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Letzte Änderung für Artikel Bad Hersfeld: 18.02.2006 16:03

Bad Hersfeld

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Wappen Karte
Amtliches Wappen von Bad Hersfeld
Deutschlandkarte, Position von Bad Hersfeld  hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Kassel
Landkreis : Hersfeld-Rotenburg
Fläche : 73,82 km²
Einwohner : 30.490 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 413 Einwohner/km²
H√∂he : 212 m √ľ. NN (Stadtmitte)
Postleitzahlen : 36251
Vorwahl : 06621
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 52' 6" n. Br., 9¬į 42' 27" √∂. L.
50¬į 52' 6" n. Br., 9¬į 42' 27" √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : HEF
Gemeindeschl√ľssel : 06 6 32 002
Stadtgliederung: 11 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Weinstraße 16
36251 Bad Hersfeld
Offizielle Website: www.bad-hersfeld.de
E-Mail-Adresse: info@bad-hersfeld.de
Politik
B√ľrgermeister : Hartmut H. Boehmer ( parteilos )

Die Stadt und Staatsbad Bad Hersfeld liegt im Nordosten von Hessen ( Deutschland ). Bad Hersfeld ist die Kreisstadt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg .

Überregional ist Bad Hersfeld vor allem durch die seit 1951 alljährlich stattfindenden Bad Hersfelder Festspiele bekannt, die in der Stiftsruine abgehalten werden. Die Stiftsruine gilt als die größte romanische Kirchenruine Europas . Die Geschichte der Stadt Bad Hersfeld ist in einem gesonderten Artikel dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Blick √ľber die Altstadt von Bad Hersfeld
Blick √ľber die Altstadt von Bad Hersfeld

Die Stadt liegt in der Hersfelder Senke, die hier durch den Zusammenfluss der Fulda und der Haune gebildet wird. Im S√ľdwesten liegt das Vogelsberggebiet, im Nordwesten das Kn√ľllgebirge (auf dem Foto im Hintergrund zu sehen) und im Nordosten der Seulingswald.

Der tiefste Punkt liegt mit 195 m √ľ. NN im M√ľndungsbereich der Solz in die Fulda. Der h√∂chste Punkt in der Stadgemarkung ist der 408 m √ľ. NN hohe Laxberg (Kn√ľllgebirge)

Die n√§chsten gr√∂√üeren St√§dte sind Kassel 52 km n√∂rdlich, Gie√üen 79 km s√ľdwestlich, Fulda 36 km s√ľdlich und Eisenach 45 km √∂stlich von Bad Hersfeld. Durch Bad Hersfeld f√ľhrt die Deutsche Fachwerkstra√üe.

Stadtgliederung

Neben der Kernstadt besteht Bad Hersfeld aus den Stadtteilen Allmershausen , Asbach , Beiershausen, Eichhof , Heenes , Hohe Luft, Johannesberg , Kathus, Kohlhausen , Petersberg und Sorga .

Nachbargemeinden

Im Uhrzeigersinn beginnend im Norden sind das Ludwigsau, Friedewald, Schenklengsfeld, Hauneck, Niederaula, Kirchheim und Neuenstein.

Klima

Die gesch√ľtzte Lage im Fuldatal, mit den umliegenden hessischen und th√ľringischen Mittelgebirgen f√ľhrt in Bad Hersfeld zu einer verh√§ltnism√§√üig hohen Jahresmitteltemperatur von 8,7 ¬įC und einem ziemlich trockenen Klima mit nur 718,1 mm durchschnittlichem Niederschlag im Jahr. Die mittlere Jahressonnenscheindauer liegt daher auch bei relativ hohen 1385,4 Stunden. Im langj√§hrigen Mittel hat Bad Hersfeld 34 Sommertage , 86 Frosttage und 22 Eistage pro Jahr.

Geschichte

Die Ruine des Stifts in Bad Hersfeld
Die Ruine des Stifts in Bad Hersfeld

Siehe auch: Geschichte der Stadt Bad Hersfeld und Geschichte der Hersfelder Abtei.

Die m√ľndlich und schriftlich √ľberlieferte Geschichte von Bad Hersfeld beginnt mit dem M√∂nch Sturmius , der 736 in Haerulfisfelt eine m√∂nchische Einsiedelei errichtete und mit Lullus , der 769 am selben Ort das Benediktinerkloster Hersfeld gr√ľndete. Beide waren Sch√ľler des Missionsbischofs Bonifatius.

Der heutige Stadtbereich lässt aufgrund von Ausgrabungen jedoch auf eine wesentlich längere Siedlungsgeschichte schließen, so gibt es neolithische Siedlungsspuren um 2000 v. Chr. , ein bronzezeitliches Grab um 1200 v. Chr. und Funde aus der La-Tène-Zeit um 400 v. Chr. .

Das Wahrzeichen der Stadt, der Turm der Hersfelder Stadtkirche
Das Wahrzeichen der Stadt, der Turm der Hersfelder Stadtkirche

Hersfeld wird 1142 erstmals als Marktort und 1170 als Stadt erw√§hnt. In diese Zeit f√§llt auch der H√∂hepunkt der reichspolitischen Bedeutung der Abtei Hersfeld. In den folgenden Jahrhunderten schwindet die Macht der Abtei, die sich seit dem Interregnum nicht mehr auf die Kaiser des Heiligen R√∂mischen Reiches Deutscher Nation st√ľtzen konnte. Ab dem Jahr 1373 erhielt die Landgrafschaft Hessen, durch Schutzb√ľndnisse, Einfluss auf die Stadt. In der Vitalisnacht 1378 erreichte der Machtkampf zwischen Abtei und Stadt seinen H√∂hepunkt. Durch den Deutschen Bauernkrieg 1525 fielen gro√üe Teile der Stadt und der Abtei an Hessen. 1606 stirbt der letzte Abt und im Westf√§lischen Frieden 1648 wird die gef√ľrstete Reichsabtei Hersfeld der Landgrafschaft Hessen-Kassel zugesprochen. Hersfeld, nun ein weltliches F√ľrstentum, geh√∂rt seitdem zur Hessen-Kassel.

Im Jahre 1439 wurden gro√üe Teile der Stadt durch einen Brand zerst√∂rt. Das √§lteste Fachwerkhaus in der Stadt ist das K√ľsterhaus von 1452 . Abt Ludwig V. (1571 - 1588) l√∂ste f√ľr viele Jahrhunderte die letzte Baubl√ľte in der Stadt aus, in dem er die Geb√§ude der Abtei im Renaissancestil aus und umbauen lie√ü. Dies sind heute noch in der ganzen Altstadt zu sehen, z.B. die ehemalige M√ľnze oder das Schloss Eichhof.

Im Siebenj√§hrigen Krieg 1761 brennen die Stiftskirche und die Klostergeb√§ude nieder und 1807 entkommt die Stadt knapp der v√∂lligen Vernichtung durch napoleonische Besatzungstruppen , da der badische Oberstleutnant Lingg die Befehle Napol√©ons nur "w√∂rtlich" ausf√ľhrte.

Im Jahre 1821 wird Hersfeld Kreisstadt in Kurhessen. Im gleichen Jahrhundert 1866 ist Hersfeld an das Eisenbahnnetz angeschlossen und ab 1938 hat die Stadt Hersfeld einen Autobahnanschluss (heute die A7 von Kirchheim nach Kassel).

Die Entwicklung zum Kurbad beginnt mit der Erschließung des Lullusbrunnens im Jahre 1904 . Ab 1949 heißt die Stadt Bad Hersfeld und seit 1963 ist Bad Hersfeld ein Hessisches Staatsbad.

Eingemeindungen

1918 wurde Kalkobes eingemeindet. Im Jahre 1972 wurden die unter dem Kapitel Stadtgliederung genannten Orte eingemeindet. Weiterhin wurden die Kreise Hersfeld und Rotenburg zusammengelegt. Bad Hersfeld wurde Kreisstadt des neu entstandenen Kreises Hersfeld-Rotenburg .

Einwohnerentwicklung und Stadtteile

Einwohnerentwicklung der Stadt Bad Hersfeld und der Stadtteile. Die Daten von 1930 bis 1970 kommen aus Volksz√§hlungsergebnissen. F√ľr 1997 stammen die Daten vom Einwohnermeldeamt.

Jahr 1823 * 1840 1867 1895 1930 1939 1950 1961 1970 1997
Allmershausen 124 144 126 163 176 181 237 197 183 224
Asbach - 628 671 615 845 918 1.272 1.127 1.185 1.438
Beiershausen - 155 137 119 138 171 268 218 278 314
Heenes 217 253 268 271 368 394 464 476 591 978
Hersfeld 5.667 6.553 5.959 7.413 12.318 14.608 21.285 23.004 23.628 26.650
Kalkobes 180 229 250 349 - - - - - -
Kathus - 370 462 410 600 633 853 847 870 1.003
Kohlhausen - 149 167 160 190 207 290 259 275 346
Petersberg - 133 174 147 250 270 358 366 844 725
Sorga - 602 718 663 850 984 1.310 1.150 1.279 1.579

* Dazu kamen 1823 das Stift mit 66 Einwohnern, der Hof Wehneberg mit 48 Einwohnern, der Hof Hehlgans mit 14 Einwohnern und der Hof Meisebach mit 11 Einwohnern.

Politik

Rathaus von Bad Hersfeld
Rathaus von Bad Hersfeld

Die Stadtverordnetenversammlung Bad Hersfeld zählt 45 Stadtverordnete. Die Sitzverteilung stellt sich seit der letzten Kommunalwahl am 18. März 2001 wie folgt dar:

SPD  : 24 Sitze
CDU  : 16 Sitze
FWG  : 3 Sitze
BfH  : 1 Sitz
Unabh√§ngige  : 1 Sitz

Der Magistrat besteht aus 8 Stadtr√§ten und dem B√ľrgermeister. Davon entfallen 4 Sitze auf die SPD , 3 Sitze auf die CDU und ein Sitz auf die FWG .

Der B√ľrgermeister Hartmut Henning Boehmer ( parteilos ) wurde am 2. Dezember 2001 mit einem Stimmenanteil von 66,7 % gew√§hlt.

Wappen

Blasonierung: Das Wappen ist gespalten. Vorne in Blau ein linksgewendeter, golden gekrönter und golden bewehrter, neun Mal von Silber und Rot geteilter Löwe (Löwe von Hessen). Hinten in Silber ein rotes Doppelkreuz mit Fußspitze. Das Kreuz ist auch bekannt unter dem Namen Hersfelder Doppelkreuz ( Wappen von Bad Hersfeld ). Die Stadtfarben sind weiß-rot.

Bedeutung: Das heutige Wappen setzte sich seit 1559 in der städtischen Heraldik durch. Das Doppelkeuz stammt von der Benediktinerabtei Hersfeld. Der Löwe von Hessen kam nach der Eroberung im Deutschen Bauernkrieg von Landgraf Philipp I. 1525 in das Wappen.

Es gibt folgenden √ľberlieferten Wappenspruch:
Hersfeld der Stadt/ein Kreuz im Schild
Darneben steht ein Löwen wild;
In Kreuz und leid hab' Löwenmuth
Und trau auff Gott/ es wird wol guot.

√Ąltere Wappen: Das √§lteste bekannte Stadtsiegel, ab 1256 , zeigte den Schutzheiligen Wigbert. Das kleinere Siegel aus dem 14. Jahrhundert zeigt die Patrone Simon der Zelot und Judas Thadd√§us der Benediktinerabtei Hersfeld mit dem Mainzer Rad und dem Doppelkreuz. Das Doppelkeuz steht im sp√§tgotischen Stadtsiegel allein. Es wurde nach der Eroberung der Stadt durch den Landgrafen Philipp von Hessen 1525 von dem hessischen L√∂wen verdr√§ngt.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Bad Hersfeld unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

  • L'Ha√Ņ-les-Roses (Departement Val-de-Marne in Frankreich , seit 1979 )
  • ҆umperk ( Tschechien , seit 1994 )
  • Bad Salzungen ( Deutschland , seit 1990 )

Eine Patenschaft besteht zum Schnellboot der Deutschen Marine S 75 Zobel.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

Jeden Sommer finden hier die Bad Hersfelder Festspiele statt, au√üerhalb der Festspielsaison werden Theatervorf√ľhrungen in der Stadthalle gegeben.

Musik

Jedes Jahr nach den Festspielen finden in der Stiftsruine die Bad Hersfelder Opernfestspiele statt. Bereits w√§hrend der Festspielzeit veranstaltet der Arbeitskreis f√ľr Musik e.V. seit dem Jahr 1961 die Bad Hersfelder Festspielkonzerte in der Stiftsruine, der Stadthalle und im Johann-Sebastian-Bach-Haus. Des weiteren finden in der Stadthalle und im Johann-Sebastian-Bach-Haus das ganze Jahr √ľber Saisonkonzerte statt. Dazu geh√∂ren z. B. die Internationalen Bachtage in Hessen und Th√ľringen, in der jedes Jahr in der Karwoche und zu Ostern gro√üe Chorwerke und kammermusikalische Kostbarkeiten aufgef√ľhrt werden.

Museen

  • Stadtmuseum Bad Hersfeld, im Kapitelsaal des alten Klosters
  • Konrad-Duden-Museum neben der Konrad-Duden-Schule (ehemalige Alte Klosterschule, Konrad Duden war hier Direktor von 1876 bis 1905)
  • Haus M√§hrisch Sch√∂nberg

Bauwerke

  • Die Ruine der Stiftskirche ist die gr√∂√üte romanische Kirchenruine Europas. Sie wird heute als Spielst√§tte der Bad Hersfelder Festspiele genutzt. Im Katharinenturm h√§ngt Deutschlands √§lteste datierte Glocke.
  • Der Kirchturm der gotischen Stadtkirche aus dem 14. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Bad Hersfelds. Hier h√§ngt Deutschlands viert√§lteste Glocke.
  • Das Rathaus wurde um 1371 in gotischem Stil erbaut und 1607 bis 1612 umgebaut. Es erhielt die Renaissancegiebel .
  • Zahlreiche Fachwerkh√§user , drei davon sind das K√ľsterhaus (√§ltestes Fachwerkhaus der Stadt aus dem Jahre 1452), das Zimmermannshaus und die Linggklause (sie war damals Unterkunft des Oberstleutnants Lingg). Auf dem Marktplatz zeugen die Patrizierh√§user aus gotischer Zeit mit ihren Renaissancegiebeln sowie die gegen√ľberliegenden Fachwerkh√§user von der letzten Baubl√ľte des Hersfelder Klosters.
  • Das Linggdenkmal erinnert an den badischen Oberstleutnant, der 1807 die Stadt vor dem Niederbrennen durch napoleonische Truppen rettete.
  • Das S√ľdtor, der Klausturm (ein Wachturm in der Stadtmauer) und zwei Teiche im Innenstadtbereich sind Reste der fr√ľheren Stadtbefestigung.
  • Das Vitaliskreuz von 1378 markiert die Stelle, an der die B√ľrger in der Vitalisnacht den Angriff des Sternerbundes abwehren konnten.
  • Weiterhin der Kurpark und etwas au√üerhalb der Stadt das Schloss Eichhof und das Bruderhaus auf dem Johannesberg

Parks

  • Kurpark mit Kurhaus und Wandelhalle
  • Stadtpark im Stiftsbezirk und entlang der Stadtmauer mit zwei Teichen (Reste es ehemaligen Stadtgrabens)

Sport

  • Neben den Fu√üballvereinen in jedem Stadtteil gibt es den Verein SVA Bad Hersfeld, der mit seiner 1. Mannschaft in der Saison 2005/2006 in der Landesliga Hessen Nord spielt. Die 2. Mannschaft spielt in der Bezirksoberliga Fulda und die A-Junioren geh√∂ren bereits im dritten Jahr der Hyundai Oberliga Hessen an.
  • Die drei Ruder- und Kanuvereine Hersfelder Kanu-Club 1924 e.V., der Kanu-Wanderer Hersfeld 1986 e.V. und der Hersfelder Ruderverein 1977 e.V. entfalten ihre T√§tigkeit im Sommer haupts√§chlich auf der Fulda. Der letzt genannte Verein betreibt auch wettkampfm√§√üigen Rudersport.
  • Neben den Sch√ľtzenvereinen in fast jedem Stadtteil gibt es die Hersfelder Sch√ľtzengilde 1252 e.V.
  • Der Luftsportverein Bad Hersfeld e.V. hat sein Segelfluggel√§nde auf dem Langenberg bei Hattenbach (Ortsteil von Niederaula).

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Bad Hersfelder Festspiele (von Mitte Juni bis Mitte August)
  • Oper in der Stiftsruine (nach Ende der Festspiele)
  • Lullusfest,das √§lteste Volksfest Deutschlands, (jedes Jahr in der Woche, in der der 16. Oktober liegt)
  • Sauer.Lollslauf (Marathonlauf zum Lullusfest)
  • Live-Jazz-Festival (am 1. Juni-Wochenende jedes Jahr)
  • Internationale Bad Hersfelder DMV-Grasbahnrennen (jeden Sommer veranstaltet vom Motorsportclub Bad Hersfeld e.V. auf einer 500 m langen Bahn)
  • Internationale Bad Hersfelder Bach Tage (zu Ostern)
  • Tagebergfest der Freiwilligen Feuerwehr ( Waldfest in freier Natur )
  • Sch√ľtzenfest der Sch√ľtzengilde im J√§gersgraben

In der Stadt finden regelmäßig folgende Märkte statt.

  • Wochenmarkt auf dem Linggplatz (Dienstags und Freitags von 7:00 bis 13:30 Uhr)
  • Weihnachtsmarkt der 100.000 Lichter auf dem Linggplatz (in der Adventszeit von 12:00 bis 19:30 Uhr))
  • Floh- und Tr√∂delmarkt auf dem Linggplatz (vom April bis Oktober, jeden ersten Samstag des Monats)
  • Ostermarkt auf dem Linggplatz und den Marktplatz (am Mittwoch vor den Osterfeiertagen)
  • Pfingstmarkt auf dem Linggplatz und den Marktplatz (am Mittwoch vor den Pfingstfeiertagen)
  • Gro√üer Lulluskrammarkt auf dem Marktplatz, Linggplatz, Johannesstra√üe und Kirchplatz (am Mittwoch in der Lullusfestwoche)
  • Herbstmarkt auf dem Linggplatz und den Marktplatz (am Bu√ü- und Bettag)

Wirtschaft und Infrastruktur

Seit der Wiedervereinigung liegt Bad Hersfeld in der Mitte Deutschlands, verkehrsg√ľnstig gelegen an der A 4 und der A 7. Dadurch entwickelte sich die Region zu einem Schwerpunkt f√ľr Logistikfirmen .

Die Stadt hat die Funktion eines Mittelzentrums mit Teilfunktion eines Oberzentrums

Verkehr


Die Stra√üen f√ľr die Nord-S√ľd Richtung:

Die Stra√üen f√ľr die West-Ost Richtung:


Die Bahnlinie von Frankfurt am Main √ľber Fulda, Bad Hersfeld nach Kassel und G√∂ttingen. Weiterhin besteht eine 2-st√ľndige ICE-Verbindung auf der Strecke Frankfurt am Main √ľber Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach Erfurt, Weimar nach Leipzig, Berlin bzw. Dresden


Der √Ėffentliche Nahverkehr wird durch den Nordhessischen Verkehrs Verbund (NVV) gew√§hrleistet. Die neun Stadtbuslinien werden von der Kraftverkehr Kinzigtal GmbH (KVK, Tochterunternehmen der Hanauer Stra√üenbahn AG ) betrieben.

Die von der Hersfelder Eisenbahngesellschaft betriebene Hersfelder Kreisbahn von Bad Hersfeld nach Philipsthal wurde 1993 eingestellt und der Abschnitt bis Schenklengsfeld ist zu einem Radweg umgebaut worden.

Der Flugplatz Johannesberg als Sonderlandeplatz

Ansässige Unternehmen

Aus der √§ltesten Branche in Bad Hersfeld, der Textilherstellung, ist die Firma Invista (ehemaliges Hoechst Werk), die in der Polyesterherstellung arbeitet, zuzuordnen. Weitere alteingesessene Familienunternehmen sind: der Mineral√∂lh√§ndler und Betreiber der LOMO-Tankstellen Lorenz Mohr GmbH & Co. KG und die Hoch- und Tiefbaufirma Kirchner Holding GmbH. Im Bereich der Elektrotechnik und der EDV arbeitet die Thales e-Transactions GmbH (vormals Zuse KG , sp√§ter Siemens AG) und aus dem Bereich des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik sind die Firmen Grenzebach BSH GmbH, Linde K√§ltetechnik GmbH & Co. KG und TLT Turbo GmbH zu nennen. Die Logistikbranche siedelte sich hier im wesentlichen erst nach der Wiedervereinigung an. Nach Amazon.de und die im Zwischenbuchhandel t√§tige Firma Libri haben sich mittlerweile auch die Logistikfirmen RS Components und GPL Gesellschaft f√ľr Privatkundenlogistik mit ihren Europa-Hubs angesiedelt.

Medien

Hier erscheint die Tageszeitung Hersfelder Zeitung (gegr√ľndet 1763 ) und die w√∂chentlich zweimal erscheinende Gratis-Zeitung "Kreisanzeiger" (erscheint seit 1980 ).

√Ėffentliche Einrichtungen

Neben den √ľblichen Einrichtungen einer Kreisstadt und den bereits im Kapitel "Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten" erw√§hnten Einrichtungen, gibt es die Konrad-Duden-Stadtbibliothek, die Stadthalle, das Kino und das Buchcaf√© (Tr√§ger: Verein f√ľr Kultur und Kommunikation e.V).

Im Bereich Sport gibt es zwei Bäder, das "Aqua Fit" (Sport- und Familienbad) und die "Kurbad Therme" (Wellnessbad) im Kurpark. Weiterhin gibt es das beheizte Freischwimmbad Geistalbad. Viele weitere Sportarten kann man im Jahn Park (Freizeit- und Sportzentrum), im Nordic Walking Park und auf den Sport- und Tennisplätzen in Bad Hersfeld betreiben.

Kurbetrieb:

Kurpark von Bad Hersfeld
Kurpark von Bad Hersfeld

In Bad Hersfeld gibt es zwei Heilbrunnen. Die Lullusquelle wurde 1904 neu erbohrt. Sie ist seit 1518 urkundlich bekannt, wurde aber bei einem Hochwasser im 17. Jahrhundert versch√ľttet. Der Vitalisbrunnen wurde 1949 erbohrt. Das Wasser ist stark glaubersalzhaltig . Ein Mineralwasser wird unter dem Namen "Naturquellen Bad Hersfeld" auch in Flaschen abgef√ľllt und ist im Getr√§nkehandel erh√§ltlich.

Der Kurbetrieb findet daher prim√§r durch Trinkkuren und Badekuren statt. Das betrifft daher folgenden Anwendungen bei Leber-, Galle-, Magen-, Darm- und Stoffwechselkrankheitenm bei psychosomatischen Erkrankungen, bei Erkrankungen des Bewegungs- und St√ľtzapparates und bei Krankheiten des rheumatischen Formenkreises. Nach dem im Jahr 2005 die Privatisierung des Kurbetriebs gescheitert ist, hat die Stadt die Verwaltung wieder √ľbernommen.

In der Stadt gibt es folgende Krankenh√§user und Kliniken. Das Klinikum Bad Hersfeld (Akademisches Lehrkrankenhaus der Justus-Liebig-Universit√§t Gie√üen) und das Sankt-Elisabeth-Krankenhaus sind vorwiegend im allgemeinmedizinischen Bereich t√§tig. Weiterhin gibt es die Kurkliniken, Klinik im Kurpark (Klinik f√ľr Psychosomatik und Orthop√§die), Fachklinik Wigbertsh√∂he (Klinik f√ľr soziopsychosomatische Krankheiten), Klinik am Hainberg (Klinik f√ľr Psychosomatik und Psychotherapie), Vitalisklinik (Klinik f√ľr Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen)und die Orthop√§dische Akutklinik.

Bildung

In Bad Hersfeld gibt es drei Gesamtschulen . Dies sind die Gesamtschule Geistal, die Gesamtschule Obersberg und die Konrad-Duden-Schule. Die zuletzt genannte Schule wurde im Jahre 1570 vom Hersfelder Abt Michael, als Klosterschule gegr√ľndet. Von 1876 bis 1905 war Konrad Duden am damaligen K√∂niglichen Gymnasium zu Hersfeld Direktor. Zu Ehren von Konrad Duden wurde die Schule 1980 nach ihm umbenannt.

Die Modellschule Obersberg bietet eine gymnasiale Oberstufe .

Des Weiteren gibt es sechs Grundschulen . Dies sind die Ernst-von-Harnack-Schule, die Grundschule An der Sommerseite, die Grundschule Sorga, die Kolibri-Grundschule, die Linggschule und die Wilhelm-Neuhaus-Schule. Außerdem eine Sonderschule, die Friedrich-Fröbel -Schule.

Weiterhin die drei Berufsschulen , Berufliche Schulen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ( Europaschule ), Berufsbildungszentrum Metall und Bildungszentrum f√ľr Handel und Dienstleistung.

Weitere Aus- und Weiterbildungseinrungen sind die Studienakademie f√ľr Logistik (Teilbereich der Berufsakademie Nordhessen GmbH in Bad Wildungen), die Abendschulen f√ľr Erwachsene, das Bildungszentrum und Tagungshotel des BUK (Bundesverband der Unfallkassen), die Deutsche Angestellten Akademie, die Evangelische Jugendbildungsst√§tte Frauenberg (in Tr√§gerschaft der Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck), die Volkshochschule des Landkreises und die Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • Leonhard M√ľller (*1799; ‚Ć 1878), Kurf√ľrstlich-Hessischer Land- u. Stra√üenbaumeister, er unternahm erste Ma√ünahmen zur Erhaltung der Stiftsruine und gestaltete die Parkanlage im Klosterbezirk und entlang der Stadtmauer.
  • Wilhelm Neuhaus (*25. Dezember 1873; ‚Ć 16. Dezember 1956), Heimatforscher

Söhne und Töchter der Stadt

Diese Übersicht enthält sowohl bedeutende, in Bad Hersfeld geborene Persönlichkeiten als auch Personen die in Bad Hersfeld wirkten, jedoch nicht hier geboren sind. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Standbild von Konrad Duden und Konrad Zuse im Stiftsbezirk
Standbild von Konrad Duden und Konrad Zuse im Stiftsbezirk
  • Lullus (* um 710 in Wessex ; ‚Ć 16. Oktober 786 in Hersfeld), erster regul√§rer Erzbischof von Mainz und erster Abt des Klosters Hersfeld
  • Lampert von Hersfeld (* vor 1028 vermutlich in Franken; ‚Ć vor 1085 vermutlich in Bad Hersfeld), Geschichtsschreiber und Abt
  • Heinrich Gutberleth (* 1572 in Bad Hersfeld, ‚Ć 24. M√§rz 1635 in Deventer ), P√§dagoge
  • Konrad Duden (* 3. Januar 1829 auf dem Gut Bossigt in Lackhausen, Ortsteil von Wesel; ‚Ć 1. August 1911 bei Wiesbaden- Sonnenberg ), von 1876 bis 1905 Direktor des k√∂niglichen Hersfelder Gymnasiums .
  • Karl Franz Wilhelm Schimmelpfeng (* 9. November 1841 in Bad Hersfeld, ‚Ć 21. Juni 1913 in K√∂nigstein), Begr√ľnder der Auskunftei Schimmelpfeng
  • Max Becker (* 25. Mai 1888 in Kassel, ‚Ć 29. Juli 1960 ) war ein deutscher Politiker und einer der Initiatoren der Bad Hersfelder Festspiele
  • Konrad Zuse (* 22. Juni 1910 in Berlin; ‚Ć 18. Dezember 1995 in H√ľnfeld) verlegte seinen Fimensitz 1957 nach Bad Hersfeld.
  • Uwe Bein (* 26. September 1960 in Heringen), Profifu√üballspieler, Fu√üballweltmeister 1990, heute t√§tig in seiner Fu√üballschule und beim SVA Bad Hersfeld, seit 2005 Manager bei Kickers Offenbach.

Literatur

  • Wilhelm Neuhaus, Aus 12 Jahrhunderten, Ott-Verlag Bad Hersfeld 1984, ISBN 3-9806842-2-9
  • Norbert Landeck / Michael W√ľrz, AugenBlicke - Bilder und Geschichten, Ott-Verlag Bad Hersfeld 2001, ISBN 3-9806842-2-9
  • Hersfeld , in: Meyers Konversationslexikon , 4. Aufl. 1888-89, Bd. 8, S. 446.

Sonstige Bilder

Weblinks

Commons: Bad Hersfeld ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

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