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Letzte Änderung für Artikel Treuchtlingen: 15.02.2006 00:42

Treuchtlingen

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Wappen Karte
Wappen Treuchtlingen Deutschlandkarte, Position von Treuchtlingen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Kreis : Wei├čenburg-Gunzenhausen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 57' N, 10┬░ 55' O
48┬░ 57' N, 10┬░ 55' O
H├Âhe : 410 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 103 km┬▓
Einwohner : 13.213 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 128 Einwohner je km┬▓
Postleitzahlen : 91757
Vorwahl : 09142
Kfz-Kennzeichen : WUG
Gemeindeschl├╝ssel : 09 5 77 173
Stadtgliederung: 11 Ortsteile bzw.
Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstra├če 31
91757 Treuchtlingen
Website: www.treuchtlingen.de
E-Mail-Adresse: info@treuchtlingen.de
Politik
B├╝rgermeister : Wolfgang Herrmann (CSU)


Treuchtlingen ist eine Stadt im s├╝dlichen Teil des Landkreises Wei├čenburg-Gunzenhausen in Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Staatlich anerkannter Erholungsort mit Heilquellen-Kurbetrieben (Altm├╝hltherme und Lambertusbad) im Naturpark Altm├╝hltal.

Stadtgliederung

  • Auernheim
  • Bubenheim
  • Dietfurt
  • Falbenthal
  • Graben
  • Gr├Ânhart
  • Gundelsheim
  • Haag
  • M├Âhren
  • Oberheum├Âdern
  • Schambach
  • Schlittenhart
  • Unterheum├Âdern
  • Wettelsheim
    • ├ältestes Gotteshaus im Ort ist die Martinskirche am Fu├če des Patrichberges. Bei deren Renovierung 1958 traten Fresken aus der Zeit um 1058 zu Tage. Sehenswert ist der Schreinaltar von 1515.
  • Windischhausen
    • Urkundlich erstmals 1057 erw├Ąhnt, als die erste Kirche geweiht wurde. Herkunft des Ortsnamens vermutlich vom Volksstamm der Slawen (windisch = slawisch)

Geschichte

Die Ortschaft z├Ąhlt zu den ├Ąltesten Siedlungen im Treuchtlinger Raum. Kelten , R├Âmer und Franken haben ihre kulturellen Spuren hinterlassen. Die Stadt wurde zum ersten Mal im Jahre 899 (als Drutelinga) urkundlich erw├Ąhnt. 1044 wurde der Ort als Heiratsgut von Agnes mit Kaiser Heinrich III. erw├Ąhnt. Um das Jahr 1200 wurde die Burg gebaut, um das Jahr 1400 wurde Treuchtlingen zum Markt erhoben. Im Jahre 1495 hat ein Gro├čbrand die Stadt weitgehend zerst├Ârt. Im Jahre 1869 wurde die erste Bahnstrecke Treuchtlingen - Gunzenhausen gebaut; durch den Eisenbahnbau wurde Treuchtlingen zur Eisenbahnstadt . 1898 wurde Treuchtlingen das Stadtrecht verliehen.

Am 23. Februar 1945 erfolgte gegen 11:00 Uhr ein Luftangriff auf den Bahnhof Treuchtlingen, in dem gerade der Fronturlauberzug SF 2046 anhielt. Die Reisenden des Zuges fl├╝chteten in die Bahnsteigunterf├╝hrung, die einen Volltreffer erhielt. In der Bahnsteigunterf├╝hrung starben 300 Menschen, insgesamt wurden im Bahnhof und der Umgebung fast 600 Menschen get├Âtet und weitere 900 verletzt.

Zur Herkunft des Ortsnamens

Nach einer ├Ąlteren These steckt im Ortsnamen Treuchtlingen der Personenname Truhtilo. Dieser Personenname ist aber nirgends belegt. Nach Joachim Grzega ist vielmehr davon auszugehen, dass die urspr├╝ngliche unbekannte Namensform schon fr├╝h an das Wort *truht 'B├╝ndnis' und sp├Ąter an das Wort triu 'treu' angelehnt worden ist (derartige Formen von Volksetymologie finden sich auch bei anderen Ortsnamen).

Religionen und Konfessionen

Die j├╝dische Gemeinde

In Treuchtlingen lebten Juden vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert (1939). Eine erste Erw├Ąhnung erfolgt im Zusammenhang mit der Verfolgung in der Pestzeit 1348/49, von der auch die hiesigen Juden betroffen waren. Die Entstehung der neuzeitlichen Gemeinde geht in die Zeit des 17./18. Jahrhunderts zur├╝ck. Im Laufe des 18. Jahrhunderts entstand in Treuchtlingen eine der bedeutendsten j├╝dischen Gemeinden in Bayern. Die Zahl der j├╝dischen Einwohner erreichte 1837 mit 282 Personen (17,7 % von insgesamt 1.590 Einwohnern) einen H├Âhepunkt. Um 1925 wurden noch 115 Gemeindeglieder gez├Ąhlt. Mehrere j├╝dische Vereine pr├Ągten das Gemeindeleben. Den j├╝dischen Familien geh├Ârten zahlreiche Handels- und Gewerbebetriebe mit einer erheblichen wirtschaftlichen Bedeutung f├╝r die Stadt. Durch die zunehmende Entrechtung nach 1933 und zahlreiche gewaltsame und entw├╝rdigende Aktionen gegen die Juden der Stadt verzogen immer mehr in andere St├Ądte oder wanderten aus Deutschland aus. Beim Novemberpogrom 1938 kam es in Treuchtlingen zu ├Ąu├čerst brutalen Szenen. Die 1730 erbaute und 1819 neu gebaute Synagoge wurde dabei niedergebrannt. Bis Ende Dezember 1938 verlie├čen mit zwei Ausnahmen alle j├╝dischen Einwohner die Stadt. Zehn konnten noch auswandern, 62 verzogen innerhalb von Deutschland. Viele von ihnen wurden nach den Deportationen ermordet. Heute erinnert fast nur noch der j├╝dische Friedhof an die jahrhundertelange j├╝dische Geschichte in der Stadt.

Politik

Stadtrat

Die 24 Sitze des Stadtrates verteilen sich wie folgt:

  • CSU 10 Sitze
  • SPD 9 Sitze
  • FDP 1 Sitz
  • FW 2 Sitze
  • Treuchtlinger B├╝rgerliste 2 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 3.M├Ąrz 2002 )

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Bauwerke

  • das Schloss aus dem 16. Jahrhundert

Parks

Die Stadt liegt inmitten des Naturparks Altm├╝hltal und beherbergt einen Kurpark wie auch die Altm├╝hltherme.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Treuchtlingen liegt an der Bundesstra├če 2 .

Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknoten – allerdings nicht mehr f├╝r den G├╝terverkehr – an der Kreuzung der Strecken W├╝rzburgTreuchtlingenIngolstadtM├╝nchen und N├╝rnbergTreuchtlingenAugsburg und geh├Ârt dem Verkehrsverbund Gro├čraum N├╝rnberg an. Am Bahnhof halten genauso Regionalz├╝ge wie auch einzelne InterCity - und InterCityExpress -Z├╝ge (Stand Oktober 2004).

Der Flughafen N├╝rnberg ist ca. 75 km entfernt; au├čerdem gibt es einen Landeplatz in Treuchtlingen-Bubenheim.

Sonstiges

Im Jahr 2001 stellte die Stadtverwaltung Treuchtlingen mit Heinz-Markus Gr├Ąsing als IT-Leiter als bundesweit erste Stadt ihre Infrastruktur auf freie Software um. Zu diesem Zeitpunkt fiel der Umstieg zum Teil noch sehr schwer, da die IT-Branche darauf nicht vorbereitet war. Drei Jahre sp├Ąter feierte man am 24. November 2004 mit den beteiligten Firmen das dreij├Ąhrige Bestehen der neuen Infrastruktur unter dem Titel 1000 Tage Tux . Zu diesem Zeitpunkt gestand der Erste B├╝rgermeister als einer der gr├Â├čten Kritiker der Stadt erstmals ein, dass er den Schritt wieder tun und ab sofort die Migration unterst├╝tzen w├╝rde. Aus den Migrationsbem├╝hungen der Stadt Treuchtlingen und der daraus entstandenen Plattform Open-Government entwickelten sich viele Kooperationen, mit denen weitere Stadtverwaltungen bei diesem Schritt unterst├╝tzt werden konnten.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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