzahl durch die hinzugekommenen Fl├╝chtlinge auf 133 hoch, die nun einige Zeit von einem einzelnen Lehrer betreut werden mussten. 1955 wurde die Schule nochmal ausgebaut. 1966 beschlossen Kranenburg und die anderen Gemeinden der sp├Ąteren Samtgemeinde Oldendorf, in Oldendorf eine Mittelpunktschule einzureichen. Dadurch sank die Sch├╝lerzahl, die vorher um 50 betragen hatte, auf 36 mit abnehmender Tendenz. Als 1970 Lehrerin Hinsch die Schule verlie├č und kein neuer Lehrer gefunden werden konnte, wurde die Schule 1971 geschlossen und die Sch├╝ler wechselten zur Schule in Estorf.

Wirtschaft

Neben einigen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben in Familienbesitz besteht ein Zimmereibetrieb sowie ein Gesch├Ąft f├╝r den t├Ąglichen Bedarf.

├ľstlich des Ortes befindet sich zudem ein Windpark mit vier Windr├Ądern. Informationen zum politischen Streit, den dieser ausl├Âste, finden sich beim Gemeindeartikel im Abschnitt Politik.

Literatur

  • Friedrich Holst: Roland und die Kraniche, Die Geschichte der Osted├Ârfer Kranenburg und Brobergen (1983)
  • L├╝hmann und Bohmbach: Die Geest und Buxtehude, Urgeschichtsland zwischen Urstromt├Ąlern (1984)
  • Chronik der D├Ârfer Brobergen und Kranenburg (2005)

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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