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Letzte Änderung für Artikel Balje: 11.01.2006 20:43

Balje

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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Stade
Samtgemeinde: Nordkehdingen
Fl├Ąche : 58,09 km┬▓
Einwohner : 1.108 (31. Dezemnber 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 13 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 21730
Vorwahl : 04752, 04753
Geografische Lage :
Koordinaten: 53┬░ 49ÔÇ▓ 47ÔÇ│ n. Br., 09┬░ 08ÔÇ▓ 05ÔÇ│ ├Â. L.
53┬░ 49ÔÇ▓ 47ÔÇ│ n. Br., 09┬░ 08ÔÇ▓ 05ÔÇ│ ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : STD
Gemeindeschl├╝ssel : 03 3 59 004
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bahnhofstr. 28
21730 Balje
Offizielle Website: www.nordkehdingen.de
E-Mail-Adresse: samtgemeinde@nordkehdingen.de
Politik
B├╝rgermeister : Gerhard von Ahn ( SPD )
Lage der Gemeinde im Landkreis
Gemeinde Balje in der SG Nordkehdingen (Landkreis Stade)

Balje ist eine nieders├Ąchsische Gemeinde im Landkreis Stade und seit 1971 Teil der Samtgemeinde Nordkehdingen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Balje befindet sich im Land Kehdingen , zwischen Oste und Elbe - die Stadt Brunsb├╝ttel befindet sich am gegen├╝berliegenden Elbufer. Die Landschaft ist gepr├Ągt durch den Elbdeich, der in die Abschnitte H├Ârner Au├čendeich (direkt an der Oste-M├╝ndung) und Baljer Au├čendeich untergliedert ist, ├Âstlich schlie├čen sich der Wechtern-Au├čendeich und der Stellenfleth-Au├čendeich an.

Durch das Ortsgebiet f├╝hrt die Landesstra├če L 111 , die Freiburg (Elbe) mit Neuhaus (Oste) miteinander verbindet.

Der Ort liegt an der Deutschen F├Ąhrstra├če.

Geologie

Das Kehdinger Land ist Moor - und Marsch-Gebiet und liegt zum Teil unter dem Meeresspiegel. Das Kulturland war daher fr├╝her regelm├Ą├čig ├╝berflutet. Erst umfassende Eindeichungen konnten das Gebiet am S├╝dufer der Unterelbe dauerhaft gegen Sturmfluten sichern.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Die Gemeindefl├Ąche umfasst ca. 8.700 ha. Da Balje bis heute weitgehend landwirtschaftlich gepr├Ągt ist, nehmen Ackerland, Marschwiesen und Obsth├Âfe einen gro├čen Teil der Gemarkung ein. Die Ortsteile ziehen sich entsprechend an den Stra├čen entlang, die das Gebiet durchziehen. Wald ist im Ort kaum vorhanden.

Nachbargemeinden

Balje grenzt im Westen an Neuhaus (Oste) und Belum, im S├╝den an Geversdorf und im Osten an Oederquart und Krummendeich.

Stadtgliederung

Neben dem eigentlichen Ort Balje geh├Âren zur Gemeinde folgende Ortschaften:

  • Elbdeich
  • H├Ârne
  • Neuenhof
  • Altenwisch
  • Kukenb├╝ttel
  • M├╝hlenwisch
  • Wisch
  • Feldhof
  • Faulenhofe
  • Au├čendeich
  • Wehlken
  • Baljendorf
  • Rittershausen
  • S├╝derdeich-West
  • S├╝derdeich-Ost
  • Rosenkranz
  • H├╝nkenb├╝ttel
  • Eggerkamp
  • Breitendeich
  • Wetterdeich
  • Der Hullen (Vogelschutzgebiet)
  • Eierdorf

Geschichte

Das Kehdinger Land stellte urspr├╝nglich eine Insellandschaft der Niederelbe dar, die erst um die Zeitenwende allm├Ąhlich verschlickte, wobei sich drei gr├Â├čere Inseln herausbildeten: die Baljer Insel, die Insel Wechten und die Hamelw├Ârdener Insel. Plinius, der mit einer r├Âmischen Flotte bis zur Elbe gelangte, berichtet, die Uferanrainer lebten ├╝berwiegend vom Fischfang, wobei Netze aus Schilf und Sumpfbinsen gedreht wurden.

Unter den Karolingern hat vermutlich in Hamelw├Ârden, also etwas ├Âstlich des heutigen Balje, eine Zollstation existiert. Als Schiffahrtsweg diente allerdings nicht allein die Elbe selbst, sondern auch deren zahlreiche Seitenpriele, zumal die Landwege oft schlecht passierbar waren und Br├╝cken, Stege und (sp├Ąter) Schleusen daf├╝r sorgten, dass auch auf den Wasserwegen des Marschlandes Schiffsverkehr m├Âglich war. Im Verlauf des Mittelalters bildete sich auf der urspr├╝nglich nur aus Schlick bestehenden amphibischen Landschaft eine typische Ufervegetation, sodass das Gebiet als Wiesen nutzbar wurde, w├Ąhrend es sich bei dem Moor um f├╝r die menschliche Nutzung eher ungeeignetes Hochmoor handelte.

Eine st├Ąrkere Besiedelung der Moore erfolgte erst nach Ende des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges, als vor allem mittellose Tagel├Âhner das Gebiet als Siedlungsgebiet entdeckten, wobei sie in der Regel Land von den Marschbauern zugewiesen bekamen. Neben der landwirtschaftlichen Nutzung wurde der Abbau von Schwarztorf betrieben, der zur Produktion von Ziegeln ben├Âtigt wurde; die arbeitsintensive Gewinnung ├╝berstand allerdings die Industrialisierung nicht, da nunmehr kosteng├╝nstigere Konkurrenzprodukte aus anderen Gegenden zur Verf├╝gung standen.

Kirchlich unterstand die Gemeinde mit ihrer alten Kirche, die sp├Ąter niederbrannte, dem Bistum Bremen, dessen Landesherrschaft es auch politisch unterstand. Wie andere Bauernschaften an der Nordsee auch, genossen allerdings auch die Kehdinger Bauern immer ein gewisses Ma├č an Autonomie. So wurden die Grafen und Hauptleute, die das Land im Namen des Bischofs verwalteten, vom Volk gew├Ąhlt, und als Appellationsgericht diente das Landgericht in Stade. 1648 kam das Gebiet mit dem Westf├Ąlischen Frieden an Schweden kam. 1719 fiel es an das Kurf├╝rstentum Hannover, mit dem es 1866 preu├čisch wurde. Seit 1947 ist es Teil des Landes Niedersachsen. Urspr├╝nglich war Balje eine Gemeinde im Kreis Kehdinge, der 1932 in den Landkreis Stade integriert wurde.

Religionen

Die Bewohner der Gemeinde Balje sind ganz ├╝berwiegend evangelisch. Die Kirche befindet sich im Ortsteil Balje.

Politik

Gemeinderat

  • CDU : 5 Sitze
  • SPD : 6 Sitze

B├╝rgermeister

Gerhard von Ahn (SPD)

Wappen

Das Wappen von Balje, das am 26. April 1948 verliehen wurde, zeigt in Blau ├╝ber silbernem Schildfu├č mit Wellenschnitt schwebend eine Glocke mit Kl├Âppel

Das Wappen erinnert damit an eine Sage, wonach die Baljer einst bei einer ├ťberschwemmung die Glocken der Brunsb├╝tteler Kirche entf├╝hrt haben sollen. Daraufhin sollen die Glocken bei Westwind hin├╝bergerufen haben: "Na Brunsb├╝ttel!" Dies soll so lange gedauert haben, bis eines Tages die Brunsb├╝tteler bei einer ├ťberschwemmung des Kehdinger Landes zu Hilfe kamen, die Glocke aber den Baljern ├╝berlie├čen.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

Natureum Niederelbe: Natur- und Freilichtmuseum

Vereine

An Vereinen sind im Balje ans├Ąssig:

  • Angelverein Balje "He T├╝tt"
  • Baljer Sch├╝tzengesellschaft 1691
  • Gemischter Chor Balje e.V.
  • Sozialverband Deutschland - Balje
  • Sport-Club Balje

Bauwerke

  • Kirche St. Maria, Backsteinbau, erbaut 1938 an der Stelle der niedergebrannten mittelalterlichen Kirche.
  • Mittelalterliches Dorf "Op de Horn", im Ortsteil H├Ârne: Gutsgel├Ąnde mit 8 Geb├Ąuden im mittelalterlichen Stil und einem historischen Garten.
  • 2 Leuchtt├╝rme am Ufer der Niederelbe

Parks

Garten des Dorfes Op de Horn

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Anbindung ├╝ber die Stra├če Freiburg - Geversdorf - Neuhaus, dort Anschluss an die B 73. Es besteht eine Buslinie (2025) von Stade nach Itzw├Ârden-Geversdorf. N├Ąchster Bahnhof ist Cadenberge an der Strecke Cuxhaven-Hamburg.

Ans├Ąssige Unternehmen

An Unternehmen im Ort sind zu nennen: Zwei Bankfilialen (Kreissparkasse, Volksbank), die Gastst├Ątte "Armer Ritter", das Hotel "Zwei Linden", eine Pension, Betriebe f├╝r Yachtausr├╝stungen, Baggerarbeiten, Fensterbau, Holzbau, Kl├Ąrtechnik, Stahlbau, zwei Schreinereien, ein Taxibetrieb, der "Superbrain"-Verlag, sowie eine Reihe von Obstbauern.

Bildung

Grundschule (Bahnhofstr.)

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Eylmanns Hotel & Restaurant 21781 Cadenberge http://www.eylmanns-hotel.de Kategorie: 2Kategorie: 204777 / 221
Zwei Linden 21730 Balje http://www.zweilinden.info/  04753 / 84300

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Wikipedia

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