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Letzte Änderung für Artikel Homberg (Efze): 19.02.2006 22:51

Homberg (Efze)

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Wappen Karte
fehlt noch Deutschlandkarte, Position von Homberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Kassel
Landkreis : Schwalm-Eder-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 1‚Ä≤ N, 9¬į 24‚Ä≤ O
51¬į 1‚Ä≤ N, 9¬į 24‚Ä≤ O
H√∂he : 222 m √ľ. NN
Fläche : 99,99 km²
Einwohner : 14.983 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 150 Einwohner je km²
Postleitzahl : 34576
Vorwahl : 05681
Kfz-Kennzeichen : HR
Gemeindeschl√ľssel : 06 6 34 009
Stadtgliederung: 20 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausgasse 1
34576 Homberg (Efze)
Website: www.homberg-efze-kreisstadt.de
E-Mail-Adresse: info@homberg-efze.de
Politik
B√ľrgermeister : Martin Wagner ( CDU )

Homberg ist eine Kleinstadt in Nordhessen mit rund 15.000 Einwohnern und Kreisstadt des Schwalm-Eder-Kreises.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Homberg liegt im √úbergangsgebiet zwischen Westhessischer Senke - einem Senkungsgebiet des Terti√§rs - und dem Kn√ľll . Die Stadt selbst erstreckt sich √ľber mehrere H√ľgel, die gr√∂√ütenteils aus basaltischem Untergrund bestehen. Vom Kn√ľll kommend wird Homberg von der Efze durchflossen, die Entw√§sserung durch diese vollzieht sich in Richtung Fulda. Es existierten geringere Kohlevorkommen in der direkten Umgebung.

Schlossberg mit Hohenburg und Altstadt Homberg
Schlossberg mit Hohenburg und Altstadt Homberg













Stadtgliederung

Homberg besteht aus den folgenden Stadtteilen:

  • Allmuthshausen
  • Berge
  • Ca√üdorf
  • Dickershausen
  • Holzhausen
  • Hombergshausen
  • H√ľlsa
  • Lembach
  • L√ľtzelwig
  • Mardorf
  • M√∂rshausen
  • M√ľhlhausen
  • Relbehausen
  • Rodemann
  • Roppershain
  • Sondheim
  • Steindorf
  • Wa√ümuthshausen
  • Welferode
  • Wernswig

Geschichte

Die erste urkundliche Erw√§hnung der Stadt geschah im Jahre 1231 . Der Name stammt von der Hohenburg, der Burg √ľber Homberg. Der Burgbrunnen ist mit 150 m Tiefe der dritttiefste Burgbrunnen Deutschlands.

Aussichtsturm auf der Hohenburg
Aussichtsturm auf der Hohenburg
Stadtplan von Homberg (1721), Original im Homberger Heimatmuseum
Stadtplan von Homberg (1721), Original im Homberger Heimatmuseum

1526 fand hier in der Marienkirche unter dem hessischen Landgrafen Philipp die Homberger Synode statt, durch die Hessen protestantisch wurde.

1809 ging von hier unter Oberst von D√∂rnberg der so genannte D√∂rnbergsche Aufstand gegen K√∂nig J√©r√īme aus, der aber niedergeschlagen wurde.

Homberg ist eine Gr√ľndung der hessisch-th√ľringischen Landgrafen und wird als Stadt urkundlich erstmalig 1231 genannt. Die Siedlung ist √§lter.

Stadtplanung

Wie die meisten deutschen St√§dte d√ľrfte Homberg in der Regierungszeit der Staufer ( 1138 ‚Äď 1254 ) planm√§√üig angelegt worden sein. Bauliche Besonderheiten in dem Stadtbild von Homberg weisen auf eine nicht auf den ersten Blick erkennbare Stadtplanung hin. Homberg ist an sich eine Doppelstadt, sie besteht aus der Altstadt, 1231 erstmalig urkundlich erw√§hnt, und der Freiheit. Die Freiheit war eine selbstst√§ndige Stadt, sie wurde 1356 gegr√ľndet und 1536 mit der Altstadt vereinigt. Die Altstadt selbst bestand aus drei Geburden ( Geb√ľndnis ). In der Aufsicht auf den Stadtplan erkennt man die drei Hauptzug√§nge der Stadt √ľber die ehemaligen Toreing√§nge: Westheimer Tor, Obertor und Holzh√§user Tor.

Mittelpunkt und Zielpunkt aller Wegeverbindungen ist der Marktplatz , √ľberragt von der Stadtkirche St. Marien, die ehemals von dem Friedhof der Stadt umgeben war. Einen regelm√§√üigen Grundri√ü weist die Stadt nicht auf. Doch eines ist der Stadt mit vielen mittelalterlichen Stadtgr√ľndungen gemein, dass erst auf den zweiten Blick erkennbar wird: Die mittelalterlichen Stadtplaner verwandten bei der Anlage von Stra√üen das bewusste Kr√ľmmen und das Versetzen der Kreuzungen oder Einm√ľndungen von Stra√üen und Gassen. Insbesondere wurde die Stra√üenkr√ľmmung als √§sthetisches Mittel bei der Anlage der heutigen Untergasse eingesetzt. Durch eine gekr√ľmmte Stra√üenf√ľhrung wurde der Stra√üenraum optisch begrenzt, es entstand ein geschlossener Stra√üenraum, am Endpunkt war ein in die Blickachse geschobenes Haus zu erkennen. In der Untergasse war es das ehemalige Brauhaus der Stadt, ein Eckhaus der Enten- und Untergasse. In der Untergasse ist die ehemalige Stra√üenf√ľhrung im Rahmen der Stadtsanierung verschwunden, sie ist nur noch an der H√§userstellung oder in der Aufsicht auf die Stadt zu erkennen.

Der gleiche Effekt wurde erreicht, indem die Stadtplaner die Seitengassen gegeneinander versetzt oder ohne gradlinige Fortsetzung auf eine der Hauptstra√üen m√ľnden lie√üen. Durch diese geschickten Planungen wurden Zugerscheinungen vermieden. Eine weitere M√∂glichkeit Zugluft in den St√§dten zu vermeiden, war das Versetzen bzw. Vorspringen einzelner H√§user oder Stra√üenabschnitte aus der Stra√üenachse. Dieser stadtplanerische Trick ist noch im Bereich der Oberen Westheimer Stra√üe sehr gut zu erkennen. Auch im Bereich der unteren Westheimer Str. bestand ein solcher Versprung, der aber im Laufe der Jahrhunderte verschwunden ist.
Weitere Informationen und Bilder sind im Artikel Stadtplanung und städtebauliche Entwicklung von Homberg zusammengefasst.

Politik

Rathaus
Rathaus

Stadtverordnetenversammlung

Der Gemeinderat aus Homberg (Efze) setzt sich aus 37 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

  • CDU 14 Sitze
  • SPD 15 Sitze
  • Gr√ľne 3 Sitze
  • FDP 3 Sitze
  • UFH 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 18. März 2001 )

Städtepartnerschaften

Stolin ( Weißrussland ), seit 1992
Bridgwater ( Großbritannien )

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

Stadtkirche St. Marien
Stadtkirche St. Marien

Stadtkirche St. Marien: Der Homberger Stadtkirche St. Marien kommt eine besondere Bedeutung innerhalb des hessischen Protestantismus zu: Im Jahre 1526 berief Landgraf Philipp der Gro√üm√ľtige eine Synode nach Homberg ein, die in dieser Kirche tagte und den Zeitpunkt markiert, an dem die Landgrafschaft Hessen evangelisch wurde. Deshalb nennt man diese Kirche, die zu den wichtigsten gotischen Baudenkm√§lern im n√∂rdlichen Hessen geh√∂rt, die ‚ÄěReformationskirche Hessens‚Äú.

  • Vermutlich vor 900 eine fr√§nkische Kapelle.
  • Um 1000 Romanische Vorkirche oder Kapelle
  • Im 12. Jh. : Romanische Basilika - (oder fr√ľhe Hallenkirche).
  • Erste H√§lfte 14. Jh. : sp√§tgotischer Um- bzw. Neubau als Hallenkirche hessisch-westf√§lischer Pr√§gung.
  • 1374 Beginn des Turmbaus
  • 1640 Sprengung, Einsturz und Brand von Turm und Langhaus infolge der Besetzung durch die kaiserlicher Truppen unter Piccolomini.
  • 1645 - 1746 Wiederherstellung lt. steinerner Tafel am Kirchturm oberhalb der Galerie
  • 1709 Einrichtung einer T√ľrmerwohnung.
  • 1893 Stiftung und Einbau der Chorfenster mit Darstellung der Homberger Synode.
  • Seit 1965 heutiger Zustand nach Entfernung von Einbauten aus dem 17. bis 19. Jahrhundert (Gest√ľhl, Kanzel, Emporen). Aufstellung des Kreuzweges.

Schirnen, Möbelwagen und Haus unter der Kirchhofslinde

Blick auf die Schirnen und Kirchhoftreppe
Blick auf die Schirnen und Kirchhoftreppe

In den Kavaten unter dem Kirchhof im Mittelalter eingerichtete Verkaufsst√§nde der Metzger und B√§cker sowie Gark√ľche und Fleischerschirne.

Homberger Elle
Homberger Elle

Am ehemaligen Standort der so genannten Bäckerschirne, Anfang 1820 abgebrochen, wurde an gleicher Stelle ein markantes Gebäude errichtet,dass von den Hombergern "Möbelwagen" genannt wird.

Das Geb√§ude rechts neben der Kirchhoftreppe wurde 1719 auf Tr√ľmmern der ehemaligen Gark√ľche errichtet.
Rathaus: 1704 erbaut auf den Grundmauern eines im 30-j√§hrigen Krieg zerst√∂rten Vorg√§ngerbaus aus dem 15. Jh. Nach dem Siebenj√§hrigen Krieg Bau des Turmes, Wetterfahne von 1767 , seit 1989 Glockenspiel, zur Obertorstra√üe Portal zum Stadtkeller. Neben dem gotischen Eingang an der Treppe zur Obertorstra√üe befindet sich die Homberger Elle, eine mittelalterliche Ma√üeinheit von 57,4 cm L√§nge; sie hatte Bedeutung bis in den Th√ľringer Raum. Simbelschanze vor dem Rathaus, 1875 baulich ver√§ndert. Der Name stammt von einer Steuer aus dem gleichen Jahr. Die Regierung hatte die Erhebung von Simbeln zur Deckung der gestiegenen Ausgaben genehmigt.

T√ľrgriff an einem Haus am Marktplatz
T√ľrgriff an einem Haus am Marktplatz

Engel - Apotheke: 1668 auf einer Tr√ľmmerst√§tte errichtetes gr√∂√ütes Fachwerkhaus am Marktplatz, seit 1701 Apotheke.

F√ľnffenster-Haus: Anfang des 19. Jahrhunderts wurde eine Fenstersteuer erhoben; deshalb wurde die Anzahl der Fenster pro Etage auf f√ľnf begrenzt.

Kyffhäuser-Museum: Dauerhafte Austellung mit dem Schwerpunkt Kyffhäuserbund .

Krone: Fachwerkhaus von 1480 , seit 1721 Gasthaus. Bemerkenswerte Balken und Dachkonstruktion, Erkeranbauten aus dem 16. Jh. .

Geburtshaus des Heimatdichters Ludwig Mohr: an der S√ľdseite des Marktplatzes Dichter des Romans ‚ÄěRot-Wei√ü‚Äú, Thema ist der D√∂rnbergsche Aufstand.

Weißer Hof: Fachwerkbau der Renaissance. Bemerkenswert ist die Verzierung mit Andreaskreuzen.

Ofenstein
Ofenstein

Löwenhaus: 1617 erbaut. Wappenstein mit Stab und Schlange sowie ein Löwenkopf mit Inschrift L.A.1664 (Ofenstein) weisen auf den Sitz der Löwenapotheke hin. Wertvolles Renaissance-Portal.

Altes Schulhaus oder Opfermannhaus, Kaserne:

1750 als Wohnhaus des Opfermannes
Altes Schulhaus, links davor ein gotisches Gebäude in der das Jägerbatallion untergebracht war
Altes Schulhaus, links davor ein gotisches Gebäude in der das Jägerbatallion untergebracht war

der benachbarten Kirche erbaut, diente das Gebäude auch als erste Stadtschule. In unmittelbarer Nachbarschaft gotischer Bau, ehemals genutzt als Kaserne des kurhessischen Jägerbataillons.


Hochzeitshaus: Erbaut 1552 . Nach dem Brand des alten Rathauses als so genanntes neues Rathaus genutzt. Später Pfarrhaus, Schule und Verwaltungsgebäude, seit 1952 Heimatmuseum der Stadt Homberg .

Hochzeitshaus
Hochzeitshaus
Das Pförtchen
Das Pförtchen

Pf√∂rtchen: Urspr√ľngliche Fu√üg√§ngerpforte zur Burg.

Baumbachscher Burgsitz: Erbaut um 1543 als Burgsitz der von Baumbach direkt an der Stadtmauer, von 1840 - 1855 vermietet an die Taubstummenanstalt, seit 1873 im Besitz der ev.-luther. Kirchengemeinde.

Dörnbergtempel: Erbaut auf den Fundamenten des ehemaligen Bächtenturm. 1809 Treffpunkt der Verschwörer des Dörnbergschen Aufstandes.

Haus Leimbach: Markantes Eckhaus mit gotischem Eingangsportal

Bischofsches Haus:

Stammsitz des Wollhandelsgeschlechts Bischof, auf Resten nach dem 30-jährigen Krieg erbaut. Renaissance-Erker,
Vorderfront des Bischofschen Hauses mit alten und neuem Eingangsbereich
Vorderfront des Bischofschen Hauses mit alten und neuem Eingangsbereich
Wappen derer von Bardeleben und Bischof.

Haus Kl√ľppel: Sitz des Homberger Landratsamtes bis 1891 , an der Seite zur Bischofstra√üe Sandsteinfiguren vom ehemaligen Kellereingang eines Nachbarhauses.

Ehemaliges Brauhaus:

Das ehemalige untere Braushaus der Stadt Homberg
Das ehemalige untere Braushaus der Stadt Homberg
In den Archivalien der Stadt Homberg finden sich nach dem Heimatforscher Kaiser verschiedene Bezeichnungen f√ľr das Brauhaus in der Untergasse Ecke Entengasse. 1665 sprach man vom kleinen Brauhaus an dem ein Brunnen gesetzt wurde. Ab 1730 wurde vom alten oder unterem Brauhaus berichtet, weil zwischenzeitlich ein weiteres Brauhaus neu errichtet worden war. 1676 wurde das Haus durch Brand teilweise zerst√∂rt.

Mit der Einf√ľhrung der Gewerbefreiheit 1869 fand die Homberger Biergerechtsame ihr gesetzliches Ende. Die Stadt ver√§u√üerte das Brauhaus an den P√§chter Zickendraht, der noch 15 Jahre weiter Bier braute. Als weitere Eigent√ľmer werden der Wagenfabrikant Wilhelm Ulrich genannt. 1918 ver√§u√üerte dieser es an den Fuhrmann Aubel, der es zum Wohnhaus in der heutigen Form umbaute.

Historisches Grabmal
Historisches Grabmal

Alter Friedhof: Seit 1580 Begr√§bnisst√§tte, heute Parkanlage mit sehenswerten historischen Grabdenkm√§lern Homberger Pers√∂nlichkeiten, darunter Minister Julius Rhode, B√ľrgermeister Winter, Prof. Wilhelm Volckmar.

Grabst√§tte der √Ąbtissinnen Marianne vom und zum Stein und Charlotte von Gilsa sowie Friedensrichter Martin - Personen, die wesentlichen Anteil an den Vorbereitungen zum D√∂rnbergschen Aufstand 1809 gegen Jerome Napoleon hatten.

Christus-Epheta-Kirche:, 1957 geweiht Planentwurf basiert auf einem Kreis, in dessen Mittelpunkt der Altar steht, dreistufige Kuppel √ľber der Apsis. 12 Fenster in der Schauseite stehen f√ľr die 12 Apostel, Turm mit 30 m H√∂he. Mosaikentwurf von Gerhard Dechant: Christus heilt zwei taubstumme Kinder.

Ehemaliges Lehrerseminar:

Unterhalb des Bindeweges ließ
Im ehemaligen Seminargebäude ist heute das Bundespräsident-Theodor-Heuss-Gymnasium untergebracht
Im ehemaligen Seminargebäude ist heute das Bundespräsident-Theodor-Heuss-Gymnasium untergebracht
die preu√üische Regierung 1879 das neue k√∂nigliche Lehrerseminar bauen. Die Ausbildungsst√§tte hatte bereits 44 Jahre lang im alten Lehrerseminar in der Freiheit bestanden. Der rote Backsteinbau war gro√üz√ľgig gestaltet und galt zu seiner Zeit als der modernste Bau seiner Art in Preu√üen. Das Geb√§ude bestand aus einem breiten Mitteltrakt, in dem die Klassen- und Fachr√§ume, Aula und Verwaltung untergebracht waren. In den vorgezogenen Seitentrakten wohnten der Direktor und mehrere Seminarlehrer. 1925 wurde das Lehrerseminar aufgel√∂st und das Geb√§ude diente zun√§chst als Aufbauschule; heute wird der gesamte Geb√§udekomplex von der Bundespr√§sident-Theodor-Heuss-Schule genutzt.

Die Freiheit: 1356 durch Landgraf Heinrich II. gegr√ľndeter Stadtteil; getrennt von der Altstadt durch den Stadtmauerring mit eigenem B√ľrgermeister, Rathaus, Kirche und Befestigung; 1536 Ende der Selbstst√§ndigkeit.

Das Neue Tor: 1536 als Verbindung zwischen der Stadt und dem neuen Stadtteil Freiheit gebrochener Tordurchgang.

Wallensteinsches Stiftsgeb√§ude Erbaut um 1550 , seit 1616 Burgsitz. 1783 Stiftung des Wallensteinschen Damenstiftes. Infolge des gescheiterten D√∂rnbergschen Aufstandes 1832 nach Fulda verlegt, danach Wohnhaus f√ľr die P√§dagogen des Lehrerseminars.

Hospital zum Heiligen Geist: Gestiftet 1368 von Priester Heinrich Bischof zu Gunsten der Armen und Kranken.

Pulverturm
Pulverturm

Pulverturm: Einzig vollst√§ndig erhaltener Turm der Stadtbefestigung von ehemals etwa 1200 m L√§nge mit sieben T√ľrmen. Die Stadtmauer erreichte eine H√∂he von sechs bis acht Metern und war durchschnittlich zwei Meter stark.

Gotisches Haus: √Ąltestes Homberger Wohnhaus, Baujahr um 1425 .

Haus Holzhäuser Str. Ecke Webergasse: Haus aus dem 16. Jh., in der Wandung zur Webergasse Sandsteinplastik, Engel mit Schwert; Plastik stammt aus dem alten Amtsgericht.

Ehemaliger j√ľdischer Betraum: Webergasse In diesem Geb√§ude befand sich der Betraum der j√ľdischen Mitb√ľrger.

Baumbachscher Burgsitz am Obertor: Über dem Eingangsportal das Familienwappen mit liegendem Halbmond und zwei Sternen, Gebäude im vorigen Jahrhundert baulich verändert.

Wappenstein derer von Baumbach
Wappenstein derer von Baumbach

Windm√ľhle: Ehemalige Befestigungsanlage der Stadt vor dem ehemaligen Holzh√§usertor.

Stadthalle: 1909 - 1911 als Restaurant Stadtpark erbaut. Nach jahrzehntelanger Zweckentfremdung restauriert, seit 1991 als Stadthalle genutzt. Ausgezeichnet mit dem Hessischen Denkmalschutzpreis. Bemerkenswerte Jugendstilarchitektur.

Hermann-Schafft-Schule: Schule f√ľr Geh√∂rlose und H√∂rbehinderte in Homberg. 1912 Einweihung des noch heute genutzten Schulgeb√§udes.

Hohlebach - M√ľhle: 1415 erstmals erw√§hnt, 1992 restauriert. M√ľhlrad mit f√ľnf Meter Durchmesser.

Nebengebäude des späten Mittelalters

Wirtschaftsgebäude des Mittelalters
Wirtschaftsgebäude des Mittelalters

Es handelt sich dabei um ein landwirtschaftlich oder gewerblich genutztes Nebengebäude des späten Mittelalters. Das Haus liegt an einer Gasse zwischen der Pfarrstraße und der Berggasse, mit dem Giebel zur Berggasse. Die Gesamtkonstruktion des Hauses, das noch nicht dendrochronologisch datiert worden ist, weist auf die 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ein ähnliches Gebäude befand sich in Marburg (Lahn), es fiel aber dem Abriss zum Opfer.

Die Geschosse wurden als Lager- und Abstellr√§ume genutzt. Das Erdgeschoss ist durch eine sp√§ter eingezogene Mittelwand in zwei gleichgro√üe H√§lften unterteilt, Obergeschoss und Dachgeschoss haben keine Innenw√§nde, Hinweise auf urspr√ľngliche Unterteilungen fehlen. Das Geb√§ude wird durch drei Zug√§nge erschlossen: Eine T√ľr an der Osttraufe zum Erdgeschoss von der Hofseite her, eine gegen√ľberliegende T√ľr an der Westtraufe von der Stra√üe und eine T√ľre am Nordgiebel zum Obergeschoss; in das Dachgeschoss f√ľhrt eine Leiter. In den Gefachen des Giebeldreiecks ist noch der urspr√ľngliche Wandkern aus Lehmgeflecht vorhanden. Hier sind an der Au√üenseite mit einer spitzen Kelle dreieckige L√∂cher in die noch feuchte Lehmoberfl√§che gedr√ľckt worden. Es handelt sich hier um den so genannten Schuppenputz, der in Nordhessen in einem 1452 erbauten Haus in Bad Hersfeld auch noch im Original erhalten ist, so dass hier eine noch mittelalterliche Wandgestaltung vorliegt.

Westheimer Torturm

√Ąu√üeres und inneres Westheimer Tor
√Ąu√üeres und inneres Westheimer Tor

Am 18. Juli 2005 wurde bei bei Bauarbeiten eine der Grundmauern des Westheimertorturmes aufgefunden. Über einem Fundament von Basaltsteinen wurden glatt behauene Sand- oder Tuffsteine festgestellt. Man ist sich sicher, dass es sich um die Grundmauern des Westheimertorturmes handelt. Aufgrund der Mächtigkeit der Grundmauern ist von einem gewaltigen Bauwerk auszugehen.

Westheimer Torturm
Westheimer Torturm

Das untere linke Bild zeigt aus einem Fehldruck nach Merian die Tor- und Turmanlagen der westlichen Altstadtbefestigung. Zu erkennen sind die Doppelt√ľrem des √§u√üeren Westheimer Tores. Der wuchtige rechteckige Torturm des inneren Westheimer Tores, der Tiefe Turm (noch heute vorhanden) sowie den untergegangenen Turm im Bereich des Bischhofschen Hauses. In dem rechten Bild (Ausschnitt aus dem Stadtplan von Homberg) wird die Lage der Toranlagen in der Westheimer Stra√üe besonders anschaulich deutlich. Der Torturm war nicht b√ľndig in die Stadtmauer eingebunden, sondern ragte teilweise aus der Stadtmauer heraus.


Am 19. Mai 2005 wurde an der Wallstra√üe in Homberg eine Gemeinschaftsarbeit von Christina Fiand und Ernst Gro√ü errichtet. Das Kunstwerk " Die Stelzeng√§nger" ist eine Auftragsarbeit der Stadt Homberg und der Kraftstrombezugsgenossenschaft (KBG). Drei Figuren auf Stelzen mit √ľber sechs Meter H√∂he schauen neugierig √ľber die Stadtmauer an der Wallstra√üe.

Die drei geschnitzten Figuren sollen die Neugier bei den Passanten und Vorbeifahrenden auf die Stadt Homberg wecken und auffordern hinter die Mauern der Stadt zu gucken. Der gleiche K√ľnstler schuf ein Kunstwerk vor dem Kreihaus des Kreisausschusses des Schwalm-Eder-Kreises oberhalb des Parkes "Der Alte Friedhof. Bild:Kunst am Kreishaus2a.jpg |thumb|160px|left|Kunstwerk vor dem Kreishaus]]



Verkehr

Homberg gilt als die einzige Kreisstadt in Deutschland , die nicht an das Bahnnetz angeschlossen ist. Sie gehört dem Nordhessischen Verkehrsverbund an.

Persönlichkeiten der Stadt

  • Geburtsort von Hans Staden , Landsknecht und Begr√ľnder der Brasilien-Forschung
  • Homberg ist Wirkungsort und letzte Ruhest√§tte des Komponisten und Orgelvirtuosen Prof. Dr. phil. Wilhelm Valentin Volckmar ( 1812 - 1887 ).
  • Geburtsort der Schauspielerin Felicitas Woll
  • August Vilmar
  • Ludwig Mohr (Dichter)
  • Max Hoffmann (Diplomat und General)
  • Matthias Reim (S√§nger)
  • Heinrich Otto (Maler) Geboren im Ortsteil Wernswig
  • Ulrich Holbein (Schriftsteller) Lebt bei Allmuthshausen

Sonstiges

Homberg wird die Stadt des Hessentags 2008 .

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Hotel am Stadtpark-B√ľrgerhaus 34582 Borken http://www.hotelamstadtpark-borken.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 305682 / 80 10
Hassia 34621 Frielendorf http://www.hotelhassia.de/  05684 / 341
Sonneck 34593 Kn√ľllwald http://www.hotel-sonneck.com/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 305685 / 99957
Am Lingelbach 34593 Kn√ľllwald   05685 / 684

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Wikipedia

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