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Letzte Änderung für Artikel Lubmin: 04.02.2006 12:23

Lubmin

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Wappen Karte
Wappen fehlt Lage von Lubmin in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis : Ostvorpommern
Fl├Ąche : 13,85 km┬▓
Einwohner : 1.962 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 142 Einwohner/km┬▓
H├Âhe : 5 m ├╝. NN
Postleitzahl : 17509
Vorwahl : 038354
Kfz-Kennzeichen : OVP
Geografische Lage :
Koordinaten: 54┬░ 8' n.Br.,
13┬░ 37' ├Â.L.
54┬░ 8' n.Br.,
13┬░ 37' ├Â.L.
Gemeindeschl├╝ssel : 13 0 59 055
Adresse der
Amtsverwaltung:
Geschwister-Scholl-Weg 15</br>17509 Lubmin
Website : http://www.seebad-lubmin.de
Politik
B├╝rgermeister : Dr. Klaus K├╝hnemann
Lage von Lubmin im Landkreis Ostvorpommern

Lubmin ist ein Seebad in Vorpommern in der N├Ąhe der Stadt Greifswald. Es liegt am Greifswalder Bodden. Lubmin ist Verwaltungssitz des Amtes Lubmin, dem weitere neun Gemeinden angeh├Âren.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

N├Ârdlich grenzt Lubmin unmittelbar an den Greifswalder Bodden, einem Nebengew├Ąsser der Ostsee . Den nord├Âstlichen Rand der Gemeinde bildet die Halbinsel Struck welche von der M├╝ndung des Peenestromes begrenzt wird. Das Seebad verf├╝gt ├╝ber einen kilometerlangen Sandstrand und ist weitgehend mit Kiefern bewaldet.

Nachbargemeinden

Die unmittelbaren Nachbargemeinden sind im S├╝dosten Kr├Âslin und Rubenow, im S├╝den Wusterhusen und im S├╝dwesten Br├╝nzow. Etwas weiter westlich befindet die Universit├Ątsstadt Greifswald und s├╝d├Âstlich liegt Wolgast.

Geschichte

Im Jahr 1271 wird Lubmin erstmals urkundlich erw├Ąhnt. Der Ortsname "Lubemyn" ist slawischen Ursprungs und geh├Ârte bis zur Reformation zum Kloster Eldena. In Folge des Drei├čigj├Ąhrigen Krieges kommt Lubmin wie ganz Pommern unter Schwedische Herrschaft. Um 1700 wird der Ort Besitz des schwedischen Feldmarschall Wrangel . Nach dem Wiener Kongre├č 1815 kommt der Ort zu Preu├čen . Lubmin wird 1886 zum ersten Mal "Seebad" genannt. Erst 1893 wird Lubmin an die Stra├če von Eldena nach Wolgast angeschlossen. Eine Kleinbahn die von Greifswald ├╝ber Lubmin nach Wolgast f├Ąhrt wird 1898 erschlossen. 1945 wird die Bahn abgebaut und als Reparation in die Sowjetunion gebracht. Die erste Seebr├╝cke wird um 1900 gebaut. Ab 1967 beginnt der Bau des Kernkraftwerk Nord, zentrales FDJ -Jugendobjekt 1967-1975. In folge dessen wurde eine Bahnlinie von Greifswald nach Lubmin gebaut. Nach der Wende wird das noch nicht vollendete Kernkraftwerk stillgelegt.

Seit dem Zweiten Weltkrieg geh├Ârte Lubmin zum Bezirk Rostock und ist seit 1990 Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. 1992 wird die neue Seebr├╝cke fertiggestellt. Mehrere Hotels und Gastst├Ątten entstehen, so dass der Ort 1999 seine endg├╝ltige Seebadanerkennung erh├Ąlt.

Sehensw├╝rdigkeiten

Lubmin - Strand und Seebr├╝cke
Lubmin - Strand und Seebr├╝cke
  • Seebr├╝cke
  • Lubminer Teufelsstein mit 16,8 Meter Umfang
  • sch├Âne alte Villen in B├Ąderarchitektur
Lubmin - Der Teufelstein, ein Relikt der letzten Eiszeit
Lubmin - Der Teufelstein, ein Relikt der letzten Eiszeit

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Erschlie├čung der Gemeinde erfolgt momentan ├╝ber eine Landesstra├če von Greifswald ├╝ber Lubmin nach Wolgast. Eine weitere Landesstra├če f├╝hrt von Lubmin nach Wusterhusen. Au├čerdem besitzt Lubmin einen Bahnanschluss, es findet aber kein Personenverkehr mehr statt. Seit 2004 besitzt die Gemeinde einen gr├Â├čeren Ostseehafen, dem im Januar 2006 die Betriebserlaubnis erteilt wurde. Dieser wurde am Auslaufkanal des ehemaligen Kernkraftwerkes errichtet und hat am S├╝dkai f├╝nf Liegepl├Ątze mit sieben Meter Tiefgang.

Ans├Ąssige Unternehmen

Auf gro├čen Teilen des Gemeindegebietes von Lubmin befand sich das gr├Â├čte Kernkraftwerk der DDR mit vier Reaktoren. Der erste Reaktor ging 1973 in Betrieb. Zus├Ątzlich waren vier Reaktoren im Bau, von denen jedoch 1989 lediglich Block 5 in Probebetrieb genommen werden konnte, bevor die Anlage 1990 aufgrund ge├Ąnderter Sicherheitsstandards stillgelegt wurde. Zur Zeit wird das KKW aufwendig zur├╝ckgebaut. F├╝r die atomaren Abf├Ąlle (Reaktorteile usw.) wurde ein Zwischenlager errichtet. Zu DDR-Zeiten arbeiteten rund 10.000 Arbeitnehmer f├╝r den Atomstandort, heute sind mit der Demontage noch ca. 1.000 besch├Ąftigt.

Lubmin - Industriehafen und KKW (stillgelegt)
Lubmin - Industriehafen und KKW (stillgelegt)

Zur Industrieansiedlung auf dem Gel├Ąnde des ehemaligen KKW wurde der ehemalige K├╝hlwasserauslaufkanal des KKW mit ├Âffentlichen Mitteln zu einem Hafen ausgebaut. Zus├Ątzlich soll ein Gasturbinenkraftwerk errichtet werden, das den Standort attraktiv f├╝r energieintensive Industrie (Holz, Papier, Metall) machen soll. Atomkraftgegner bef├╝rchten, dass damit das Zwischenlager des KKW vom Bund (betrieben durch die Energiewerke Nord GmbH) f├╝r Atomabf├Ąlle auch aus ganz Europa dienen k├Ânnte. Zugleich werden Eingriffe in die K├╝stenlandschaft bef├╝rchtet und die schlechte Verkehrsanbindung kritisiert.

Zurzeit ist in Lubmin umstritten, ob sich die Anstrengungen der Gemeinde mehr auf die Gewerbeansiedlung oder auf den bisher vernachl├Ąssigten Tourismus konzentrieren sollen.

Die 380kV-Leitung vom ehemaligen Kernkraftwerk Lubmin zum Umspannwerk Wolmirstedt ist die l├Ąngste Stromleitung in Deutschland.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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