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Letzte Änderung für Artikel Luckow: 05.02.2006 16:21

Luckow

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Wappen Karte
Wappen fehlt Lage von Luckow in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis : Uecker-Randow
Geografische Lage :
Koordinaten: 53° 41' N, 14° 09' O
53° 41' N, 14° 09' O
Höhe : 10 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 37,56 kmÂČ
Einwohner : 702 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 19 Einwohner/kmÂČ
Postleitzahl : 17375
Vorwahl : 039775
Kfz-Kennzeichen : UER
GemeindeschlĂŒssel : 13 0 62 034
Adresse der Amtsverwaltung: Hans-Fischer-Straße 21
17367 Eggesin
Website : Luckow
BĂŒrgermeisterin : Ilse Gebhardt
Lage der Gemeinde Luckow im Landkreis Uecker-Randow

Luckow ist eine deutsche Gemeinde im Landkreis Uecker-Randow im Ă€ußersten Osten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Gemeinde wird vom Amt Am Stettiner Haff mit Sitz in Eggesin verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Luckow an der Land- und Seegrenze zur Republik Polen ist nur 4 km vom Stettiner Haff und 4 km vom Neuwarper See entfernt. Sie liegt im Norden der UeckermĂŒnder Heide in flachwelligem GelĂ€nde nur wenige Meter ĂŒ. NN .

Das Naturschutzgebiet Neuwarper Seeufer / Insel Riether Werder befinfet sich im Gemeindegebiet. Zu Luckow gehören die Ortsteile Christiansberg, Fraudenhorst, Rieth, Riether Stiege sowie die Insel Riether Werder im Neuwarper See.

Geschichte

Das SĂŒdufer und das Hinterland des Stettiner Haffs war schon vor tausenden Jahren besiedelt, wovon Speerspitzen- und Faustkeilfunde zeugen. Der Ort selbst war eine slawische Anlage, 1260 wurde er als Luckowe (zu deutsch: Wiesengrund) urkundlich in einer Übergabeurkunde erwĂ€hnt. Der Ortsteil Mönkeberg wurde - wie der Name es andeutet - von UeckermĂŒnder Mönchen 1290 gegrĂŒndet.

Die Fachwerkkirche in Luckow, das bis 1782 im Besitz derer von Bröcker und Muckerwitz war, wurde 1726 errichtet. Der Ortsteil Christiansberg wurde 1822 angelegt und mit Tagelöhnern besiedelt. Die Haupterwerbsquelle war und ist - von einigen Handwerksbetrieben abgesehen - die Landwirtschaft.

Ortsteil Rieth

Rieth - bis 31. Dezember 1997 selbstĂ€ndige Gemeinde - ist der nördlichste deutsche Grenzort zur Republik Polen auf dem Festland. Seine Existenz wurde bereits 1252 erstmals urkundlich bestĂ€tigt. Nach dem DreißigjĂ€hrigen Krieg wurde die Riether Kirche (ein Backsteinbau mit Fachwerk-Glockenturm) von den Herren von Bröcker an der Stelle der vorher zerstörten wieder neu errichtet. Diese Familie restaurierte die Kirche auch 1731 , nachdem sie ihre unmittelbare Herrschaft 1720 an Preußen abgetreten hatte. Am Ende des 18. Jahrhunderts setzte langsam ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Neben dem Ackerbau und der Schifffahrt gab es in Rieth und seinen Ortsteilen Fischer, Schmiede und GĂ€rtner. Bis in die 1930er Jahre kamen eine Molkerei, eine Brauerei, ein SĂ€gewerk und eine Försterei dazu.

Durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg verlor der Ort die Anbindung an die heute polnischen Gebiete und die pommersche Hauptstadt Stettin , da die Bahnlinie Rieth - Stettin grĂ¶ĂŸtenteils abmontiert wurde. Die nun abseitige Lage brachte einen Niedergang mit sich, was Einwohnerzahl und Wirtschaft betraf. Die Abgeschiedenheit hat aber auch Vorteile. Der Tourismus entwickelt sich inzwischen, vor allem Naturfreunde kommen in dieser wie unberĂŒhrt wirkenden Landschaft auf ihre Kosten. Eine unter strengem Schutz stehende Orchideenwiese liegt direkt an der polnischen Grenze. An Rieth fĂŒhrt der Teufelsgraben vorbei, der vor 200 Jahren angelegt wurde, um den 4 km vom Neuwarper See entfernten Ahlbecker See abzulassen. Dieser ehemalige See (Seegrund genannt) ist heute eine Feuchtwiese, die unter Naturschutz steht.

Ortsteil Christiansberg

Der ab 1982 privat angelegte Botanische Garten in Christiansberg umfasst eine Pflanzensammlung aus allen Teilen der Welt. Neben den Laub- und Nadelgehölzen und Magnolien findet der Besucher hier mehr als 300 Rhododendron . Ein Staudenareal, ein Heidegarten und ein Steingarten runden dieses Kleinod ab.

Ortsteil Fraudenhorst

In der NÀhe von Fraudenhorst steht die wohl Àlteste Gruppe von Eiben in Deutschland - die BÀume sind zwischen 500 und 800 Jahre alt.

Verkehrsanbindung

Von der Bundesstraße 109 erreicht man Luckow ĂŒber Torgelow oder UeckermĂŒnde. Weitere Landstraßen fĂŒhren von Luckow nach Altwarp am Stettiner Haff sowie nach SĂŒden in die ca. 30 km entfernte Gemeinde Löcknitz an der B 104. Im neun km entfernten UeckermĂŒnde besteht Bahnanschluss.

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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