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Letzte Änderung für Artikel Berlin-Karlshorst: 19.02.2006 15:54

Berlin-Karlshorst

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Lage des Ortsteils im Bezirk Lichtenberg
Lage des Ortsteils im Bezirk Lichtenberg
Generalfeldmarschall Keitel unterzeichnet  die ratifizierende Kapitulationsurkunde in Berlin-Karlshorst
Generalfeldmarschall Keitel unterzeichnet die ratifizierende Kapitulationsurkunde in Berlin-Karlshorst
Karlshorst-Satellitenbild
Karlshorst-Satellitenbild

Karlshorst ist ein Ortsteil im Bezirk Lichtenberg von Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung Karlshorsts war am 11. September 1825 als Vorwerk Carlshorst. Als eigentliches Gr├╝ndungsdatum gilt der 28. Mai 1895 . Die Schreibweise Karlshorst wurde am 24. Juni 1901 offiziell festgelegt.

Nach der Fertigstellung des S-Bahnhofs 1902 konnte man sowohl Berlin als auch das Naherholungsgebiet um den M├╝ggelsee in K├Âpenick problemlos und schnell erreichen. So avancierte die Villenkolonie schnell zu einem der beliebtesten Vororte der Hauptstadt und wurde gerne als Dahlem des Ostens bezeichnet.

In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 wurde im Offizierskasino der Pionierschule 1 in Karlshorst, w├Ąhrend der Schlacht um Berlin Hauptquartier der 5. Sto├čarmee der Roten Armee , die die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht best├Ątigende Kapitulationsurkunde unterzeichnet. Dasselbe Geb├Ąude diente dann bis 1949 als Hauptquartier der Sowjetischen Milit├Ąradministration in Deutschland .

Zwischen 1945 und 1963 war Karlshorst zu gro├čen Teilen sowjetisches Sperrgebiet, in den folgenden Jahren f├╝hrte die ÔÇ×ParadestreckeÔÇť f├╝r Staatsg├Ąste der DDR ├╝ber die Karlshorster Treskowallee , die damals allerdings Hermann-Duncker -Stra├če hie├č. 1994 wurden gem├Ą├č der Bestimmung des Zwei-plus-Vier-Vertrages die letzten sowjetischen Soldaten aus Karlshorst abgezogen.

Karlshorst entwickelt sich sichtbar wieder zu einem gefragten Wohngebiet - insbesondere im neuen Siedlungsprojekt Carlsgarten, das zwischen dem S-Bahnhof Karlshorst und der Trabrennbahn entsteht.

Sehensw├╝rdigkeiten

Von Anfang an geh├Ârte die Trabrennbahn Karlshorst zu den wichtigsten Sehensw├╝rdigkeiten des Ortes. Die Evangelische Kirche Zur Frohen Botschaft birgt seit 1960 die ber├╝hmte Migend- Orgel . Diese wurde 1753 bis 1755 von Peter Migend f├╝r die Prinzessin Anna Amalia von Preu├čen , die Schwester Friedrichs des Gro├čen, errichtet und ist die ├Ąlteste erhaltene Orgel Berlins. Eine weitere Sehensw├╝rdigkeit ist das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst.

Einrichtungen

Literatur

  • Bergmann, J├╝rgen (Hrsg.): 100 Jahre Karlshorst. Geschichte einer Villen- und Landhaussiedlung. be.bra verlag Berlin 1995
  • Keil, Hildburg (Hrsg.): Karlshorst erz├Ąhlt: Ein Lesebuch der Erinnerungen. Bezirksamt Lichtenberg von Berlin 1999
  • Maak, F.: Kurze Geschichte von Berlin-Friedrichsfelde und Karlshorst, Leipzig 1917

Weblinks


Koordinaten: 52┬░ 29ÔÇ▓ N, 13┬░ 32ÔÇ▓ O

Wikipedia

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