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Letzte Änderung für Artikel Werneck: 19.12.2005 15:28

Werneck

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Wappen Karte

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Deutschlandkarte, Position des Orts hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Unterfranken
Landkreis : Schweinfurt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 59' N, 10┬░ 6' O
49┬░ 59' N, 10┬░ 6' O
Fl├Ąche : 73,56 km┬▓
Einwohner : 10.678 (31. Dezember 2003)
Bev├Âlkerungsdichte : 145 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 97440
Vorwahl : 09722
Kfz-Kennzeichen : SW
Gemeindeschl├╝ssel : 9678193
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Balthasar-Neumann-Platz 8
97440 Werneck
Website: www.werneck.de
E-Mail-Adresse: info@werneck.de
Politik
B├╝rgermeister : Paul Heuler ( CSU )

Werneck ist eine Marktgemeinde im Landkreis Schweinfurt (Unterfranken, Bayern) .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Markt Werneck liegt in der Region Main-Rh├Ân an einem Knie des Fl├╝sschens Wern zwischen W├╝rzburg (Entfernung ca. 25 km) und Schweinfurt (Entfernung ca. 12 km). Werneck geh├Ârt zum Kreis Schweinfurt (KFZ-Kennzeichen SW) und zum Bezirk Unterfranken.

Es existieren folgende Gemarkungen : Eckartshausen, Egenhausen, Ettleben, E├čleben, M├╝hlhausen, Rundelshausen, Schleerieth, Schnackenwerth, Schraudenbach, Stettbach, Vasb├╝hl, Werneck, Zeuzleben.

Geschichte

Werneck wurde erstmalig am 10. August 1223 als eine Schenkung des Bodo von Ravensburg, die am 9. April 1223 p├Ąpstlich best├Ątigt wurde, urkundlich erw├Ąhnt. Zwischen 1224 und 1250 teilten sich zun├Ąchst der Deutsche Orden und sp├Ąter Konrad von Reichenberg sowie Konrad von Schmiedefeld den Besitz, bis er schlie├člich an das Hochstift W├╝rzburg ├╝berging. Eine dort befindliche Burganlage wurde im sog. Bauernkrieg 1525 verw├╝stet sowie von Markgraf Albrecht Alkibiades im Jahr 1553 eingenommen und niedergebrannt. 1601 wurde sie unter F├╝rstbischof Julius Echter wieder aufgebaut. Diese Anlage brannte 1723 erneut ab und wurde 1724 notd├╝rftig instandgesetzt. Durch Balthasar Neumann wurde das heutige Schloss von F├╝rstbischof Friedrich Karl von Sch├Ânborn in den Jahren 1733 bis 1745 erbaut. Werneck war, neben Veitsh├Âchheim im Kreis W├╝rzburg, eine der beiden Sommerresidenzen der W├╝rzburger F├╝rstbisch├Âfe. Gerade ein halbes Jahrhundert diente Werneck den W├╝rzburger F├╝rstbisch├Âfen als Sommerresidenz, die nach Georg Dehio "die Verbindung einer f├╝rstlichen maison de plaisance mit den Baulichkeiten eines Hofgutes zu einer gro├čz├╝gigen Komposition" darstellte. Am 28. November 1802 entlie├č der letzte F├╝rstbischof von W├╝rzburg, Georg Karl von Fechenbach , in Werneck seine Untertanen aus ihrer Treueverpflichtung und empfahl sie gleichzeitig dem neuen Landesherrn Kurf├╝rst Maximilian von Bayern . Das ehemalige Amt des Hochstiftes W├╝rzburg wurde nach der S├Ąkularisation 1803, zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Gro├čherzogtums W├╝rzburg ├╝berlassen, bevor es mit den Vertr├Ągen von Paris 1814 zu Bayern gelangte. Das barocke Schloss Werneck wurde ab 1853 nach Pl├Ąnen des Kgl. Regierungs- und Kreismedizinalrates Dr. Schmidt und des Kgl. Bauinspektors Mack zu einer Heil- und Pflegeanstalt f├╝r psychisch Kranke umgebaut. Am 1. Oktober 1855 konnte die Heil- und Pflegeanstalt Werneck unter ihrem ersten Direktor, Dr. Bernhard von Gudden (dem sp├Ąteren Leibarzt von K├Ânig Ludwig II., der mit diesem auch im Starnberger See ertrank) ihre Arbeit aufnehmen. Werneck ist damit Sitz einer der ├Ąltesten psychiatrischen Kliniken Deutschlands. Heute ist die Psychiatrische Klinik (Tr├Ąger: Bezirk Unterfranken) in einem modernen Neubau untergebracht und versorgt mit 290 Betten das nord├Âstliche Unterfranken (Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie die Landkreise Hassberge, Rh├Ân-Grabfeld, Bad Kissingen und Kitzingen mit insgesamt 500.000 Einwohnern). Im Schloss ist weiterhin die Orthop├Ądische Klinik des Bezirks Unterfranken untergebracht, die mit 153 Betten zu den gr├Â├čten orthop├Ądischen Fachkliniken Deutschlands z├Ąhlt. Die beiden Kliniken sowie die in den Schlossanlagen untergebrachten psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Pflegeheime sind der gr├Â├čte Arbeitgeber des Marktes Werneck. Das Schloss ist von au├čen und teilweise von innen zu besichtigen; sehenswert ist auch der barocke Schlossgarten und die englische Parkanlage.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 10252, 1987 dann 9759 und im Jahr 2000 10513 Einwohner gez├Ąhlt.

Politik

B├╝rgermeister ist Paul Heuler (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 4242 TÔéČ, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 645 TÔéČ.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im Produzierenden Gewerbe 595 und im Bereich Handel und Verkehr 228 sozialversicherungspflichtig Besch├Ąftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1555 Personen sozialversicherungspflichtig besch├Ąftigt. Sozialversicherungspflichtig Besch├Ąftigte am Wohnort gab es insgesamt 3559. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 10 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 195 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fl├Ąche von 6382 ha. Davon waren 5681 ha Ackerfl├Ąche und 672 ha Dauergr├╝nfl├Ąche.

Verkehr

Werneck liegt am Autobahndreieck Werneck, wo sich die Autobahnen A 7 und A 70 treffen. Ausserdem wird das Gemeindegebiet von den Bundesstra├čen B 19, B 26 und B 26a durchquert.

Die Bahnstrecke Schweinfurt-W├╝rzburg hat einen Haltepunkt im Ortsteil E├čleben. Die Werntalbahn durchquert das Gemeindegebiet.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kinderg├Ąrten: 459 Kindergartenpl├Ątze mit 434 Kindern
  • Volksschulen: 2 mit 51 Lehrern und 973 Sch├╝lern
  • Realschulen: Keine
  • Gymnasien: Keine
  • Krankenpflegeschule des Bezirks Unterfranken

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