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Letzte Änderung für Artikel Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins: 01.02.2006 21:59

Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins

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Berlin ist ein Stadtstaat, der aus mehreren Bezirken bzw. Verwaltungsbezirken besteht, welche die Struktur von Stadtbezirken haben.

So ist zum Beispiel der Bezirk Tempelhof-Sch√∂neberg einer von 12 Verwaltungsbezirken der Stadt. Jeder Bezirk besteht aus mehreren Ortsteilen , die meist historischen Ursprungs sind, ehemals selbst√§ndige St√§dte, D√∂rfer oder Landgemeinden, die am 1. Oktober 1920 nach Gro√ü-Berlin eingemeindet und zu damals 20 Bezirken zusammengeschlossen worden sind. Jeder Bezirk erhielt den Namen seiner gr√∂√üten Vorg√§ngergemeinde. Da Berlin seitdem eine Einheitsgemeinde ist, besitzen sie keine Rechtspers√∂nlichkeit im Sinne einer Gemeinde , sind jedoch als administrativer Sonderstatus festumrissene Gebiete f√ľr statistische Zwecke und als Identifikationsorte wichtig. Sie werden mit einer vierstelligen Nummer gekennzeichnet, wobei sich die ersten beiden Ziffern auf den Bezirk beziehen.

Unterhalb der Ortsteile gibt es noch Statistische Gebiete. Diese werden mit einer dreistelligen Nummer gekennzeichnet. Mit Stand Mai 2003 gab es 195 statistische Gebiete. Zu diesen Statistischen Gebieten geh√∂rt zum Beispiel das Bayerische Viertel in Sch√∂neberg, wo die Stra√üen meist nach St√§dten in Bayern benannt worden sind. Die statistischen Gebiete entsprechen ann√§hernd den Ortslagen oder den Wohngebieten ( Kiez ), die im Osten auch √ľber Ortsteilgrenzen hinweg gehen k√∂nnen.

Die Bezirke besitzen jeweils eine parlamentsartig ausgestattete Bezirksverordnetenversammlung, die jedoch Teil der Verwaltung ist. Jeder Bezirk verf√ľgt √ľber ein Bezirksamt, dem die Stadtr√§te mit den ihnen nachgeordneten Verwaltungsteilen angeh√∂ren.

Bis 2000 gab es in Berlin 23 Bezirke. Im Zuge der letzten Verwaltungsreform wurde die Zahl durch Fusion von jeweils zwei oder drei Bezirken auf 12 reduziert ( 2001 ). Von der Bezirksfusion ausgenommen waren Spandau, Reinickendorf und Neuk√∂lln, die bereits √ľber 250.000 Einwohner z√§hlten. Ab 2002 gab es 90 amtlich gef√ľhrte Ortsteile, deren Namen auch im Stadtbild auftauchen, sowohl auf Wegweisern als auch auf Schildern an den Ortszufahrten (auf gr√ľnen, rechteckigen Schildern mit gelber Schrift, die in einigen Bezirken wie z.B. Treptow-K√∂penick noch die fr√ľheren, heute nicht mehr g√ľltigen Bezirks- oder Ortsteilnamen anzeigen wie auf der Abbildung rechts). Durch Ausweisungen weiterer Ortsteile (wie zuletzt in Charlottenburg-Wilmersdorf) ist deren Anzahl bis 2005 auf 95 gewachsen.

Im gemeinen Sprachgebrauch gehen die Begriffe zur Verwaltungsteilung h√§ufig durcheinander. Sowohl die amtlichen Bezirke als auch die amtlichen Ortsteile werden mitunter als Stadtteile bezeichnet. Die Ortslagen werden oft als "unselbst√§ndige Ortsteile" oder auch f√§lschlich als Ortsteile bezeichnet. Dies r√ľhrt oft daher, dass bis zur Verwaltungsreform viele der heutigen amtlichen Ortsteile selbst Stadtbezirke waren, die in nur einem weiteren Schritt in √ľbliche Ortslagen differenziert wurden, die man bis dahin √ľblich Ortsteil nannte.

Stadtgliederung

Bezirke Berlins
Bezirke Berlins
  • Bezirk (Verwaltungsbezirke, amtlich g√ľltig seit 1. Januar 2001 )
    • Ortsteil (Stadtteile, amtliche Nummerierung: Statistisches Landesamt Berlin)
      • Ortslage (weitere √ľbliche Differenzierungen)

Siehe auch Begriffsdefinition und Einteilung der Bezirke Berlins im Wandel der Zeiten

Weblinks

Wikipedia

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