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Letzte Änderung für Artikel Lauterbach (Hessen): 12.02.2006 12:14

Lauterbach (Hessen)

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Wappen Karte
Wappen Lauterbachs
Hilfe zu Wappen
Deutschlandkarte, Position von Lauterbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Gießen
Landkreis : Vogelsbergkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 38' 16" N, 9¬į 23' 40" O
50¬į 38' 16" N, 9¬į 23' 40" O
H√∂he : 272-499 m √ľ. NN
Fläche : 102 km²
Einwohner : 14.508 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 142 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 36341
Vorwahl : 06641, 06638 Wallenrod
Kfz-Kennzeichen : VB
Gemeindeschl√ľssel : 06 5 35 011
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 14
36341 Lauterbach
Website: www.lauterbach-hessen.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@lauterbach-hessen.de
Politik
B√ľrgermeister : Rainer-Hans Vollm√∂ller (CDU)

Lauterbach, die Kreisstadt des Vogelsbergkreises, liegt in Hessen. Der Ortsname steht in Verbindung mit der Lauter, von der die Stadt durchflossen wird.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Lauterbach liegt am nordöstlichen Rand des Vogelsbergs ca. 20 km nordwestlich von Fulda.

Nachbargemeinden

Lauterbach grenzt im Norden an die Stadt Grebenau, im Nordosten an die Stadt Schlitz, im Osten an die Gemeinde Wartenberg, im S√ľden an die Stadt Herbstein, sowie im Westen an die Gemeinden Lautertal und Schwalmtal.

Stadtgliederung

Die Stadt hat die Stadtteile Allmenrod, Frischborn , Heblos , Maar , Reuters , Rimlos , Rudlos , Sickendorf , Wallenrod und Wernges

Geschichte

Wie viele Orte, die ein "Bach" enthalten, wurde Lauterbach in der fr√§nkischen Rodungs- und Siedlungszeit (400-800 n. Chr.) gegr√ľndet. 812 wurde es erstmals in der Marktbeschreibung der Kirche von Schlitz erw√§hnt. Im Mittelalter geh√∂rte Lauterbach zu dem gro√üen Territorium des Klosters von Fulda. Seit dem 12. Jahrhundert besa√üen die Grafen von Ziegenhain die Stadt als fuldisches Lehen . Die Stadtrechte wurden 1266 verliehen, womit der Bau der Burg und der Stadtmauer verbunden war.

Die Besitzverhältnisse an der Stadt waren in der Folge äußerst kompliziert, mehrere Male wurde Lauterbach verpfändet.

Im 15. und 16. Jahrhundert versuchte das Adelsgeschlecht der Riedesel - diesem geh√∂rte bereits ein gro√üer Teil des Umlands - Lauterbach in seinen Besitz zu bekommen. Hierdurch kam es zu ernsten Auseinandersetzungen mit der Abtei Fulda um den Besitz der Stadt. Der endg√ľltige Bruch mit Fulda kam durch die Einf√ľhrung der Reformation unter Hermann II. Riedesel im Jahr 1526 .

Erst durch einen Vertrag aus dem Jahr 1684 wurde Lauterbach offiziell als Lehen den Riedeseln √ľbertragen. Die Herrschaft der Riedesel bestand als selbst√§ndiger Kleinstaat bis 1806 (siehe Mediatisierung ). Seitdem geh√∂rte Lauterbach zum Gro√üherzogtum Hessen. 1852 wurde Lauterbach Kreisstadt des gleichnamigen, neu gegr√ľndeten Landkreises, der 1972 im Vogelsbergkreis aufging.

Eingemeindungen

Mit der Gebietsreform im Jahre 1972 wurden die aus den im Kapitel Stadtgliederung genannten Orte Lauterbacher Stadtteile.

Politik

Die Stadtverordnetenversammlung Lauterbach zählt 37 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 18. März 2001 wie folgt dar:

SPD  : 14 Sitze
CDU  : 14 Sitze
FWG  : 4 Sitze
FDP  : 3 Sitze
Gr√ľne  : 2 Sitze

Der Magistrat besteht aus 9 Stadtr√§ten und dem B√ľrgermeister. Davon entfallen 3 Sitze auf die SPD, 3 Sitze auf die CDU und je ein Sitz auf die FWG, FDP und die Gr√ľnen.

Der B√ľrgermeister Rainer-Hans Vollm√∂ller ( parteilos ) wurde am 28. April 2002 mit einem Stimmenanteil von 55,5 % gew√§hlt.

Wappen

Blasonierung: In Blau mit goldenen Lilien eine Ritter in silberner R√ľstung. Mit der Rechten, gest√ľtzt auf ein silbernes Schwert, h√§lt er ein Schild. Auf diesem Schild ist in Rot ein gr√ľner Dreiberg im Schildfu√ü aus dem 3 gestielte Lilien wachsen abgebildet. In seiner Linken h√§lt der Ritter eine silberne gestielte Turnierfahne in den selben Farben des Schildes.

Die Stadtfarben sind blau - weiß - gold.

Bedeutung: Das Wappen verdeutlicht den jahrhunderte langen Einfluss, den die Abtei bzw. das Bistum Fulda auf die Stadt hatte
Der Ritter ist der Ritterheilige Simplicius , dessen Reliquien von Bonifatius von Rom nach Fulda gebracht wurden. Die drei Lilien in dem keinen Schild und der Fahne, die durch den Ritter gehalten werden, versinnbildlichen Simplicius mit seinen zwei Geschwistern Faustinus und Beatrix. Der rote Hintergrund steht f√ľr den M√§rtyrertod den sie gestorben sind (√úbernommen aus dem Wappen der Stadt Fulda).

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

Der Ankerturm
Der Ankerturm
  • Ankerturm

Einziger erhaltener Turm der ehemaligen Stadtmauer und Wahrzeichen der Stadt, an welchem die Ankertreppe beginnt. Sie f√ľhrt aufw√§rts vom Graben (einem alten Fachwerkensemble ) zum Marktplatz. Die Bezeichnungen Ankterturm und -treppe stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die √§lteren Namen 'Portturm' und 'Porttreppe' sind ebenfalls noch im Sprachgebrauch. Der Beobachtungs- und Wehrturm diente zeitweise auch als Gef√§ngnis. Wo fr√ľher ein offener Rundgang die Turmspitze bildete, besteht heute ein Fachwerkaufsatz.

  • Lauterbacher Strolch

Das 1905 kreierte Wahrzeichen zeigt einen lockigen Jungen, der zwar mit Regenschirm, aber einem nackten Fu√ü unterwegs ist. Seine Entstehung verdankt der 'Strolch' dem Lauterbacher Strumpflied ("In Lauterbach hab' ich mein' Strumpf verlor'n...") "Lauterbacher Strolch" war zugleich auch Markenname und -zeichen des ersten deutschen Camemberts , der fr√ľher in Lauterbach hergestellt wurde. Im Flussbett der Lauter wurde ein Strolchdenkmal aus Bronze aufgestellt. Es wurde am 30. April 2005 der √Ėffentlichkeit vorgestellt.

Die Schrittsteine √ľber die Lauter (mit Strolchdenkmal im Hintergrund)
Die Schrittsteine √ľber die Lauter (mit Strolchdenkmal im Hintergrund)
  • Schrittsteine

Wo Steinquader heute an einer seichten Stelle die √úberquerung der Lauter zu Fu√ü erm√∂glichen, soll bereits 1596 ein √§hnlicher √úbergang bestanden haben. Fr√ľher dienten die Schrittsteine vor allen Dingen als Abk√ľrzung, um einen zentralen Trinkwasserbrunnen zu erreichen.

  • Schloss Eisenbach in Lauterbach Frischborn

Hauptschloss der Riedesel noch bewohnt mit schönem Park der zum spazierengehn einlädt

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Der ‚ÄěPr√§mienmarkt‚Äú wird am Fronleichnamstag gefeiert, er ist Oberhessens gr√∂√ütes Volksfest. Seitdem die Stadt Lauterbach im Jahre 1266 Stadt- und Marktrechte erhielt, wird das Fest j√§hrlich abgehalten. Der Markt besteht aus einer gro√üen Tierschau mit Viehpr√§mierung, Kr√§mermarkt, Vergn√ľgungspark und vielen Marktst√§nden in der Innenstadt. Der ‚ÄěVergn√ľgungspark‚Äú steht den B√ľrgern Lauterbachs eine ganze Woche zur Verf√ľgung (Freitag ist Ruhetag).
  • Der ‚ÄěT√∂pfermarkt‚Äú findet j√§hrlich immer am ersten Wochenende im September statt. Auf dem Platz vor dem ‚ÄěGoldenen Esel‚Äú versammeln zahlreiche T√∂pfer aus dem In- und Ausland. Der T√∂pfermarkt ist √ľberregional bekannt und ist ein Handwerksmarkt, auf dem nur T√∂pfer zugelassen werden, die Produkte aus ihrer eigenen Werkstatt pr√§sentieren. Auf dem Fest werden von √∂rtlichen Vereinen Spezialit√§ten wie zum Beispiel ‚ÄěSalzekuche‚Äú, ‚ÄěBeutelches‚Äú, ‚ÄěBlutkuche‚Äú, ‚ÄěKartoffelworscht‚Äú, Solper mit Kraut und Bauernbrot angeboten.
  • Die ‚ÄěPfingstmusiktage‚Äú beginnen j√§hrlich am Pfingstsamstagmorgen und enden am Abend des Pfingsmontags. Besucher des Festes sind meistens musikalisch interessierte Menschen aus dem In- und Ausland. Bei diesem Fest wird jedem Musiker die M√∂glichkeit gegeben sich an dem Fest zu beteiligen.
  • Der Lauterbacher Weihnachtsmarkt findet j√§hrlich auf Marktplatz zur Weihnachtszeit statt.
  • Auf dem Wochenmarkt werden jeden Donnerstag auf dem Marktplatz frisches Obst, Gem√ľse und andere Waren angeboten.

Kulinarische Spezialitäten

  • ‚ÄěLauterbacher Bier‚Äú Es wird - seit 1527 gebraut - als das √§lteste Bier Hessens.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die Stadt f√ľhren die Bundesstra√üen B 254 und B 275, √ľber die Lauterbach von den Bundesautobahnen A 7 und A 5 erreichbar ist.

Mit der Bundesbahn ist Lauterbach an der Linie Fulda - Gießen, mit dem Bahnhof Lauterbach-Nord, erreichbar.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1738 , 3. Juni , Friedrich Adolf von Riedesel, ‚Ć 6. Januar 1800 in Braunschweig, General, der die britischen Truppen w√§hrend des Amerikanischen Unabh√§ngigkeitskrieges unterst√ľtzte
  • 1899 , 29. September , Fritz Selbmann , ‚Ć 26. Januar 1975 in Berlin, Schriftsteller, Minister und Parteifunktion√§r in der DDR
  • 1926 , 2. September , Erich Selbmann , Sohn von Fritz Selbmann, Journalist

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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