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Letzte Änderung für Artikel Rotenburg an der Fulda: 17.02.2006 17:54

Rotenburg an der Fulda

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Rotenburg an der Fulda hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Kassel
Landkreis : Hersfeld-Rotenburg
Fl├Ąche : 79,84 km┬▓
Einwohner : 14.226 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 178 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 180 bis 550 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 36199
Vorwahl : 06623
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 00' n. Br., 9┬░ 44' ├Â. L.
51┬░ 00' n. Br., 9┬░ 44' ├Â. L.
Kfz-Kennzeichen : HEF (bis 1972 ROF)
Gemeindeschl├╝ssel : 06 6 32 018
Stadtgliederung: 8 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 15
36199 Rotenburg a. d. Fulda
Offizielle Website: www.rotenburg.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@rotenburg.de
Politik
B├╝rgermeister : Manfred Fehr ( SPD )

Rotenburg an der Fulda ist eine Stadt im Nordosten von Hessen und liegt, wie der Name sagt, am Fluss Fulda im Landkreis Hersfeld-Rotenburg .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die n├Ąchst gr├Â├čeren St├Ądte sind Bad Hersfeld und Fulda etwa 16 km und 50 km s├╝dlich und Kassel etwa 60 km n├Ârdlich gelegen.

Die Stadt liegt s├╝dlich des St├Âlzinger Gebirges im engsten Bereich des Fuldatales. Die Fulda trennt die Altstadt von der Neustadt.

Wappen

Blasonierung

Stadtwappen an der Rathaustreppe in Rotenburg
Stadtwappen an der Rathaustreppe in Rotenburg

In Silber ein roter Dreiberg, darauf ein waagrechter gr├╝ner Ast, aus dem ein gebogener gr├╝ner Zweig mit drei Lindenbl├Ąttern aufw├Ąchst.

Bedeutung

Das Wappen stammt aus dem fr├╝hen 16. Jahrhundert . Der Berg steht f├╝r den Rotenberg, auf dem eine Burg stand. Von dieser hat die Stadt ihren Namen. Der Lindenzweig stammt von ├Ąlteren Zunftsiegeln auf denen ein Kleeblatt und ein Stern abgebildet war. Daraus entstand der Lindenzweig, der in das Stadtwappen ├╝bernommen wurde.

Der Wappenspruch lautet:
Rotenburg an der Fulda - die Stadt,
im Schild drei gr├╝ne Bl├Ątter hat.
Der Berg ist rot, der Schild ist wei├č,
der gr├╝nt, wer ehrbar lebt mit Flei├č.

Geschichte

Im G├╝terverzeichnis des Klosters Hersfeld von 769 wurden die heutigen Stadtteile Braach, Breitingen (heute Hochmahle) und Lispenhausen das erste Mal urkundlich erw├Ąhnt. Diese bestanden aus sechs Gutsh├Âfen und 90 Morgen Land.

Landgrafenschloss in Rotenburg, Frontansicht des Zentralbaus
Landgrafenschloss in Rotenburg, Frontansicht des Zentralbaus

Die Th├╝ringer Landgrafen erbauten im 12. Jahrhundert auf dem Rotenberg die Burg, die heute noch in Ruinen sichtbar ist. Es ist anzunehmen, dass sich der Name der Stadt von dieser Burg ableitet hat.

Im Jahre 1248 wurde Rotenburg das erste Mal als Stadt erw├Ąhnt und nach dem hessisch-th├╝ringischen Erbfolgekrieg 1264 geh├Ârte die Stadt zur Landgrafschaft Hessen. Im Jahre 1470 stand das erste Schloss Rotenburg. Ein gro├čer Stadtbrand zerst├Ârte 1478 die Stadt und auch das erst vor kurzem gebaute Schloss. Zwischen 1627 und 1834 war die Stadt Residenz der Landgrafen von Hessen-Rotenburg ( Rotenburger Quart ).

In Braach brennen 1615 57 H├Ąuser ab und im Drei├čigj├Ąhrigen Krieg 1637 brennt die Stadt und das Rathaus. Der Brand wurde von Soldaten aus dem Regiment Isolani herbeigef├╝hrt.

Rotenburg geh├Ârt seit 1972 zum Landkreis Hersfeld-Rotenburg und war bis dahin Kreisstadt des Altkreises Rotenburg.

Im Jahr 2005 war die Stadt bei dem Bundeswettbewerb Unsere Stadt bl├╝ht auf , neben 9 anderen Orten, Preistr├Ąger der goldenen Kategorie.

Politik

Rathaus von Rotenburg (erbaut zwischen 1597 und 1598)
Rathaus von Rotenburg (erbaut zwischen 1597 und 1598)

Die Stadtverordnetenversammlung Rotenburg an der Fulda z├Ąhlt 37 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 18. M├Ąrz 2001 wie folgt dar:

SPD  : 19 Sitze
CDU  : 14 Sitze
FDP  : 1 Sitz
UBR  : 3 Sitz

Der Magistrat besteht aus 8 ehrenamtlichen Stadtr├Ąten, zzgl. dem B├╝rgermeister. Davon entfallen 6 Sitze auf die SPD und 3 Sitze auf die CDU .

Der B├╝rgermeister Manfred Fehr ( SPD ) wurde am 25. September 2005 mit einem Stimmenanteil von 63,8 % zum dritten mal wieder gew├Ąhlt.

Wirtschaft

Besch├Ąftigte: 4.188 davon

  • Produzierendes Gewerbe: 989
  • Dienstleistung: 2143
  • Handel: 367
  • Land/Forstwirtschaft: 80
  • Sonstiges: 609

F├╝r den Fremdenverkehr sind 1.325 Betten (Stand 2002) ausgewiesen.

├ľffentliche Einrichtungen

Staatliche Einrichtungen

  • Alheimer Kaserne, in der das Panzergrenadier Batallion 52 stationiert ist.
  • Landesfinanzschule Hessen
  • Verwaltungsfachhochschule des Landes Hessen
  • Aus- und Fortbildungsstelle der HSVV "Marstall"
  • BKK-Akademie - Tages- und Seminarhotel

St├Ądtepartnerschaften

Neustadt mit Fulda-Wehr bei Hochwasser
Neustadt mit Fulda-Wehr bei Hochwasser

Partnerschaften bestehen mit

  • Argentan in Frankreich seit 1976,
  • Gedling in ( Gro├čbritannien ) seit 1978 und
  • Rothenburg in der ( Schweiz ) seit 1988.

Freundschaftliche Beziehungen bestehen zu den St├Ądten

Stadtgliederung

Rotenburg a. d. Fulda besteht neben der Kernstadt aus den Stadtteilen Lispenhausen, Braach, Schwarzenhasel, Erkshausen, Seifertshausen, Dankerode, Atzelrode (mit Gut Alte Teich und W├╝stefeld) und M├╝ndershausen.

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Durch die Gemeindegebietsreform vom 11. Juli 1972 wurden die oben genannten, ehemals selbst├Ąndigen Gemeinden in das Gebiet der Stadt Rotenburg a. d. Fulda integriert.

Nachbargemeinden

Die angrenzenden Gemeinden sind, von Norden beginnend, Spangenberg, Cornberg, Bebra, Ludwigsau und Alheim.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Museen

  • Kreisheimatmuseum Rotenburg
  • Puppen- und Spielzeugmuseum
Alte H├Ąuserzeile in Rotenburg an der Fulda
Alte H├Ąuserzeile in Rotenburg an der Fulda

Bauwerke

Die bedeutendsten Sehensw├╝rdigkeiten der Stadt sind:

  • Das Schloss Rotenburg im Stil der Renaissance , in den Jahren 1570-1607 gebaute, um das Jahr 1790 umgebaute, in dem sich heute die Landesfinanzschule Hessen befindet
  • Das in den Jahren 1597-1598 gebaute und in der Barockzeit erneuerte Rathaus
  • Die Pfarrkirche St. Jakobi, nach dem Jahre 1478 errichtete (der Turm wurde erst im Jahre 1548 vollendet); derzeit wird der Dachstuhl renoviert
  • Auf dem Hausberg, versteckt im Wald, sind noch die Ruinen der Burg Rodenberg (etwa 1150 ) zu finden.

Rotenburg hat au├čerdem weitere historische Kirchen sowie interessante Wohnbauten aufzuweisen. Auch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer aus dem 12. und dem 13. Jh. mit zwei Rundt├╝rmen sind erhalten.

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

  • Heimat- und Strandfest (jedes Jahr am ersten Wochenende im Juli)
  • Historischer Weihnachtsmarkt auf dem Rotenburger Marktplatz und den angrenzenden Gassen (ab Anfang Dezember - 16 Tage) mit der h├Âchsten Weihnachtspyramide Deutschlands
  • Kuckucksmarkt im Rotenburger Stadtteil Braach (nordhessischer Kunst-, Handwerker- und Bauernmarkt, der jedes letzte Wochenende im Monat von Mai bis Oktober) stattfindet.

Pers├Ânlichkeiten

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

  • Chlodwig F├╝rst zu Hohenlohe-Schillingsf├╝rst (* 31. M├Ąrz 1819 in Rotenburg, ÔÇá 6. Juli 1901 in Ragaz); Politiker, Reichskanzler und Preu├čischer Ministerpr├Ąsident ( 1894 - 1900 ).
  • Manfred Gruber (* 24. Januar 1951 in Erkshausen); K├╝nstler ( Maler , Grafiker und B├╝hnenbildner ).

Weitere Pers├Ânlichkeiten

  • Jakob Wilhelm Georg Vilmar (* 4. Juni 1804 in Solz, ÔÇá 7. Dezember 1884 in Melsungen), Pfarrer der Hessischen Renitenz , Pfarrer in Rotenburg ( 1830 - 1851 ).
  • Walter Wallmann (* 24. September 1932 in Uelzen), Oberb├╝rgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Bundesminister f├╝r Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ( 1986 - 1987 ), Hessischer Ministerpr├Ąsident ( 1987 - 1991 ), Richter am Amtsgericht in Rotenburg ( 1966 ).
  • G├╝nter Schabowski (* 4. Januar 1929 in Anklam), Journalist und Politiker, Mitglied des ZK der SED und des Politb├╝ros , Redakteur der "Heimatnachrichten" ( 1993 - 1999 ) in Rotenburg.

Sonstiges

Eine besondere Bedeutung f├╝r die Stadt und die ganze Umgebung hat das auf einem S├╝dhang ├╝ber Rotenburg an der Fulda gelegene Herz-Kreislauf-Zentrum (HKZ).

Die Kleinstadt erlangte im Jahr 2003 traurige Ber├╝hmtheit durch Armin Meiwes den so genannten Kannibalen von Rotenburg (er wohnte im Stadtteil W├╝stefeld).

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

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