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Letzte Änderung für Artikel Beelitz: 12.02.2006 09:28

Beelitz

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Beelitz (Mark) Deutschlandkarte, Position von Beelitz (Mark) hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis : Potsdam-Mittelmark
Geografische Lage :
Koordinaten: 52° 14' N, 12° 58' O
52° 14' N, 12° 58' O
Höhe : 54 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 180,07 kmÂČ
Einwohner : 12.337 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 69 Einwohner/kmÂČ
Postleitzahl : 14547
Vorwahl : 033204
Kfz-Kennzeichen : PM
GemeindeschlĂŒssel : 12 0 69 017
Stadtgliederung:: 12 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Berliner Str. 202
14547 Beelitz
Website: www.beelitz.de
BĂŒrgermeister : Thomas Wardin ( SPD )

Die Spargelstadt Beelitz ist eine Stadt in der Zauche sĂŒdwestlich von Berlin und Potsdam, bekannt durch den Beelitzer Spargel und das Spargelfest.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Beelitz liegt im Zentrum des Naturparks Nuthe-Nieplitz. In seiner Umgebung liegen der Beelitzer Sander mit ausgedehnten Kiefernforsten und das Naturschutzgebiet "Nuthe-Nieplitz-Niederung" mit großzĂŒgigen, feuchten Niederungsbereichen.

Beelitz liegt mitten im grĂ¶ĂŸten brandenburgischem Spargelanbaugebiet.

Geologie

Der waldreiche Beelitzer Sander erstreckt sich fÀcherförmig von Ferch bis zur Niederungskante der Nieplitz in unmittelbarer NÀhe der Beelitzer Ortsteile SchÀpe und Reesdorf. Nur im Bereich von Klaistow, Kanin und Busendorf öffnet sich der Wald zum Kaniner Luch. Der Beelitzer Sander bildet als langgestreckte Sandwelle die topographische Schwelle zum tiefergelegenen Havelland.

Gemeindegliederung

Beelitz besteht aus den Ortsteilen Beelitz, Buchholz, Busendorf (mit den Gemeindeteilen Kanin und Klaistow), Elsholz , Fichtenwalde, Reesdorf, Rieben , Salzbrunn (mit dem Gemeindeteil Birkhorst ), SchÀpe , Schlunkendorf , Wittbrietzen und Zauchwitz (mit dem Gemeindeteil Körzin).

Klima

Der Austausch zwischen der trockenen Luft des sandigen Kiefernwaldes mit der feuchten Luft der angrenzenden Niederungsgebiete hat eine besondere LuftgĂŒte zur Folge.

Geschichte

997 wurde ein slawischer Ort namens Belizi im Gau Bloni erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Sowohl Beelitz als auch das benachbarte Belzig reklamieren diese Urkunde und damit eine 1000-jĂ€hrige Geschichte fĂŒr sich.

Die Wunderblutlegende, wonach eine von Juden geschÀndete Hostie Bann- und Heilkraft erlangte, machte Beelitz 1247 zum Wallfahrtsort und ist das Àlteste Zeugnis der Anwesenheit von Juden in der Mark Brandenburg.

WÀhrend des 30-jÀhrigen Krieges war Beelitz Garnisonsstadt .

Funkempfangsanlage

Auch bekannt als Funkamt. Von 1928 bis 1989 betrieb das Funkamt Nauen in der NĂ€he von Beelitz (OT Schönefeld) eine große Station fĂŒr den Kurzwellenempfang. Dort wurden ÜberseegesprĂ€che abgehört, sowie Signale von Raumflugkörpern wie Sputnik aufgenommen. Ab 1989 wurde es von der deutschen Post ĂŒbernommen. Von dieser Anlage ist heute nur noch das HauptgebĂ€ude vorhanden. Auf dem Areal befindet sich nun das Pfötchenhotel .

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde ist am 31. Dezember 2001 durch den Zusammenschluss der Stadt Beelitz mit den Orten des ehemaligen Amtes Beelitz entstanden.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Beelitz (Mark) besteht aus 32 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen BĂŒrgermeister.

  • CDU 9 Sitze
  • SPD 5 Sitze
  • GrĂŒne 2 Sitze
  • UKB 9 Sitze
  • PDS 5 Sitze
  • 2 fraktionslose MandatstrĂ€ger

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003 )

BĂŒrgermeister

Thomas Wardin ( SPD )

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt in Silber den roten brandenburgischen Adler mit goldenen Kleeblattstengeln auf den Saxen, in den FĂ€ngen rechts einen SchlĂŒssel und links einen Halbmond in Gold, bekrönt von einer dreifach gezinnten grauen Mauerkrone.

StÀdtepartnerschaften

Typischer „Sander“ mit Spargel
Typischer „Sander“ mit Spargel

Wirtschaft und Infrastruktur

AnsÀssige Unternehmen

  • Hauptwirtschaftssektor ist die landwirtschaftliche Produktion, insbesondere der Anbau von Spargel . Im Ortsteil Beelitz-HeilstĂ€tten existierten mehrere medizinische und soziale Einrichtungen mit etwa 500 ArbeitsplĂ€tzen. Beelitz ist Standort von Bundeswehreinheiten. Es gibt ein mittelstĂ€ndisches lebensmittelverarbeitendes Unternehmen, drei grĂ¶ĂŸere und mehrere kleinere Bauunternehmen und viele kleinere Handwerksbetriebe.
  • Der Handel konzentriert sich mit zahlreichen EinzelhandelsgeschĂ€ften in der Beelitzer Innenstadt. Daneben gibt es grĂ¶ĂŸere MĂ€rkte in den Siedlungszentren und einen Einzelhandelsschwerpunkt im Gewerbegebiet SĂŒd. In geringem Maße spielt in Beelitz auch der Tourismus eine Rolle.

Öffentliche Einrichtungen

Neben der öffentlichen Verwaltung gibt es mehrere Kliniken, ambulante Einrichtungen, Pflege- und Sozialeinrichtungen sowie ein Seniorenheim und einen Bundeswehrstandort mit der Standortverwaltung fĂŒr den gesamten SĂŒdwesten des Berliner Raumes.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Museen

Plakat des Spargelmuseums
Plakat des Spargelmuseums
Heimatmuseum in der Alten Posthalterei, Spargelmuseum in Schlunkendorf und das technische Denkmal Heiz-Kraftwerk im Ortsteil Beelitz-HeilstÀtten.

Bauwerke

Die Altstadt ist mit ihrem mittelalterlichen Grundriss ein FlÀchendenkmal, in dem einige GebÀude als Einzeldenkmale ausgewiesen sind.

Die Alte Posthalterei, ein Bau von 1789 im Stile des spÀtbarocken Klassizismus , beherbergt seit dem Spargelfest 1999 wieder das Heimatmusem.

Sankt Marien, Naturdenkmal Friedenseiche, Spargelverkauf
Sankt Marien, Naturdenkmal Friedenseiche, Spargelverkauf

Die 1247 erstmals urkundlich erwĂ€hnte Stadtpfarrkirche Sankt Marien ist seit etwa 1400 als dreischiffige Basilika ausgefĂŒhrt. Sehenswert sind die 1996 erneuerte Wunderblutkapelle und die Petruskanzel, ein Geschenk des preußischen Königs Friedrich I. von 1703 .

Der 1928 fertiggestellte, 40 m hohe Wasserturm ist eines der Wahrzeichen Beelitz' und beherbergte von 1944 bis Ende des zweiten Jahrtausends das Beelitzer Zauche-Museum.

Die zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin errichteten "Arbeiter-LungenheilstĂ€tten" Beelitz-HeilstĂ€tten bildeten einen der grĂ¶ĂŸten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland. Sie waren von 1945 bis 1994 das grĂ¶ĂŸte MilitĂ€rhospital der sowjetischen Armee außerhalb der Sowjetunion . Hier war auch der letzte Aufenthaltsort von Erich Honecker vor seiner erneuten Verhaftung und anschließender Ausreise nach Chile. Einige GebĂ€ude wurden inzwischen saniert und wieder einer medizinischen Nutzung zugefĂŒhrt. Ein großer Teil der sehenswerten Anlage verfĂ€llt jedoch und ist vom Vandalismus stark beschĂ€digt.

Außerdem sehenswert sind der jĂŒdische Friedhof und das Beelitzer Spargelmuseum in Schlunkendorf.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Erstes Juniwochenende: Spargelfest in Beelitz, Pfingstsonntag: Reiterfest in Salzbrunn, letztes Maiwochenende: Blasmusikfest in Buchholz, Juni: Meisterschaften im Vorlader-Kanonenschießen, Beelitzer Sporttage, 1. Samstag im Oktober: Erntefest mit Fuchsjagd in Salzbrunn, Anfang Oktober: SchĂŒtzen- und Herbstfest , 1. Adventswochenende: Beelitzer Weihnachtsmarkt, 2. Adventswochenende: Fichtenwalder Zapfenmarkt

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Hotel - Restaurant - EiscafĂ© Kieltyka 14822 Borkheide http://www.kieltyka.de  033845 / 40315
Hotel Fliegerheim 14822 Borkheide http://www.fliegerheim.de  033845 / 604 00
Am Wald 14552 Wildenbruch http://www.hotel-am-wald.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 3033205 / 4 68 40

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Wikipedia

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