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Letzte Änderung für Artikel Suckow (Usedom): 25.01.2006 22:05

Suckow (Usedom)

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Suckow ist ein Ortsteil der Gemeinde Rankwitz ca. 3 km s├╝dlich der geografischen Grenze zum Lieper Winkel auf der Insel Usedom.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort wurde unter der slawischen Bezeichnung Szuinariuitz (Schweineh├╝terei) 1270 erstmals urkundlich erw├Ąhnt. In einer Urkunde vom 15. M├Ąrz dieses Jahres tauschten die Bisch├Âfe von Kammin (heute Kamie┼ä Pomorski ), in dessen Besitz sich das Dorf befand, es auf Verlangen von Herzog Barnim I. von Pommern-Stettin gemeinsam mit f├╝nf anderen Gemeinden auf Usedom (├ťckeritz, Balm am Balmer See, Loddin, Mellenthin und Krienke) gegen Damerow in Westpommern (nahe dem heutigen Nowogard ), das dem Pr├Ąmonstratenser-Kloster Grobe bei Usedom (Stadt) geh├Ârt hatte; 1309 siedelte dieses nach Pudagla um.

Die ├╝berwiegenden Teile des Lieper Winkels waren schon zwei Generationen zuvor unter der Witwe von Barnims Gro├čvater Bogislaw I. an das Kloster Grobe gekommen.

1527 kommt Suckow gemeinsam mit Morgenitz in den Grundbesitz der Adelsfamilie von Borken mit Herrensitz in Krienke (es finden sich auch die Schreibweisen von Borcke(n) und von Borck).

Im Folgenden finden sich nur noch wenige regionale Aufzeichnungen. Das Gebiet teilt die Geschichte der Insel Usedom unter den Pommern -Herz├Âgen, der schwedischen Herrschaft nach dem Drei├čigj├Ąhrigen Krieg und Verwaltung durch Preu├čen nach 1720.

Zwischen 1896 und 1898 wurde die einzige Stra├če durch den Lieper Winkel gebaut, die heute als Allee noch vorhanden ist und Suckow anbindet. Zuvor war Suckow wie alle anderen D├Ârfer der Halbinsel nur mit dem Boot vom Achterwasser aus erreichbar.

An den organisierten Tourismus hat der Ort, der nur aus wenigen Stra├čenz├╝gen mit einigen Reet-gedeckten H├Ąusern besteht, noch keinen Anschluss gefunden. Zur Hauptferienzeit kommen jedoch interessierte Besucher vorbei.

Sehenswertes

Suckower Eiche

Die mindestens 700 Jahre alte Sockeleiche ca. 1 km n├Ârdlich des Dorfes an der Hauptverkehrsstra├če durch den Lieper Winkel erw├Ąhnte bereits Bogislaw IV. von Pommern-Stettin 1298 in einer Urkunde zum Grenzverlauf der Gemarkung Usedom.

Der ├╝ber 20 m hohe Baum mit 30 m breiter Krone und einem Stammesumfang von 6,50 m steht auf einem H├╝gelgrab aus der Bronzezeit .

M├Âglicherweise ist sie im Freistand aufgewachsen; die umliegenden W├Ąlder waren zu Zeiten Bogislaw I. schon brandgerodet worden. Anderen Theorien zufolge k├Ânnte sie wesentlich ├Ąlter sein (bis zu 1000 Jahre werden gesch├Ątzt) und in diesem Fall zu einem Waldgebiet geh├Ârt haben, in denen die Slawen - gem├Ą├č dem Namen des Dorfes - ihre Schweine h├╝teten.

Drei Pilze ( Spechtloch-Schillerporling , Schwefelporling und Eichenfeuerschwamm ) sind nach Aussage einer lokalen Info-Tafel daf├╝r verantwortlich, dass am 2. Juli 1997 ein Starkast gebrochen und Stamm sowie ├äste insgesamt so por├Âs geworden sind, dass Umsturzgefahr f├╝r den ganzen Baum besteht. Touristen werden aufgefordert, sich nicht mehr weiter als auf 10 m dem Baum zu n├Ąhern.

Suckower Tannen

Zusammen mit der Mellenthiner Heide und dem Stadtwald von Usedom (Stadt) bilden die Suckower Tannen ein geschlossenes Waldgebiet. Es wird von Wanderern und Radfahrern frequentiert, die Bewegung abseits der Ferienzentren suchen. Autostra├čen und gastronomische Einrichtungen gibt es 2005 (noch) nicht; die h├Âchste Erhebung ist der Kirchenberg (50 m).

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Suckow (Usedom) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Suckow (Usedom) verfügbar.

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