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Letzte Änderung für Artikel Lampertheim: 15.02.2006 17:39

Lampertheim

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Wappen Karte
Stadtwappen von Lampertheim Deutschlandkarte, Position von Lampertheim hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Landkreis : Bergstraße
Fläche : 72,3 km²
Einwohner : 31.786 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 440 Einwohner/km²
Postleitzahl : 68601‚Äď68623 (alt: 6840)
Vorwahl : 06206, 06256, 06241
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 36' N, 08¬į 28' O
49¬į 36' N, 08¬į 28' O
Kfz-Kennzeichen : HP
Gemeindeschl√ľssel : 06 4 31 013
Adresse der Stadtverwaltung: Römerstraße 102
68623 Lampertheim
Website: www.lampertheim.de
E-Mail-Adresse: poststelle@lampertheim.de
Politik
B√ľrgermeister : Erich Maier

Lampertheim ist eine Stadt in S√ľd-Hessen im Kreis Bergstra√üe. Sie liegt am Rhein nahe dem Naturschutzgebiet "Biedensand" ( Altrheinarm ) und beherbergt rund 32.000 Einwohner. Lampertheim wurde im Jahre 832 zum ersten Mal urkundlich unter dem Namen ‚ÄěLangobardonheim‚Äú erw√§hnt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Das "Alte Rentamt"
Das "Alte Rentamt"
Lampertheim liegt im √§u√üersten S√ľden des Bundeslandes Hessen in der so genannten Oberrheinischen Tiefebene. Die n√§chstgr√∂√üeren St√§dte sind Mannheim (15km), Worms (9km) und Heidelberg (36 km).

Von Basel bis Mainz zieht sich die Oberrheinischen Tiefebene, beinahe durchgehend 30 - 40 km breit, zwischen Schwarzwald und Odenwald einerseits und den Vogesen und dem Pfälzer Bergland andererseits hin.

Urspr√ľnglich bildeten die genannten Gebirge eine einheitliche Erhebung, die sich im Laufe der Jahrmillionen zwischen ihren R√§ndern immer weiter zum heutigen (Ober-) Rheingraben absenkte. In wechselnden Flussbetten verlief der ‚ÄěUrrhein‚Äú schon damals Richtung Norden und f√ľllte die durch den Erdeinbruch entstandenen H√∂henunterschiede allm√§hlich mit Schutt- und Sandmassen wieder aus. Ein solcher Altrheinarm , der vor etwa 6.000 Jahren entstanden und dessen letzter Rest unser Bruch ist, l√§sst sich am s√ľdlichen Ortsrand von Lampertheim noch sehr deutlich nachweisen. Die l√§ngs des Sandtorfer Weges f√ľhrende Niederterrasse des Oberrheingrabens begrenzte den Lauf in nord√∂stlicher Richtung, der weitere Uferverlauf wird in den s√ľdlich von der R√∂merstra√üe abgehenden Gassen deutlich. Ein anderer Altrheinarm ist n√∂rdlich von Lampertheim nachzuweisen, der bis zur H√∂he des Boxheimer Hofes ausbog und als dessen Rest die Oberlache anzusehen ist.

Nachbargemeinden und -kreise

Lampertheim grenzt im Norden an die Gemeinde Biblis und die Stadt B√ľrstadt, im Osten an die Stadt Lorsch und die Stadt Hemsbach (im baden-w√ľrttembergischen Rhein-Neckar-Kreis), im S√ľden an die Stadt Viernheim und die kreisfreie Stadt Mannheim (Baden-W√ľrttemberg), sowie im Westen an die Gemeinde Bobenheim-Roxheim (Rhein-Pfalz-Kreis) und die kreisfreie Stadt Worms (beide in Rheinland-Pfalz).

Stadtgliederung

Lampertheim teilt sich in die Stadtteile Hofheim, H√ľttenfeld , Neuschlo√ü , und Rosengarten und in die Wohnpl√§tze Heide, Oberlach-Rosenau, Am K√ľblinger Damm, Lache, An der Wormser Stra√üe, In den B√∂llenruthen, In den Ruthen, Wehrzollhaus, Wildbahn und Seehof.

Natur

Das Naturschutzgebiet "Biedensand"
Das Naturschutzgebiet "Biedensand"
Lampertheim liegt im flachen, l√§ndlichen Gebiet und hat ein mildes, trockenes Klima. Aufgrund dieser Voraussetzungen ist Lampertheim seit dem Beginn des 19. Jahrhundert ein Anbaugebiet f√ľr Spargel und Tabak . Gro√üe Bewaldungen, der Rhein und das Naturschutzgebiet ‚ÄěBiedensand‚Äú bieten einen gesunde und weitreichende Flora und Fauna.

Naturschutzgebiete

Der Lampertheimer Altrhein ist neben dem Naturschutzgebiet K√ľhkopf-Knoblochsaue das bedeutendste hessische Altrheinschutzgebiet. Mit seinen 530 ha ist es das drittgr√∂√üte hessische Naturschutzgebiet √ľberhaupt. Hier k√∂nnen noch seltene Pflanzen und Vogelarten in einer nat√ľrlichen Umgebung beobachtet werden.

Die Bestrebungen, dieses Gebiet vor der Zerst√∂rung zu bewahren, gehen bis in das Jahr 1926 zur√ľck. Damals stellte eine Polizeiverordnung die schon selten gewordenen Wasserpflanzen unter Schutz. Heute stehen die vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten gleicherma√üen unter Naturschutz; stellvertretend f√ľr viele Arten seien Wassernuss und Graureiher genannt.

F√ľr die Erholung der Bev√∂lkerung aus den angrenzenden Ballungsr√§umen wurden Wanderwege, Beobachtungskanzeln, eine Schutzh√ľtte und Parkpl√§tze in den Randgebieten angelegt. Altrhein und Biedensand geh√∂ren ebenso wie der ausgedehnte stadteigene Lampertheimer Wald zum Naherholungsbereich Ried-Bergstra√üe. Das Forstamt Lampertheim und einige Lampertheimer Naturschutzorganisationen bieten F√ľhrungen durch die einzigartige Landschaft an.

Rheinbegradigung

Das Hochwasser im Mai des Jahres 1802 schnitt eine im Laufe der Jahrhunderte weit ausladende Rheinschlinge bei Lampertheim ab und verk√ľrzte den Hauptstromverlauf wesentlich. Er wurde in der N√§he der Durchbruchstelle von 1802 entsprechend den Pl√§nen von Johann Gottfried Tulla im Jahre 1879 begradigt. Der erste, der es wagte, den neuen Wasserweg zu benutzen, war der Nackenheimer Schiffer Johann Welsch, weshalb diese Stelle noch heute das ‚ÄěWelsch-Loch‚Äú genannt wird. Das Gebiet innerhalb der fr√ľheren Schlinge wurde zum Naturschutzgebiet ‚ÄěBiedensand‚Äú.

Hochwasser

Die gr√∂√üte bisher bekannte √úberschwemmung, bestehend aus zwei Hochwasserwellen ereignete sich Ende November 1882 und nochmals um die Jahreswende 1882/83. Die erste Welle wurde haupts√§chlich durch gro√üe Zufl√ľsse aus dem Main und dem Neckar gebildet, w√§hrend am Jahreswechsel die Welle des Oberrheins noch hinzukam. Nahezu in jeder Gemarkung traten Deichbr√ľche auf, wodurch fast das gesamte Hessische Ried mit einer Fl√§che von rund 29.000 ha und mit mehr als 20 Ortschaften unter Wasser stand. Nach dieser Hochwasserkatastrophe wurden die D√§mme erh√∂ht und weiter ausgebaut.

Geschichte

Das Amtsgericht
Das Amtsgericht
Gemessen an erdgeschichtlichen Dimensionen ist Lampertheim jung. Dennoch reichen Funde in der Lampertheimer Gemarkung, die auf menschliche Besiedlung hinweisen, bis in die j√ľngere Steinzeit ( 3000 v. Chr. - 2000 v. Chr. ).

Bronzezeit/Eisenzeit

Auch Funde aus der Bronze - ( 1600 v. Chr. - 800 v. Chr. ) und der Eisenzeit ( 800 v. Chr. - 50 v. Chr. ) lassen sich nachweisen. √úber 400 Jahre lebten Kelten in der Gegend, dann lie√üen sich um 50 v. Chr. die ersten Germanen , wahrscheinlich Sueben , hier nieder. Ein r√∂misches Gr√§berfeld, r√∂mische Sch√ľsseln, Fibeln und M√ľnzen aus der Zeit von Kaiser Domitian lassen darauf schlie√üen, da√ü Lampertheim ein r√∂misches Lager war.

Die Heerstra√üe von Ladenburg nach Worms verl√§uft durch die Lampertheimer Stadtmitte. Au√üerdem wird ein r√∂mischer Burgus auf Lampertheimer Gemarkungsgebiet vermutet. Nach der V√∂lkerwanderungszeit ( 260 - 400 ), in der hier Alemannen schon in einer gr√∂√üeren Ansiedlung gelebt haben m√ľssen, wurde das Gebiet planm√§√üig von den Franken besiedelt. Viele arch√§ologische Fundst√ľcke aus der Vor - und Fr√ľhgeschichte , die auf Lampertheimer Gemarkungsgebiet gefunden wurden, k√∂nnen im Lampertheimer Heimatmuseum besichtigt werden.

Stadtgr√ľndung und Mittelalter (832-1500)

Erste aus dem Jahre 832 √ľberlieferte Namensformen wie Langobardonheim oder Langbardheim lie√üen zun√§chst auf eine Gr√ľndung der Langobarden schlie√üen. Es gibt heute jedoch kaum noch Zweifel, da√ü Lampertheim w√§hrend der fr√§nkischen Besiedlung entstand und als Heim des Lantberth ‚Äěder Landgl√§nzende‚Äú (auch Lampert oder Lambert) zu deuten ist.

Das Gebiet um Lampertheim geh√∂rte urspr√ľnglich zum Lobdengau und kam durch k√∂nigliche Schenkung im Jahre 1011 an das Hochstift Worms. Die Wormser Bisch√∂fe waren demnach Landes- und zugleich Eigenherren des Dorfes. Die Einwohner waren dem St. Andreasstift zu Worms zehntpflichtig, wie aus der Urkunde aus dem Jahre 1068 ersichtlich ist. Patronatsrechte wurden dem Kustos des genannten Stiftes im Jahre 1223 √ľbertragen. Erstmals im Jahre 1141 ist eine Kirche zu Lampertheim best√§tigt, der die inzwischen untergegangenen Orte Bischofsheim , Fischerhausen und Glefsweiler zugeh√∂rten.

Lampertheim wurde mit der Kellerei Stein - so bezeichnete man damals die Verwaltungsbeh√∂rde, welche neben Lampertheim auch noch f√ľr die Gemeinden Hofheim und Nordheim zust√§ndig war - im Jahre 1387 zur H√§lfte an Kurpfalz verpf√§ndet, was f√ľr die weitere Entwicklung des Dorfes von weittragender Bedeutung war.

Die Gerichtsbarkeit, die bis dahin allein bei den Bisch√∂fen von Worms gelegen hatte, ging mit der Pfandschaft auf beide Landesherren √ľber. Seit dem Jahre 1430 ist die Zugeh√∂rigkeit zum Schriesheimer Zentgericht best√§tigt, das im Namen beider Herren urteilte. Mit der Zeit √ľberwog der Einfluss der Pfalzgrafen. Um das Jahr 1468 wurde das kurpf√§lzische Jagdschloss erstellt, der Lorscher See entstand im gleichen Zeitraum auf Grund und Boden, welcher bis dahin der Kirche zu Lampertheim geh√∂rt hatte.

Fr√ľhe Neuzeit (1500-1700)

Ungef√§hr 1540 wurde in Lampertheim die Reformation eingef√ľhrt. Zweimal wurde der Ort im Zuge der kriegerischen Auseinandersetzungen v√∂llig niedergebrannt. Der erste Ortsbrand war im Jahre 1504 w√§hrend der pf√§lzisch-bayerischen Fehde , der zweite w√§hrend des Drei√üigj√§hrigen Krieges , wohl im Jahre 1622 .

Die Bevölkerung hatte unter den Kriegsgeschehnissen viel zu leiden. Hinzu kamen Krankheiten, vor allem Seuchen wie Pest und Cholera , die das Dorf teilweise fast entvölkerten. Nach der Zerstörung im Jahre 1622 sollen keine 10 Einwohner hier verblieben sein. Ein Teil war in die befestigten Städte der Umgebung ausgewandert.

Industrialisierung (1700-1900)

Das "Alte Rathaus"
Das "Alte Rathaus"
Als das Rathaus während des polnischen Erbfolgekrieges im Jahre 1735 erneut den Flammen zum Opfer fiel, wurde 1738 / 1739 das heutige Rathaus gebaut. Der Turm der Andreaskirche wurde im Jahre 1715 erneuert. Nach seiner Fertigstellung erhielt Lampertheim im Jahre 1716 das Marktrecht .

Das Amtshaus, sp√§ter Rentamt , entstand in den Jahren 1754 - 1756 zun√§chst als Jagd - und Residenzschloss des Kurf√ľrsten von Mainz , der zugleich F√ľrstbischof von Worms war. Es wurde sp√§ter Sitz der Kellerei Stein, nachher Amt Lampertheim und nach der Angliederung an Hessen im Jahre 1803 Rentamt .

Die heutige Andreaskirche wurde im Jahre 1770 / 1771 an Stelle einer alten, baufälligen Kirche durch das St. Andreasstift zu Worms erbaut. Vorausgegangen waren jahrzehntelange Verhandlungen mit dem Stift, das sich zunächst geweigert hatte, in dem zunehmend vom Rheinstrom bedrohten Ort, eine neue Kirche zu erstellen. Die neue evangelische Kirche entstand in den Jahren 1863 - 1868 .

Zwanzigstes Jahrhundert

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs , 1945 , wurde in Lampertheim ein DP-Lager eingerichtet f√ľr j√ľdische so genannte " Displaced Persons ". Mit bis zu 1.200 Bewohnern war das Lager eines der kleineren DP-Lager in der Amerikanischen Besatzungszone .

Zeittafel

Die Zeittafel der Lampertheimer Geschichte. Diese Zeittafel wurde vom Lampertheimer Stadtarchivar Hubert Simon bereitgestellt.

832 Erste Erwähnung Lampertheims in den sogenannten "Annales Bertiniani".
991 Erste Erwähnung Hofheims im "Codex Edlini" des Klosters Weißenburg.
8. Januar 1387 Beginn der so genannten "Steiner Pfandschaft". Die Wormser Kellerei Stein mit ihren drei Amtsorten Lampertheim, Hofheim und Nordheim wird zur Hälfte an Kurpfalz verpfändet.
1422 Drei Halbinseln gegen√ľber von Worms f√ľhren den Namen " Rosengarten ‚Äú.
10. September 1468 Das kurpf√§lzische Jagdschloss Friedrichsburg ‚Äď sp√§ter "Neuschlo√ü" ‚Äď wird erstmals urkundlich erw√§hnt.
20. Juni 1504 Im Bayerischen Erbfolgekrieg werden Lampertheim und Neuschloß niedergebrannt.
1544 Der erste lutherische Pfarrer -Eberhard Hanenkopf- wird erwähnt.
10. Juni 1622 W√§hrend des Drei√üigj√§hrigen Krieges wird Lampertheim ebenso wie Neuschlo√ü zum zweiten Mal zerst√∂rt. Neuschlo√ü wird nicht mehr aufgebaut. Lediglich der ehemalige Beamtenbau √ľberdauert die Jahrhunderte.
1629 Erste Erw√§hnung H√ľttenfelds als "Lampertheimer H√ľtte".
10. Dezember 1686 √Ąlteste Berichte vom Tabakanbau in Lampertheim.
21. Dezember 1698 Der katholische Glaube darf in der Pfalz und damit auch in Lampertheim gleichberechtigt mit dem calvinistischen ausge√ľbt werden (‚ÄěSimultaneum‚Äú).
26. August 1705 Ende der "Steiner Pfandschaft". Lampertheim kommt wieder ganz unter die Herrschaft des Bischofs von Worms.
1716 Lampertheim erhält das Marktrecht.
1736 - 1739 Bau des alten Rathauses in Lampertheim.
1. Juni 1750 Weihbischof Christian Anton de Merle weiht das neue katholische Gotteshaus in Hofheim. Sein Erbauer ist der ber√ľhmte Barockbaumeister Balthasar Neumann.
1770 - 1771 Die St. Andreaskirche wird an Stelle einer alten, baufälligen Kirche durch das Wormser Andreasstift erbaut.
25. Februar 1803 Lampertheim wird hessisch.
20. Juli 1813 Der hessische Teil der Siedlung um die Lamperthelmer H√ľtte erh√§lt mit gro√üherzoglicher Genehmigung den Namen " H√ľttenfeld ".
1851 Vollendung der Synagoge der j√ľdischen Gemeinde Lampertheim in der Wilhelmstra√üe.
1853 Baron Mayer Carl von Rothschild l√§sst Schloss Rennhof im Stadtteil H√ľttenfeld erbauen.
18. Oktober 1868 Einweihung der Kirche der evangelischen Lukasgemeinde Lampertheim.
1869 Nach Fertigstellung der Bahnlinie Worms-Darmstadt ("Riedbahn") entsteht als Endpunkt dieser Strecke der Bahnhof Rosengarten .
15. Oktober 1877 Inbetriebnahme der Bahnstrecke Lampertheim-Worms nach einjähriger Bauzeit.
Um 1910 Beginn des Lampertheimer Spargelanbaus.
1930 Lampertheim erhält ein eigenes Ortswappen.
3. Oktober 1937 Gr√ľndung des Erbh√∂feweilers Rosengarten .
10. November 1938 Die j√ľdische Synagoge wird niedergebrannt.
15. Mai / 16. Mai 1944 Zerstörung der evangelischen Kirche durch einen Luftangriff.
2. Februar 1945 Der Lampertheimer Jesuitenpater Alfred Delp wird im Gefängnis Berlin Plötzensee hingerichtet.
4. August 1951 Lampertheim erhält die Stadtrechte.
1953 - 1954 Errichtung der katholischen Kirche "Mari√§ Verk√ľndigung".
16. Februar 1954 Die Litauische Oberschule in Schloss Rennhof, H√ľttenfeld , wird am litauischen Nationalfeiertag eingeweiht. Es ist bis zum Ende des kalten Krieges und der Unabh√§ngigkeit Litauens die einzige litauische Schule in der freien westlichen Welt.
1955 - 1971 Rosengarten ist selbständige Gemeinde.
1. Oktober 1971 Die Eingemeindung Hofheims und Rosengartens nach Lampertheim wird rechtswirksam.
21. Oktober 1978 Eröffnung des Lampertheimer Heimatmuseums.
21. Juni 1983 Der ehemalige Stadtteil Rennhof der Stadt Hemsbach wird in die Stadt Lampertheim eingegliedert.
13. August 1996 Insgesamt 28,6653 ha Staatswald in der Gemarkung Lampertheim, Flur 90 und 91, √∂stlich der Bundesautobahn A 67, werden als "Bannwald" ausgewiesen, da sie "f√ľr das Gemeinwohl unersetzlich" sind.
5. Januar 1998 Kurz vor der Vollendung seines 86. Lebensjahres stirbt Lampertheims Ehrenb√ľrger Wilhelm Herz.
29. Mai 1998 Das neue Gerichtsgeb√§ude des Amtsgerichts Lampertheim wird seiner Bestimmung √ľbergeben.

Wappen

Am 5. März 1930 erhielt Lampertheim durch den damaligen Innenminister des Volksstaates Hessen, Wilhelm Leuschner , ein eigenes Wappen.

Seine Beschreibung lautet: "in Schwarz ein von zwei sechsstrahligen goldenen Sternen begleitetes silbernes Andreaskreuz ". Das Andreaskreuz , das schon im ältesten Lampertheimer Siegel verwendet wurde, weist darauf hin, dass das Wormser Andreasstift von alters her Inkorporationsherr der Lampertheimer St. Andreaskirche war und Anspruch auf den Zehnten besaß.

Einwohnerentwicklung

Das Stadthaus
Das Stadthaus
Die Stadt Lampertheim hatte zum 31. Dezember 2004 31.786 Einwohner. Von diesen sind 51,03% weiblich. Der Anteil ausländischer Einwohner beträgt 8,57%.(1)

Stadt Lampertheim einschlie√ülich der Stadtteile H√ľttenfeld und Neuschlo√ü

Datum Einwohner
31. Dezember 1834 3.988
31. Dezember 1871 5.307
31. Dezember 1910 10.333
17. Mai 1939 13.844
13. September 1950 15.953

Einwohner Insgesamt (laut statistischem Landesamt)

Datum Einwohner
17. Mai 1939 16.965
6. Juni 1961 24.097
27. Mai 1970 29.430
31. Dezember 1982 30.929
31. Dezember 1984 30.508
31. Dezember 1986 30.660
25. Mai 1987 30.167
31. Dezember 2001 32.166
31. Dezember 2002 32.053
31. Dezember 2003 31.833
31. Dezember 2004 31.786

Religion

Die Lampertheimer Bev√∂lkerung durchlitt in der √ľber 300 Jahre w√§hrenden Zugeh√∂rigkeit zu Kurpfalz in ihrem christlichen Glauben vor allem im 16. und 17. Jahrhundert eine sehr wechselhafte Geschichte. Zwischen den Jahren 1556 und 1649 mussten die Lampertheimer nicht weniger als siebenmal das Bekenntnis abwechselnd in lutherisch (zweimal), calvinistisch (zweimal), calvinistisch-lutherisch (einmal) und katholisch (zweimal) √§ndern, ehe 1649 die reformierte ( calvinistische ) Pf√§lzer Landeskirche nach Ende des Drei√üigj√§hrigen Krieges erneuert wurde. Wirkliche religi√∂se Toleranz gew√§hrte erstmals die Verfassung des Gro√üherzogtums Hessen von 1822 in ihren Artikeln 20 - 22. Die heutige ‚Äěunierte‚Äú evangelische Kirchengemeinde ist das Resultat des Zusammenschlusses von Lampertheimer lutherischen und reformierten Christen im Jahre 1824 .

Das noch lange Jahre fortdauernde gespannte Verh√§ltnis zwischen evangelischen und katholischen Christen ist inzwischen einem freundschaftlichen Miteinander gewichen, wozu unter anderem die Bereitschaft der Katholiken und ihres damaligen Pfarrers Heinrich Sch√§fer beigetragen hatte, den evangelischen Glaubensbr√ľdern die im Zweiten Weltkrieg unzerst√∂rt gebliebene Andreaskirche f√ľr ihre Gottesdienste so lang zur Verf√ľgung zu stellen, bis eine Notkirche in der Scheune des fr√ľheren Boxheimerschen Anwesens eingerichtet war. So lebte das Simultaneum von 1698 - 1868 in den Jahren 1944 - 1956 noch einmal auf.

Durch die Eingliederung von Fl√ľchtlingen und Vertriebenen aus dem Osten nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist die Zahl der Katholiken in Lampertheim auf nahezu 50% der christlichen Bev√∂lkerung angewachsen. In dem sich nach dem Zweiten Weltkrieg rasch ausdehnenden Ort wurde die Errichtung sowohl einer zweiten katholischen Pfarrkirche ‚Äď Mari√§ Verk√ľndigung ‚Äď 1954 als auch eines weiteren evangelischen Gotteshauses ‚Äď Martin Luther ‚Äď 1971 , erforderlich. Der gewachsenen Toleranz entspricht die Tatsache, dass sich in der j√ľngeren Vergangenheit einige freikirchliche Gemeinden, n√§mlich die evangelisch-methodistische , die neuapostolische und die baptistische Glaubensgemeinschaft in Lampertheim etabliert haben. Katholische Mari√§ Verk√ľndigung , Evangelische Martin-Luther Gemeinde, Katholische St. Andreas Gemeinde, Evangelische Lukasgemeinde , Evangelisch-Methodistische Kirchengemeinde, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde.

Politik

B√ľrgermeister

Das "Haus am Römer"
Das "Haus am Römer"
Von-Bis B√ľrgermeister
1821 - 1822 Jakob Haum√ľller
1822 - 1824 Adam Schick
1825 - 1830 Adam Thomas
1831 - 1853 Valentin Billau
1853 - 1861 Martin Billau
1862 - 1870 Adam Billau
1870 - 1872 Hartmann Seelinger
1872 - 1874 Johann Strau√ü (Durch den Tod von Hartmann Seelinger am 22. August 1872 √ľbernahm Johann Strau√ü seine Gesch√§fte)
1874 - 1904 Adam Seelinger IX.
1905 - 1919 Johann Martin Boxheimer
1919 - 1920 Adam W√ľrtemberger I.
1920 - 1925 Adam Knecht IX.
1925 - 1933 Adam Keller
1933 - 1937 Dr. Walter Köhler
1937 - 1945 Georg Ludwig Gr√ľnewald
28. März 1945 - 25. Juli 1945 Adam Keller
25. Juli 1945 - 1. Oktober 1945 Albert Schulte
1. Oktober 1945 - 16. Oktober 1945 Adam Keller
16. Oktober 1945 - 31. März 1946 Ernst Kretschmar
1. April 1946 - 30. Juni 1960 Adam G√ľnderoth
1. Juli 1960 - 30. Juni 1966 Kurt Zeilfelder
1. Juli 1966 - 18. Dezember 1981 Hans Pfeiffer
12. März 1982 - 31. März 1994 Gisbert Dieter
1. April 1994 - 31. August 1997 Dr. J√ľrgen Dieter
1. September 1997 -heute Erich Maier

Wirtschaft

Städtepartnerschaften

Die Stadt Lampertheim hat insgesamt sechs Partnerstädte in vier europäischen Ländern. Das sind die Städte Adria ( Italien ), Dieulouard , Ermont , Meymac (alle in Frankreich ), Maldegem ( Belgien ) und Wierden ( Niederlande ).

Da√ü sich Lampertheim ganz besonders dem europ√§ischen Gedanken verbunden f√ľhlt, wird an den vielf√§ltigen Aktivit√§ten deutlich, mit der die Freundschaft zwischen den Partnerst√§dten Lampertheims gepflegt wird.

Jedes Jahr findet in einer anderen Partnerstadt ein sogenanntes Arbeitsgespr√§ch statt. B√ľrgermeister und Sachbearbeiter treffen sich, um Veranstaltungen, Ausstellungen, Sch√ľleraustausche u.s.w. f√ľr das kommende Jahr zu besprechen. Sch√ľleraustausche und Sportveranstaltungen werden regelm√§√üig durchgef√ľhrt.

So finden seit Juli 1979 in Rosalina Mare jährliche Zeltlager statt, an denen sich Jugendliche aus den verschiedenen Partnerstädten beteiligen können. Ein anderes Beispiel ist die Einrichtung einer Jugendherberge in Maldegem Anfang 1973 in Zusammenarbeit mit dem Jugendherbergswerk aus Mitteln der Städte Ermont , Lampertheim und Maldegem .

Auch finanzieren die Partnerstädte jährlich ein gemeinsames Projekt in der dritten Welt.

Adria

Adria, Italien , ca. 70 Km s√ľdlich von Venedig gelegen. Zu der italienischen Stadt Adria bestehen seit 1966 freundschaftliche Beziehungen, als man sich anl√§sslich einer B√ľrgermeisterarbeitstagung in Ermont kennenlernte.

Hier erfuhren die Lampertheimer von der gro√üen Flutkatastrophe im Po-Delta am 4. November 1966 , die Adria sehr hart getroffen hatte. Ein Spendenaufruf von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat der Stadt Lampertheim brachte ein sehr gutes Ergebnis. Mit diesen Mitteln konnten betroffene Familien im √úberschwemmungsgebiet unterst√ľtzt und ein Jugendheim gebaut werden, das im September 1968 vom damaligen 1. Stadtrat Ernst Sudheimer auf den Namen ‚ÄěHaus Lampertheim" getauft wurde.

Seit damals hielten vor allem der katholische Kirchenchor St. Andreas und der Adrieser M√§nnerchor ‚ÄěSoldanella" freundschaftlichen Kontakt mit gegenseitigen Besuchen. Die offizielle Verschwisterung der beiden St√§dten fand am 22. September 1979 in Adria statt.

Dieulouard

Dieulouard , Frankreich , zwischen Metz und Nancy im französischen Départment Meurthe et Moselle in Lothringen gelegen.

Die Initiative f√ľr eine Partnerschaft zwischen dem Lampertheimer Stadtteil Hofheim und der kleinen Stadt im Tal der Mosel war von der S√§ngervereinigung 07/20 Hofheim ausgegangen, die schon seit 1967 eine Freundschaft mit dem dortigen Gesangverein, "Les Amis du Chant" pflegt. Bei der Verschwisterungsfeier am 1. Mai 1993 in Dieulouard wurde die St√§dtepartnerschaft offiziell besiegelt.

Am 09. Oktober bestätigten die beiden Städte im Rahmen eines festlichen Programmes in Hofheim feierlich ihre Freundschaft.

Ermont

Der Friedensbrunnen
Der Friedensbrunnen
Ermont , Frankreich , 15 Km nordwestlich von Paris gelegen. Seit 1963 , dem Jahr der Unterzeichnung des historischen deutsch-franz√∂sischen Freundschaftsvertrages , bem√ľhte sich Lampertheim um eine franz√∂sische Partnerstadt.

Mit Ermont fand man eine Lampertheim in Gr√∂√üe und Struktur ungef√§hr entsprechende franz√∂sische Stadt. In der Sitzung vom 1. M√§rz 1966 stimmte die Lampertheimer Stadtverordnetenversammlung der offiziellen Verschwisterung zu. Bereits am 1. Mai fand die Unterzeichnung der offiziellen Verschwisterung im Trausaal der Stadt Ermont statt, zur R√ľckunterzeichnung traf man sich am 3. Juli 1966 in Lampertheim.

Schon damals waren auch Gastdelegationen der späteren Partnerstädte Wierden und Maldegem in Lampertheim anwesend.

Maldegem

Maldegem , Belgien , ca. 10 Km von Br√ľgge und ca. 15 Km von Knokke entfernt. Die Beziehungen Lampertheimer B√ľrger zu dieser belgischen Stadt reichen zur√ľck bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges .

Damals waren einige Lampertheimer als Soldaten in Maldegem , u.a. auch der Lampertheimer Uhrmachermeister Alfred Keil. Er nahm nach dem Krieg die pers√∂nlichen Beziehungen zu B√ľrgern von Maldegem wieder auf.

Daneben waren es auch hier Lampertheimer Vereine, die als Tr√§ger des europ√§ischen Partnerschaftsgedankens auftraten. Am 14. Mai 1967 wurde die offizielle Verschwisterungsurkunde in Maldegem unterzeichnet. Im Rahmen des Lampertheimer Spargelfestes vom 17. Juni .-19. Juni 1967 fand die feierliche R√ľckunterzeichnung statt. Gleichzeitig wurde auch die niederl√§ndische Stadt Wierden Lampertheimer Partnerstadt.

Meymac

Meymac , Frankreich , ca. 60 Km von Clermont-Ferrand entfernt. Als die bis dahin selbständige Gemeinde Hofheim am 1. Oktober 1971 in die Stadt Lampertheim eingemeindet wurde, brachte sie Lampertheim eine weitere Partnerstadt, nämlich die französische Gemeinde Meymac , mit.

Der Festkommers mit offizieller Verschwisterungszeremonie fand am 16. Oktober 1971 im Hofheimer B√ľrgerhaus statt. Das Programm gestalteten der evangelische Posaunenchor, das S√§ngerquartett und die S√§ngervereinigung Hofheim . Der Stadtteil Hofheim , und zwar vor allem seine Vereine, pflegen auch weiterhin ihre Kontakte zu Meymac .

Wierden

Wierden , Niederlande , ca. 15 Km von Hengelo entfernt. Schon vor der offiziellen Verschwisterung mit der franz√∂sischen Partnerstadt Ermont bestanden freundschaftliche Bande zwischen dem Lampertheimer Carnevalsclub CC-Rot-Wei√ü mit ihrem Vorsitzenden Horst A√ümuth und dem holl√§ndischen Musikverein ‚ÄěSt.-Jans-Harmonie".

Anfang August 1964 folgten der Fanfarenzug mit Funkengarde und Vorstandsmitglieder einer Einladung des erw√§hnten Wierdener Musikvereins und fuhren f√ľr vier Tage in die Niederlande . Dort gewannen sie nicht nur den ersten Preis in ihrer Klasse, sondern auch viele Freunde. Von da an wurden die Kontakte zwischen Vereinen und Familien immer enger, ja es wurden sogar Ehen geschlossen.

So war es eine folgerichtige Konsequenz, daß Lampertheim und Wierden sich im Rahmen des Lampertheimer Spargelfestes 1967 offiziell verschwisterten. Gleichzeitig wurde auch die belgische Stadt Maldegem Lampertheimer Partnerstadt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Mundartabend

Der Stadtpark
Der Stadtpark
Zu einem aus Lampertheim nicht mehr wegzudenkenden gesellschaftlichen Ereignis hat sich der ‚ÄěLampertheimer Mundartabend‚Äú entwickelt, der an drei aufeinander folgenden Abenden im Hochsommer den Freunden des Lampertheimer Dialekts beste Unterhaltung bei Gedichten und meist einem Theaterst√ľck bietet.

Heimatmuseum

Das Heimatmuseum der Stadt Lampertheim befindet sich in einem Bauerngehöft aus dem Jahre 1737 , das in der Mitte des Ortskerns, der Römerstraße, liegt. Es handelt sich um eines der schönsten und ältesten Fachwerkhäuser mit Stallungen, Scheune und dem letzten völlig erhaltenen Backhaus samt Backofen , wie sie hier im 18. Jahrhundert in jedem größeren bäuerlichen Anwesen anzutreffen waren.

In den verschiedenen Räumen ist eine Wohnung eingerichtet, die der Ausstattung eines alten Lampertheimer Bauernhauses entspricht.

Au√üerdem eine heimatkundliche Sammlung, die in ihren Anf√§ngen auf eine Sammlung des Lampertheimer Heimatchronisten Carl Lepper zur√ľckgeht. Hier werden Funde und Erinnerungsst√ľcke aus der fr√ľhesten Lampertheimer Geschichte bis in die Zeit unserer V√§ter gezeigt.

Über Stallungen und Remise sind Ausstellungsräume entstanden, in denen ein Schulzimmer, eine Wohnungseinrichtung aus dem Jahre 1910 und eine Handwerksabteilung mit Schreinerei , Sattlerei und Schuhmacherei untergebracht sind.

Das Heimatmuseum der Stadt Lampertheim wird vom Heimat-, Kultur- und Museumsverein Lampertheim e.V. betreut. Durch die T√§tigkeit dieses Vereins wird das Heimatmuseum der Stadt Lampertheim immer wieder mit Leben erf√ľllt.

Eine Abteilung, die dem Tabakanbau und der Tabakverarbeitung gewidmet ist, schließt sich an. Im Obergeschoss des Hauses ist eine Ausstellung untergebracht, die sich mit dem Spargelanbau in Lampertheim befasst.

Veranstaltungen

Das Lampertheimer Spargelfest

Der "Schillerplatz"
Der "Schillerplatz"
Dieses Volksfest wird immer am zweiten Juniwochenende eines jeden Jahres verbunden mit einem Jahrmarkt gefeiert. In der gesamten Innenstadt finden vielf√§ltige Aktivit√§ten statt, die von der Stadt Lampertheim und den Gewerbetreibenden koordiniert und durchgef√ľhrt werden. Dabei steht vor allen Dingen die Musik und die Geselligkeit im Vordergrund. Besonders hinzuweisen ist auf den in der Sedanhalle stattfindenden "Seniorennachmittag" und den "Tag der Vereine".

Die einheimische Gastronomie bietet vielf√§ltige und ausgefallene Spargelgerichte und Informationen √ľber die Spezialit√§t an; ein Muss f√ľr alle Fans des k√∂niglichen Gem√ľses. Entstanden ist das Spargelfest mit Beginn der drei√üiger Jahre, als sich die Spargelanbauer allj√§hrlich am Ende der Spargelzeit trafen und den Saisonabschluss feierten. Aus diesen Anf√§ngen entwickelte sich das erste offizielle Spargelfest im Jahre 1934 , angeregt von dem im Jahre 1933 frisch gegr√ľndeten Wirtschafts- und Verkehrsverein Lampertheim. Das Stadtfest ist in der ganzen Region bekannt und zieht die Besucher in Massen an.

Das Spargelfest findet in der Kaiserstra√üe (Fu√üg√§ngerzone) und in Teilen der anbindenden Seitenstra√üen statt. Der angrenzende Rasenplatz der Domkirche wird als Festplatz f√ľr Schausteller genutzt. Am Spargelfest nehmen neben den ortsans√§ssigen Gewerbetreibenden ebenfalls Schausteller /Marktkaufleute teil.

Kirchweih

Nur wenige Feste k√∂nnen es an Beliebtheit mit der traditionellen Kirchweih (Kerwe in Lampertheim, H√ľttenfeld und Rosengarten und Kerb in Hofheim ) aufnehmen. Bei dem Kerwefest funktionieren die Vereine, Gruppen, Aus- und Schausteller einen Teil der Stra√üe zu einem gro√üen Festplatz um. Die Kirchweih in Lampertheim findet in der R√∂merstra√üe zwischen der Alten Weinstube und dem Heimatmuseum statt. Die gro√üen und kleinen Begebenheiten werden von den Kerweburschen am Samstag und am Montag glossiert, wenn am alten Rathaus bzw. in verschiedenen Gastst√§tten der Kerwekranz aufgeh√§ngt wird.

Der Teilnehmerkreis setzt sich aus einheimischen Vereinen, Gastwirten und Privatpersonen zusammen. Es nehmen weiterhin Schausteller /Marktkaufleute teil. Auf dem Schillerplatz in der Stadtmitte von Lampertheim findet ein K√ľnstlermarkt statt und die Gesch√§fte sind ge√∂ffnet.

Quellen

  • Gro√üe Teile der Stadtbeschreibung entstammen der Stadt Lampertheim und wurden freundlicherweise zur Ver√∂ffentlichung auf Wikipedia zur Verf√ľgung gestellt. Au√üerdem gilt Hubert Simon, dem Stadtarchivar der Stadt Lampertheim gro√üer Dank, der die Geschichte und die Zeittafel der Stadt Lampertheim zusammengetragen hat.
  • (1) Quelle: Hessische Statistische Landesamt
  • (2) Quelle: Lampertheim, Ein Blick in die Stadtgeschichte (S. 61). Herausgegeben durch den Magistrat der Stadt Lampertheim zu 1150 Jahr Feier.
  • siehe auch Eisenbahn- Trajekt Worms-Rosengarten

Weblinks

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