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Letzte Änderung für Artikel Gifhorn: 20.02.2006 13:06

Gifhorn

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Wappen Karte
Gifhorner Wappen Deutschlandkarte, Position von Gifhorn hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Gifhorn
FlĂ€che : 104,86 kmÂČ
Einwohner : 42.634 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 407 Einwohner/kmÂČ
Höhe : 50 m bis 68 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 38501-38510, 38516, 38518
Telefonvorwahl : 05371
Geografische Lage :
Koordinaten: 52° 29â€Č 19" N, 10° 32â€Č 47" O
52° 29â€Č 19" N, 10° 32â€Č 47" O
Kfz-Kennzeichen : GF
GemeindeschlĂŒssel : 03 1 51 009
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
38518 Gifhorn
Telefon : 05371 - 88-0
Webseite: www.stadt-gifhorn.de
E-Mail-Adresse: info@stadt-gifhorn.de
Politik
BĂŒrgermeister : Manfred Birth ( CDU )

Gifhorn ist eine Stadt in Niedersachsen. Sie ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises .

Das einst großflĂ€chig versumpfte, schwer passierbare Aller-Urstromtal bot im MĂŒndungswinkel von Aller und Ise eine der wenigen Stellen, um ursprĂŒnglich die Siedlung Gifhorn entstehen zu lassen. Hieraus lĂ€sst sich verstĂ€ndlich der Name auch ableiten. "Giff Horn" (gib Zeichen) um mit einem Fuhrwerk bei höherem Wasserstand mittels einem Floß , Treideln , Schute oder Kahn , ( Torfkahn , Lastkahn ) zu einer höheren Stelle ĂŒbergesetzt zu werden. Dieser spĂ€tere Knotenpunkt zweier Handelswege (heute B 4 und B 188 ) fĂŒhrte auch zu der Einrichtung einer einnahmetrĂ€chtigen Zollstation.

In und um Gifhorn gab/gibt es mehrere Erhöhungen, sogenannte EiszeitmorĂ€nen ( Eiszeit - Grund - End - MorĂ€nen ). So liegt sĂŒdlich von den FlĂŒssen der "Katzenberg". Nördlich der "Weinberg" und im weiteren Verlauf bis zur Ortschaft Wilsche das "Hohe Feld".

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt zwischen Hannover und Wolfsburg.

Die Ise mĂŒndet hier in die Aller.

Stadtgliederung

Gifhorn besteht aus den Stadtteilen Kernstadt (siehe: Kernstadt ), KĂ€storf, Gamsen, Wilsche, Neubokel, und Winkel.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden grenzen an die Stadt Gifhorn (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend):

Geschichte

Mittelalter

Merian-Kupferstich von Gifhorn 1654, rechts die schwer befestigte Schlossanlage
Merian-Kupferstich von Gifhorn 1654, rechts die schwer befestigte Schlossanlage

Gifhorn wird erstmalig 1196 im GĂŒterverzeichnis des Braunschweiger Stifts St. Cyriakus erwĂ€hnt. UrsprĂŒnglich war Gifhorn eine kleine Siedlung im großflĂ€chig ver sumpften und schwer passierbaren Aller- Urstromtal (Barnbruch). Der MĂŒndungswinkel von Aller und Ise war eine der wenigen Stellen, an denen dieses natĂŒrliche Hindernis ĂŒberwunden werden konnte. Kurz vor dem Zusammenfluss mit der Aller teilte sich die Ise und bildete einen kleinen Werder . Entlang dieser trockenen DĂŒnung vermutet man die ersten Ansiedlungen.

Der stĂ€dtische Ausbau des BrĂŒckenortes war durch mehrere Faktoren begĂŒnstigt. Zum einen bildete er einen geographisch gĂŒnstigen Verkehrsknoten zweier bedeutender mittelalterlicher Handelswege: Hier kreuzten sich in Nord-SĂŒd-Richtung die verlĂ€ngerte Alte Salzstraße von LĂŒneburg nach Braunschweig (heute B 4) und in Ost-West-Richtung die Kornstraße von Magdeburg nach Celle (heute B 188 ). Zum anderen drĂ€ngten von Osten her sorbische StĂ€mme (siehe auch Wenden, Wendland ) in das Gebiet, gegen die man eine Schutz burg errichtete, um die einnahmetrĂ€chtige ZollstĂ€tte am IseĂŒbergang zu sichern.

SpĂ€ter ließen die hier ansĂ€ssigen Welfenherzöge eine Vogtei , eine WassermĂŒhle (die bis heute betriebene CardenapsmĂŒhle, erstmals 1213 urkundlich erwĂ€hnt) und einen Wirtschaftshof anbauen. Dieser gesicherte und wirtschaftlich bedeutsame Knotenpunkt zog viele Bauern , Handwerker und Kaufleute an. Auch die Post mit ihren Postkutschen richtete hier, auch fĂŒr die Mitreisenden (heute"Deutsches Haus"), eine Haltestation ein. Zudem entstanden zahlreiche GaststĂ€tten und Stallungen, in denen die Fuhrleute und ihre Pferde einfach nur ausspannten oder aber bei gelegentlichem Hochwasser mehrere Tage ausharrten.

WĂ€hrend der Hansezeit kam es zu einer großen Vielfalt der Handwerksberufe: Die bereits ansĂ€ssigen AckerbĂŒrger , MĂŒller , BĂ€cker , Fischer , Metzger , Schuster , Schneider und Schmiede wurden ergĂ€nzt durch Weber , Bleicher , FĂ€rber , Böttcher , Töpfer , Gerber , Sattler , Seiler , Hutmacher und Bierbrauer . Die wirtschaftliche BlĂŒtezeit gipfelte 1275 in der Verleihung des Marktrechtes .

Renaissance

Verheerende Kriege und GroßbrĂ€nde fĂŒgten dem Ort immer wieder schwere SchĂ€den zu, insbesondere die Hildesheimer Stiftsfehde von 1519 bis 1523 , bei der auch die nĂ€here Umgebung fast vollstĂ€ndig vernichtet wurde. Der Wiederaufbau des Ortes wurde gekrönt mit der Neuerrichtung eines Schlosses durch die protestantischen Herzöge Ernst der Bekenner von Braunschweig-LĂŒneburg und seinem Bruder Herzog Franz aus Celle. Das Schloss entstand von 1526 bis 1547 neu im Stil der Weserrenaissance . Zur Erweiterung der RĂ€umlichkeiten wurde das Kavalierhaus errichtet. Ebenfalls im Renaissance -Stil erbaut, gehört das Haus mit der prĂ€chtigen Steinfassade noch heute zum beliebtesten GebĂ€ude der Stadtbevölkerung.

1539 - 1549 war Gifhorn Residenzstadt des Herzogtums Gifhorn, eines nur fĂŒr 10 Jahre selbstĂ€ndig gewordenen Territoriums unter Herzog Franz. Am 6. Dezember 1544 erließ der Herzog fĂŒr Gifhorn eine "Reformatio und Ordnung", mit der fĂŒr Jahrhunderte die Grundlage fĂŒr die DurchfĂŒhrung von BĂŒrgermeisterwahl und Stadtverwaltung gelegt wurde. Da Herzog Franz 1549 ohne mĂ€nnliche Nachkommen verstarb, fiel das Schloss an das Herzogtum Braunschweig-LĂŒneburg in Celle zurĂŒck. Fortan diente es als Jagdresidenz von FĂŒrsten und Herzögen aus der Umgebung oder als Verwaltungszentrum.

Der Neuaufbau des Ortes brachte zahlreiche FachwerkhĂ€user hervor, die heute noch erhalten sind. Bemerkenswerte Bauten sind das Alte Rathaus von 1562 (heute Ratsweinkeller mit BĂŒcherei) und das Höfersche Haus von 1570 .

Neuzeit

Bild:Nicolai-Kirche (li), Fachwerkhaus, Kavalierhaus (re).JPG WĂ€hrend des DreißigjĂ€hrigen und SiebenjĂ€hrigen Krieges und der Napoleonischen FeldzĂŒge wurden die alten Handelswege nun auch zu Heerstraßen. WĂ€hrend der TruppendurchmĂ€rsche kam es immer wieder zu großen SchĂ€den und PlĂŒnderungen. Hinzu kamen zwei große FlĂ€chenbrĂ€nde 1669 im SĂŒden und 1725 im Norden. Nach drei weiteren BrĂ€nden von 1872 , 1876 und 1891 kam es zur baulichen Auflockerung des Stadtbildes. Wegen der rĂ€umlichen Enge wurden viele abgebrannte HĂ€user nicht wieder an der gleichen Stelle gebaut.

Von 1734 bis 1744 wurde die Sankt-Nicolai-Kirche errichtet. Der Barockbau befindet sich in unmittelbarer NĂ€he zum Kavalierhaus und Altem Rathaus.

Nach dem Schleifen der Befestigungsanlagen des Schlosses um 1780 verloren auch die umliegenden SchutzwÀlle an Bedeutung. So kam es zur allmÀhlichen Erweiterung des Wohnraumes. Zu weitrÀumigen Ansiedlungen kam es ab 1845 nach Beseitigung der beiden Stadttore.

Industriezeitalter

Die Industrialisierung Gifhorns begann mit der großflĂ€chigen Torfgewinnung aus den umliegenden Moorgebieten. Der Rohstoff wurde in der Torfpressfabrik verarbeitet und lieferte zunĂ€chst die Energie fĂŒr eine mechanische Wollspinnerei, zwei Zichorienfabriken und eine Ziegelei , die sich aber nicht lange hielten.

Wirtschaftlich bedeutsam wurden nur die GlashĂŒtte (ab 1873 ) und eine Konservenfabrik (ab 1890 ), die erst 1959 bzw. 1973 ihre Produktion einstellen mussten. Sie profitierten von der Vollendung des Bahnbaus um 1890 .

1852 erhielt Gifhorn das Stadtrecht . 1924 wurde das Rathaus in die Ortsmitte verlegt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu einer großen Zuwanderung von FlĂŒchtlingen und Vertriebenen aus Mittel- und Ostdeutschland. Die grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber waren damals wie heute die seit 1951 ortsansĂ€ssige Maschinen- und Armaturenfabrik Alfred Teves (mittlerweile der Continental AG zugehörend) und das fĂŒr Pendler nah gelegene Volkswagenwerk in Wolfsburg. DarĂŒber hinaus gelang es, neue Gewerbegebiete anzusiedeln. Bereits 1959 zogen einige Staffeln des Bundesgrenzschutzes in das spĂ€tere Zonenrandgebiet . Seit den 1960er Jahren zogen ArbeitskrĂ€fte aus sĂŒdeuropĂ€ischen LĂ€ndern mit ihren Familien in das Wolfsburger Umland und damit auch nach Gifhorn. Es kam dabei zu national getrennten Siedlungsschwerpunkten: wĂ€hrend Wolfsburg von Italienern dominiert wurde, bildeten in Gifhorn damals die Griechen die mit Abstand stĂ€rkste auslĂ€ndische Bevölkerungsgruppe. Noch heute gibt es im Gifhorner Raum - inzwischen in der 3. Generation - eine ungewöhnlich starke griechische Gemeinde mit eigenen kulturellen und kirchlichen AktivitĂ€ten.

Mit dem Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Gifhorn vom 27. November 1973 wurden zum 1. MÀrz 1974 die Stadtteile KÀstorf , Gamsen , Wilsche , Neubokel , und Winkel eingemeindet. Dadurch wuchs die Einwohnerzahl um etwa 7000, die FlÀche des Stadtgebiets verdreifachte sich.

Gifhorn behielt 1974 den Sitz des gleichnamigen Landkreises, nachdem zunÀchst eine Auflösung dieses Landkreises und Vereinigung mit dem Landkreis Peine und Verlegung des Kreissitzes nach Peine geplant war. Die Einwohner beider Landkreise hatten sich entschieden dagegen gewehrt.

Allerdings musste in Kauf genommen werden, dass Gifhorn vom Regierungsbezirk LĂŒneburg in den Regierungsbezirk Braunschweig umgegliedert wurde. Die Industrie wehrte sich gegen eine Ă€hnliche Umgliederung erfolgreich vor Gericht, so dass Gifhorn auch heute noch unverĂ€ndert zur Industrie- und Handelskammer LĂŒneburg (GeschĂ€ftsstelle fĂŒr Gifhorn ist in Celle) gehört, nicht zur IHK Braunschweig.

Am 29. November 1984 wurde am Marktplatz das neue RathausgebÀude eingeweiht. Das vorherige wurde zum Haus des Handwerks.

Nach der deutschen Wiedervereinigung und den politischen UmbrĂŒchen in Osteuropa und der damaligen UdSSR kam es in den 1990er Jahren zu einem großen Bevölkerungszuwachs, der vorwiegend auf den Zuzug von Rußland- Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion zurĂŒckging. Diese stellen gegenwĂ€rtig etwa ein Zehntel der Gifhorner Bevölkerung.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke

Bild:Schloß Gifhorn (Ansicht von SĂŒden).JPG

  • Sehenswert ist das Schloss im Stil der Weserrenaissance mit seiner noch als Kirche genutzten Schlosskapelle.
  • Das Kreisheimatmuseum im Schloss enthĂ€lt die Abteilungen JĂ€ger und Bauern, Adel und Landvolk, Handwerker und Kaufleute, Tier und Landschaft. Im Schloss-Hof und im umliegenden Park am Schlosssee finden jĂ€hrlich diverse Festspiele und MĂ€rkte statt.
  • Stadthalle

Baubeginn war im Juni 2004. Die Stadthalle , Gifhorns Jahrhundertprojekt, mit 32000 Kubikmeter Bruttorauminhalt, wurde mit der SchlĂŒsselĂŒbergabe an den BĂŒrgermeister Manfred Birth als Hausherr, im Dezember 2005 in Betrieb genommen. Die Stadthalle dient zu TheaterauffĂŒhrungen und Festveranstaltungen. Hat einen Theatersaal fĂŒr maximal 567 Personen und eine BĂŒhne mit insgesamt 384 Quadratmetern. Einen Großen Saal mit TanzflĂ€che fĂŒr Festveranstaltungen wie z.B. das Gifhorner SchĂŒtzenfest.

Der BĂŒrgermeister betonte, die Halle sei, obgleich sie in der Stadt Gifhorn stehe, eine Halle fĂŒr alle BĂŒrger aus Stadt, Kreis und auch der Region.

  • Zahlreiche MĂŒhlen der unterschiedlichsten Art, die in europĂ€ischen LĂ€ndern beheimatet waren, befinden sich restauriert oder originalgetreu nachgebaut im international bedeutsamen (Freiland-) MĂŒhlenmuseum.

Freizeit und Naherholung - NaturdenkmÀler

Im Verlauf der Nachkriegsjahre wurden um Gifhorn mehrere grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen zu Naturschutzgebiete erklĂ€rt. So auch das im heutigen Stadtgebiet von Gifhorn liegende, natĂŒrlich entstandene GewĂ€sser, der "Heidesee". Von dem schon der bekannt gewordene Heidedichter Hermann Löns, in seinen Geschichten und Gedichten, berichtet hat. Auch von mehreren im westlichen Gebiet von Gifhorn liegenden grĂ¶ĂŸeren HeideflĂ€chen (siehe auch HeidekrautgewĂ€chse ). Bekannt sind die "Gifhorner Schweiz", der idyllische Ort Winkel und Teile beim Ort Wilsche.

Durch die Veröffentlichungen von Hermann Löns wurde diese Region, im Besonderen der Heidesee, zu einem gernbesuchten Naherholungsgebiet fĂŒr Braunschweiger und Hannoveraner BĂŒrger mit ihren Familien.

Durch KiesschĂŒrfen entstanden mehrere nahe gelegene Seen . Durch den Bau des Elbe-Seitenkanals , entstand im benachbarten IsenbĂŒttel sĂŒdöstlich der Stadt ein komplexes Naherholungsgebiet, der Tankumsee . Das gesamte Areal umfasst 222 ha. Der See selbst ist 62 ha groß und bietet einen 1.000 m langen Sandstrand. Daran grenzt direkt östlich das Feuchtgebiet Barnbruch an, mit einem Waldbestand von etwa 1.500 ha.

Die Umlegung der Bundesstraße 4 machte es erforderlich, dass lange Strecken der TrassenfĂŒhrung erhöht werden mussten, und so entstand der "Waldsee" zwischen der Stadt und der "Gifhorner Schweiz".

Die Naturschutzgebiete - wie auch die LĂŒneburger Heide - haben Gifhorn zu einem beliebten norddeutschen Naherholungsgebiet gemacht.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Das Ă€lteste Gifhorner Volksfest ist das SchĂŒtzenfest. Die Ă€lteste Ratsverordnung ĂŒber das "Gifhorner Scheibenschießen" stammt von 1661 ( Scheibenschießen ). Seit 1706 sind die Listen der SchĂŒtzenkönige ĂŒberliefert (siehe auch USK und BSK ). . Die 1814 zur Armee eingezogenen Gifhorner waren fast alle 1815 in der Schlacht bei Waterloo gegen Napoleon eingesetzt. Zur Erinnerung daran wird das SchĂŒtzenfest jedes Jahr in der Woche des 18. Juni gefeiert. Das SchĂŒtzenfest beginnt am Donnerstag mit einem Umzug durch Gifhorn und dem im Laufe des Nachmittags, unter kommunaler Aufsicht, durchgefĂŒhrten Königsschießen. Am Sonntag wird ein großer Umzug, bei dem auch alle Vereine mit dabei sind, durchgefĂŒhrt und endet mit einem vielbestauntem Feuerwerk.

Weitere regelmĂ€ĂŸige Großveranstaltungen sind die Schlossfestspiele, Feuer & Wasser live und in der FußgĂ€ngerzone das dreitĂ€gige Altstadtfest, den Tag der Heide und der Weihnachtsmarkt .

Wirtschaft und Infrastruktur

Etwa 1,4% der BeschĂ€ftigten sind in der Land- und Forstwirtschaft tĂ€tig, 38% im Produzierenden Gewerbe und 60,6 % im Dienstleistungsbereich. Gifhorn hat deutlich mehr Aus- als Ein pendler . Etwa 80% der sozialversicherungspflichtig BeschĂ€ftigten arbeiten außerhalb. Die Arbeitslosenquote im Kreis Gifhorn betrug im Juni 2004 8,7 %.

GrĂ¶ĂŸter Arbeitgeber Gifhorns ist die IAV GmbH (Ingenieurdienstleister fĂŒr die Automobilbranche) mit ca. 1500 Mitarbeitern vor Ort. Aufgrund der NĂ€he zu Wolfsburg (VW) sind viele Automobilzulieferer und -dienstleister in Gifhorn angesiedelt (z.B. Continental Teves , Arvin Meritor, Ruecker).

Einwohnerentwicklung

  • 1821 : 1.608
  • 1848 : 2.410
  • 1871 : 2.816
  • 1905 : 3.857
  • 1925 : 4.452
  • 1939 : 5.673
  • 1946 : 8.800
  • 1950 : 10.283,
    davon 3.853 Vertriebene und Zugewanderte
  • 1956 : 14.500
  • 1961 : 17.677
  • 1965 : 21.100
  • 1969 : 23.001
  • 1974 : 26.500
  • 1984 : 34.357
  • 1989 : 37.196
  • 1990 : 38.884
  • 1991 : 40.090
  • 1992 : 41.444
  • 1995 : 43.736
  • 1998 : 43.291
  • 1999 : 43.034
  • 2000 : 42.943
  • 2001 : 42.740
  • 2002 : 42.689
  • 2003 : 42.834
  • 2004 : 42.634

</table>

Der Zuwachs in den 1970er Jahren ist zum Teil "unechter" Zuwachs aufgrund von Eingemeindungen umliegender Orte.

SelbstÀndige Evangelisch-Lutherische Kirche

Die Evangelisch-Lutherische Philippusgemeinde wurde 1996 gegrĂŒndet. Nach starkem Gemeindewachstum hat sie die ehemalige BĂ€ckerei Busse gekauft und zu einem Gemeindezentrum mit Kirche umgebaut. Heute ist sie in der Hamburger Straße 37 in Gifhorn Gamsen zu finden. Neben zahlreichen Gemeindeveranstaltungen unter der Woche, findet sonntĂ€glich ein Gottesdienst um 10.00 Uhr statt. NĂ€here Informationen zur jungen, lebendigen und bekenntnisgebundenen lutherischen Gemeinde finden sie auf der gemeindeeigenen Homepage [1] .

Politik

Rat

Der Rat der Stadt Gifhorn besteht aus 41 Sitzen. Diese verteilen sich wie folgt:

  • CDU 21 Sitze
  • SPD 13 Sitze
  • BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen 2 Sitze
  • FDP 1 Sitz
  • ULG 2 Sitze
  • bug 2 Sitze

(Stand: 25. Januar 2005 (Quelle: Stadt Gifhorn))

BĂŒrgermeister

Die BĂŒrgermeister der Stadt Gifhorn

  • 1956-1961: Wilhelm Thomas , SPD
  • 1961-1986: Herbert Trautmann , CDU
  • 1986-1988: Helmut Kuhlmann , CDU
  • seit 1988: Manfred Birth , CDU

Mit der Kommunalwahl 2001 kam auch in Gifhorn die neue niedersĂ€chsische Kommunalverfassung zum Tragen. Mit ihr endete die althergebrachte personelle Trennung zwischen Verwaltungschef und ReprĂ€sentanten, stattdessen wurde die "Eingleisigkeit" eingefĂŒhrt. Der BĂŒrgermeister wurde erstmals direkt von der Bevölkerung gewĂ€hlt und ist Verwaltungschef und Stadtoberhaupt in einer Person. Dieses Amt bekleidet seit 2004 Manfred Birth (ehemals CDU).

StÀdtepartnerschaften

  • Xanthi in Griechenland
  • Korsun-Schewtschenkiwski in der Ukraine
  • Dumfries im Vereinigten Königreich ( Schottland )
  • Gardelegen in Deutschland (Sachsen-Anhalt)
  • Hallsberg in Schweden

Persönlichkeiten

  • Heinrich Decimator (ca. 1544 - 1615), Geistlicher, Verfasser eines Universalwörterbuchs (1. Aufl. 1580: Deutsch, Lateinisch und Griechisch, spĂ€ter kamen noch HebrĂ€isch und Französisch hinzu, insg. ĂŒber 20 Auflagen).
  • Kurt Oskar Buchner (Schmidt) , Schriftsteller, Kinderbuchautor (1912 - 1994).
  • Bernward Vesper , Schriftsteller, Hauptwerk "Die Reise".
  • Fritz Baltruweit , Liedermacher (Pfarrer, Neue Geistliche Lieder ), * 1955.
  • Roland Baar , Olympiasieger (Rudern), deutsches ehemaliges IOC-Mitglied
  • Anna Montanaro , Musical-Interpretin
  • Karl August von Hardenberg , preußischer Staatsmann
  • Prof. h.c. Josef C. Kalmbacher , Vatikanischer Weltbildhauer

Literatur

  • Fritz BrĂŒggemann: Gifhorn - Die Geschichte einer Stadt. Gifhorn 1962.
  • Ulrich Roshop: Gifhorn. Das Werden und Wachsen einer Stadt. Gifhorn 1982. Mit Gifhorn-Bibliographie auf S. 189-191.
  • GĂŒnter Weinhold: Erinnerungen an Waterloo, Weg und Schicksal des Landwehrbataillons Gifhorn, Gifhorn o.J.
  • GĂŒnter Weinhold: Geschichte des BĂŒrgerschĂŒtzenkorps Gifhorn e.V., Vogt-Druck, Gifhorn 2002.
  • GĂŒnter Weinhold: "Eintracht und BĂŒrgersinn" - Die Geschichte des Gifhorner SchĂŒtzenwesens, Gifhorn 1989
  • GĂŒnter Weinhold: Chronik des MTV Gifhorn 1861-1996. Tradition/Einheit/Fortschritt 1998.

Weblinks

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