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Letzte Änderung für Artikel Petting (Ort): 25.12.2005 23:27

Petting (Ort)

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Wappen Karte
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Landkreis : Traunstein
Gemeindeart : Kreisangeh├Ârige Gemeinde
Fl├Ąche : 29,93 km┬▓
Einwohner : 2.287 (31. Dezember 2002)
Bev├Âlkerungsdichte : 76 Einwohner/km┬▓
Postleitzahl : 83367
Vorwahl : 08686
Kfz-Kennzeichen : TS
Gemeindekennzahl : 09 1 89 135
Gliederung des
Gemeindegebiets:
Hauptorte: Petting,
Ringham, Sch├Ânram,
K├╝hnhausen
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Hauptstra├če 13
83367 Petting
Website: www.gemeinde-petting.de
E-Mail-Adresse: info@gemeinde-petting.de
Politik
1. B├╝rgermeister : Markus Putzhammer
2. B├╝rgermeister : Josef Leitenbacher

Die Gemeinde Petting liegt im ├Âstlichen bayerischen Landkreis Traunstein am S├╝dufer des Waginger Sees im Rupertiwinkel.

Die Hauptorte sind Petting, Ringham, Sch├Ânram und K├╝hnhausen.

Lage von Petting im Landkreis Traunstein
Lage von Petting im Landkreis Traunstein

Inhaltsverzeichnis

Wappen

Offizielle Wappenbeschreibung: In Blau unter einer silbernen Wellenleiste, zwei schr├Ąg gestellte silberne Fische.

Aufgrund der historisch sehr engen Verbindung zum Kloster Sankt Zeno in Bad Reichenhall wird in das Gemeindewappen das Bild des Klosterwappens, ein schr├Ąggestellter Fisch, ├╝bernommen. Eine Wellenleiste, das Symbol f├╝r Wasser, dient als Hinweis auf den Waginger See, der an das Gemeindegebiet angrenzt.

Geschichte

Petting, auf einer Anschwemmung aus der letzten Eiszeit errichtet, soll einmal eine Insel gewesen sein, als noch gro├če Fl├Ąchen unter Wasser standen. Die Insel galt als sicher und gesch├╝tzt und wurde damals schon bewohnt.

Nach ├╝berlieferten Aufzeichnungen bedeutet der Name Petting einen Ort, der dem Zu- und Ablauf des Wassers unterworfen ist.

Der Ort soll bereits um 800 eine Kirche besessen haben, die jedoch um 900 von den Ungarn zerst├Ârt wurde. Auf dem Platz der Kirche stand angeblich die Burg der Edlen von Pettingen. Dieses Edelgeschlecht geht bis in das 6. Jahrhundert zur├╝ck. Es wird angenommen, dass die nachkommenden Herren den Namen der Ortschaft jeweils als den ihren annahmen. Ebenso wird vermutet, dass Petting schon zur Zeit der R├Âmer bestanden und den damals gleichlautenden Namen gef├╝hrt hat.

Urkundlich noch weiter zur├╝ckverfolgen l├Ąsst sich die Geschichte des Ortsteiles Ringham, welcher nach dem salzburgischen G├╝terverzeichnis des Bischofs Arno, der sog. "Notitia Arnonis" bereits 788 bestanden hat.

Urkundlich wird der Ort erstmals 1048 als "Pettinga" erw├Ąhnt. Im Jahre 1335 wird die Pfarre Petting dem Kloster St. Zeno in Reichenhall inkorporiert. Petting war Sitz einer Obmannschaft des Erzstifts Salzburg und fiel bei der S├Ąkularisation 1803 an den Erzherzog Ferdinand von Toskana, 1805 an ├ľsterreich, welches Petting 1810 an Bayern abtreten musste. Petting wurde dann 1818 eine selbst├Ąndige politische Gemeinde.

1971 schloss sich die Gemeinde Ringham der Gemeinde Petting an, deren Gemeindeverwaltung fr├╝her schon in der Gemeindekanzlei Petting untergebracht war. Um eine Eingemeindung zu vermeiden, ging Petting 1978 eine Verwaltungsgemeinschaft mit Waging a. See, Taching und Wonneberg ein. Diese konnte aber zum 1. Januar 1986 wieder aufgel├Âst werden.

Sehensw├╝rdigkeiten

Schloss Seehaus am Weidsee

Schloss Seehaus mit seiner sp├Ątgotischen Hauskapelle liegt direkt am idyllischen, von einem breiten Schilfg├╝rtel umgebenen Weidsee, inmitten des Landschaftsschutzgebietes Weidsee.

Urspr├╝nglich war Seehaus im Mittelalter eine Burg, die sich im Besitz der Grafen von Thann befand, die um das Jahr 1280 dem Erzbischof Rudolf von Salzburg ├╝bereignet wurde.

F├╝r das Erzstift Salzburg war die Burg, als Wachposten an der mittelalterlichen ,,Unteren Salzstra├če", die ├╝ber Waging und Altenmarkt nach Wasserburg und weiter nach M├╝nchen ging, von gro├čer Bedeutung. Von Seehaus aus konnte die Durchfuhr des Reichenhaller und Berchtesgadener Salzes gut ├╝berwacht und mit Mautgeb├╝hren, die f├╝r das Erzstift von gro├čer Wichtigkeit waren, belegt werden.

1479 wurde das Kostenamt und Patronalgericht von Petting nach Seehaus verlegt, letzteres hob man 1804 auf.

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts hat man die Burg zu einem kleinen Schl├Âsschen umgebaut, welches f├╝r die Salzburger Erzbisch├Âfe zu einer beliebten Sommerresidenz wurde.

Sp├Ąter im Jahre 1600 erneuerte der damals regierende Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Hauptbau und ├╝bereignete Schloss Seehaus seiner heimlichen Gemahlin Salome Alt.

Das Schl├Âsschen ging nach 1614 in den Besitz des Salzburger Domkapitels ├╝ber.

Jetzt befindet sich das Schloss in Privatbesitz und ist deshalb leider nicht zu besichtigen. Zusammen mit dem See bietet es aber eine wunderbare Ansicht.

Kirchen

Die urspr├╝nglich sp├Ątgotische Kirche mit ihrem teilweise romanischen Turm und Netzgew├Âlbe ist Johannes dem T├Ąufer geweiht. Sie wird erstmals um die Wende des 15. Jahrhunderts erw├Ąhnt. Die erste gotische Einrichtung ist verschwunden, von der sp├Ąteren Barockeinrichtung stehen heute nur noch drei Statuen: der hl. Rupertus mit dem Salzfass, der hl. Virgilius mit dem Salzburger Dom, und die hl. Maria.

Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche neugotisch ausgestattet.

Nebenkirchen von Petting befinden sich in Kirchhof und Kirchberg sowie in Reichersdorf, das dem heutigen Hausnamen des zugeh├Ârigen Hofgutes nach fr├╝her als Pfarrhof gedient haben muss. Kirchberg, eine angeblich romanische Kirche mit gro├čem Friedhof, die in alten Urkunden als ehemalige Pfarrkirche erw├Ąhnt wird, lag an einer R├Âmerstra├če und bestand bereits im 7. Jahrhundert. W├Ąhrend des Ungarneinfalls um 900 soll sie dem Bischof von Salzburg als Zufluchtsort gedient haben.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Petting (Ort) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Petting (Ort) verfügbar.

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