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Letzte Änderung für Artikel Weilburg: 13.02.2006 01:37

Weilburg

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Wappen Karte

Wappenbeschreibung
Deutschlandkarte, Position von Weilburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Gießen
Landkreis : Limburg-Weilburg
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 29' N, 08¬į 15' O
50¬į 29' N, 08¬į 15' O
H√∂he : 152 m √ľ. NN
Fläche : 57,45 km²
Einwohner : 13.783 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 240 Einwohner je km²
Postleitzahl : 35781
Vorwahl : 06471
Kfz-Kennzeichen : LM
Gemeindeschl√ľssel : 06 5 33 017
Gliederung des
Stadtgebiets:
11 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Mauerstraße 6-8
35781 Weilburg
Offizielle Website: www.weilburg.de
E-Mail-Adresse: weilburg@weilburg.de
Politik
B√ľrgermeister : Hans-Peter Schick

Weilburg ist eine Stadt im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Weilburg liegt im Lahntal zwischen Westerwald und Taunus.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt Weilburg, in der knapp 40 Prozent der Einwohner leben, gehören zum Stadtgebiet folgende Stadtteile:

  • Ahausen
  • Bermbach
  • Drommershausen
  • Gaudernbach
  • Hasselbach
  • Hirschhausen
  • Kirschhofen
  • Kubach
  • Odersbach
  • Waldhausen

Geschichte

Weilburg wurde erstmals im Jahre 906 in einer Chronik des Abtes Regino von Pr√ľm als Festung mit dem Namen Wilineburch erw√§hnt. Sechs Jahre sp√§ter gr√ľndete K√∂nig Konrad I. der J√ľngere , dessen gefallener Vater in der Festung beigesetzt wurde, hier eine Kirche und eine Abtei . Von 993 bis 1062 wurden nach und nach die ganze Stadt an das Bistum Worms verschenkt.

Etwa im Jahre 1225 verpfändete der Bischof von Worms die Herrschaft an das Haus Nassau, das sie 1294 schließlich aufkaufte und ihr ein Jahr später das Stadtrecht verlieh. Graf Johann I. von Nassau errichtete hier 1355 seine Residenz, erneuerte die Burg und errichtete Stadtbefestigungen.

Das Haus Nassau pr√§gte die Geschichte der Stadt von nun an mehrere Jahrhunderte lang. Besonders Graf Johann Ernst (1664-1719) erneuerte und versch√∂nerte seine Residenzstadt durch Erweiterung des Hochschlosses, Anlegung eines Parks und Ver√§nderung der Stadtfront. Weilburg wurde dadurch zu einem der am vollst√§ndigsten erhaltenen Beispiele f√ľr eine deutsche Kleinresidenz des Absolutismus. Erst im Jahre 1817 verlegte Herzog Wilhelm die Residenz nach Biebrich.

Baugeschichtlich ist Weilburg durch seine Lehmbauten aus der Zeit nach 1800 bekannt. Durch den besonderen Einsatz des 'Regierungsadvokaten' Wilhelm Jacob Wimpf wurde der so genannte ' Pise -Bau' in Stadt und Umgebung gefördert, wovon heute noch das größte (Stampf-)Lehmgebäude Deutschlands - ein sechsgeschossiges Wohnhaus zeugt. Seit 1975 ist Weilburg nicht mehr Sitz des Oberlahnkreises, sondern nur zweite Stadt im vereinigten Kreis Limburg-Weilburg.

Im Juni 2005 war Weilburg Gastgeber des Hessentages.

Politik

Städtepartnerschaften

  • seit 1958 : Privas ( Frankreich )
  • seit 1964 : Tortona ( Italien )
  • seit 1966 : Zevenaar ( Niederlande )
  • seit 1990 : Kezmarok ( Slowakei )

Wappen

Das Wappen der Stadt Weilburg wurde erst anl√§sslich des tausendj√§hrigen Bestehens der Stadt im Jahre 1906 gestiftet. Es zeigt eine Burg (silber) auf blauem Untergrund. Der mittlere von drei Zinnent√ľrmen tr√§gt einen roten Turmhelm mit goldener Kugel auf der Spitze. Das schwarz beschlagene, geschlossene Tor ist belegt mit einem blauen Schild, auf dem in Gold der L√∂we von Nassau dargestellt ist. Vorbild war das Weilburger Stadtsiegel von 1329.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Musik

  • Die Weilburger Schlosskonzerte - eine j√§hrlich im Sommer stattfindende Konzertreihe meist klassischer Musik im Schloss, der Schlosskirche oder im Renaissancehof des Schlosses der Stadt Weilburg.

Bauwerke

Das Schloss von Weilburg
Das Schloss von Weilburg
  • Das Schloss vom 14 Jh., in den 16. Jh. und 18. Jh. Umbauma√ünahmen. Die als Kernschloss bezeichneten Renaissance -Teile werden zu den am besten erhaltenen Renaissanceschl√∂ssern in Hessen gez√§hlt.
  • Die evangelische Schlosskirche vom Anfang des 18. Jh.
  • Der in Deutschland einmalige Schiffstunnel vom Jahre 1847.
  • Die Fachwerkh√§user vom 16. bis zum 19. Jh.
  • Das Gymnasium Philippinum vom 18. Jh.
  • Der Neptunbrunnen vom Jahre 1709.

Als weltweit einmalig gilt das Weilburger Tunnelensemble. Hier liegen nebeneinander Tunnel f√ľr Auto , Schiff und Eisenbahn .

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Weilburger Kirmes wird nachweislich seit 1569 begangen, manche Br√§uche haben sich trotzdem erhalten. Z. B. das "Anschie√üen" der Kirmes, die Stiftung von Schie√üpreisen, die erstmals f√ľr 1746 durch die Stadt √ľberliefert ist und sp√§ter auf Preisstiftungen durch die B√ľrger erweitert wurde, das Schie√üen auf die Ehrenscheibe und der von M√§dchen aufgef√ľhrte Kirmestanz. Untrennbar verbunden mit der Kirmes ist die im Jahr 1813 gegr√ľndete " Weilburger B√ľrgergarde ", in deren H√§nden seitdem die Fortf√ľhrung der traditionellen "Weilburger Kirchweih" liegt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die Stadt befindet sich an der Bahnstrecke KoblenzLimburgWeilburgWetzlarGießen und gehört dem Rhein-Main-Verkehrsverbund an.

Persönlichkeiten

Gert Fritz Unger († 3. August 2005 in Weilburg), Schriftsteller und Westernautor

Literatur

  • Bernd Modrow, Claudia Gr√∂schel: F√ľrstliches Vergn√ľgen. 400 Jahre Gartenkultur in Hessen. Verlag Schnell + Steiner, Regensburg 2002, ISBN 3-7954-1487-3

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Schlosshotel 35781 Weilburg http://www.schlosshotel-weilburg.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 406471 / 5 09 00
Hotel Lahnschleife 35781 Weilburg http://www.hotel-lahnschleife.de  0 64 71 / 4 92 10
Hotel "Weilburg" 35781 Weilburg http://www.hotel-weilburg.de  0 64 71 / 9 12 90

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Wikipedia

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