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Letzte Änderung für Artikel Hennigsdorf: 06.02.2006 02:26

Hennigsdorf

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Wappen Karte
Hennigsdorfer Stadtwappen Deutschlandkarte, Position von Hennigsdorf hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis : Landkreis Oberhavel
Geografische Lage :
Koordinaten: 52¬į 38‚Ä≤ n. Br., 13¬į 12‚Ä≤ √∂. L.
52¬į 38‚Ä≤ n. Br., 13¬į 12‚Ä≤ √∂. L.
H√∂he : 34 m √ľ. NN
Fläche : 31,10 km²
Einwohner : 26.092 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 839 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 16761
(alt: 1422)
Vorwahl : 03302
Kfz-Kennzeichen : OHV
Gemeindeschl√ľssel : 12 0 65 136
Stadtgliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Rathausplatz 1
16761 Hennigsdorf
Website : www.hennigsdorf.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@
hennigsdorf.de
Politik
B√ľrgermeister : Andreas Schulz ( SPD )

Hennigsdorf [ 'h…õn…™ Ěsd…Ērf ] ist eine Stadt nordwestlich von Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Hennigsdorf hat einen Nord-S√ľd-Ausdehnung von etwa 9 km und eine Ost-West-Ausdehnung von etwa 6 km. Die Stadt liegt an der nordwestlichen Stadtgrenze von Berlin, die hier zum gro√üen Teil durch die Havel gebildet wird. Die gesamte Stadt wird nach Westen durch einen zwei bis drei Kilometer breiten Waldstreifen begrenzt.

Nachbargemeinden

Hennigsdorf grenzt von Norden ausgehend im Uhrzeigersinn an Velten, Hohen Neuendorf, Berlin, Schönwalde-Glien (Landkreis Havelland) und Oberkrämer.

Stadtgliederung

Neben dem eigentlichen Ort Hennigsdorf geh√∂rt seit 1923 der etwa 3.100 Einwohner z√§hlende Ortsteil Nieder Neuendorf zum Stadtgebiet. Am 1. Mai 1998 wurde der Ortsteil Stolpe-S√ľd eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 25.472
  • 1999 - 26.197
  • 2000 - 26.306
  • 2001 - 26.390
  • 2002 - 26.435
  • 2003 - 26.282
  • 2004 - 26.142

Geschichte

Hennigsdorf wurde 1375 erstmalig als "Heynekendorp" urkundlich erwähnt und blieb lange Zeit ein Fischer - und Kossätendorf , das erst durch die Ansiedlung Berliner Industriebetriebe zu Beginn des 20. Jahrhunderts größere Bedeutung erlangte. Das heutige Stadtwappen erhielt Hennigsdorf im Jahre 1938 .

Bekannt wurde Hennigsdorf - abgesehen davon, dass Marinus van der Lubbe die Nacht vor dem Reichstagsbrand wegen Landstreicherei in der Hennigsdorfer Polizeiwache verbrachte - auch durch den Marsch von 5.000 Arbeitern der Industriebetriebe am 17. Juni 1953 zu den Demonstrationen gegen die DDR -Regierung nach Berlin.

Durch den Bau der Berliner Mauer wurde der Ort vom Berliner S-Bahn-Netz und den Verbindungen nach Berlin-Heiligensee und Spandau abgeschnitten.

Wegen der stark gewachsenen Bev√∂lkerungszahl - Hennigsdorf war vor√ľbergehend die gr√∂√üte Gemeinde in der DDR - wurde Hennigsdorf 1962 die Bezeichnung "Stadt" verliehen.

Durch Erlass des brandenburgischen Innenministers erhielt Hennigsdorf mit Wirkung ab 1. Januar 2006 den Status einer Mittleren kreisangehörigen Stadt .

Städtepartnerschaften

Hennigsdorf hat drei europäische Partnergemeinden: .

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Martin-Luther-Kirche
Martin-Luther-Kirche
Altes Rathaus
Altes Rathaus

Martin-Luther-Kirche nach Entwurf von St√ľler , Dorfkirche Nieder Neuendorf mit Glasmalereien von Charles Crodel , historisches Rathaus von 1914 ( Jugendstil ), Waldfriedhof nach Entwurf von Ludwig Lesser , Rathenauviertel (von Peter Behrens entworfene Werkssiedlung der AEG ) und Heimst√§ttensiedlung (innerst√§dtische Siedlung in Form eines Angerdorfes ) aus den 1920er Jahren. Im Ortsteil Nieder Neuendorf steht einer der drei noch erhaltenen Grenzbeobachtungst√ľrme der Berliner Mauer.

Wirtschaft und Infrastruktur

Eisenbahn

Hennigsdorf stellt einen Bahnknoten im Nordwesten Berlins dar. N√∂rdlich des Stadtzentrums kreuzen sich der Berliner Au√üenring und die von Berlin √ľber Hennigsdorf verlaufende Kremmener Bahn.

Hennigsdorf ist als Endpunkt einer Linie der Berliner S-Bahn mit dem Berliner Stadtzentrum verbunden und Ausgangspunkt einer sich an diese S-Bahn-Linie anschlie√üenden Regionalbahnlinie, die nach Kremmen verkehrt. Dar√ľber hinaus gibt es Zugverbindungen nach Rheinsberg, Wittstock und Wittenberge.

Au√üerdem ist der Hennigsdorfer Bahnhof an den Verkehr des Berliner Au√üenrings angeschlossen, so dass auch Zugverbindungen nach Berlin-Charlottenburg, Potsdam und Oranienburg bestehen. Der Anschluss wird dergestalt realisiert, dass die Z√ľge am Hennigsdorfer Kreuz den Au√üenring verlassen und auf der Kremmener Bahn in den Hennigsdorfer Bahnhof einfahren, dort kopfmachen und nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof wieder auf den Ring gelangen.

Von 1958 bis 1995 gab es an der Kreuzung von Kremmener Bahn und Au√üenring den Umsteigebahnhof Hennigsdorf Nord, sodass der oben beschriebene Zugbetrieb nur bei wenigen Z√ľgen erfolgte.

Bis zum Mauerbau 1961 gab es auf der Kremmener Bahn einen durchgehenden S-Bahnbetrieb von Berlin √ľber Hennigsdorf bis nach Velten, der anschlie√üend bis 1983 als Inselbetrieb zwischen Hennigsdorf und Velten weitergef√ľhrt wurde.

Zudem verlief durch den Hennigsdorfer Ortsteil Nieder Neuendorf die Strecke der Osthavelländischen Eisenbahn , einer Privatbahn mit Anschluss nach Berlin-Spandau bzw. Nauen, Velten und Ketzin. Der Zugverkehr wurde 1952 eingestellt und die Gleise wurden abgebaut.

Straßenverkehr

Die Stadt liegt westlich der Autobahn A 111. Die nächstgelegenen Anschlussstellen sind Hennigsdorf und Stolpe.

Sonstiges

Der Radfernweg Berlin - Kopenhagen durchquert die Stadt.

Ansässige Unternehmen

Industriebetriebe in Hennigsdorf

Der zu DDR -Zeiten mit √ľber 8500 Besch√§ftigten wichtigste Industriebetrieb der Stadt war das Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf , das 1917 als Teil des AEG - Werkes gegr√ľndet wurde. Ab 1931 geh√∂rte der Betrieb zum Flick-Konzern. Heute ist davon nur noch ein mittelst√§ndisches Unternehmen √ľbrig, das seit 1992 die Bezeichnung Hennigsdorfer Elektrostahlwerke GmbH tr√§gt und zum Riva-Konzern geh√∂rt.

Seit 1913 werden in Hennigsdorf auch Lokomotiven gebaut. Im Laufe ihrer Existenz stand die Fabrik in der Verwaltung gro√üer Firmen: Vor dem Zweiten Weltkrieg geh√∂rte sie der AEG , danach der BLW , zu DDR -Zeiten der LEW ("VEB Lokomotivbau-Elektrotechnische Werke ' Hans Beimler '"), nach der Mauer√∂ffnung wurde sie 1991 zun√§chst wieder von der AEG √ľbernommen und kam 1996 zusammen mit dem gesamten Transportsektor der AEG zu Adtranz . Seit 2001 betreibt Bombardier Transportation das Werk in Hennigsdorf.

Von 1913 bis heute wurden in Hennigsdorf etwa 21.700 Lokomotiven und Triebwagen gebaut, die weltweit zum Einsatz kamen bzw. noch kommen, zum Beispiel in der Volksrepublik China , Japan , S√ľdafrika , Griechenland , Brasilien , den USA und der ehemaligen Sowjetunion .

Weblinks

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Am Hofjagdrevier 16562 Hohen Neuendorf   03303 / 5312-0
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