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Letzte Änderung für Artikel Gudensberg: 27.01.2006 15:25

Gudensberg

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Deutschlandkarte, Position von Gudensberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Kassel
Landkreis : Schwalm-Eder-Kreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 51┬░ 11' N, 09┬░ 22' O
51┬░ 11' N, 09┬░ 22' O
H├Âhe : 228 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 46,5 km┬▓
Einwohner : 9.111 (31. Dezember 2004)
Bev├Âlkerungsdichte : 196 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 34281
Vorwahl : 05603
Kfz-Kennzeichen : HR
Gemeindeschl├╝ssel : 06 6 34 007
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kasseler Stra├če
34281 Gudensberg
Website: www.gudensberg.de
E-Mail-Adresse: info@gudensberg.de
Politik
B├╝rgermeister : Dr. Franke, Edgar ( SPD )

Gudensberg ist eine Kleinstadt in Nord-Hessen, Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Gudensberg liegt im Schwalm-Eder-Kreis am ├Ąu├čersten S├╝dostzipfel des Naturparks Habichtswald nur etwa 20 km s├╝dlich von Kassel.

Gudensberg grenzt im Norden und im Nordosten an Ederm├╝nde. Im Osten st├Â├čt es an n├Ârdliche Ortsteile von Felsberg, die im Bereich des Unterlaufs der Eder liegen. S├╝dlich und S├╝d├Âstlich des Unterlauf der Ems liegen weitere Teile von Felsberg. Im S├╝den und S├╝dwesten liegen die Ortsteile Obervorsch├╝tz und Dorla an der Ems. In den zuletzt genannten Himmelsrichtungen und im Westen befinden sich jenseits dieses Flie├čgew├Ąssers Stadtteile von Fritzlar. Im Nordwesten st├Â├čt der Ortsteil Gleichen an Niedenstein; in dieser Richtung erheben sich hinter dem Odenberg die Langenberge , die zum Naturpark Habichtswald geh├Âren.

Stadtgliederung

Gudensberg erhielt bei der Gebietsreform von 1974 die Orte Deute, Dissen, Dorla, Gleichen, Maden und Obervorsch├╝tz hinzu.

Geschichte

Gudensberg

Gudensberg wird erstmals 1121 urkundlich erw├Ąhnt. Der Name leitet sich vermutlich von Wotansberg ab, ein Hinweis darauf, da├č in altgermanischer Zeit dort von den Chatten der h├Âchste germanische Gott verehrt worden sein d├╝rfte. Im Mittelalter wurde auf dem Berg eine Burg (die Obernburg) gebaut, die Sitz hessischer Gaugrafen war. Von 1122 bis 1247 geh├Ârte Gudensberg den Landgrafen von Th├╝ringen, und der Ort erlebte eine Bl├╝tezeit, mit der ersten Ummauerung (1170 bis 1180) und der Erw├Ąhnung als Stadt (1254) mit Bestehen einer st├Ądtischen Verfassung zu Beginn des 13. Jahrhunderts. Mit der Teilung Th├╝ringens fiel Gudensberg an die Landgraftschaft Hessen, und verlor seine politische und administrative Bedeutung. In den zahlreichen Fehden zwischen dem Erzbistum Mainz und der Landgrafschaft Hessen war Gudensberg einer der Hauptst├╝tzpunkte Hessens und erlitt wiederholt schweren Schaden. So wurde Gudensberg 1387, ausgenommen die Obernburg, von mainzischen Truppen eingenommen und einge├Ąschert. Zwei weitere Brandkatastrophen suchten die Stadt heim: 1587 durch Unachtsamkeit, und 1640 w├Ąhrend des 30j├Ąhrigen Krieges durch kaiserliche Truppen. Im siebenj├Ąhrigen Krieg (1761) wurde die noch zum Teil erhaltene Obernburg durch Beschuss schwer besch├Ądigt.

Deute

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung von Deute geht auf das Jahr 1314 zur├╝ck. Ein Haus aus dem Jahr 1665 ist heute noch erhalten.

Im 18. Jahrhundert betrieb man in Deute Braunkohle - Bergbau .

Dissen

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung l├Ąsst sich f├╝r Dissen auf das Jahr 1061 datieren.

Dorla

Das an der Ems liegende Dorla wird erstmalig 1040 urkundlich erw├Ąhnt. Die Kirche des Dorfes wurde 1718 eingeweiht.

Maden

Maden war zur Zeit der Chatten einer ihrer Hauptorte, und am Mader Stein fanden ihre Things statt. Die erste urkundliche Erw├Ąhnung als 'Mathanon' wird auf das Jahr 800 datiert. Maden ist somit das ├Ąlteste Dorf Hessens und feierte im Jahr 2000 sein 1225j├Ąhriges bestehen. Graf Werner IV. von Maden gr├╝ndete 1113 das Benediktinerkloster Breitenau bei Guxhagen. Nach seinem Tod 1121 gingen die Herrschafts- und Besitzrechte auf Graf Giso von der Burg Hollende ├╝ber.

Obervorsch├╝tz

Siehe Obervorsch├╝tz

Politik

Stadtverordnetenversammlung (Gemeinderat/Gemeindevertretung)

Die Stadtverordnetenversammlung von Gudensberg setzt sich aus 31 Stadtverordneten zusammen.

  • CDU 8 Sitze
  • SPD 19 Sitze
  • Gr├╝ne 2 Sitze
  • FDP 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 18. M├Ąrz 2001 )

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

Oberhalb der Stadt auf dem Schlo├čberg gelegen, befindet sich die Burgruine Obernburg. Auf einem Bergsattel unterhalb der Obernburg ist ein Turm als Teil der alten Stadtbefestigung erhalten geblieben. Von dem 306 m hohen Berg hat man eine pr├Ąchtige Aussicht in die Mader Heide, zum Maderstein, zum Nenkel sowie zum Odenberg.

Im Stadtkern finden sich diverse historische Geb├Ąude, meist Fachwerkbauten, darunter das alte Amtshaus mit seinem Renaissance -Portal, das Pfarrhaus aus dem Jahre 1642 , der 1643 errichtete Renthof sowie als ├Ąltestes Geb├Ąude der Stadt das 1596 errichtete Ackerb├╝rgerhaus. Die evgl. Kirche St. Margarete ist ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert mit An- und Umbauten aus dem 15. - 16. Jahrhundert. An der Kasseler Stra├če, Ecke Fritzlarer Stra├če befindet sich das Hospital, welches urspr├╝nglich aus dem 13. Jahrhundert stammt, jedoch bis ins 18. Jahrhundert mehrfach umgebaut wurde. In der Altstadt befindet sich au├čerdem der Alte Friedhof mit historischen Grabsteinen aus dem 18. und de m 19. Jahrhundert. Interessant ist ein Hufeisenabdruck auf einem Stein der Kirchhofsmauer, erz├Ąhlt er doch von einer der vielen Sagen des alten Chattengaus. Auf diesem Stein soll das Pferd Karl des Gro├čen gestanden haben, als dieser bei der heutigen W├╝stung Karlskirchen bei dem nahen Odenberg, eine Schlacht geschlagen habe. Das klassizistische Rathaus der Stadt stammt aus dem Jahre 1839.

Naturdenkm├Ąler

Markantes Wahrzeichen des Ortsteils Dissen ist eine Basaltkuppe, Scharfenstein genannt. Diese zieht auf Grund ihrer Beschaffenheit viele Bergsteiger an. In Dissen gibt es auch ein Steinkammergrab. Weniger markant, daf├╝r aber sagenumwoben: der Glisborn, n├Ârdl. des Scharfenstein (Hessen)s, ist ein kultisches Heiligtum der germanischen Chatten, die in ihm Heilkr├Ąfte vermuteten und der Meinung waren, er sei g├Âttlichen Ursprungs. Im Gudensberger Stadtwald liegt das Kulturdenkmal Lautariusgrab von Gudensberg.

Sch├Âne Bergkegel in der N├Ąhe von Gudensberg sind: der Maderstein am Rande der Mader Heide, der Odenberg, der Nenkel und der Wartberg.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Gudensberg liegt direkt an der A 49. Eine Expressbuslinie verbindet Gudensberg mit Kassel, Fritzlar und zeitweise Bad Wildungen.

Grifte-Gudensberger Kleinbahn

Ehemaliger Bahnhof Gudensberg (Aufnahme 2005)
Ehemaliger Bahnhof Gudensberg (Aufnahme 2005)

Der Bau der Kleinbahn wurde 1898 begonnen. Die Grifte-Gudensberger Kleinbahn wurde am 15. Juli 1899 er├Âffnet und hatte bei einer L├Ąnge vom 7,72 km nur vier Bahnh├Âfe:

  • Grifte, 0,00 km
  • Haldorf , 2,58 km
  • Dissen , 4,25 km
  • Gudensberg 7,72 km

Die Einstellung des Personenverkehrs erfolgte am 31. Dezember 1954 . Danach nutzte ein Gudensberger Verpackungsmaschinenhersteller nur noch einmal w├Âchentlich die Strecke zur Auslieferung seiner Produkte. Die Gleise sind um 1980 abgebaut worden und der Bahndamm wird jetzt als Rad- und Fu├čweg genutzt.

Ans├Ąssige Unternehmen

Big Drum, GTS Stanztechnik, Weber Netze, DPD Lager 34, Stolle.

Bildung

Im Ort gibt es drei Kinderg├Ąrten, zwei Grundschulen (eine davon im Ortsteil Obervorsch├╝tz), eine Gesamtschule mit Schulsternwarte, eine Sonderschule, eine Mediothek.

Literatur

  • Eduard Brauns: Wander- und Reisef├╝hrer durch Nordhessen und Waldeck, A. Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S.303
  • Josef Haslinger:Opernball, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt, 1995, S. 371
  • Eckhart G. Franz: Chronik von Hessen. Chronik-Verlag, Dortmund 1991 ISBN 3-611-00192-9

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Burg-Hotel Heiligenberg 34587 Felsberg   05662 / 831
Reit- und Ferienhof Emstal 34560 Fritzlar http://www.ferienhofemstal.de/  05622 / 1724
Hessischer Hof 34281 Gudensberg http://www.hessischerhof-gudensberg.de/  05603 / 20 31
Montana 34302 Guxhagen http://montana-hotels.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 305665 / 9465-0

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Wikipedia

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