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Letzte Änderung für Artikel Schwalbach am Taunus: 09.02.2006 12:38

Schwalbach am Taunus

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Wappen Karte
Wappen von Schwalbach Deutschlandkarte, Position von Schwalbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Landkreis : Main-Taunus-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 09' N, 08¬į 32' O
50¬į 09' N, 08¬į 32' O
H√∂he : 117 - 204 m √ľ. NN
Fläche : 6,47 km²
Einwohner : 14.400 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 2226 Einw. je km²
Postleitzahl : 65824
Vorwahl : 06196
Kfz-Kennzeichen : MTK
Gemeindeschl√ľssel : 06 4 36 011
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1 - 2
65824 Schwalbach
Website: www.schwalbach.de
E-Mail-Adresse: info@schwalbach.de
Politik
B√ľrgermeister : Roland Seel

Schwalbach am Taunus ist eine Vorortgemeinde Frankfurts im Main-Taunus-Kreis in Hessen ( Deutschland )

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden und -kreise

Schwalbach grenzt im Norden an die St√§dte K√∂nigstein und Kronberg (beide Hochtaunuskreis), im Osten an die Stadt Eschborn, im S√ľden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main, sowie im Westen an die Gemeinde Sulzbach und die Stadt Bad Soden.

Wappen

Das Schwalbacher Stadtwappen zeigte urspr√ľnglich den Y-f√∂rmigen Zusammenfluss von Wiesenbach und Sauerbornsbach die dann den Schwalbach entstehen lassen. In sp√§terer Zeit wurde diese Form durch einen V-f√∂rmigen schwarzen Schwalbenschwanz auf gelbem Grund ersetzt, √ľber den 1804 ein roter sechszackiger Stern gesetzt wurde. Dieses wurde im Jahr 2002 durch zwei stilisierte gr√ľne B√∂gen ersetzt, die an den Taunus erinnern sollen.

Geschichte

Archäologische Funde in den Jahren 1961 bis 1963 im Bereich des heutigen Stadtzentrums belegen die Besiedlung dieses Gebietes schon in der Jungsteinzeit und während der Römerzeit . Der 1839 gefundene Viergötterstein lässt vermuten, dass sich hier einst ein römisches Landgut, eine "villa rustica", befand. Die Entdeckung eines Merowingergrabes weist auf die Besiedlung dieses Gebietes auch in späterer Zeit, also unter den Franken , hin.

Im Jahre 781 n. Chr. wird Schwalbach erstmals urkundlich erwähnt. Ein Ritter namens Starcfrit und seine Mutter Mechthilt machen dem Kloster Lorsch an der Bergstraße eine Schenkung. Sie umfasst 70 Joch Ackerland, eine Wiese und zwei Bauernhöfe in "villa Sualebach".

Schwalbach um 1670
Schwalbach um 1670

F√ľr viele Jahrhunderte bleibt Schwalbach ein kleines Dorf von b√§uerlichem Charakter mit kaum mehr als 200, h√∂chstens 300 Einwohnern. Es ist immer in Abh√§ngigkeit von fremden Herren, seit dem Jahre 1635 endg√ľltig unter der Herrschaft K√∂nigsteins, das wiederum zum Kurf√ľrstentum Mainz geh√∂rte. Die von dort eingesetzten Ritter aus dem niederen Adel √ľben als V√∂gte oder Schulthei√üen ihre Herrschaft, auch Gerichtsbarkeit , in der "Burg" Schwalbach aus.

Nach der 1803 erfolgten S√§kularisation und der damit verbundenen Aufl√∂sung des Kurf√ľrstentums Mainz kommt Schwalbach 1806 zum neu gegr√ľndeten Herzogtum Nassau. 1866 wird Schwalbach nach dem Preu√üisch-√Ėsterreichischen Krieg der Provinz Hessen-Nassau zugeteilt und geh√∂rt seit 1928 zum Main-Taunus-Kreis. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts ist Schwalbach noch immer ein Dorf, dessen Bev√∂lkerung fast ausschlie√ülich von der Landwirtschaft lebt. 1843 werden rund 100 H√§user mit 168 Familien und insgesamt 703 Einwohner gez√§hlt.

Erst nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 / 71 lassen sich auch in Schwalbach Veränderungen erkennen: Junge Männer gehen als Handwerker in die Industriebetriebe der nahen Frankfurter Vororte Rödelheim, Bockenheim oder Höchst. Die Einwohnerzahl wächst stetig: von 1.500 im Jahr 1925 auf 3.300 im Jahr 1956 .

Die wohl gr√∂√üte Ver√§nderung in der Geschichte Schwalbachs bedeutet der Bau der Limesstadt in den Jahren 1960 bis 1964 . Die vielen im Zweiten Weltkrieg zerst√∂rten Wohnungen und die anwachsende Zahl junger Familien mit Kindern lie√ü die Idee reifen, in Schwalbach, anschlie√üend an den alten Ortskern, eine Wohnstadt im Gr√ľnen zu bauen. Mit der Limes-Wohnstadt wird ein preisgekr√∂ntes st√§dtebauliches Modell verwirklicht - mit S-Bahn -Anschluss, Kinderg√§rten , Schulen , Kirchen , Schwimmbad , Sportpl√§tzen und mit viel Gr√ľn. In diesen Jahren w√§chst die Bev√∂lkerungszahl Schwalbachs sprunghaft an.

Schwalbach war fr√ľher mehrheitlich katholisch , da unter Mainzer Oberhoheit.

Schwalbacher Burg

Die √úberreste der Schwalbacher Burg (erstmals urkundlich erw√§hnt im Jahre 1345) wurden um 1960 geschleift, um Platz f√ľr einen Baumarkt (heute: Moos) zu machen. Im Jahre 1213 treten erstmals die Ritter von Schwalbach (Henricus de Swalebach und sein Bruder Hartmudus)in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Eberbach auf. Die Familie "von Schwalbach" stirbt 1569 im Mannesstamm aus.

Mutter Krauss und das Historische Gasthaus Zum Schwanen

Die Mutter Krauss ist ein weit √ľber die Grenzen der Stadt bekanntes Wirtshaus, in dem schon Otto von Bismarck und Eroll Flynn zu Gast waren. Im nahegelegenen Historischen Gasthaus Zum Schwanen trifft man ehemalige und aktuelle Spieler von Eintracht Frankfurt. Ebenso soll der bekannte Entertainer Harald Schmidt hier schon zu Gast gewesen sein.

Ehrenmal

Das Schwalbacher Ehrenmal an der Eschborner Stra√üe ist im Jahre 1923 fertig gestellt worden. Der Kostenvoranschlag belief sich damals auf 17.4000 Reichsmark. Infolge der Inflation kostete es schlie√ülich einige hunderttausend Reichsmark. Allein f√ľr den Guss der Platten entstanden Kosten von 200.000 Reichsmark. Die zur Errichtung des Ehrenmals ins Leben gerufene Gedenksteinkommission musste bis zur Fertigstellung insgesamt 46mal tagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden zus√§tzliche Platten angebracht, um der Gefallenen und Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken.

Sonstige historische Gebäude

Das historische Fachwerkrathaus der Stadt im alten Ortskern ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Historische Gasthaus zum Schwanen ist bereits seit 1668 urkundlich nachgewiesen. Der Fachwerkbau besitzt eine in dieser Form in Hessen selten anzutreffende Bauweise.

Limesstadt

Die Limesstadt entstand Anfang der 1960er Jahre als Wohnstadt f√ľr Menschen, die in Frankfurt arbeiteten. Geplant als Stadtteil auf der "Gr√ľnen Wiese" wurde die gesamte Bebauung und Verkehrsinfrastruktur in einem Vorgang geplant und damals als vorbildlich bewertet. Das Konzept wurde zur Grundlage von Lehrfilmen f√ľr Architekten. Grundlage des Konzeptes war die weitgehende Verkehrsfreiheit, mit dem Ziel, die meisten Teile des Stadtviertels fu√ül√§ufig, ohne dabei Stra√üen zu √ľberqueren, erreichen zu k√∂nnen. Die Ringstra√üe Westring/Ostring umfasst den Stadtteil. Die Zufahrt zu den Wohnungen erfolgt √ľber Stichstra√üen. Heute stellt sich die Situation nicht mehr so vorbildlich dar. Die ver√§nderten Anspr√ľche an Wohnen und Freizeitgestaltung bringt es mit sich, dass die modernen Bauten der 1970er als "Plattenbauten" nur wenige wohlhabende B√ľrger anziehen.

Limes gilt teilweise als sozialer Brennpunkt. Der Ausländeranteil ist hoch, das Zusammenleben zwischen Deutschen und Ausländern ist in Limes aber schon fast vorbildlich zu nennen.

Die erw√§hnten Plattenbauten sind zwar architektonisch tats√§chlich nicht unbedingt sehr √§sthetisch, aber immerhin ziemlich sauber und gepflegt und wurden vor wenigen Jahren erst renoviert. Zwischen den Geb√§uden befinden sich jeweils recht sch√∂n angelegte Wiesen und Kinderspielpl√§tze, so dass man sich in Limes durchaus sehr wohl f√ľhlen kann. Der Gesamteindruck ist ordentlich und angenehm.

Politik

Schwalbach wurde √ľber lange Jahre hinweg von einer SPD-FDP-Koalition regiert. Aufgrund finanzieller Engp√§sse geriet die Stadt in Schwierigkeiten. Daraufhin gewann bei der n√§chsten B√ľrgermeisterwahl ein CDU-Kandidat, der jetzige B√ľrgermeister Roland Seel. 2003 wurden Diskussionen √ľber eine Fusion mit Eschborn, Steinbach am Taunus und Bad Soden laut.

Wirtschaft

Schwalbach hat vergleichsweise geringe Gewerbeflächen. In Schwalbach hatte der Markenartikelhersteller Procter & Gamble seine Europazentrale. Weitere wichtige Firmenvertretungen in Schwalbach sind der koreanische Industriekonzern Samsung sowie der Messgerätehersteller VDO .

Partnerschaften

Schwalbach unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

  • Avrill√© im Anjou in Frankreich seit 1978,
  • Yarm nordenglischen Grafschaft Cleveland seit 1995
  • Olkusz in Polen zwischen Kattowitz und Krakau seit 1997 und
  • Schkopau in Sachsen-Anhalt seit 1993.

Weblinks


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