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Letzte Änderung für Artikel Buxtehude: 20.02.2006 15:39

Buxtehude

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Wappen Karte
Bild:buxtehuder_wappen.gif Deutschlandkarte, Position von Buxtehude hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Stade
FlĂ€che : 76,49 kmÂČ
Einwohner : 37.901 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 490 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 5 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 21614
(alt:2150)
Vorwahl : 04161
Geografische Lage :
Koordinaten: 53° 28' N, 9° 42' O
53° 28' N, 9° 42' O
Kfz-Kennzeichen : STD
GemeindeschlĂŒssel : 03 3 59 010
Stadtgliederung: 41 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Breite Str. 2
21614 Buxtehude
Offizielle Website: www.buxtehude.de
E-Mail-Adresse: information@buxtehude.de
Politik
BĂŒrgermeister : JĂŒrgen Badur ( Parteilos )
Lage der Stadt im Landkreis
Stadt Buxtehude im Landkreis Stade

Buxtehude ist eine Mittelstadt am sĂŒdlichen Rande des Alten Landes im Landkreis Stade in Niedersachsen. Die Stadt liegt geografisch zwischen dem Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek und der Kreisstadt Stade an der Bundesstraße 73 . Mit rund 38.000 Einwohnern ist Buxtehude die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt des Landkreises Stade.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Buxtehude liegt an der Grenze zwischen der Stader Geest und der Elbmarsch. Das Stadtgebiet nördlich der Bahnlinie ist auf der flachen Marsch, die sĂŒdlichen Stadtteile auf der hĂŒgeligen Geest. Dort gibt es im Ortsteil Neukloster einen sehenswerten Wald mit stellenweise unberĂŒhrter Landschaft. Von SĂŒden nach Norden wird das Stadtgebiet von der Este durchflossen, die hier eine Breite von etwa drei bis fĂŒnf Metern hat.

Geschichte

Stadt Buxtehude

Altkloster

  • 959 BĂ€uerliche Siedlung mit dem Namen "Buochstadon" (erwĂ€hnt in einer Schenkungsurkunde Kaisers Otto I. an das Mauritius-Klostenr zu Magdeburg).
  • 1197 GegrĂŒndet wurde Buxtehude (Teil der jetzigen Stadt Buxtehude - der jetzige Stadtteil Altkloster) durch den Bau des Klosters, daher der Name Altkloster. Weil es nur eine Schiffsanlegestelle gab bekam der Ort den Namesanhang hude.
  • 1328 Verleihung des Stader Stadtrechtes durch Erzbischof Borchard

Stadtfestung

Grundriss der Stadt Buxtehude, 1747, von Nicolaus Rohlfs
Grundriss der Stadt Buxtehude, 1747 , von Nicolaus Rohlfs
  • Erzbischof Giselbert von Bremen lĂ€sst etwa einen Kilometer nördlich des "alten Klosters" eine neue Siedlung als Festung aufbauen. Diese Siedlung heißt von nun an Buxtehude.
  • 1369 wird Buxtehude Mitglied der Hanse und erlebt seine BlĂŒtezeit.

Eingemeindungen

1972 wurden im Rahmen der niedersÀchsischen Gebietsreform die folgenden Umlandgemeinden zu Buxtehude eingemeindet: Dammhausen, Neukloster, Hedendorf, Immenbeck, Eilendorf, Ovelgönne, Ketzendorf, Daensen, Heimbruch, Pippensen und Ottensen.

Folge der Eingemeindungen

Der Bereich Ovelgönne/Ketzendorf gehört auch heute noch zum ev. Kirchenkreis Elstorf, nicht zu den Buxtehuder Kirchengemeinden. Der Bereich Ottensen gehört kirchlich zu Apensen. Dieses wird jedoch von den meisten Eltern irgnoriert, die ihre Kinder trotzdem in Buxtehude konfirmieren lassen. Hedenorf hat noch heute die Horneburger Ortsvorwahl (04163) und Ketzendorf sowie Teile von Ovelgönne die Elstorfer Ortsvorwahl (04168).

In Hedendorf und Neukloster gibt es noch OrtsrĂ€te mit den aus ihrer Mitte gewĂ€hlten OrtsbĂŒrgermeister(inne)n, in den anderen Ortschaften Ortsvorsteher, die die Belange der BĂŒrger aus den Ortschaften im Stadtrat und gegenĂŒber der Stadtverwaltung vertreten sollen.

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt hat 39 Mitglieder, davon gehören (Stand: Februar 2006) 16 der SPD/FWG-Gruppe, 14 der CDU, 4 der FDP, 3 den GrĂŒnen an. 1 Mitglied des Rates ist fraktionslos.

BĂŒrgermeister

Im Jahre 2000 wurde im Rahmen der kommunalen "Eingleisigkeit" in Niedersachsen JĂŒgen Badur zum ersten hauptamtlichen BĂŒrgermeister gewĂ€hlt. Badur, parteilos, aber von der CDU ins Rennen geschickt, setzte sich in einer Stichwahl gegen die damalige Stadtdirektorin Annegret Kruse durch. Kruse zog sich daraufhin aus der Buxtehuder Politik zurĂŒck und ist heute in Nordrhein-Westfalenaktiv.

StÀdtepartnerschaften

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 36.531
  • 1999 - 36.699
  • 2000 - 36.699
  • 2001 - 37.086
  • 2002 - 37.466
  • 2003 - 37.827
  • 2004 - 37.901

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

MĂ€rchenstadt

Buxtehude ist auch als MĂ€rchenstadt bekannt. Das MĂ€rchen vom Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel von Dr. Wilhelm Schröder (spĂ€ter nacherzĂ€hlt von den BrĂŒdern Grimm) spielt in Buxtehude (obwohl Schröder es ursprĂŒnglich in dem Ă€hnlich klingenden Ort Bexhövede hörte).

ErwĂ€hnt wird Buxtehude auch in vielen weiteren KinderbĂŒchern, so in Otfried Preußlers Kinderbuch Der RĂ€uber Hotzenplotz , in dem der Zauberer Petrosilius Zwackelmann zu einem befreundeten Zauberer nach Buxtehude fliegt. Ferner im Bildband „Hein SchlotterbĂŒx aus Buxtehude“ von Barbara Bartos-Höppner oder auch in „Entenjagd in Buxtehude“.

Heimatmuseum
Heimatmuseum

In SĂŒddeutschland sind die Redewendungen „jemand geht nach Buxtehude“ oder gesteigert „... nach Buxtehude, wo der Pfeffer wĂ€chst“ bekannt. Damit ist nicht die reale Stadt Buxtehude gemeint, sondern ein entfernter unbekannter Ort.

Bemerkenswert ist, dass in Buxtehude der Redensart zufolge die „Hunde mit dem Schwanz bellen“. TatsĂ€chlich handelt es sich hierbei um einen aus dem NiederlĂ€ndischen stammenden Ausspruch: „De Hunten bellen“, was soviel besagt wie „Die Glocken lĂ€uten“. „Hunte“ (niederdeutsch: „Steert“) ist eine Bezeichnung fĂŒr den Klöppel der Glocke, „bellen“ heißt soviel wie Klingeln, Schellen, LĂ€uten.

Eine weitere Anekdote ist die Geschichte des Schmiedes mit den Wunderkuren. Diese besagt, dass es in Buxtehude einen Schmied gibt, der mit Hilfe seiner Tochter die Kunst beherrscht, Membrum virile zu stĂ€hlen. Man erzĂ€hlt diese Geschichte, um genau jene zu verulken, die offenbar einer entsprechenden Nachbesserung der Natur bedĂŒrfen.

Museum fĂŒr Regionalgeschichte und Kunst (Heimatmuseum)

Das alte Museum mit der " Lebkuchen "-Fassade wurde nach einem Stadtbrand 1913 als neue StĂ€tte fĂŒr die Sammlungen des Museumsvereins von dem Seifenfabrikanten Julius CĂ€sar KĂ€hler erbaut. Das Museum zeigt viele Exponate der örtlichen Handwerkskunst. Sehr sehenswert sind auch der mittelalterliche "Passionsaltar" und weitere sakrale Kunstwerke.

Jugendbuchpreis

Die Stadt Buxtehude verleiht jĂ€hrlich einen Preis fĂŒr das beste erzĂ€hlende Jugendbuch in deutscher Sprache, den Buxtehuder Bullen . Der Preis wurde von 1971 bis 1980 jĂ€hrlich von der Buchhandlung Ziemann und Ziemann vergeben, seit 1981 durch die Stadt Buxtehude.

Buxtehuder Kleinkunst-Igel

Der Kleinkunst-Igel ist ein Verein, der sich die Förderung der Kleinkunst in Buxtehude auf die Fahne geschrieben hat. GegrĂŒndet wurde der VorlĂ€ufer des Vereins unter dem Namen "Das III. Programm". Man wollte neben den ĂŒblichen Tourneetheatern und MusikauffĂŒhrungen eine "dritte Schiene" der Kunst auf die kleineren Buxtehuder BĂŒhnen bringen. Heute treten durch den Kleinkunst-Igel auch bekannte KĂŒnstler wie Matthias Richling, Dieter Nuhr, Django AsĂŒl, Ina MĂŒller oder Georg Schramm in Buxtehude auf. FĂŒr diese "Großen der Branche" weicht man auf Buxtehudes grĂ¶ĂŸten Saal, die Aula der Halepaghen-Schule (ca. 600 PlĂ€tze) aus. Diese Auftritte sind meist zwei bis drei Tage nach Eröffnung des Kartenvorverkaufs ausverkauft. Der Kleinkunst-Igel ist jedoch seinen ursprĂŒnglichen Zielen treu geblieben und fördert auch regionale oder noch unbekannte KĂŒnstler. Die Auftritte finden im Forum SĂŒd (ca. 150 PlĂ€tze) oder dem Theater im Hinterhof, einer ehemaligen Schlachterei (ca. 60 PlĂ€tze), statt.

Volksfeste

Buxtehuder Pistennacht

Die so genannte Pistennacht ist ein sporadisch stattfindendes Fest, bei dem in allen Kneipen, Cafés, Diskotheken und Restaurants die Nacht hindurch gefeiert werden kann. In der Innenstadt und in einigen GasthÀusern gibt es dazu Live-Musik und man kann dort viele Freunde und Bekannte treffen. Die Pistennacht ist ein Ereignis, das man nicht verpassen sollte. Das Highlight der FestivitÀten ist jedesmal der Abschluss in der Disco "Garage".

Pfingstmarkt in Neukloster

Im Stadtteil Neukloster findet jedes Jahr ein Pfingstmarkt statt, zu dem ĂŒber Pfingsten sogar die viel befahrene B 73 vollstĂ€ndig gesperrt wird. Es ist der grĂ¶ĂŸte Pfingstmarkt Norddeutschlands.

Buxtehuder Altstadtfest

Das Buxtehuder Altstadtfest findet jedes Jahr am ersten Juniwochenende statt (von Freitag bis Sonntag). Die gesamte Buxtehuder Altstadt wird zur Partymeile mit vielen Buden und mehreren MusikbĂŒhnen. Die HauptbĂŒhne befindet sich in der Straße "Am Geesttor". Hier treten regional und ĂŒberregional bekannte Musikgruppen auf. Am Sonntag findet der grĂ¶ĂŸte Flohmarkt der Stadt in der FußgĂ€ngerzone und den Straßen rund um das Fleth statt.

Buxtehuder Weinfest

Das Weinfest findet jedes Jahr Ende August auf dem St.-Petri-Platz statt. Winzer und WeinhÀndler aus ganz Deutschland bieten ihre Produkte an. Am Freitag und am Samstag treten abends Musikgruppen auf und bei gutem Wetter dauert das Fest dann oft bis in die Morgenstunden. Galt das Fest zunÀchst eher als ein Treff der "Àlteren Generation", so hat es sich inzwischen zu einem beliebten Anziehungspunkt von Buxtehudern sÀmtlicher Altersstufen entwickelt.

SchĂŒtzenfeste

Am ersten Wochenende im Juli findet alljĂ€hrlich das SchĂŒtzenfest der SchĂŒtzengilde der Stadt Buxtehude von 1539 e. V. statt.

Am ersten August-Wochenende jeden Jahres findet das SchĂŒtzenfest des Altkloster SchĂŒtzenvereins auf dem Schafmarktplatz im Ortsteil Altkloster statt.

Sport

Handball

Buxtehude bezeichnet sich selbst gerne als Sportstadt. Die Frauenmannschaft des Buxtehuder Turn- und Sportvereins (BSV) spielt seit der Saison 1989/1990 in der ersten Handball-Bundesliga der Frauen und erreichte dort bisher die folgenden TabellenplÀtze:

Saison Platz
1989/1990 5. Platz
1990/1991 4. Platz
1991/1992 2. Platz
1992/1993 4. Platz
1993/1994 3. Platz
1994/1995 5. Platz
1995/1996 6. Platz
1996/1997 7. Platz
1997/1998 8. Platz
1998/1999 7. Platz
1999/2000 4. Platz
2000/2001 3. Platz
2001/2002 4. Platz
2002/2003 2. Platz
2003/2004 4. Platz
2004/2005 5. Platz

In der Saison 1993/1994 gewann der BSV Buxtehude die Finals des europÀischen Wettbewerbs City Cup gegen BÊkkelagets Oslo (mit 23:22 und 22:21) und holte damit den bisher einzigen Titel nach Buxtehude.

Rallycross

FĂŒr den Motorsport - bzw. Autosport -Liebhaber ist Buxtehude das deutsche Rallycross -Mekka. Im Estetal, nicht weit außerhalb und sĂŒdlich der Stadt (ab der B73 in Richtung Moisburg bzw. Hollenstedt fahren), liegt der Estering. Eine permanente Rennstrecke, auf der seit 1972 unter der Leitung vom Automobilclub Niederelbe e.V. im ADAC (ACN Buxtehude) jĂ€hrlich bis zu vier Rallycross-Veranstaltungen stattfinden. Die letzte davon ist fast immer auch der Endlauf zur FIA Rallycross-Europameisterschaft, der in jedem Jahr tausende Zuschauer aus dem In- und Ausland nach Buxtehude lockt. FĂŒr immer untrennbar mit "seinem" Estering verbunden ist auch der Name Bernd Ziskofen .

Schöner Platz/Stavenort
Schöner Platz/Stavenort

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Buxtehude hat seit 1881 einen Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Cuxhaven - Hamburg (Niederelbebahn). Über diese Strecke soll Buxtehude ab 2007 an das S-Bahn Netz Hamburgs angeschlossen werden. Seit 1928 gibt es auch eine Bahnstrecke nach Harsefeld, die Buxtehude-Harsefelder Eisenbahn , deren Anlagen am Bahnhof die Bezeichnung Buxtehude SĂŒd trugen. Diese Strecke wird heute von der EVB betrieben und verbindet Buxtehude mit Bremerhaven.

Seit Dezember 2004 gehört der gesamte Landkreis Stade und somit auch Buxtehude zum Hamburger Verkehrsverbund.

Über die Este ist Buxtehude mit der 10 km entfernten Elbe verbunden. FrĂŒher wurde diese Verbindung fĂŒr den Warentransport zum Hafen Buxtehude genutzt. Durch ungeschickten Straßenbau und die zunehmende Versandung des Flussbettes ist der Hafen heute nicht mehr mit Schiffen erreichbar. Es existiert nur noch ein Sportboothafen, der bei Niedrigwasser nahezu trocken fĂ€llt.

Buxtehude ist der nördliche Ausgangspunkt der Bundesstraße 3. In west-östlicher Richtung wird Buxtehude von der Bundesstraße 73 durchquert. In Planung ist die Anbindung an Hamburg durch die A26.

Verkehrsberuhigung

Buxtehude gilt deutschlandweit als Vorreiter fĂŒr die EinfĂŒhrung von "Tempo-30-Zonen". In den frĂŒhen 80er Jahren des abgelaufenen Jahrhunderts wurden unter dem damaligen Stadtbaurat Otto Wicht ganze Wohngebiete "verkehrsberuhigt", d.h. die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Neu war auch, die Straßen mit Hilfe von Verkehrsinseln so einzuengen und kĂŒnstlich mit Kurven zu vershen, dass ein schnelleres Passieren nicht möglich war. Mangels Geldmittel wurden anstelle der Verkehrsinseln große BlumenkĂŒbel aus Rohrsegmenten aufgestellt, was dem Stadtbaurat Wicht den Beinamen KĂŒbel-Otto einbrachte. Einige Jahre spĂ€ter wurden dann richtige Blumenbeete und Verkehrsinseln angelegt, so dass die "BlumenkĂŒbel" heute aus dem Stadtbild verschwunden sind. Die Buxtehuder Idee, in Wohngebieten nur eine Geschwindigkeit von 30 km/h zuzulassen und die Sraßen baulich einzuengen, hat sich deutschlandweit durchgesetzt.

Stadtmarketing

Im Jahr 2003 wurde der "Arbeitskreis Stadtmarketing" gegrĂŒndet; Motto: Buxtehudes Weg in die Zukunft. Ziel der AktivitĂ€ten sollte sein, Buxtehude als Mittelzentrum im Wettbewerb mit den umliegenden Zentren Stade, Hamburg-Harburg und LĂŒneburg zu stĂ€rken. Auf einer "Zunkunftskonferenz" wurden verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, die in den Folgemonaten Konzepte erarbeiteten, die im Januar 2004 auf der sog. "Vernetzungskonferenz" prĂ€sentiert und zusammengestellt wurden. Als eines der ersten Projekte wurde am 2.9.2004 ein abendliches Kulturshopping mit großem Erfolg durchgefĂŒhrt. Die GeschĂ€fte in der Innenstadt hatten bis nach 21.00 Uhr geöffnet. Als Rahmenprogramm wurden zahlreiche Musik- und KleinkunstauffĂŒhrungen dargeboten. Ein weiteres herausragendes Projekt aus diesem Stadtmarketing-Prozess war das Konzept zur Errichtung eines Mehrgenerationenhauses in der Estestadt. Dieses Konzept, das federfĂŒhrend von der jĂŒngsten Teilnehmerin des gesamten Arbeitskreises, der SchĂŒlerin Stefanie JĂŒrges, sowie der Frauenbeauftragten Ursula Reinke erarbeitet wurde, fand großen Zuspruch und wurde mit der höchsten PrioritĂ€tsstufe versehen, zumal es vom Land Niedersachsen Fördermittel fĂŒr MehrgenerationenhĂ€user geben sollte. Allerdings wurde die Idee nicht umgesetzt und im September 2005 ein Mehrgenerationenhaus im Nachbarort Horneburg durch die damalige niedersĂ€chsische Famlienministerin Ursula von der Leyen eröffnet. Inzwischen wurde aus dem Arbeitskreis der Verein Stadtmarketing e.V, dessen erster Vorsitzender der Buxtehuder BĂŒrgermeister JĂŒrgen Badur ist. Der Verein ist jedoch unabhĂ€ngig, die Stadtverwaltung ist, wie viele Buxtehuder Organisationen und Firmen, ordentliches Mitglied. Aktuelle Informationen zum Stadtmarketing finden sich auf der Homepage der Stadt (Weblink siehe unten).

Aktion "Heller Weg"

Seit 2005 gibt es ĂŒber das ganze Stadtgebiet Buxtehudes verteilt ein Netz von "hellen Wegen". Das Konzept wurde vom Buxtehuder PrĂ€ventionsrat entwickelt. Die Idee war, ein sternförmiges Wegenetz einzurichten, das ausreichend mit Straßenlaternen abgedeckt ist, die nicht um 23.00 Uhr ausgeschaltet werden, sondern die ganze Nacht hindurch brennen. Mit Hilfe der örtlichen Stadtwerke wurden daraufhin zahlreiche Laternen der Stadt den neuen BedĂŒrfnissen entsprechend auf Dauerbetrieb umgeschaltet. Alle diese Laternen sind mit einem gelben Hase-und-Igel-Symbol versehen. Die im Stadtgebiet aufgestellten StraßenplĂ€ne zeigen farbig unterlegt dieses Wegenetz. Diese PlĂ€ne sind seit Ende 2005 auch im Handel erhĂ€ltlich. Das Buxtehuder Konzept gilt bundesweit als richtungsweisend.

AnsÀssige Unternehmen

Bildung

Literatur

  • Deutscher StĂ€dteatlas; Band: I; 2 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums fĂŒr vergleichende StĂ€dtegeschichte e. V. und mit UnterstĂŒtzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht, JĂŒrgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Buxtehude, Autor: Heinz Stoob. ISBN 3-89115-302-3 ; Dortmund-Altenbeken, 1973.

Weblinks

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